Beiträge von kleiner gruener frosch

    n NRW hat man keinen Lehrplan für die Zuwanderer-Klassen und setzt Lehrkräfte fachfremd mittels Abordnungen ein, die zumeist keine intrinsische Motivation haben in diesen Klassen zu unterrichten und auch keinen geeigneten Support/Grundstimmung erfahren.

    Dann solltest du es einfach vernünftig machen, weil es dein Job ist und du dafür bezahlt wirst. Aber "mimimi - alles ist doof" ist natürlich einfacher. *kopfschüttel*


    Sorry

    Mal anders herum gedacht: Du kannst dir also vorstellen, dass ein Amtsmissbrauch begangen wurde und willst auf Grund dieser "Abschätzung" eine Petition nicht unterschreiben? Das ist doch auch eine Entscheidung aufgrund einer Abschätzung.

    Nein.

    a) Ich habe aber entschieden, dass ich die Petition nicht unterschreibe, da eine objektive Einschätzung aufgrund der vorhandenen Informationen zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war. Da lehne ich mich dann nicht mit einer Unterschrift aus dem Fenster.

    Zitat

    Behauptest du. Warum eigentlich?

    Weil es realistisch ist.

    Deren Mitglieder kennen die SL natürlich nicht alle persönlich, können sich aber nicht vorstellen, dass sie einen Amtsmissbrauch begangen hat oder den Schulfrieden stört.

    Du schreibst es. "Sie können es sich nicht vorstellen" - sie kennen die Situation aber nicht und können es daher nicht abschätzen. Egal was sie sich vorstellen können.

    Ich wäre in so einer Situation, wo man die Hintergründe nicht kennt, immer vorsichtig.

    Zitat

    Allein das führt verständlicherweise zu Solidaritätsbekundungen, erst recht, wenn "die Behörde" keine Gründe für die Strrafabordnung anführt. Für den Verlauf des Prozesses nicht unbedingt relevant, aber ein gutes Zeichen.

    Das "preisgekrönte" muss man meiner Meinung nach von der konkreten Situation trennen. Nur weil man preisgekrönt ist, heißt das nicht, dass man im Recht ist.

    Das die Behörde keine Gründe anführt, ist ihre Pflicht. Sie DARF es gar nicht nach außen kommunizieren. Egal was ist.

    Man muss doch selbst nicht persönlich betroffen sein, um sich in einer Sache zu positionieren. Man kann sich gegen die Verfolgung von Volksgruppen oder Religionsangehörigem aussprechen, ohne selbst dieser Gruppe anzugehören.

    Man kann vorwerfen, dass die Personen vielleicht nicht umfassend informiert sind, aber selbst das schließt einen von der Beteiligung nicht aus.

    Sicher, man muss nicht persönlich betroffen sein. Aber man sollte schon informiert sein, wenn man eine Petition unterschreibt.

    Denn wie Bolzbold schreibt: ein Großteil der 9000 Menschen hat mit der Sache nichts zu tun und kennt die Hintergründe gar nicht. Sie können also gar nicht mal ansatzweise abschätzen, ob die Forderung der Petition berechtigt ist. Das werden wahrscheinlich nur wenige Leute können, die direkt eingebunden sind. Von denen haben wahrscheinlich ein paar unterschrieben - andere aber nicht.

    Ich muss kurz was loswerden: Ich habe gerade Bauchschmerzen mit diesem Thread, gebe ich zu.

    Warum? Dies ist ein Forum für Lehrer.

    a) Ich habe immer etwas Bauchschmerzen, wenn eingesessene User in die Eltern-Rolle wechseln und Fragen zur Beschulung ihrer Kinder stellen. Aber immerhin sind es alteingesessene User.

    b) Ich habe noch mehr Bauchschmerzen, wenn Neu-User zwar schreiben, dass sie Lehrer sind aber direkt in der Elternrolle starten und Fragen zur Beschulung ihrer Kinder stellen.

    c) Ich habe ziemliche Bauchschmerzen, wenn User (ob alteingesessen oder nicht) in die Elternrolle wechseln und Fragen zur schulischen Situation etc. von nicht-eigenen Kindern stellen.

    Just my two cents.

    Ich relaxe gerade ein wenig. Fahre den Schulstress, aber auch das Forum, gerade herunter.

    Daher nur kurz:

    Warum ich Schulleiter geworden bin? Weil mein Vorgesetzter mir den roten Teppich ausgerollt hat und es auf dem Schulhof morgens vor Unterrichtsbeginn Rehe gab. Eigentlich hielt ich mich mit 42 noch für zu jung.

    Aber ich bereue es nicht.

    Und ich denke, du wirst es auch nicht bereuen. Jeder Schulleiter, jeder Konrektor, hat seine persönlichen Gründe. Geld. Anerkennung, Visionen, Selbstverwirklichung, oder auch das Bedürfnis, die Kollegen bei Ihrer Arbeit unterstützen zu wollen - denn das ist der Hauptaspekt bei der Arbeit eines Schulleiters: man hält den Kollegen der Rücken frei, damit die vernünftig arbeiten können.

    Wir können uns gerne mal per PN austauschen. ich wünsche dir aber viel Erfolg.

    Just my 2 Cents, da wir wieder nur eine Seite hören (bzw. lesen). (Ich finde es übrigens in Ordnung, dass sich die Gegenseite nicht äußert.)

    a) der Zeitungsartikel ist nicht nur nichtssagend - der ist journalistisch ziemlich schlecht. Ich frage mich gerade, ob da "Kommentar" drüber stand. Denn ein objektiv recherchierter Artikel ist es nicht.

    b1) 1 Beschwerde im Jahr ist nicht viel. 15 in 15 Jahren schon. Da wird eine Tendenz raus. Selbst wenn die Beschwerden damals alle abgelehnt wurden, ist es halt so, dass steter Tropfen das Wasserfass füllt. Und irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass dann zum Überlaufen bringt.

    b2) Das eine Beschwerde gegen einen Schulleiter abgelehnt wird, ist eher nicht die Ausnahme. Sondern die Regel. Als Schulleiter hat man da einen ziemlich guten Freibrief und Rückhalt bei der vorgesetzten Behörde. Eine abgelehnte Beschwerde heißt also nicht grundsätzlich, dass am Verhalten des Schulleiters nichts auszusetzen war. Näheres kann man natürlich nur wissen, wenn man die Beschwerden kennen würde.

    Wie gesagt, just my 2 Cents.

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