Beiträge von PaPo

    Und deswegen hätte es gereicht zu sagen, dass es ein schlechter Witz und eine Anspielung auf irgend einen anderen Kommentar war.

    War es ja nicht. Und warum für dein Seelenheil was erklären, was unmissverständlich war und eigtl. jeder verstanden hat? Ist aber ein generelles Proväblem hier: Text(un)verständnis und Gefühligkeit (statt Faktizität)... muss den eigenen Lehreralltag arg erschweren, von der Korrektur von Klassenarbeiten bis zum Umgang mit seinen Mitmenschen.

    Aber darin, dass man als Schüler die sinnlose Anweisung "Mütze ab" hinterfragt.

    Niemand schrieb hier gg. "denkend[e] und hinterfragend[e] Schüle[r]", einzig Kris24 insinuiert hier, der ein oder andere käme nicht mit diesen zurecht, wofür dann offenbar hinreichender Beleg sein soll, dass eine gewisse Regelkonformität eingefordert wird... ist halt (bestenfalls) ein non sequitur-Fehlschluss....

    Man kann sogar für beides sein, Regelkonformität und gleichzeitig begrüßen, wenn Schüler die nicht sinnlose (s.o.) Anweisung 'Mütze ab' hinterfragen (allerdings gibt es auch dafür den richtigen und den falschen Ort und Zeitpunkt, was eben auch mit der erwähnten Erziehung zu tun hat).

    Bei aller Diskutabilität des eigtl. Themas: Hier antidemokratische Erizehung u.ä. zu wittern, hat halt nicht verstanden, was Demokratie bedeutet (von Grundlagen des Diskurses ganz zu schweigen) und ist 'eeetwas' drüber...

    Dann habe ich deine Intelligenz falsch eingeschätzt.

    Uuuh...

    Du machst halt den Sprung vom Plädoyer zur Erziehung resp. Enkulturation der Schüler zur Normkenntnis und evtl. -akzeptanz einerseits zum (de facto weder direkt noch indirekt erfolgten Plädoyer) "den alten Zeiten hinterher[jammern] und [...] Untertanen und keine Demokraten", d.h. keine "mündige[n,] verständige[n] Bürger", sondern "Duckmäuser und Untertanen" haben zu "wollen", "die ohne zu denken, Befehle ausführen" andererseits (bzw. du syonymisierst beides).

    Kann man machen, ist nur dumm u./o. boshaft und ohne jede textimmanente Substanz - du dichtest hinzu, verleihst deinem Kopfkino (das etwas über dich, aber nicht das tatsächlich geschriebene verrät) Ausdruck und scheinst eine recht verquere Vorstellung von Mündigkeit zu haben (d.h. diese fälschlich mit einem absolut gesetzten Persönlichkeitsentfaltungsrecht gleichzusetzen), entsprechend auch von Demokratie, Duckmäuser- und Untertanentum (Hauptsache mal ein paar Begriffe von einiger Gravitas unreflektiert in den Raum geworfen)...

    Und dann wirst du patzig, wenn man dich darauf hinweist. Ganz großes Kino.

    Bleib doch einfach bei der Sache.

    Untertanen befolgen Befehle ohne sich Gedanken über ihren Sinn zu machen. Manche Gestrige wünschen sich diese alte Zeit zurück. Sie kommen nicht mit denkenden und hinterfragenden Schülerinnen und Schüler zurecht. Ich meide ihren Kontakt, nutzlose Diskussionen sind Zeitverschwendung, in diesem Forum gibt es dafür ein Tool, kann also nur lesen, wenn ich abgemeldet bin oder jemand zitiert. :)

    Also gibt es keinen Bezug zu dem, was hier tatsächlich geschrieben wurde.

    Alles nur eine Frage von Mimikry ;)

    Für mich tatsächlich 'ne Traumvorstellung, bin auch recht gut getroffen... Haare sind was kurz, Muckis fehlen und ich trage keine Kappen oder Sandalen etc. (aber es bleibt dabei, Shorts müssen über die Knie ragen)! ^^

    ... bei genauerer Betrachtung ist der Raum auch arg sanierungsbedürftig (als ist es doch realistisch).........

    Aber das ist doch Rob Zombie (oder was hat die KI da veranstaltet)?! Ende des Monats kommt endlich das neue Album! :D

    Da gibt es nur dann einen Zusammenhang, wenn man den da haben möchte.

    Ich kann auch dann Disziplin in der Klasse herstellen, wenn da Leute eine Kappe tragen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es wahre Wunder bewirkt, wenn man SoS in einem persönlichen Gespräch die Gründe für eigenes pädagogisches Handeln erklärt. Das geht natürlich nur dann, wenn man selbst seine eigenen Beweggründe kennt. Und diese dann auch vor sich selbst vertreten kann.

    Hierbei hat mir sehr das hier im Forum oft erwähnte Buch "Klasse Management" geholfen.

    Der Zusammenhang ist doch eindeutig: Es geht um Konventionen und Konzessionen. Das Erklären des eigenen pädagogischen Handelns ist ja nicht ausgeschlossen (s.o.).

    [...] in diesem Forum, das [...] in einigen Bereichen nicht repräsentativ ist [...]

    Im Gros der Bereiche nicht.

    Zum eigtl. Thema und ob der Erziehungsauftrag von Schule auch Kleidung miteinschließt (was hier salopp negiert wurde):

    Natürlich hat Schule einen Erziehungsauftrag: Allg. soll Schule (auch ungeachtet der Spezifika diverser Landesgesetze) eine (im Idealfall komplementäre) Erziehungs- i.S.e. Sozialisationsfunktion haben. Dass Schule eine Sozialisationsinstanz ist und sein soll, wird wohl niemand bezweifeln, oder?

    Die Frage ist jetzt, was konkret die diesbzgl. Aufgabe von Schule sein soll:
    Sie soll dort, wo das autopoietische (seitens des Grundgesetzes basal normierte) Ziel der Sicherstellung einer pluralistischen, sozialen, freiheitlich-demokratischen, aber auch leistungsorientierten Grundordnung (durch die Ermöglichung von sozio-politischer und -kultureller Partizipation unserer Schüler am Ende ihrer Schulkarriere) gefährdet ist, auch ggf. eine Korrekturfunktion darstellt.
    Ziel ist es, die Schüler durch Bildung letztlich zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen, demokratischen Staatsbürgern zu erziehen, die zu sozio-politischer,, -kultureller und öknomischer Partizipation, zur Mündigkeit, zur freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit (im Rahmen der fdGO) befähigt werden. Es geht also um Erziehung durch Bildung, aber nicht ausschl., so ist es ja auch intendiert, dass Schüler in Klassen/Kursen zusammen lernen (Stichwort: Gemeinschaftsfähigkeit), wird auf basale (elterlicherseits zu vermittelnde) Sozialkompetenzen abgestellt u.ä.

    Aus diesen Zielen läßt sich eine (offen) ästhetische Erziehung (zur Potenzialentfaltung und Förderung von Mündigkeit) ebenso ableiten, wie (vom Ziel der Geme8nschaftsfähigkeit) ein Vertrautmachen, Tolerieren etc. mit bspw. (tradierten) Konventionen (z.B. der Höflichkeit), der (empathische) Umgang mit den Befindlichkeiten anderer Menschen etc. etc. etc. - dies betrifft, einen etwas weiteren Bogen schlagend, dann auch am Ende u.a. Kleidung, die Spielräume sind aber begrenzt.

    Papo, du hast echt schlimme Komplexe.

    Hat von 'ner Person kommend, die sich ausschl. ins ad hominem fliehen kann, i.d.R. unprovoziert-proaktiv (s. hier gerade), null Bedeutung. Kram doch lieber wieder 'nen Nachmittag meine Kommentare hervor, um Lachsmileys dranzupacken, statt jeeedeeen Thread entgleisen lassen zu wollen, in dem ich mich irgendwie melde (soviel zu Komplexen).

    Sorry Denkfabrik; BTT.

    Man kann das übrigens auch ganz freundlich sagen. Wer mag, haut auf den Tisch und erzählt was von seinem unwidersprochenen Expertentum oder man sagt "ich verstehe, dass Kay lieber neben Franz sitzen würde aber ich habe es anders entschieden."

    VS.

    Zitat

    Das klingt evtl. harsch, geht aber auch freundlich, sollte jedoch bestimmt und konsequent sein - ein sicheres (nicht arrogantes) Auftreten hilft ungemein.

    Merkst du, gell...

    Du bist nicht Dienstleister der Eltern oder deren Kinder, sondern in Pädagogik, Didaktik und Fachwissenschaft qualifizierter Experte mit pädagogischer Freiheit und entsprechendem freien Lehrmandat im Auftrag des Staates.

    Kurz: Du bist den Eltern, die jedwede Situation ohnehin ausschl. verzerrt von ihren Kindern und ggf. deren Klassenkaneraden geschildert bekommen (was man denen auch klar machen kann), keine derartige Rechenschaft schuldig.

    Du solltest klar verdeutlichen,...

    ... (a) dass du nicht rund um die Uhr verfügbar bist, sondern lediglich regelmäßig (also bspw. 2 bis drei Mal die Woche deine Dienstmails zir Kerndienstzeit kontrollierst und Antworten ebenfalls ein bis drei Tage dauern können (am Elterabend für die eigene Klasse auch stellvertretend fpr die Kollegen anmerken),

    ...(b) dass du der einzige bist, der die jeweilige Situation entsprechend professionell beurteilen kann, dass du (ohne dies im Detail zu erläutern, geschweige denn, dich zu rechtfertigen) deine Entscheidungen pädagogisch, didaktisch ind fachwissenschaftlich professionell triffst,

    ...und (c) dass es Eltern und Schülern natürlich ftei steht, konstruktive Bittstellungen(!) zu formulieren, die du offenen Endes professionell in Erwägung ziehst.

    Das klingt evtl. harsch, geht aber auch freundlich, sollte jedoch bestimmt und konsequent sein - ein sicheres (nicht arrogantes) Auftreten hilft ungemein. Beim Schriftverkehr auch gerne einmalig 'ne überlange, äußerst detaillierte, vor fachlichen Erwägungen strotzende Mail voller Fachbegriffe als Exempel in eben jener Sicherheit formulieren - macht Eindruck, du machst klar, wie der Hase läuft und es spricht sich rum.

    Ich bin zwar nicht gefragt worden, aber ich würde Platzangst bekommen. Ich trage schon keine Schals gerne im Winter, Krawatte in Innenräumen würde mich wahrscheinlich schreiend davonrennen lassen.

    Raumangst (Klaustrophobie) allenfalls, nicht Platzangst (Agoraphobie)... und komme mir nicht damit, dass man das ugsprl. halt falsch macht. Wieder was - wie immer - von mir gelernt, bitteschön. :)

    Mit langärmligem Hemd, langen Hosen u.ä. müsste ich den Dienst beenden - ab 7° C muss ich kurze Hosen und T-Shirts tragen, reisse in den Klassenräumen alle Fenster auf, weil mir sonst so warm wird, dass ich unmöglich unterrichten kann (Schweissausbrüche, Kopfschmerzen etc.).

    Und Kappen im Unterricht sind bei mir in Unter- und Mittelstufe nicht erlaubt.

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