Beiträge von kleiner gruener frosch

    Naja, da antwortet mir doch auf den Hinweis, dass es dann allen zur Verfügung stehen muss jemand mit der Karte der Teststellen in Brandenburg, die zumindest hier noch ein Witz ist und sagt, ich würde schon was finden :autsch:

    Spahn hatte darauf hingewiesen, dass das nach der 3. Welle gelten solle. (wie CDL richtig schreibt).

    Du hast bei der Diskussion dann gesagt:

    Zitat

    Und darum geht es und darum, dass diese Tests eben nicht problemlos zur Verfügung stehen, wenn sie denn akzeptiert werden

    Abgesehen davon, dass die aktuelle Infrastruktur in einigen Wochen bestimmt noch besser ausgebaut ist, habe ich dir die Karte gezeigt - denn die Testmöglichkeiten sind auch jetzt schon bei dir gegeben. Wer sich testen lassen will, wird das schon schaffen. Und muss sich nicht darüber beschwehren, dass es aber doch 4 km bis zum Testcenter sind bzw ein Kilometer zu Fuß. Das zu Fuß gehen mag bestimmt für einige nicht möglich sein, aber für die findet man bestimmt andere Lösungen.

    Es hat schon ein wenig den Eindruck, als ob du Probleme suchst - und nicht Lösungen. *schulterzuck*

    Knappe Personalausstattung - haben wir auch. Im Idealfall bin ich nicht in der Betreuung eingesetzt (Unterricht habe ich in den ersten zwei Stunden eh nie).

    Aber was glaubst du, wie viele Fälle in einer kleinen Schule wie unserer (die evtl. knapp besetzt sind) auftreten.

    Das sind wahrscheinlich nicht mehrere Fälle täglich (wenn das der Fall ist, haben wir ein ganz anderes Problem und müssen nicht nur einzelne Kinder abholen lassen).

    Wenn jetzt ein Fall auftritt, rufen wir die Eltern an, schicken das Kind mit seinen Sachen in die Aula (oder bei gutem Wetter vor die Tür) begleiten es noch kurz, betreuen es ggf. (wobei ein positiver Test nicht gleichzusetzen ist mit einem Weltuntergang). Wenn ich nicht in der Betreuung bin, stelle ich mich mit Maske in die Nähe* (dann muss die Verwaltungsarbeit mal ein paar Minuten liegen bleiben), wenn ich in der Betreuung bin, stelle ich mich vielleicht trotzdem in die Nähe*. Denn in der Betreuung können die Kinder auch mal ein paar Minuten alleine bleiben.

    Die Situation braucht halt dann pragmatische Lösungen - aber die sollte man auch an einer kleinen Schule finden. Eine "betreute Sammelstelle in der Turnhalle" brauchen kleine Schulen bestimmt nicht.

    kl. gr. frosch

    * "In der Nähe" meint: mit dem dem gebotenen Sicherheitsabstand. Es tut nicht Not, dass man sich als Aufsicht dann auch noch in eine Situation bringt, wo man sich infizieren könnte - wobei die Beaufsichtigungssituation da wohl das geringste Risiko mit sich bringt. Denke ich.

    Geschätzt rufen wir (außerhalb von Corona) im Monat 2-5 mal bei den Eltern an, weil die Kinder nicht gesund sind, sondern sich mit Magenschmerzen, einer starken Erkältung oder sonstwas durch den Schulalltag quälen.

    Da ist ein Anruf nach einem positiven Test auch nicht viel anders.

    Auch wenn ich zugeben muss, dass es(in der aktuellen Situation) möglicherweise eine zusätzliche pädagogische Herangehensweise für die Kinder und die Klasse braucht. Aber bei den beiden Corona-Fällen, die wir bisher hatten, hatte ich auch nicht den Eindruck, dass die betroffenen Personen gebrandmarkt waren und gemobbt wurden oder Panik ausbrach. Ne.

    Nein, das ist nicht der Argumentations-Ansatz.

    Wenn man Nicht-Geimpften Personen wieder mehr Möglichkeiten ermöglichen würde, würde man das ja nicht nur für eine Person machen. Sondern für mehrere.

    Diese Personen können sich dann gegenseitig anstecken - das versucht man jetzt und auch noch in absehbarer Zukunft zu vermeiden.

    Geimpfte Personen und geteste Personen können sich nicht gegenseitig anstecken.

    kl. gr. frosch, der sich gerade die Einlasskontrolle bei einem Fußballspiel vorstellt: Sorry, wir haben schon eine Nicht-Geimpfte Person. Sie kommen leider zu spät, sie müssen draußen bleiben.

    Habt ihr kein Auto? (Okay, vielleicht ist dir Frage blöd. Aber nach dem, was du schreibst, seid ihr zwei berufstätige Eltern. Ich gehe einfach mal davon aus, dass da 2 Autos zur Verfügung stehen müssen. Anders ist da ja kaum zu managen. Falls nicht: auch mit einem Auto finden sich Möglichkeiten.

    P.S.: Danke fürs Erinnern, habe gerade mal die nächsten beiden Testtermine reserviert.

    1. Ein großes Testzentrum: 4 km entfernt .... passt doch?, oder? Hey, nur weil das Testzentrum nicht vor der Tür liegt, heißt das nicht, dass die Familie oder wer auch immer sich nicht testen lassen kann.

    2. Familien sind keine Verlierer. Ganz bestimmt nicht. Sie haben ja (siehe 1.) die gleichen Möglichkeiten. Wenn man die nicht wahrnimmt, ist man selbst in Schuld. Nicht die Bürokratie.

    Zitat

    Doch, ich werde schlechter gestellt als es mir mit meinen Grundrechten gehen sollte und andere werden bevorzugt.

    Nein. Aber irgendwo oben wurde es schon einmal erklärt.

    Ob das "Ich darf nicht essen gehen" deine Grundrechte beschneidet, ist fraglich.

    Andere werden nicht bevorzugt.

    Was passiert:

    aus Infektionsschutz-Gründen wurden Möglichkeiten (z.B. der Besuch in der Pizzeria) eingeschränkt. Wenn aus Infektionsschutz-Gründen nun nichts mehr dagegen spricht (weil man einen aktuellen Test hat oder weil man geimpft ist (und sicher ist, dass man dann nicht mehr infektiös ist)). braucht man das natürlich nicht mehr einschränken.

    Beispiel dazu aus dem Straßenverkehr:

    Kassler Berge, die Strecke ist anspruchsvoll zu fahren.

    Irgendwo steht aus Sicherheitsgründen "Achtung, hier 100 km/h" und "Überholverbot für LKWs"

    Dann ist die akute Gefahrenstrecke vorbei, aber aus Verkehrsgründen ist es weiter unumgänglich, dass die LKWs noch nicht wieder überholen. Also wird "100 km/h" aufgehoben, das Überholverbot bleibt aber bestehen.

    kl. gr. frosch

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