Valerianus leider sind die "guten Schüler" die man in ein paar Minuten korrigiert hat die Ausnahme. Zum "Glück" habe ich aber auch viele von denen, wo gar nichts geht's. Die mittelmäßigen ziehen es dann psychologisch einfach runter.
Danke aber, dass du das nochmal darstellst mit dem Studium, mir glaubt das ja nie jemand.
Und volle Zustimmung zum letzten Teil. Es schmerzt einfach, wie wenig das, was wir gezwungenermaßen üben müssen, auf ein entsprechendes Studium vorbereitet.
Ich bin mir absolut sicher, dass dir das gesamte Forum glaubt, wie anspruchsvoll Fächer wie Mathematik, Chemie und Physik sind. Das zu leugnen, wäre absurd. Vielmehr ist es doch oft so, dass man sich als Geisteswissenschaftler anhören muss, wie einfach oder wenig ernstzunehmend ein Studium in diesem Bereich sei – zum Beispiel, wenn du Hausarbeiten als bloße Aneinanderreihung von Quellen darstellst. Das entspricht schlicht nicht der Realität.
Was Valerianus über Geschichte bzw. die Geisteswissenschaften geschrieben hat, kann ich für meine Universität nicht bestätigen. Dort sind viele gescheitert – etwa an der Logik-Vorlesung oder der Einführung in die Gattungspoetik (bei Letzterer fällt rund die Hälfte durch). Gerade das Fach Geschichte war an unserer Uni für den (zu?) hohen Anspruch der Dozierenden bekannt. Ich selbst habe allerdings kein Geschichtsstudium absolviert und kann deshalb nicht mehr dazu sagen.
Vielleicht sollten wir das Fächer-Bashing ganz lassen – es führt doch zu nichts.