Beiträge von kleiner gruener frosch

    Es ist absurd und unangemessen, dass jemand der für A15/16 hart arbeitet weniger bekommt als ein A13 mit Kindern und Ehepartner.

    Siehe oben.

    Sie bekommen zwar mehr, haben aber auch größere Ausgaben. Im Sinne der Alimentierungs-Pflicht des Staates werden sie daher vom Staat unterstützt, damit sie nicht schlechter gestellt sind, als kinderlose Beamte.

    Im Vergleich zu Angestellten ist das kritsich. Im Vergleich zu den anderen Beamten finde ich das nur fair. Sage ich als kinderloser Beamter.

    Nicht das ich nicht mit meinem Vorschlag massive Bedenken hätte. (Ich denke, die ironie haben alle bemerkt.)

    Aber ich hätte auch mit Maylins Vorschlag Bedenken.

    Vielleicht bin ich altmodisch und nicht affin genug, aber ich finde, dass die menschliche "Kontrollfunktion" nicht ausgeschaltet werden sollte. So eine KI kann natürlich Vorschläge machen. (Wobei ich denke, dass man dafür nicht einmal eine KI braucht, sondern eine Sammlung "stumpfer Datenbank-Abfragen" im Sinne von "SELECT FROM stundenplan WHERE lehrer ='$lehrer_id' AND team = '1' OR lehrer ='$lehrer_id' AND foerder = '1' OR lehrer ='$lehrer_id' AND freistunde = '1' " sein. (Okay, etwas komplizierter. Gebe ich zu, das ist jetzt sehr reduziert. ;) )

    Die Entscheidungsgewalt sollte aber immer beim Menschen liegen. Es sei denn, das System hat auch minutenaktuelle weitere Informationen, die du als Mensch zur Verfügung hast und die du dem System erst dauernd eingeben müsstest. (Z.B.: Frau x sah heute morgen schlapp aus, weil ... . Sie kann ich heute nicht belasten." oder ähnliches.

    Eine entsprechendes Skript mit "einfachen" Abfragen und Vorschlägen wie oben hatte ich zu Konrektorzeiten auch schon einmal für mich programmiert, aber nachher irgendwann nicht weiter genutzt. Warum auch immer.

    Aber: eine KI mit eigenständigen Entscheidungen? Ungern. Die KI kann gerne Texte schreiben und Bilder malen. Mehr möchte ich nicht.

    Beide Nachbarn sagen ganz offen, dass sie weniger hätten, wenn sie arbeiten gehen würden. Deshalb bleiben sie zu Hause.

    Da du auf Wolfgangs "A9-Beitrag" reagierst: wenn beide Eltern Vollzeit bei der Polizei wären (oder Werkstattlehrer) und A9 bekämen, hätten sie etwa 2500 € mehr zur Verfügung. Grob über den Daumen gepeilt.

    Wir haben es also schon wieder mit anderen Zahlen zu tun, die beweisen sollen, dass das Bürgergeld zu hoch ist und der Abstand zu unserem Gehalt (denn darum geht es hier doch) zu gering.

    ---

    Disclaimer: ja, die Polizisten mit A9 und auch der Werkstattlehrer verdienen sicherlich eine andere Eingruppierung oder höhere Lohnerhöhungen (haben sie ja faktisch auch mit diesem Abschluss). Aber dann würden ja hier im Forum auch wieder User wegen des "fehlenden Abstands" schimpfen.

    Hm.

    Man könnte alle Kolleginnen sowie deren Kinder mit passenden Smartwatches zur Überwachung der biologischen Funktionen ausstatten. (Warum muss ich gerade an Jurassic Park denken. Ich glaube, da gab es mal einen Teil, wo eine "Militär-Einheit" auf die Insel geschickt wurde, und die Angehörigen der Einheit alle komplett biologisch überwacht wurden. ... )

    Alle Informationen laufen beim Vertretungsplaner zusammen, er hat außerdem Vollzugriff auf die demnächst kommenden digitalen Patienten-Akten und eine entsprechende Software, die aufgrund der Werte und der Patientenakte die Krankmeldungs-Wahrscheinlichkeit der Kolleginnen schon Nachts berechnet.

    Wenn er dann morgens um 7 am PC sitzt, werden die ausfallenden Kollegen direkt rot im Vertretungsplan markiert, so dass er sie ausplanen kann.

    Gleichzeitig geht eine Meldung an die "hochgerechnet Kranken" raus, dass sie liegen bleiben sollen.


    Spoiler anzeigen

    Muss ich dazu schreiben, dass das ironisch gemeint ist?

    Okay ... es ist ironisch gemeint.

    Ich male mir diverse Situationen gerade bildlich aus. Kann sein, dass ich das gleich noch ausarbeite. ;)

    Volker_D du kannst doch programmieren. Können wir da was entwickeln? ;)

    Ich glaube, hier gibt es immer noch den Spagat zwischen

    - einem großen System mit Hohlstunden, Vertretungsreserven im Stundenplan und genügend Büro-/Hohlstunden, damit der Vertretungsplaner auch zwischendurch reagieren kann.

    - einem kleinen System mit nahezu 0 Springstunden, massiver Unterbesetzung, demnach kaum Vertretungsstunden / Teamstunden im Plan und wenig Büro-/Hohlstunden / Entlastung für den Vertretungsplaner.

    Je nach System ist das eine möglich und sinnvoll. Oder das andere notwendig.

    @'kleiner gruener frosch der steht voll und ganz dahinter, da es eben nicht sein kann das einzelne Kollegen dafür sorgen, dass die GESAMTHEIT darunter leiden muss. Solltest du in der Leitung sitzen und mit Stundenplanerstellung vertraut sein, wüsstest du wie sehr Klassen- und auch Lehrerpläne sich verschlechtern, wenn ich einzelne Kollege durchfixiere oder abstruse Zeitwünsche genehmige

    Es geht um die in deinem Beitrag durch die Wortwahl vermittelte unprofessionelle Einstellung des Stundenplaners. Er hat seine Aufgabe ohne "erzieherische Maßnahmen" durchzuführen.

    Diese Einstellung wäre mit mir nicht zu machen.

    ...

    Und die Sympathie interpretiert du da rein. Ich beurteile die Situation rein sachlich.

    <Mod-Modus>

    ch bin hier tatsächlich hergekommen, um von Erfahrungen anderer AussteigerInnen zu hören. Dass ich aber hier ab Antwort 1 belehrt und "in die Schranken gewiesen" werde, als ob ich ein 5.Klässler wäre, erschreckt mich ebenso wie es mich ein weiteres Mal bestätigt...

    Kann ich nicht bestätigen, dass das so ist.

    Stattdessen trittst du hier vom 1. Beitrag an sehr ... offensiv und angreifend auf.

    Man kann die Dringlichkeit aus deinen Beiträgen herauslesen, evtl. bist du deshalb ein wenig verbittert und empfindlich.

    Daher solltest du evtl. einmal tief durchatmen und dann weitermachen. Ohne verbale Vorwürfe an die Personen, die dir helfen wollen.

    Bitte.

    kl. gr. frosch, Moderator

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