Beiträge von kleiner gruener frosch

    Was ich damit sagen will: Es gibt durchaus Situationen, wo man nichts mehr liefern kann, auch wenn man wollte

    Dazu hatte ich weiter oben schon was geschrieben.

    Ich weiß, dass viele Kolleginnen das so machen. Ich hätte das so auch immer so gekonnt. Habe ich aber nie gemacht.

    Denn sicherer und Verantwortungsvoller ist es, wenn die Dokumentionen vorliegen. Dann müssen sie auch nicht erst in einer akuten Situation angefertigt werden. (Das erwartet niemand.)

    Eine Abschlussfeier für die Viertklässlerinnen ist zwar schön, aber nicht notwendig. Den Aufwand er Planung und Vorbereitung kann man sich sparen. Man kann eine Klasse mal früher nach Hause schicken, später kommen lassen. Das fällt mir spontan ein. Da habe ich nicht drüber nachgedacht.

    Das merkt man. Auch hier nochmal: Die Grundschule ist keine weiterführende Schule. Man kann Klassen nicht gut früher nach Hause schicken (Stichwort: verlässliche Grundschule) und ob man den Kindern die emotionale Abschlussfeier nach der Klasse 4 streichen sollte? Kann man, wenn man ein Vulkanier ist. Als Mensch mit menschlichen Eigenschaften sollte man das nicht machen. (Was man machen kann: den Aufwand für die Abschlussfeier reduzieren. Für eine schöne, emotionale Abschlussfeier braucht man nicht übermäßig viele Ressourcen.)

    Es kann von jemandem, der krankgeschrieben ist, nicht erwartet werden zu arbeiten. Ich bin erschüttert, wie viele das in diesem Thread, in unterschiedlichen Abstufungen, anders sehen

    Ich erwarte nicht, dass sie krank arbeitet. Ich gehe nur davon aus, dass sie vorher gearbeitet hat und dementsprechend Aufzeichnungen zur Verfügung stellen kann. (Das "Aufzeichnungen übergeben" würde ich jetzt auch nicht als Arbeit bezeichnen. )

    Liest sich wie eine gute Lösung.

    Aber Dreh- und Angelpunkt ist weiterhin, dass eine entsprechende Dokunentation vorliegen muss. Die liegt hier scheinbar nur eingeschränkt vor.

    Als Schulleiter vertraue ich da auch dem Kolleginnen, dass die das ordnungsgemäß machen. Da muss ich kein Kontrollfreak sein. Die sind alle erwachsen und kennen ihre Pflichten.

    Bzgl. "Man kann das Halbjahreszeugnis nutzen" ... dürfte hier auch schwierig sein. In Klasse 2 gibt es meiner Erfahrung nach eher selten Halbjahreszeugnisse.

    Was ich hier auch (mal wieder) schwierig finde. Die Zeugnis-Situation in der Grundschule lässt sich von außerhalb der Grundschule imho schlecht beurteilen. Am weiterführenden Schulen reichen vielleicht Notentabellen. An Grundschulen nicht.

    Ich kann mich nur an dem orientieren, was zubdem Fall hier erzählt wird.

    Zitat

    Einen Kontakt zu irgendjemanden an der Schule lehnt und blockiert sie hartnäckig ab. Ein Austausch an Daten, Aufschrieben, etc. findet also nicht statt.

    Ja, sie weigert sich. Warum kann man nur mutmaßen. Möchte ich eigentlich auch nicht.

    Aber wenn sie eine vernünftige, selbstverantwortliche Dokumentation hat, wäre das Rausgeben kein Problem.

    Kl. Gr. Frosch

    P.S.: schöne Grüße von Barra auf den Äußeren Hebriden.

    In einer gut funktionierenden Schule

    a) werden die Klassenarbeitsnoten regelmäßig an einem zentralen Ort dokumentiert

    b) werden ggf. auch Quartalsnoten irgendwo zentral dokumentiert (muss nicht, kann).

    c) finden ggf. regeölmäßig Konferenzen statt, wo über den Leistungsstand der SuS gesprochen wird (muss nicht, kann).

    d) holt sich die Klassenleitung zumindest bei den Elternsprechtagen Infos über die SuS ein

    a) in der Grundschule sind Zeugnisse mehr als nur Klassenarbeitsnoten.

    b) Quartalsergebnis sind mir in der Grundschule nicht bekannt

    c) In der Grundschule gibt es keine regelmäßigen Konferenzen zum Leistungsstamd

    d) die Kollegin ist die Klassenleitung

    In der Grundschule sind Zeugnisse mehr als Noten. Es sind Langzeitbeurteilungen, Entwicklungsdokumentationen, Beurteilung aufgrund der intensiven Arbeit mit den Kindern.

    Das lässt sich nicht mal eben als Note ausdrücken oder spontan von einer Vertretung übernehmen.

    Viele Kolleginnen können ihre Zeugnisse aus dem Kopf schreiben. Weil sie die Kinder kennen. Solle sie auch. Besser ist es aber, wenn sie entsprechende Notizen, Portfolios, etc hat.

    Die kann und muss man dann auch weitergeben.

    Für das Notieren braucht es in der Grundschule aber nicht dein a-d, sondern es gehört zur allgemeinen Verpflichtung der Lehrperson, diese Doku zu führen (und sie dann auch logischerweise zur Verfügung zu stellen).

    Als Schulleiter würde ich mich in der Situation ans Schulamt und den Personalrat wenden. Das Schulamt soll entscheiden. Auch darüber, ob es sich bei dem Verhalten der Kollegin (nicht Führen bzw. Nicht-Rausgabe von eigenständigen Dokumentationen) um ein schweres Dienstvergehen handelt .

    (In diesem Zusammenhang kann ich auch den Ruf nach dem Amtsarzt verstehen.)

    Das klingt mir halt nicht so, als seist du wirklich an einem Materialaustausch mit deinen KuK interessiert, sondern würdest lieber nur deine selbsterstellten Materialien nutzen.Das mag ich aber auch missinterpretieren.

    Dazu fällt mir ein Satz ein, welcher vor einigen Wochen von einem User geschrieben wurde.

    Zitat

    Wenn man will, findet man Möglichkeiten, wenn man nicht will, findet man Gründe.

    ;)

    Wooow, wo du gerade bist. Also in echt. Virtuell sind wir ja beide hier. Seltsame Vorstellung, dass du in echt gerade auf rauer See bist

    ;)

    Ehrlich gesagt konnte ich es mir gestern auch nicht wirklich vorstellen. Ist das erste Mal Schottland seit zweieinhalb Jahren. DAS habe ich vermisst. (Und auch wenn es State verwirrt, ich werde die zweieinhalb Wochen nicht riskieren. Eine Bekannte von mir ist nach 5 Tagen Schottland wieder zurückgereist. Sie hatte sich wohl auf der Hinfahrt auf der Fähre angesteckt. (Passt zumindest rechnerisch. )

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