Beiträge von Kairos

    Der Frust, dass man ein anspruchsvolles Studium durchgemacht hat, um mit dem selben Gehalt abgespeist zu werden. Und dann soll man auch noch mehr unterrichten? Falls das kommt, braucht sich nun wirklich keiner mehr zu wundern, dass niemand Mathe, Physik, Chemie, Informatik unterrichten möchte.

    Und ja, das hier wird jetzt Downvotes Verwirrend-Reaktionen regnen. Bring it on.

    Ich glaube mittlerweile überhaupt nicht, dass eine Mathekorrektur weniger intensiv ist als eine Korrektur in den Geisteswissenschaften. Die Belastung hängt mit anderen Dingen zusammen, siehe oben meinen Beitrag. Wie arbeitsintensiv eine Mathekorrektur ist, hängt sicherlich von der Schulart, Klassenstufe und Teilnehmerzahl ab. Eine Faktorisierung könnte dabei helfen, dass diejenigen, die ständig das Matheabi korrigieren müssen, auch etwas Entlastung bekommen. Es von den Fächern abhängig zu machen, halte ich für fatal. Eine Oberstufenklausur ist mit Vorbereitung, Erwartungshorizont, Korrektur und ordentlichen Besprechung in jedem Fach eine Menge Arbeit.

    Als Lehrkraft im beruflichen Schulwesen in BW muss ich sagen, dass ich gegen eine Faktorisierung auf der Basis von Fächern bin. Es kommt nicht so sehr auf das Fach an, sondern auf die Schulart und die Klassenstufe. Englisch bei den Erziehern (nur Kurztests) ist anders als Englisch in der Jahrgangsstufe des beruflichen Gymnasiums (Oberstufenklausuren). Schulart, Klassenstufe, Klassengröße, Anzahl der vorgeschriebenen schriftlichen Arbeiten und Anzahl der Prüflinge in Abschlussklassen sind die entscheidenden Faktoren bei uns an der Schule und nicht so sehr die Fächer. Und ja, da geht es manchmal ungerecht zu, wenn zuverlässige Lehrkräfte nur im Gymnasium eingesetzt werden und andere dadurch deutlich weniger korrigieren müssen. Dies gilt für alle Fächer, nicht nur für Deutsch und Englisch.

    Alles persönlich nehmen und Grabenkämpfe führen kommt doch mit der Berufsbeschreibung.

    Oder mit der Spezies Mensch. Ich war schon auf einigen Foren unterwegs, die nichts mit Schule zu tun haben, und es sind wirklich immer die gleichen Muster zu erkennen, auch auf internationalen Foren.

    Bitte nicht. Ich finde es so zumindest gut, dass die Moderatoren klar erkennbar sind. Wenn die mit nicht erkennbaren, privaten Accounts schreiben, dann fällt noch weniger auf, wenn jemand für die gegenteilige Meinung gesperrt wird.

    Dann wäre es ja ein Leichtes sich in den Moderatorenaccount einzuloggen und unerkannt Leute zu sperren.

    Nein, das muss ich sagen, zumindest stehen die Moderatoren hier öffentlich zu ihren Entscheidungen. Das finde ich gut!

    Mein Vorschlag funktioniert nur, wenn die Moderatoren auch wirklich nur als Team agieren, was sie ja angeben zu tun.

    Vielleicht sollte dieser Thread geschlossen werden und die Betroffenen können, wenn sie das möchten, weiter per PM diskutieren.

    Vorschlag an die Mods: Ich war mal in einem Forum angemeldet, wo es einen Account für die Moderatoren gab. Darauf hatte jeder Moderator Zugriff und nur durch diesen konnten "offizielle" Beiträge geschrieben werden. Die privaten Accounts wurden nicht für Moderationsangelegenheiten verwendet.

    Bei uns wurde nichts geändert. In der Pandemie gab es aus Zeitgründen nur 2 Korrekturen und die blieben im Haus.

    Bist du dir sicher? Das mit den Notenpunkten ist bei meiner Freundin genau gleich. Erst ab einer Differenz von mehr als 3 Notenpunkten muss sie korrigieren. Im Netz habe ich die gleiche Info gefunden.

    irgendjemand muss die Note ja festlegen, erst der Drittkorrektor sieht, was Erst- und Zweitkorrektor korrigiert haben. Ja, sie ist absolut Pflicht.

    Bei Übereinstimmung reicht pro Kurs eine Stichprobe, bei Abweichung leider nicht. Und bei meiner letzten Drittkorrektur gab es große Abweichungen. Dann ist Korrektur und Bericht ans RP fällig.

    Das ist interessant. Bei uns am BG haben sie es jetzt geändert. Wir bekommen nur noch die Arbeiten zugeschickt, die eine "echte" Drittkorrektur benötigen, weil die Differenz zu groß war. Ist das bei euch nicht geändert worden?

    Einen Bericht musste ich noch nie schreiben.

    Humblebee ich arbeite in Bawü.

    Die Drittkorrektur ist keine echte Korrektur, solange die Notendifferenz weniger als 4 Notenpunkte beträgt, also eine Differenz von maximal 3NP. Dann wird nämlich einfach nur gemittelt, was meistens der Fall ist. Beträgt die Differenz mehr als 3 Punkte, dann muss der Drittkorrektor entscheiden.

    Die Drittkorrektur ist normalerweise nicht sehr arbeitsaufwändig.

    ( Kris24 hat es schon erklärt)

    Ich würde mir lieber die Unterrichtszeit ruinieren statt die Ferien, aber da tickt jeder anders.

    Dachte ich auch, aber mir ging's dann letztes Jahr echt bescheiden nach einer Woche in der Korrekturhölle. Am liebsten wäre es mir, wenn sie uns einfach insgesamt mehr Zeit gäben, aber das BaWü-System mit Erst- Zweit- und Drittkorrektur ist eng getaktet und nicht besonders flexibel.

    Warum ist das ein Glück? Dass die Ferien dann ruiniert sind?

    "Glück", weil man dann die Zeit hat, sich um den Kram zu kümmern statt gestresst während der Unterrichtszeit. Ich habe beides schon erlebt und fand es dieses Jahr (Korrektur in den Ferien) deutlich angenehmer. Aber verstehe mich nicht falsch. Gar keine Korrektur ist natürlich die schönste Korrektur.

    Super! Bei uns sind einige KuK, die das Glück hatten, dass ihre Abi-Klausuren schon vor den Osterferien geschrieben wurden (bei uns im BG waren das lediglich die im beruflichen Schwerpunkt), recht weit mit ihren Korrekturen. Die Englisch-Abi-Klausuren, bei denen ich "Zweitkorrekteuse" bin, werden leider erst nächste Woche Mittwoch geschrieben und wir haben dann nur etwas über vier Wochen Korrekturzeit, was ich für die sprachlichen Fächer reichlich wenig finde.

    Dann wird es dich schockieren, dass wir letztes Jahr (auch BG, auch Englisch) genau 2 Wochen Zeit für die Erstkorrektur hatten mit nur 2 Korrekturtagen. Dieses Jahr hatten wir immerhin die Osterferien für die Korrektur. Die Deutschlehrkräfte haben jedoch kein Glück. Die Prüfung war heute und die Abgabe ist in zwei Wochen... Ich finde es eine Frechheit. Letztes Jahr hatte ich deshalb eine 60 Stundenwoche während der Korrekturzeit.

    Es ist absolut naheliegend, dass diese Art der Moderation auch dazu führt, dass sich User abmelden.

    Andersrum haben sich auch schon viele User abgemeldet, weil sie wiederholt von anderen persönlich angegriffen wurden oder weil der Umgangston hier im Forum manchmal sehr unangenehm ist. Da fallen mir einige ein, die sich deshalb verabschiedet haben. Die von dir in Schutz genommenen Individuen haben ihren Teil dazu beigetragen.

    Manche User ändern ihren Umgangston selbst nach einer Verwarnung nicht, was dann zu einer vorübergehenden Sperrung führen kann. Das ist schon richtig so, imo.

    Meine Hauptmahlzeiten sind nicht das Problem. Ich esse vor allem viel Gemüse und mag Vollkornprodukte, die ich meist selbst zubereite. Ich kaufe nur noch selten Brot vom Bäcker, sondern backe selber. Auch salzige Snacks waren noch nie mein Ding. Nein, mein größtes Problem ist der Zucker. Ich finde es extrem schwierig mich da zu mäßigen. Es ist eine Sucht und mich nervt das mittlerweile nur noch. Aber bisher habe ich es nicht geschafft, meinen Zuckerkonsum langfristig zu reduzieren. Optisch sieht man mir das nicht an, da ich viel Sport treibe, weshalb die meisten Menschen um mich herum das ganze relativieren und nicht ernst nehmen und mir sogar noch Süßigkeiten kaufen oder backen (meine Familie liebt es zu backen!).

    chemikus08 : Bei dem von dir genannten Herrn würde ich fast sagen, dass er seinen Beruf zum Hobby gemacht hat und nicht umgekehrt...

    Für mich ist übrigens mein Privatleben auch wichtiger als mein Berufsleben, letzteres also zweitrangig. Nichtsdestotrotz würde ich - wie schon gesagt - nicht in einem Beruf rein des Geldes wegen arbeiten wollen, sondern er muss mir auch Spaß machen, da das Arbeitsleben halt einen großen Teil der Lebenszeit ausmacht.

    Ich glaube auch, dass es idealerweise so sein sollte. Für viele ist es jedoch so, dass sich Beruf und Spaß grundsätzlich gegenseitig ausschließen, denn wir arbeiten, weil wir müssen. Ich kann nicht einfach spontan sagen: "Ach, scheiß drauf, heute mache ich nichts." Auch meine Hobbys machen mir nicht immer Spaß – erst recht nicht, wenn ich gezwungen wäre, sie jede Woche montags um 7:40 Uhr auszuüben. :D

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