Du bist nicht Dienstleister der Eltern oder deren Kinder, sondern in Pädagogik, Didaktik und Fachwissenschaft qualifizierter Experte mit pädagogischer Freiheit und entsprechendem freien Lehrmandat im Auftrag des Staates.
Kurz: Du bist den Eltern, die jedwede Situation ohnehin ausschl. verzerrt von ihren Kindern und ggf. deren Klassenkaneraden geschildert bekommen (was man denen auch klar machen kann), keine derartige Rechenschaft schuldig.
Du solltest klar verdeutlichen,...
... (a) dass du nicht rund um die Uhr verfügbar bist, sondern lediglich regelmäßig (also bspw. 2 bis drei Mal die Woche deine Dienstmails zir Kerndienstzeit kontrollierst und Antworten ebenfalls ein bis drei Tage dauern können (am Elterabend für die eigene Klasse auch stellvertretend fpr die Kollegen anmerken),
...(b) dass du der einzige bist, der die jeweilige Situation entsprechend professionell beurteilen kann, dass du (ohne dies im Detail zu erläutern, geschweige denn, dich zu rechtfertigen) deine Entscheidungen pädagogisch, didaktisch ind fachwissenschaftlich professionell triffst,
...und (c) dass es Eltern und Schülern natürlich ftei steht, konstruktive Bittstellungen(!) zu formulieren, die du offenen Endes professionell in Erwägung ziehst.
Das klingt evtl. harsch, geht aber auch freundlich, sollte jedoch bestimmt und konsequent sein - ein sicheres (nicht arrogantes) Auftreten hilft ungemein. Beim Schriftverkehr auch gerne einmalig 'ne überlange, äußerst detaillierte, vor fachlichen Erwägungen strotzende Mail voller Fachbegriffe als Exempel in eben jener Sicherheit formulieren - macht Eindruck, du machst klar, wie der Hase läuft und es spricht sich rum.