Beiträge von kleiner gruener frosch

    So, letzte Woche kam eine Mail "Logineo 4.1 erscheint bald. Sie können es schon einmal in einer Sandbox testen."

    Was ich dafür tun muss? Auf den Link zur Sandbox klicken und mir einen Benutzer anlegen und mich damit einloggen.

    Ich denke mir, dass ich logineo mal wieder eine Chance geben kann und mir 4.1 anschauen kann ... und will schon die Sandbox direkt in die Tonne treten.

    • Benutzername: darf nur kleinbuchstaben enthalten. Okay - aber in welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?
    • Passwort angeben: man gibt das Passwort nur einmal ein. KEINE Kontrolle, ob man sich beim Passwort vertippt hat, indem man es nochmal eingeben muss.
    • Ich gebe alles ein, klicke auf "Absenden" .... nichts passiert.

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    Ich gehe hier in den Thread, schreibe diesen Beitrag, auf dem 2. Monitor ist die Anmelde-Seite sichtbar. Plötzlich, nach 5 (!!!) Minuten kommt Bewegung ins Spiel und ich bin angemeldet. Schreibt die Seite. ich muss nur noch die Mail bestätigen.

    Liebes IT-NRW-Team ... das geht schon wieder gut los. ;)

    Stimmt. Aber vielleicht ist es ein Problem der Anspruchshaltung. Es ist nun einmal der JOB. Und kein Ponyhof.

    Ja, ich weiß - an dieser Grundeinstellung eines Arbeitnehmers, dass immer alles mehr nach den eigenen Wünschen gehen muss, kann man auch nicht schrauben. Man kann sich nur seinen Teil dazu denken.

    Fakt ist aber - aktuell lässt sich die Situation nicht anders lösen. Also: Arschbacken zusammenkneifen.

    Ich stimme dir leider zu.

    Sicherlich sind die Lösungen nicht leicht und erfordern die ein oder andere Verschränkung. Aber der Personalmangel ist nun einmal da und man muss ihn JETZT und mit den Mitteln lösen, die jetzt da sind. Nicht mit evtl. Mitteln von in 10 Jahren.

    Und solange man Lehrer noch nicht klonen kann, hat man halt nur eingeschränkte Mittel. Das das für den einzelnen doof ist, will ich gar nicht absprechen.

    alle stürzen sich darauf wie die Hyänen.

    Ich nicht. Wenn überhaupt wie ein Kampffrosch. ;)

    Ich habe jedenfalls noch keine Lehrkraft getroffen, die mir gegenüber äußerte, dass das aktuelle System sie optimal auf den Job vorbereitet hätte. Maximal das Ref. Und das muss doch auch gar nicht abgeschafft werden. Wenn es vorher ein duales System gäbe, könnte man es jedoch evtl. verkürzen und dadurch schneller an die von vielen hier Do heiß ersehnte A13 kommen.

    Ich fände es gut. Duales System im Studium. Und dann (evtl. noch) das Ref. Gefällt mir.

    Reli in Bekenntnisschulen

    früher (vor 10 Jahren) war es mal so:

    - alle mussten am Bekenntnis-Reli-Unterricht teilnehmen

    - Ausnahme: wenn die nächste Nicht-Konfessions-Schule nicht in erreichbarer Nähe ist, kann auch z.B. ev. Unterricht angeboten werden. (D.hieß. dann auch: es durfte ein ev. Lehrer eingestellt werden, falls dieser sich bereit erklärt, den ev. Religionsunterricht zu übernehmen.)

    Heute ist es so, dass ab 12 Schülern, wenn möglich, ein entsprechender NichtKonfessions-Schule-Passender Religions-Unterricht angeboten werden muss. Falls es einen passenden Reli-Lehrer gibt.

    Theoretisch kann es also an einer Konfessions-Schule auch Islam-Unterricht geben. Wenn es einen Lehrer gibt.

    Wie es an einer Konfessions-Schule mit hohem Migrationsanteil und keinem Islam-Unterricht aussieht, kann ich nicht sagen.

    Ich weiß nicht, ob das Argument, dass man nur wenig Beeinträchtigung hat, ausreicht, um anderen Playern hier Mitspracherecht in das Schulsystem einzuräumen.

    ich würde Gymshark da anders verstehen (so wie ich es auch geschrieben habe): es gibt im Alltag inhaltlich praktisch keine Unterschiede zwischen konfessionellen und nicht-konfessionellen staatlichen Grundschulen. Also: warum gibt es sie?

    Ist das noch so? Ich meine, bei uns müssen sie teilnehmen oder nicht teilnehmen ankreuzen

    Offiziell ist es noch so. Ich kann gleich mal nach der Bass schauen. Bin nur gerade am Einkaufen.

    Inoffiziell findet jeder vernünftige Schulleiter Lösungen. ;)

    Ach ja, noch ein "nicht-normaler" Unterschied. Sollte es einen Anmelde-Überhang geben, müssen Kinder mit der passenden Konfession bevorzugt aufgenommen werden. Selbst wenn andere Kinder viel näher an der Schule wohnen. (Siehe Beitrag von Chili.)

    Wie gesagt m: rechtlich gibt es Unterschiede, tw. ziemlich bescheidene. Inhaltlich aber praktisch keine.

    volle Zustimmung.

    Konrektor hatte ich jetzt unter Schulleitung laufen lassen.

    Früher war das für Lehrpersonen auch der Fall. Evangelisch durfte man nur im Ausnahmefall sein, wenn die Grundschule auch evangelischen Religionsunterricht einrichten musste. (Musste sie nicht immer. )

    Das hat sich aber inzwischen erledigt.

    Ach ja, doch noch eine Korrektur zum "normal": die Eltern müssen offiziell bestätigen, dass die Kinder an der katholischen Grundschule am katholischen Religionsunterricht teilnehmen werden. Auch wenn sie nicht katholisch sind.

    In OWL gab es vor Jahren mal den Fall, dass wegen der fehlenden Unterschrift ein Kind abgelehnt wurde.

    Das finde ich zugegebenermaßen "nicht normal".

    Eben nicht. Eine "ganz normale staatliche Schule" hat bei uns keinen "katholischen Stempel". Sie ist buchstäblich "ganz normal staatlich". Im Baselland z. B. heisst das Fach an den Volksschulen "Ethik, Religionen, Gemeinschaft", das ist kein konfessioneller Religionsunterricht. Den kann es als Wahlfach geben, selbst dann wird er aber ökumenisch unterrichtet

    Doch, ganz normale staatliche Grundschulen mit dem entsprechenden Stempel.

    Konfessionellen Religionsunterricht gibt es an allen Grundschulen, nicht nur an den Konfessionsschulen.

    Außer der "Man muss als Schulleitung katholisch sein" gibt es de facto keinen Unterschied zu anderen nicht-konfessionellen staatlichen Schulen.

    Glaub es mir ruhig - ich bin in dem System in NRW drin. (Da ist es irrelevant, was bei euch im Baselland ist.)

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    Nachtrag: Das "ganz normal staatlich" habe ich so betont um klarzustellen, dass es eben keine Schulen in kirchlicher Trägerschaft sind. (Was beim Stichwort "Konfessionsschule" immer - auch hier wieder - gemutmaßt wird )

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