Beiträge von kleiner gruener frosch

    Ich habe heute eine gute Zeitstunde in Klasse 4 drüber gesprochen.

    • Habe denen die Hintergründe erklärt.
    • Auch die Befürchtungen von Putin verdeutlich.
    • Erklärt, dass die nicht soo gerechtfertigt sind (u.a. weil jedes Land natürlich selber entscheiden kann, mit wem es "spielt"),
    • haben über das Engagement von Deutschland gesprochen, über Hilfsmöglichkeiten.
    • Und über die Angst vorm Atomangriff und
    • darüber, dass es unwahrscheinlich ist und wir hier in Deutschland sicher sind.
    • Und wir haben darüber gesprochen, dass nicht per se alle Russen jetzt doof sind. Das betrifft auch die russischstämmigen Kinder in der Klasse, die unisons sagten, dass Putin bescheuert sei.

    Vom Ministerium kamen heute übrigens auch Informationen zum Gespräch mit Kindern.

    Lief aber auch ohne die Infos gut

    Mir wäre es auch lieber, wir hätten sie nicht. Aber ich kann den Wunsch der Ukraine sehr gut nachvollziehen. Da die Atomwaffen-Büchse der Pandora geöffnet ist, ist der nächste nachvollziehbare Gedankenschritt nun ein "Gleichgewicht des Schreckens". Atomwaffen sind doof und gefährlich - Atomwaffen ausschließlich in der Hand eines unberechenbaren Herrschers sind eine Katastrophe.

    Aber: lieber wäre es mir, ich könnte "schnips" machen und alle Atomwaffen wären verschwunden.

    Mein Vorschlag: Erst denken, dann schreiben

    Sagst du das bitte Herrn Putin. Danke.

    Auch wenn die Aussage von platty (wie so oft) Grenzwertig ist, hat er mit seiner Aussage in sofern recht: verdenken kann man dem Wunsch der Ukraine nicht. Nicht zum Abfeuern. Sondern als Versicherung.

    Nachtrag:

    <Mod-Modus>

    1. Gibt es für so einen Antrag immer noch den "melde-Button".

    2. Nein. Platty sprach explizit von "abliefern Können", nicht von "abliefern". Er sprach sogar explizit von "politische Waffe".

    Und auch wenn ich Pazifist durch und durch bin, muss ich seinem Beitrag zugestehen, dass Russland keine Atommacht angegriffen hätte.

    Also: da es keine Aufforderung etc zum Abwerfen der Atombombe war, kann der Beitrag stehen bleiben.

    Imho hat die Ukraine die dort stationierten Atomwaffen an Russland abgegeben, weil im Gegenzug vertraglich verankert wurde, dass Russland die Ukraine nie angreifen würde.

    DA kann ich den Wunsch jetzt sogar sehr gut verstehen - auch wenn ich nicht wirklich auf A-Bomben stehe.

    Fazit: Die Atombombe ist eine politische Waffe und keine fürs Schlachtfeld, denn egal wer auf den Knopf drückt, der stirbt nicht als Erster sondern als Zweiter, aber er stirbt in den nächsten 30 Minuten ebenso! Die Bombe hat nur den Vorteil, daß es den Entscheidern dabei dann auch ans eigene Leben geht und sie nicht nur stellvertrend Soldaten in den Kampf und den Tod schicken können

    Hoffen wir mal, dass irgendwer Putin das bei seiner Einweisung in den Job vor 23 Jahren gesagt hat. Und dass er aufgepasst hat.

    Sorry - das Problem ist nicht das potentielle Interesse der Ukraine an einer NATO-Mitgliedschaft (die aktuell eh nicht möglich wäre).

    Das Problem ist, dass in Moskau ein Mann an den Hebeln der Macht sitzt, der aufgrund seiner nicht vorhandenen Vergangenheitsbewältigung ein "Großrussisches Reich" möchte. Und dafür aufgrund seiner Filterblase die Bodenhaftung verliert.

    Wie hörte ich es heute in einer Diskussionsrunde: Vielleicht waren wir naiv - aber jede Diplomatie hätte wohl auch keinen Erfolg gebracht, da Putin ein festgesetztes Ziel hat.

    Und da kann Frau Wagenknecht gerne große Sprüche reißen. Sie steht ja als Hobby-Außenministerin an der Seitenlinie.
    Diplomatische Kompromisse im Vorhinein wurden versucht ... waren aber von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

    Aber sonst halte ich Einsatz für alle möglich (wenn auch nicht unbedingt an der Waffe).

    In Kyjiw haben sie Waffen an die Einwohner verteilt (für den Fall der Fälle) und die Bewohner aufgerufen, vorsichtshalber Molotow-Cocktails zu produzieren.

    Wenn Deutschland im Krieg wäre ... keine Ahnung, ob das ähnlich wäre.

    Putin hat seine Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt

    Die Aussage habe ich mir gerade mal näher durch den Kopf gehen lassen.

    Wenn die Atomstreitkräfte JETZT in Alarmbereitschaft versetzt werden, was machen die dann bei einem spontanen Atomangriff.

    Man könnte ja meinen, die stellen ihre Atomraketen zwischendurch mal zum Lüften vor die Tür - wenn man das liest.

    Meines Wissens sind die "Atomstreitkräfte" bei jeder Atommacht durchgängig in Alarmbereitschaft.

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