Vielen Dank für eure bisherigen Hinweise.
Habt ihr noch weitere Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge?
Und zurück zu meiner eigentlichen Frage: Haltet ihr die Reflexionsfragen für passend und für die Schüler realistisch beantwortbar?
Vielen Dank für eure bisherigen Hinweise.
Habt ihr noch weitere Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge?
Und zurück zu meiner eigentlichen Frage: Haltet ihr die Reflexionsfragen für passend und für die Schüler realistisch beantwortbar?
Okay, das ist schonmal gut. Aber woher weißt du das Geschlecht der Personen? Außer dem von Vera freilich. Und wieso telefoniert der Freund der Hauptfigur mit jemandem, ich hatte erst gedacht, du meinst damit einen Freund und das ergibt keinen Sinn. Der Typ (wenn es denn einer ist), der den Zettel schrieb ist nicht klar erkennbar der feste Freund der Hauptfigur.
Aber vielleicht finde ich es zu kompliziert gedacht, weil meine SuS schwächer sind und deine Klasse hat damit gar keine Probleme.
Der Text lässt bewusst vieles offen, das ist mir klar. Diese Leerstellen werden im Unterricht aber auch thematisiert.
Die Kurzgeschichte stammt aus 1984. Ohne eine Diskussion eröffnen zu wollen, gehe ich hier nicht von einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aus. Außerdem halte ich es auch eher für unwahrscheinlich, dass es sich bei der Person, die den Zettel geschrieben hat, um den festen Freund der Hauptfigur handelt. Die Aufforderung, „fünf Mal zu klingeln“, deutet für mich eher auf eine lockere Beziehung oder eine Affäre hin. Genau darüber sprechen wir auch in der vorherigen Stunde.
Mit „Freund der Hauptfigur“ ist die Person gemeint, die den Zettel geschrieben hat. Um Missverständnisse zu vermeiden, werde ich das im Unterricht noch klar benennen.
Das Telefonat mit dem besten Freund ist bewusst fiktiv und kommt im Text nicht vor. Es soll helfen, die Gefühle und den inneren Konflikt dieser Figur sichtbar zu machen.
Ich habe die Kurzgeschichte gelesen und verstehe die Aufträge auch nicht. Also abgesehen von der Satzstellung weiß ich beim 2. Auftrag nicht, wer mit wem spricht.
Ich vermute, dass du schon 5 Schritte weiter bist als die Klasse an der Stelle. Habt ihr den Text gemeinsam gelesen? Habt ihr darüber gesprochen? Welche Vermutungen stellen die SuS über die Beziehung an, zwischen der Person, die den Zettel geschrieben hat und Vera? Haben sie über die Gefühle aller Beteiligten gemeinsam reflektiert?
Ich würde den Text nicht einfach so in Gruppen reingeben und dann einen Arbeitsauftrag dazu, selbst wenn dieser klarer formuliert wäre. Zumal eine Szene vorzuspielen Mut braucht und dann noch über Gefühle und mit 3 Fremden hinten drin...
Vielleicht habe ich das nicht deutlich genug gemacht.
Die Szene mit dem Freund der Hauptfigur ist bewusst eine erdachte, fiktive Szene.
Im Text steht, dass der Freund Schluss gemacht hat und dass er Vera wiedergetroffen hat – mehr erfahren wir nicht. Genau diese Leerstelle wird im Unterricht produktiv genutzt.
In meiner Stunde telefoniert der Freund der Hauptfigur nicht mit der Hauptfigur, sondern mit seinem besten Freund (fiktive Figur), nachdem er Vera wiedergetroffen hat. Dieses Telefonat kommt im Text nicht vor, sondern dient dazu, die Gefühlslage und den inneren Konflikt der Figur sichtbar zu machen. Es geht also nicht darum, den Text nachzuspielen, sondern eine mögliche Situation zwischen den Textstellen auszugestalten.
Zur Einordnung:
Der Text wird vor der Stunde gemeinsam gelesen und inhaltlich besprochen. Der Arbeitsauftrag setzt also nicht bei null an...
Thema der Unterrichtsstunde: Darstellung von Gefühlen und Gedanken literarischer Figuren am Beispiel der Kurzgeschichte „Sommerschnee“ von Tanja Zimmermann mithilfe einer szenischen Darstellung und Reflexion der Wirkung
Stundenziel: Die Schüler*innen sind in der Lage, Gefühle und Gedanken einer literarischen sowie weiterer erdachter Figuren am Beispiel der Kurzgeschichte „Sommerschnee“ von Tanja Zimmermann darzustellen, indem sie ein fiktives Telefonat entwerfen, Gedanken, Gefühle und mögliche Reaktionen szenisch darstellen und die Wirkung ihrer Darstellung mithilfe von Reflexionsfragen reflektieren.
Stimmt, du hast recht! Danke für den Hinweis.
So sollte es korrekt heißen:
A: Die Hauptfigur telefoniert mit ihrer Freundin und spricht über ihre Gefühle, nachdem sie den Zettel gefunden hat.
B: Der Freund der Hauptfigur telefoniert mit seinem besten Freund und spricht über seine Gefühle, nachdem er Vera wiedergetroffen hat.
Hallo zusammen,
ich habe bald meine UPP und merke, dass Frust und auch etwas Angst vor dem Durchfallen aufkommen.
Aktuell brauche ich Unterstützung bei den Beobachtungsaufträgen.
Es geht um eine 8. Klasse an der Hauptschule und die Kurzgeschichte Sommerschnee.
Ich habe den Arbeitsauftrag sowie die Reflexionsfragen angehängt.
Meine Frage:
Haltet ihr die Reflexionsfragen für passend und realistisch beantwortbar für die Schüler? Habe die Sorge, dass die Schüler schon bei Frage 1 Gefühle beschreiben...
Szenische Darstellung habe ich im UB bisher noch nicht eingesetzt und daher auch kein Feedback von meiner Fachleiterin dazu erhalten.
Ich danke im Voraus!
Ente gut, alles gut.
Hallo zusammen,
ich plane gerade meine UPP im Fach Geschichte (Klasse 6, Hauptschule) zum Themenfeld „Römisches Reich“ und überlege, eine Stunde zu den römischen Göttern zu machen.
Findet ihr das UPP-tauglich als Geschichtsthema, oder besteht die Gefahr, dass es schnell eher wie Religions- bzw. Mythologieunterricht wirkt?
Hat jemand von euch das schon einmal im UB/UPP gemacht oder Erfahrungen damit gesammelt?
Freue mich auf eure Antworten!
Viele Grüße
Schlag ins Gesicht!
Hallo zusammen,
ich stehe bald vor meiner UPP im Fach Deutsch (8. Klasse, Hauptschule, NRW) und schwanke noch zwischen den Themen Kurzgeschichten und Großstadtlyrik.
Beide Themen sind im schulinternen Lehrplan vorgesehen, aber ich bin unsicher, welches sich besser für eine 60-minütige Prüfungsstunde eignet. Die Lerngruppe ist recht heterogen, mit vielen Schülern auf DAZ-Niveau.
Hat jemand Erfahrungen damit, was in einer Hauptschule besser funktioniert, auch im Hinblick auf methodische Vielfalt und Prüfbarkeit der Kompetenzen in der UPP?
Ich danke schon mal im Voraus für eure Antworten!
Viele Grüße
Was haltet ihr von der Stunde?
Thema: Der Aufbau eines Bewerbungsschreibens - Erarbeitung durch Gruppenpuzzle
Stundenziel: Die Schüler*innen sind in der Lage, die Bestandteile eines Bewerbungsschreibens zu
benennen und deren Funktion zu erläutern, indem sie die einzelnen Teile im Gruppenpuzzle
arbeitsteilig erarbeiten.
Einteilung der Themen für die Stammgruppe im Gruppenpuzzle
1. Einleitung: Betreff, Anrede, Einleitung (Wie beginne ich das Schreiben?)
2. Hauptteil: Motivation und Stärken (Warum will ich den Beruf? Warum passe ich gut?)
3. Schluss: Schlusssatz, Grußformel, Unterschrift
4. Anlagen (Welche Dokumente lege ich bei? Lebenslauf, Zeugnisse etc.)
Arbeitsblatt für die zweite Stammgruppenphase (siehe Anhang)
In der 3. Stunde sollen die Schüler einen Lebenslauf schreiben und in der 7. Stunde ihr erstes Bewerbungsschreiben.
Normalerweise wird das Thema erst in der 8. Klasse behandelt, ich musste es jedoch vorziehen.
findest du 9 Stunden zu viel? Als in 9 Schulstunden lernt man nur ganz grob wie eine Bewerbung erstellt wird. Danach glaube ich nicht, dass hier vernünftige Bewerbungen entstehen können. Auch am Gymnasium nicht. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
RefiStefi wir das alles handschriftlich erledigt oder am PC?
alles handschriftlich. Das Arbeitsblatt für die zweite Stammgruppenphase werde ich ungefähr so gestalten (siehe Anhang).
PS: Ich denke, das Forum könnte besser funktionieren, wenn es eine App dazu gäbe.
Sorry Leute, ich wollte hier keinen Streit auslösen. ![]()
Danke für eure Beiträge. Ich habe mich informiert und musste die Unterrichtsreihe nun ändern, da im Fach Deutsch eher Lebenslauf und Bewerbungen behandelt werden sollen. Die grobe Reihenplanung habe ich angefügt.
Im UB möchte ich nun ein Gruppenpuzzle zum Aufbau eines Bewerbungsschreibens durchführen. Die Gruppen erhalten jeweils vier kurze Texte (Einleitung, Hauptteil, Schluss, Anlagen). Anschließend bekommen sie ein vollständiges Bewerbungsschreiben und sollen die einzelnen Bestandteile beschriften.
Zum Einstieg möchte ich besprechen, was ein Bewerbungsschreiben ist und wozu man es braucht.
Wie findet ihr die Idee? Habt ihr vielleicht Ideen, was ich nach der Sicherung als Abschlussreflexion oder Abschlussübung machen könnte?
Ich bin mir noch unsicher, was ich genau im UB machen möchte. Daher wollte ich fragen, ob jemand Ideen oder Vorschläge für ein UB-Thema hat. Vielleicht hat ja schon jemand einen UB zum Thema Berufe durchgeführt und kann Erfahrungen teilen.
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