Beiträge von kleiner gruener frosch

    Ja, es gibt einen KMK-Beschluss, dass sie das sind und das die Klassen 1-4 aber dies in Wettbewerb- und Spielform machen sollen und nicht als Wettkampf.

    Auf der kmk-Seite ist es nur ein Aufruf. Von Verpflichtung steht dort nichts. Hast du den Erlass / Beschluss oder ähnliches an der Hand?

    Nachtrag: ah, da

    Okay. Wenn die "schulischen Rahmenbedingungen" es erlauben. Aufgrund des frühen Ferienbeginns ist es dieses Jahr leider nicht möglich. ;)

    Da hast du wohl andere Zahlen als ich.

    Ein Unterschied (bzw. Denkfehler): die 500 t Schweröl verbraucht die Queen Mary unter Volllast, wenn sie die Gasturbinen dazu schaltet. Unter Dauer-Volllast würde sie aber nur 4,5 Tage brauchen. Nicht 6.

    Aufgrund der Reisedauer liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit in Bereichen, wo die Gasturbinen nicht eingesetzt werden.

    Wenn ich Langeweile habe, suche ich morgen mal die weiteren Denkfehler heraus. Bei mir - und bei dir.

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    Nicht zu vergessen (aber schwer zu berechnen) sind die Auswirkungen der Emissionen in der großen Höhe. IMHO sind die schädlichen Auswirkungen auf das Klima dort größer als in Bodennähe. Oder, Kris24 ?

    Klar kannst Du auch die „Fähre“, also die Queen Mary 2, für die Reise nach New York nehmen, aber dann bläst Du noch mehr co2 in die Luft als wenn Du fliegen würdest.

    Kurze Gegenüberstellung:

    Queen Mary2: ca. 1,5 t CO2 pro Passagier pro Woche (Überfahrt nach New York dauert ca. eine Woche)

    Transatlantikflug: ca. 1,825 t pro Passagier pro Flug Düsseldorf / New York

    Die Überfahrt mit dem Schiff ist auch nicht gut - aber besser. Deine Aussage stimmt so also nicht.

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    Nachtrag: Internetrecherchen geben verschiedene Werte an. Ich habe aber bisher noch keine Konstellation entdeckt, bei der das Schiff schlechter wäre.

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    Nachtrag 2: Berechnung der Strecke Homebase - Edinburgh für 2 Personen

    Auto und Schiff: 300 kg CO2 (fürs Auto) + 250 kg (Fähre hin und zurück) = 550 kg
    Auto und Flugzeug (ab Düsseldorf): 100 kg + 773 kg = 873 kg

    Das ist ja das Problem, was das Bildungssystem vor die Wand fährt: Mangelnde Finanzierbarkeit wir immer als Argument genannt.

    Das ist halt ein Argument. Nein, es ist DAS Argument. (Auch wenn es schön wäre, wenn es nicht DAS Argument ist. Geld kann man halt nur einmal ausgeben.)

    Mittel von oben an die klammen Städte wären da ganz nett. Wobei "oben" das Geld wahrscheinlich auch fehlt. ;)

    Um hier pemanent den Standpunkt zu vertreten, man kann über alles reden und findet dann einen tragfähigen Kompromiss, muss man entweder

    Außer "Bullerbü" trifft auf mich zum Glück nichts zu. ;)

    Um hier aber permanent den Standpunkt zu vertreten, man müsse als Schulleitung auf jeden Fall seine Position gegen die anderen Parteien durchsetzen, muss man entweder

    - die realistische Umsetzung von Projekten ignorieren,

    - die finanzielle Situation der Kommune (Stichwort: Haushaltssicherungskonzept, z.B.) ignorieren,


    Von einem Schulleiter erwarte ich da schon ein bisschen mehr Überblick für die anstehenden Probleme.

    Dafür dass du nicht vorverurteilen möchtest spekulierst du allerdings selber relativ viel über die möglichen Hintergründe. Ich kann nicht erkennen, wo die Kollegin mit dem Kopf durch die Wand wollte oder ähnliches.

    Oh, nein. Das war eigentlich nur eine generelle Antwort an Kris bzgl. des Schulfriedens und wie das in Bezug auf die Stadt und den OGS-Träger als Partner funktionieren kann bzw. nicht funktionieren kann. War nicht als "Vorverurteilung" im konkreten Fall gedacht. Das hätte ich vielleicht deutlich sagen sollen.

    Bzgl. Abordnung / Mitleitung:

    Es gibt beides. Ich wurde als Konrektor vor Jahren mal für ein halbes Jahr mit 20 Stunden als komm. Schulleiter an eine andere Schule abgeordnet, deren Schulleitung vakant war. Mit 8 Stunden war ich noch an meiner eigenen Schule.

    Das fand ich persönlich besser als eine "Mitbetreuung", wobei es im Endeffekt wohl aufs gleiche hinauslief. (Noch besser hätte ich es gefunden, wenn man mich komplett abgeordnet hätte. Ging aber auch so.)

    Sachlogische Gründe für die Abordnung kann man daher schon finden - man kann sie aber auch hinterfragen.


    Ich finde es auch schwierig, von Kompromissbereitschaft zu sprechen. Es gibt Dinge, die sind "nice to have". Neue Möbel müssen oft nicht sein, wären aber nett. Und es gibt Dinge, die sind nicht in Ordnung. Hier muss aus meiner Sicht eine Schulleitung auch klar Stellung beziehen. Wenn es im konkreten Fall um den Kellerraum gehen soll, würde ich erwarten, dass die Schulbehörde als erstes Verständnis für die Forderung der Schule äußert. Als zweites würde ich erwarten, dass man sich zu einem gemeinsamen Treffen in der Schule verabredet. Entweder kommt die Schulbehörde in dem Gespräch zu der Auffassung, dass die Schulleitung Recht hat, dann sollte die Schulbehörde alles tun, um sie unterstützen. Oder man stellt fest, dass die Forderungen zwar gut gemeint aber übertrieben ist, dann weist man die Schulleitung entsprechend an, die Wünsche der Stadt umzusetzen. Alles aber kein Grund eine Schulleitung zu entfernen.

    Es ist richtig, man soll dann Stellung beziehen. (Habe ich bzgl. der Küche und des hinausgeschobenen Anbaus bei uns auch gemacht.) Ungeachtet dessen gibt es ggf. Gründe dafür - z.B. die fehlenden Finanzmittel. Da kann ich gerne Stellung beziehen, muss aber trotzdem damit leben, dass ich als Schulleiter einen Kompromiss eingehen muss. Auch wenn es eigentlich um "must have"-Wünsche geht.

    Zu den Gesprächen gebe ich dir auch recht. Um auf den konkreten Fall zu gucken: es gab ja wohl vorab einige Gespräche zu dem Thema, aber ohne Schulbehörde. Als die BezReg eingeschaltet wurde, fanden die nicht mehr statt. Ein geplantes Schlichtungsgespräch wurde ja wohl abgesagt. Leider. Über die Gründe müsste ich jetzt spekulieren. Will ich aber nicht. ;)

    Ob mit oder ohne Gespräch hätte es auf jeden Fall dann eine Anweisung von oben geben müssen. Das wäre für eine Schulleitung auch doof, wäre aber konsequent.

    Oh, den Spoiler habe ich nicht gelesen. (Ich lese nie irgendwelche Spoiler. ;) ) Gute Besserung.

    "Bücken" und "Nicht ansprechen" ist falsch. Mit dem Kopf durch die Steinmauer rennen ist auch falsch - denn dahinter steckt oft noch eine Stahlbarriere.

    Aber - vielleicht habe ich hier in Bullerbü auch einfach nur Glück, dass ich problemlos und auf Augenhöhe mit dem Schulträger kommuniziere. Wen dem nicht so ist, kann das "mit dem Kopf durch die Wand rennen" kann aber trotzdem nicht die Lösung sein. Denke ich.

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