kleiner gruener frosch : Tetanus hat sich seit Identifikation des auslösenden Erregers kaum weiterentwickelt, während Corona mit hoher Geschwindigkeit mutiert. Für einen Schutz werden demzufolge deutlich häufigere Antigen-Kontakte benötigt, um eine Aktualisierung des Imunschutzes zu erreichen.
Zustimmung.
Aber da handelt es sich um Auffrischungen mit "Neuausrichtungen".
Das Immunsystem wird dann per Imfpung immer wieder auf eine neue Variante vorbereitet. So wie es auch bei der Grippe-Impfung ist.
Das ist aber kein "Dauertraining", damit das Immunsystem fit bleibt. (So wie ich regelmäßig Fahrrad fahre, damit ich beim Radfahren fit bleibe.)
Zitat von Kathie
Denn das Immunsystem braucht schon hin und wieder Kontakte mit dem Erreger oder einer Impfung, um Antikörper zu bilden, und dann ist es besser gewappnet für Folgeinfektionen.
Dem möchte ich nicht widersprechen. Ich vergleiche die Auffrischung mal mit dem regelmäßigen Erste-Hilfe-Kurs.
Der findet alle zwei Jahre statt, damit ich wieder "fit" bin.
Je nach Erreger muss das Immunsystem auch mal wieder dran erinnert werden, wie es reagieren muss. (Siehe Tetanus).
Wenn ich hier und anderswo die Aussage "Immunsystem braucht Training und muss dem Erreger ausgesetzt sein" höre, ist damit aber IMHO keine Auffrischung im Mehr-Jahres-Rhythmus gemeint, sondern eher die "Dauerberíeselung" durch den Erreger -> Sprich: der Dauerkampfeinsatz des Immunsystems.