Das würde ich nur empfehlen, wenn du an Volkshochschulen arbeiten willst o.ä., oder einfach so Lust hast. Die Kurse sind sehr teuer und kosten viel Zeit. Uninteressant ist das nicht, aber zäh, alleine daran zu sitzen ein Jahr lang. Die Schulbehörden dürfte das nicht interessieren.
Im Moment wird zwar fast jeder im Quereinstieg genommen. Ich kann aber grundsätzlich auch nur empfehlen, von der Idee abzukommen, man müsse seiner Bewerbung 100 Qualifikationen beilegen. Die Schule ist kein Unternehmen, bei dem Personaler die Bewerber checken, und die nehmen, die ihnen am erfolgversprechendsten erscheinen. Die Schule ist eine Behörde, in der Sachbearbeiter nach formalen Kriterien Listen abarbeiten. Entweder, du erfüllst Punkt x auf Liste y oder nicht. Deine Hobbys, Interessen oder sonstwo absolvierten Scheine sind nicht von Bedeutung.
Ich möchte dir da zustimmen (ja, es geht überwiegend nach ausgeschriebenen Kriterien) und widersprechen (Die Qualifizierung von DancingSheep fällt darunter.).
Wenn Stellen in der Schule ausgeschrieben werden, werden neben den harten Kriterien (Fächer) auch weiche Kriterien angegeben, Zum Beispiel kann das sein "Die Befähigung zum Erteilen von DaZ ist erwünscht."
DeFacto macht wohl jeder Student in der Uni eine Veranstaltung zum Thema DaZ, aber die ist sehr oberflächlich. (Haben mir Studenten berichtet.) Wenn DancingSheep nun diese Qualifizierung durch den Goethe-Kurs nachweisen kann, ist das natürlich hilfreich im Sinne der Punkte, die "abgehakt" werden.
Darüber hinaus schauen Auswahlkommissionen nicht nur nach den aufgelisteten beruflichen Punkten, sondern auch nach den Hobbys und weiteren Interessen und es kommt auch im Gespräch auf die "Chemie" an. Das hat jetzt nichts mit den explizit ausgeschriebenen Punkten auf einer Liste zu tun, sondern geht darüber hinaus.
Man muss die Auswahl nur anschließend gut begründen können.