Beiträge von PaPo

    Es ist ja auch der mit gewaltigem Abstand schlimmste Teil unserer Profession: Psychisch und physisch komplett zermürbend... nach einem Korrekturmarathon von zwei, drei vollen Arbeitstagen f0hle ich mich nicht lediglich erschöpft, sondern finde moch in tiefster Depression wieder...

    Und: Es wird immer mehr. Nicht, dass ich hier in manchen Jahren ohnehin pro (zusamnenfallendem) Klausur-/Klassenarbeitstermin bei einer dreistelligen Anzahl an Arbeiten lande, diese werden auch immer zeitaufwändiger in der Korrektur, obwohl ich über die Jahre immer effizienter geworden bin.

    Einmal ist dies den immer weiter ausartenden Prüfungsformaten (bei mir insb. in Englisch: ZP10; neues Abitur etc.) geschuldet.

    Andererseits werden die Schüler immer schlechter und es fehlt an basalsten Kenntnissen der Textrezeption und -produktion. Habe ich bspw. in meiner Anfangszeit eine GK-Klausur von ca. zwei Dutzend Schülern noch am Klausurtag problemlos durchkorrigiert bekommen, bremst es mich mittlerweile enorm (ggf. 45 bis 60 Min. pro Einzelfall), dass bis auf die zwei, drei 'Einhörner' pro Jahrgang das Gros der Schüler in quasi j-e-d-e-m einzelnen Satz mehrere(!) sorachliche Fehler macht (vom Schrixtbild gsnz zu schweigen). Die Arbeiten sind von oben bis unten rot... und trotzdem schtestenfalls irgendwie "befriedigend"... da kommt also noch Frustration zur sonstigen Belastung hinzu.

    Meine Konsequenz:

    Keine fakultativen Tests, in der Sek I möglichst miultiple-/single- choice-Aufgaben, Lückentexte etc.

    Und wenn die KI bald so will wie ich, erledigt die die ganze Arbeit.

    Ergibt aus US-Sicht durchaus alles Sinn:

    Hälfte des weltweiten Ölhandels bald (in-/direkt) unter US-Kontrolle und in USD gehandelt, darunter auch ein Gros der Quellen, aus denen der größte Konkurrent China sein Öl bezieht. Das sind nachhaltige Ziele US-amerikanischer Politik. America first! Aus der Warte alles richtig gemacht. Mit Wahn und Narzissmus hat das m.E. wenig zu tun, man verkennt hierzulande leicht den planenden Politiker in D. Trump und bei seinen Beratern - ein Fehler. Muss nur bis zu den Halbzeitwahlen alles mit dem Iran durch sein.

    In welchem BL arbeitest du denn?

    In NRW wird dss Ergebnis 1:1 übertragen, dazu bedarf es allerdings eines Gesetzes, das immer noch nicht geschaffen wurde. Es ist also mit einer künftigen, rückwirkenden Nachzahlung zu rechnen.

    Außerdem wird ab diesem Monat der monatl. Basisbetrag KV/PV nicht mehr per Pauschbetrag ermitteöt, sondern der exakte Wert von der Versicherung automatisch ans LBV übermittelt, was sich auch nochmal auf den Sold aus.wirken sollte.

    Hifreich ist hier immer: https://oeffentlicher-dienst.info

    Bei mir müssten es bspw. um die 187 € Netto mehr sein, aber ich habe noch gar keinen Sold überwiesen bekommen.

    Hier sollte nicht diskutiert werden, aber ich zitiere aus deinem Link

    "An der Formulierung “Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger” entzündet sich der größte Streit. Allerdings wird dabei nicht um Fakten gestritten. Vielmehr ist unstreitig, dass es in Potsdam nicht tatsächlich um die “Ausweisung deutscher Staatsbürger” ging bzw. der offizielle Plan von Martin Sellner keine Verpflichtungen zur Ausreise vorsah. Correctiv trug in einem anderen Gerichtsverfahren vor dem LG Hamburg sogar ausdrücklich vor, dass Sellner die Staatsbürgerschaft als Sperre für Ausweisungen anerkenne (Az. 324 O 61/24). "

    Also Strohmann? Eben typisch AfD-Sprech. Behauptung, es wird etwas verboten, was gar nicht gesagt wurde. Wird schon niemand Bescheid wissen oder gar den Link lesen.

    Vielleicht liest du nochmal gaaanz langsam, was du zitiert hast (Spoiler: Das Zitat passt nicht zur 'Diskussion' und dein abschließender Absatz weder zur 'Diskussion' noch zum Zitat und ergibt auch nicht wirklich Sinn), worum es in dem Urteil geht, was deine (mit dem Urteil sachlich dekonstruierte) Falschbehauptung (von der du jetzt mit deinem üblichen framing ablenken willst) hier war (und erkundigst dich nebenbei, was ein Strohmann tatsäxhkich ist) und überlegst mal, warum du hier (wieder) so 'n Fass aufmachst (weil jmd. es wagte zu fragen, wer Correctiv 0berprüft... offenbar erstinstanzlich die Gerichte, also berechtigte Frage). Ist ja peinlich. Wird schon niemand Bescheid wissen, deinen oder meinen Ausgangskommentar oder gar den Link lesen, hoffst du?! :D

    Können wir gerne durcharbeiten, schönes Beispiel für das Threadthema, die meinerseits erwähnten Kompensationsstrategien, logische Fehlschlüsse etc. - bin gespannt, was da noch kommt. Oder du hörst einfach mal mit den Insinuationen auf und bleibst mal sachlich beim Thema (wäre sogar noch viel besser). Danke.

    Zur Ausgsngsfrage:

    M.M.n. reicht es da oftmals leider nicht, einfach mit Daten, Fakten und intersubjektivierbaren bis objektiven Argumenten u.ä. zu agieren, auf Webseiten, Videos u.ä. zu verwisen. VT sind oftmals nicht isoliert, sondern Teil von hermetischen, auch von primären Sozialisationsinstanzen geprägten Weltanschauungen, welche eine Menge an Kompensationsstrategien ggü. kognitiver Dissonanz bedienen und Gegenargumente antizipierend eliminieren.

    Wichtig ist damit nicht nur die val8de Dekonstruktion von VT, sondern unseren Schülern (wissenschaftspropädeutisch) dss Instrimentarium zum kritischen Denken, zur wissenschaftlichen Methode an die Hände zu geben, emoirisches Denken, um zu überprüfen, Logik, um tatsächliche Argumente von in-/formellen (un)logischen Fehlschlüssen umterscheiden zu können etc. etc. etc.

    Leider ist dazu in Regelkursen kaum Zeit, wenn man sich akribisch an die Curricula hält. In WiPo, SoWi und Geschichte nehme ich mir aber die Zeit, auch aktuelle Ereignisse mit den Schülern zu besprechen und exerziere einiges des Genannten beispielhaft durch. Kann aber immer nur punktuell sein... ich wünschte mir schon in der Mittelstufe z.B. in WiPo mal ein halbes Jahr nur zum Thema Skeptizismus, Recherche, wissenschaftl. Denken und Arbeiten etc. :(

    Ernsthafte Frage?

    Jeder, der es besser weiß, kann mit ihnen Kontakt aufnehmen und falls es stimmt, wird es geändert.

    Allerdings wird von extrem rechts behauptet, dass dies nicht stimmt, Belege werden allerdings nicht angeführt. Extrem rechts raunt wie du irgendetwas, typisch, aber nicht überzeugend.

    Ergänzung

    Angebliche Falschaussagen zum Potsdamer Treffen wurden inzwischen oft von Gerichten überprüft. Nur unbedeutende Teilaussagen konnten nicht belegt werden und wurden zurück gezogen, auch wenn rechte Seiten es anders darstellen.

    Ja, weil Kritik an... puh... z.B. der problemastischen Berichterstattung über das gar nicht so geheime "Geheimtreffen", bei dem "[n]ur unbedeutende Teilaussagen" wie die Kernaussagen vom "'Masterplan' zur Ausweisung deutscher Staatsbürger" oder von der "Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern" jüngst am 17. März 2026 vom LG Berlin II verboten wurden (s. lto.de, die sicherlich keine "rechte Seit[e]" ist), nur von "[e]xtrem rechts raun[en]" kann und sonst niemand Interesse haben könnte, dass Berichterstattung auf Fakten basiert und nicht (erkennbar) mit dem Insinuieren falscher Tatsachen spekuliert.........

    Und komisch, da wusste es jmd. besser und Correctiv hat es nicht einfach geändert - wer hätte das gedacht? -, sondern sich auf Rechtsstreits eingelassen.

    Weniger Meinung und framing von Foristen hier, mehr nüchterne Sachinfos - passt ja auch zum Threadthema. Wie wär's?

    Das denken hier aber aufgrund was du schreibst viele. Gerade beim Russlandlandkrieg fiel es auf.

    Ausgehend von dem Umstand, dass ich alleine bereits aus eigener Erfahrung hier im Thread bezeugen und belegen kann, dass du auch Dinge über Foristen erfindest,ä (s.o.), ist deine Warnung vor fachinformatikernicht beeindruckend - auch hier gilt: show, don't tell (or it didn't happen). Ich habe da jetzt eine Ahnung, mal abgesehen davon, dass du ohnehin offenbar einen roten Heringssalat anrichten willst. Aber mustergültiges Bsp. für 'nen guilt by association-Fehlschluss. Niveautechnisch subterrestrischer Limbo. Warum? Was willst du damit erreichen?

    PaPo, mir geht es ähnlich wie Quittengelee. Ich habe keine Lust, deine Texte zu lesen. Du versuchst mich seitenlang zuzumüllen, behauptest Dinge, die nicht stimmen und gehst, wenn du widerlegt wirst, nicht darauf ein. Auch ich dachte schon an die schachspielende Taube. Und Likes erhältst du Menschen wie Fachinformatiker, der mit seiner Russland- und AfDnähe seit Jahren hier auffällt.

    Realsatire.

    Du erfindest irgendwelche Dinge, nein lügst, wenn du schreibst, ich glaubte nicht, "dass [...] über das geplante geschrieben wird" (eine Formulierung deinerseits, die in ihrer fehlenden Konkretheit ja auch eigtl. inhaltsleer ist - was ist denn heplant umd NSDAP-gleich? Werde soch mal konkret), "dass nicht allzu böses gesagt wird" o.ä., hätte diesbzgl. irgendetwas "gestern geschrieben", was natürlich nicht stimmt, und fantasierst mit extrem oberfächlichen, auch ansonsten insinuierendem Unsinn, dass ich "bewusst falsches" schreiben... jaaaa, was denn? BENENNE ALL DIES DOCH MAL KONKRET! Und wenn man dann vorführt, dass du auch damit Unsinn schreibst, wirst du nur noch frecher, kannst nichts davon belegen und möchtest ablenken. Soviel zum 'zumüllen' (schreib doch, dass dich das überfordert). :D

    Zitat

    Du versuchst mich seitenlang zuzumüllen, behauptest Dinge, die nicht stimmen und gehst, wenn du widerlegt wirst, nicht darauf ein.

    Willst du mich mit dieser Projektion trollen? :D Gerne nochmal gaaanz langsam (doppelt hält besser): Was behaupte ich denn angeblich, was nicht stimmt? Was hättest du denn angeblich von meinen Äußerungen widerlegt? Worauf soll ich denn nicht eingegangen sein? Da wird deinerseits wieder nichts kommen. Sorry to break it to you, aber du mimst hier die schachspielende Taube par excellence (aber jammer bloß nicht, ich ginge dich zu hart an, nach deinen Verbalentgleisunngen hier).

    Wie wäre es, du bliebest beim Thema, ganz ohne unprovozierte ad hominem-Attacken, bliebest auch bei der Wahrheit und würdest nebenbei auch mal die Fragen beantworten, die ich dir stelle? Was erhoffst du dir von dieser Impertinenz, außer ein Beispiel für das abzugeben, was ich eingangs kritisiert habe? O_o

    Das muss die sachllich-inhaltliche, faktenbasierte, diskursive, argumentative Art und Weise sein, mit der man auch AfD-Wähler von der Wahl dieser Partei abhält... merkst du es noch? Auch das gerne nochmal: Ich halte so eine dichotomisierende, herablassende 'holier than thou'-Attitüde, die wild um sich schlägt und der egal ist, wen sie trifft, für einen nicht zu vernachlässigenden Erklärungsfaktor für den Erfolg der AfD - 'Danke' (für nichts.. oder bist du unter false flag unterwegs?).

    Und P.S.: Schau dir mal an, wer dir Likes gibt (was auch immer das für ein kindisches 'Argument' sein soll...).

    So ein Glück, dass du den Durchblick hast!

    Da deine selbstzweckhafte Provokation (*gähn*) nicht entfernt wird: Meine Texte stehen für sich, ja, wie dein Verhalten mit diesem Einzeiler (mal wieder) für dich.

    Aber ich bin gespannt, wie du mir darlegen willst, ich hätte bzgl. der Stoßrichtung meines eigenen Beitrages, "worum es [mir] geht", keinen Durchblick. Wird bestimmt interessant. :)

    Erwartest du eigentlich, dass ich deine Beiträge lese, wenn du mich beschimpfst?

    Bitte informiere dich einmal, was eine Beschimpfung ist, speziell eine personenbezogene. Ich habe nicht dich, sondern die Qualität deiner Aussage benannt und diese Benennumg in dem Teil auch umfänglich begründet, den du hier ostentatlv vorgibst, nicht gelesen zu haben. Macht deine Aussage aber auch nicht richtiger.

    Das offensichtliche Grundproblem in deiner Position (als Argument möchte ich es nicht bezeichnen, denn es ist evidenzlose Insinuation) ist der Fehlschluss. (a) dass hier irgendwer einer "Verharmlosung und Schönfärberei" der AfD das Wort schreibe oder diese gar betreibe resp. (b) dass du in concept creep-Manier eine Nichtgleichsetzung der AfD mit der NSDAP, also den (ungeachtet aller programmatischen, sozio-kulturellen, -ökonomischen und -politischen Unterschiede etc. unangemessenen) schlimmstmöglichen Vergleich überhaupt, mit dieser "Verharmlosung und Schönfärberei" der AfD gleichsetzt, jeder auch ostentativen Kritik an de AfD (unterhalb des Arguments ad hitlerum ist hinreichend Platz für kritik, die nicht verharmlost oder schönfärbt) seitens deiner Ggü. gar nicht mehr gewahr wirst und entsprechend Feindmarkierungen bedienst (denen eine indifferente, ja extreme Absolutheit inne ist, die du zu bekämpfen vorgibst). Das ist umso erstaunoicher, da du dich hier ja in den letzten Wochen selbdt bestimmter Unterstellungen, Wortverdrehereien und persönlicher Angriffe in deine Richtung seitens anderer Foristen (zu Recht) verwehrt hast, jetzt aber gleichsam agierst.

    Und du garnierst das dann noch mit der Impertinenz, einer Magellan bei ihrem selbstzweckhaften Provokationsversuch zuzustimmen, ich hätte keinen Durchblick...

    ... weil ich nicht den extremsten aller Vergleiche bemühe und argumentiere, dass eine NSDAP programmatisch nicht identisch zur AfD ist und in einem sozio-kulturellen, -ökonomischen und -politischen Klima erfolgreich werden konnte, dass nicht mit unserem deckungsgleich ist?

    ... weil ich dafür plädiere, dass man der AfD nur mit rhetorisch versierten, faktisch (bzgl. der diskutierten Themen wie auch der Diskurse in AfD-affinenen Milieus) informierten Rednern begegnen sollte (wobei ich bemängel, dass dies oftmals nicht passiert)?

    ... weil ich an eine diskursive 'Entzauberung' der AfD glaube (aber gleichsam bemängel, dass man diesen Weg nicht hinriechend beschreitet - diese 'Diskussion' hier ist diesbzgl. exemplarisch)?

    Was ist fein konkretes Problem damit? Ist dir überhaupt bewusst, was du da schreibst, wie selbsrherrlich-überheblich, herablassend das ist und dass genau auch(!) diese Attitüde die Leute vertreibt, schlimmstenfalls wben Richtung AfD? Sorry, das ist unredlich und diskirsfeindlich, ja antiintellektuell i.e.S. - soll das hier das Niveau sein?

    Zitat

    warum sollte man sie dann nicht wählen?

    Man hält sie auch nicht fern, wenn man ihre Programmpunkte zu den eigenen macht. Die Leuten wählen das Original.

    Das lese ich öfters, wird so identisch hier und dort rezitiert, nur ist das ja am Ende eine ledigliche Behauptung, die voraussetzt, dass die Parteien, die sich "Programmpunkte zu [...] eigenen mach[en]", dies nicht nur in Wahlkampfphasen nominell machen, nach der Wahl aber nicht umsetzen. Dass die Leute eben nicht "das Original" wählen, kann man u.U. auch an den Erfolgen der CDU sehen, die ja durchaus Themen wie die spezifische Regulation von Migration etc. im Wahlkampf aufgriff.

    Und es besteht hier ein grundsätzliches Problem (mal abgesehen dav8n, dass auch Themen zu genuinen 'AfD-Themen verklärt werden die das nicht sind):

    Man mag sich ja darüber echauffieren, dass ein Thema wie 'die spezifische Regulation von Migration einem Gros der Wähler ein wichtiges Thema ist, mag sich gleichsam darüber echauffieren, dass die AfD sich dieses Themas (meinetwegen auch populistisch etc.) widmet, mag dann dafür plädieren, dass man dieses Thema nichtmal mit der Kneifzange anfasst, weil es ja die AfD 'kontaminiert' hätte oder sonstwie ein Tabuthema wäre, mag despektierlich den Wählern ggü., denen dies ein wichtiges Thema ist,seine eigene Verachtung artikulieren, dass ihnen dieses Thema wichtig ist......... und dann? Dann ist das Thema immer noch eines, dass die Wähler bewegt, das wahlentscheidende Qualität haben kann, mit dessen Nichtthematisierung oder Problematisierung der Thematisierung man die Wähler verprellt und wobei man dann eben der AfD das leere Feld komplett überlässt. Das sind doch die Punkte, die zum Erfolg der AfD beigetragen haben! Nicht der moralische Zeigefinger Richtung Wähler entscheidet die Wahlen, sondern wer im Konkurrenzkampf um den Wählern wichtigen Themen das Rennen macht.

    Da bringt es auch nichts, zu lamentieren, dass das eine oder andere Thema u.U. gar infolge von AfD-Populismus, -Polemik, -Propaganda etc., mittels gezielter Lancierung überhaupt ein öffentliches Politikum ist (q.e.d. und typisches henne-Ei-Problem), aber das sit doch am Ende irrelevant, wenn es erstmal Thema ist: 'Nein, wir befassen uns damit nicht, weil die AfD sich damit befasst!' (ich erinnere mich an den eltzten Bundestagswahlkampf und eine Äußerung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, dass man nciht glaube, dass das Thema Migration ein für diese Wahl wichtiges Thema sei.. ) ist doch keine ernstzunehmende Handlungsempfehlung.

    Zitat

    Die meisten Menschen interessieren sich nicht für Politik, lesen keine Wahlprogramme, hören den Spitzenleuten nicht zu, sondern glauben wie du (ich dachte, du schreibst bewusst falsches, aber vielleicht weißt du es wirklich nicht bzw. verschließt die Augen), dass nicht über das geplante geschrieben wird (hast du gestern geschrieben), dass nicht allzu böses gesagt wird.

    So, könntest du die Lügen mal einstellen? Wo habe ich irgendwo irgendetwas in der Art geschrieben, ich glaubte nicht, "dass [...] über das geplante geschrieben wird" (eine Formulierung deinerseits, die in ihrer fehlenden Konkretheit ja auch eigtl. inhaltsleer ist), "dass nicht allzu böses gesagt wird" o.ä.? Was soll ich diesbzgl. "gestern geschrieben" haben?! Was schreibe ich denn "bewusst falsches"?! Könntest du vielleicht einmal dabei bleiben, was ich tatsächlich geschrieben habe? Abstrus, dass du für so einen Kommentar Likes erhälst. Und Realsatire, bedenkt man, dass es ja im Kern darum geht, dass du es ja bist, die eine Deckungsgleichheit von AfD und NSDAP und entsprechende slippery slopes, die ohne Zwischenstopp von A(fD) zu Z(yklon B) kommen konstruierst, was ich wiederhole es gerne - eine Verharmlosung der NS-Diktatur, des Holocaust etc. ist. Und sorry, not sorry, ich glaube auch, dass ich diesbzgl. deutlich informierter bin, was da in der AfD, im polit. Vorfeld und sonstigen AfD-affinen Milieus für Weltanschauuungen, Ideen, Parolen etc. artikuliert werden, lese, höre und sehe ich (mich proaktiv informierend) da eigtl. täglich (aus privatem Interesse am Themenfeld Extremismus, insb. Rechtsextremismus, seit Studienzeiten und auch beruflich in meiner Funktion als Politik- und Geschichtslehrer) in diesen Filterblasen nach.

    Also nochmal: Wie meinst du, soll man gegen die AfD vorgehen? Kassandrarufe alleine haben ja bislang eher das Gegenteil bewirkt. Und hier Leute wie mich zu diskreditieren, weil ich nicht in deine Kassandrarufe einstimme, sondern mich qua Profession bereits lieber in nüchterner Analyse, theory of mind und Co. versuche, wird der Sache wohl auch nicht zweckdienlich sein. Nun?

    Seltsam PaPo ist sonst so genau und jetzt weiß er nicht, dass die AfD noch keine 5 Jahre die Macht in der Bundesrepublik hat. Gaskammer und Konzentrationslager wurden auch noch nicht 1930 eingerichtet, aber es wurde damals und heute gesagt und geschrieben, was geschehen soll.

    Ich kenne dich nicht, aber solche Vergleiche höre ich sonst nur von überzeugten AfDlern, die bewusst Strohmänner aufstellen, um Menschen, die unwissend sind, zu überzeugen, dass sie harmlos seien.

    Ich schrieb von "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Attitüde, Feindmarkierungen, Dichotomisierungen des Diskurses u.ä. - 'danke' für diese eindrucksvolle Demonstration all dessen.

    Was meinst du mit solchen haltlosen Insinuationen zu erreichen? Du kannst mir vorwerfen, wenn ich dezidiert für die AfD das Wort ergreife, mache ich aber nicht - im Gegenteil. Mir aber daraus einen Strick drehen zu wollen, dass ich für qualitativ hochwertige Kritik plädiere, ist so abstrus wie perfide. Und es ist wirr: Von welchen Vergleichen schreibst du, wenn du "solche Vergleiche" schreibst? Ich habe überhaupt keine Vergleiche aufgestellt, sondern im Gegenteil gegen Strohmänner, slippery slopes und Co. (die nicht dadurch legitimiert werden, dass sie gg. die AfD artikuliert werden) argumentiert. Ich halte es da mit Harald Martenstein: "Wer alle Rechten 'Nazis' nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich. Unbildung ist ja kein Verbrechen. Ihnen werfe ich vor, dass Sie wissen, was Sie run. Sie wissen, dass Sie nicht das 4. Reich verhindern [...]. Die AfD-Wähler, jedenfalls die meisten, w8llen keinen neuen Hitler. Sie wollen so etwas ähnliches wie wmeinen neuen Helmut Schmidt" (mal ungeachtet dessen, ob sie den dort finden).

    Du hast überhaupt nicht verstanden, worum es geht, nämlich darum, wie man die Leute von der AfD fernhält. Mit Vorwürfen an diejenigen, die gg. die Politik der AfD sind, diese seien eigtl. dafür, wird das jedenfalls nichts. Auch nicht damit, seine eigene Indignation lauthals zu artikulieren. Damit reüssiert man ausschl.(!) bei Bekehrten, auch mit dem Argument ad hitlerum u.ä.; gerne nochmal: Das zieht nicht mehr, weil es jahrelang für alles Mögliche benutzt wurde, zur Narkierung von tatsächlichem Rechtsextremismus (der nicht ausschl. in Form von Nationalsozialismus erscheint) bis hin zu - und das deutlich häufiger - inflationärer Fekndmarkierung für alles, was rechts der eigenen Meinung ist.

    Wie also willst du die Leute überzeugen? Wie? Mit Vorwürfen? Warnungen vorm 4. Reich weil 'isso!' etc.? Wird nicht funktionieren.

    Ein gravierendes Problem ist, dass bzgl. Argumenten gg. die AfD i.d.R. nicht evaluiert wird, wie verfänglich diese sind, dass der Diskurs rechts, also dort, wo man eigtl. verfangen möchte, wie ein opakes Arkanum in einer Black Box (obwohl dieser Diskurs komplett öffentlich stattfindet) behandelt wird und man trotzdem die immer selben Argumente bemüht, in der Hoffnung, dass diese verfangen, auch wenn diese objektiv unverfänglich sind u./o. bereits von Apologeten der AfD entwertet wurdern (worauf man entsprechend diskursiv reagieren könnte, wäre man dieses problems gewahr).

    So bringt es bspw. nichts, immer wieder die Drohkulisse aufzubauen, die AfD wolle alle Ausländer oder phänotypisch nicht 'Biodeutsche' o.ä. abschieben oder gar deportieren, denn diesbzgl. können die Apologeten problemlos darauf hinweisen, dass ein entsprechendes Agens weder offiziell noch inoffiziell irgendwo zu finden ist, ja dass im Gegenteil offizielle anderslautende Positionierungen existieren (Kronzeugen sind den Apologeten sind zusätzlich eben die AfD-Wähler und -Parteimitglieder mit Migrationsgeschichte, die entsprechende Behauptungen zusätzlich konterkarieren). Ähnlich sinnlos ist es auch bspw. (im Ansinnen, eine logisch-negative Konsequenz zu demonstrieren) zu argumentieren, dass selbst wenn die AfD 'lediglich' alle Syrer abschieben will, dass dann ja auch n Ärzte etc. abgeschoben würden und eine medizinische Unterversorgung provoziert würde. Auch dem sind die Apologeten bereits begegnet, indem sie vorrechneten, dass bereits jetzt nicht genügend syrische Ärzte vorhanden seien, um überhaupt alle Syrer im Land zu versorgen, so dass diesbzgl. kein 'Verlust' für das Gesundheitssystem bestünde, sondern es sogar entlastet würde.

    Man meint mit beiden Argumenten "Gotcha"-Argumente zu haben, hat man aber nicht. Dennoch werden diese u.ä. Argumente immer und immer wieder völlig unverändert vorgetragen, als habe es keine Auseinandersetzung mit diesen am rechten Rand gegeben. Das ist kontraproduktiv. Das ist, als wolle man einem Atheisten einen klassischen Gottesbeweis vortragen, von dem man glaubt, der habe diesen noch niiieee gelesen und werde damit bestimmt zum Theismus bekehrt, obwohl dieser Gottesbeweis schon vor Urzeiten dekonstruiert wurde.Und mir ist vollkommen schleierhaft, wieso man sich dessen nicht gewahr wird und sich auch noch wundert, dass man keinen AfDler 'bekehrt' bekommt.

    Ich werde bei einer AfD-Mehrheit diese auch denen ankreiden, die da mit sllchen Methoden, bloßer Empörung, Horrorszenarien u.ä. meinten, die Situation zu verbessern, sie aber verschlechtert haben. Du kannst nicht bekämpfen, was du nicht verstehst. Und es hilft nicht, jeden AfDler und deren Sympathisanten zu 'Nazipetern' abzustempeln. Also... was sind deine konstruktiven Ideen?

    Sag ich ja, was alles angeblich der AfD in die Hände spielt, das sagen immer die Verfechter derselben.

    Und da du offenbar nie Aussagen von AfD-Politiker*innen liest bzw. hörst fällt dir nichts auf, was sie jetzt schon alles sagen, bevor sie etwas zu sagen haben?

    Dass die Partei nach und nach als verfassungsfeindlich, gesichert rechtsextrem usw. eingestuft wurde ist dir auch entgangen?

    Und das ist eben leider nicht lächerlich und peinlich sondern gefährlich.

    Sorry, not sorry, aber was für ein Bullshit. Wer deskriptiv(!) anmerkt, dass Kritik bspw. unverhältnismäßig, inadäquat o.ä. und damit kontraproduktiv sein kann, ist ein "Verfechter" der AfD?! Dies ist dir hinreichende Bedingung für so eine Unterstellung? Ich verrate dir noch was: Auch eine solche spaltende, dichotomisierende und diskursiv, logisch und auch anstandsmäßig vollkommen abwegige "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Attitüde spielt der AfD ebenfalls in die Hände. Was ist das eigtl. mit dir und den dauernden Unterstellungen ggü. allem und jedem bei allen möglichen Themen?

    Zitat

    Und da du offenbar nie Aussagen von AfD-Politiker*innen liest bzw. hörst fällt dir nichts auf, was sie jetzt schon alles sagen, bevor sie etwas zu sagen haben?

    Und da du offenbar nie Aussagen der NSDAP gelesen hast fällt dir nicht auf, was für einen slippery slope von AfD-Mehrheiten zu Gaskamnern du hier andeutest? Äpfel und Birnen, Quitte.

    Man unterminiert angebrachte Kritik an der AfD (und ja, da gehört dann bspw. auch eine Goebbelsrhetorik eines Höcke dazu) insg. lediglich mit diesem Panikmodus, der ausschl. in Superlativen kann. Und man unterminiert sie erst recht, wenn man jedem, der nicht gleichermaßen überzieht, sondern sachlich-inhaltlich, diskursiv, theories of mind bemühend ('Oooh nein! 'AfD-Versteher! Lyncht sie!'), ja quasi Politikwissenschaft betreibend, mit Feindmarkierungen überhäuft. Oder bist du der Ansicht, exakt dieses Verhalten, das lediglich ein Predigen vor Bekehrten ist, habe die AfD bislang irgendwie gebremst? Das Gegenteil ist ja offenbar der Fall, auch deswegen, weil einem niemand mehr zuhört, wenn man nur noch rein emotiv argumentiert...

    Die NSDAP mit der AFD zu vergleichen ist schon unsachlich genug. Insbesondere, da Hitler schon vorher Aussagen zur Abschaffung des Parlaments gemacht hat. Auch ist der Inhalt seines Buchs Mein Kampf schon Andeutung genug, über das was später kam.

    Deswegen sind solche Vergleiche peinlich und spielen eher die AFD in die Hände.


    Die AFD kann nur durch die Lösung der Probleme, von denen die AFD profitiert, beseitigt werden oder durch Politikteilhabe, wodurch sie ebenfalls entzaubert wird.

    Ich habe das Gefühl, wir hatten exakt diese Konstellation der letzten drei Beiträge hler so bereits kürzlich hier. ^^

    So wie anno '33 Menschen die volle Verantwortung übernommen haben. Da gibt's doch auch keine Entschuldigungen, wie (un)gebildet die Bürger waren und dass die Arbeitslosigkeit halt so hoch war und ach der Versailler Vertrag und die Bevölkerungsgruppe, die an allem Schuld sei... Äh nee, genau so nicht.

    ... unterhalb der Beschwörung der Drohkulisse '4. Reich' läuft es halt vielerorts nicht mehr: 'Wölfe! Wölfe!'

    Auch das hat dazu geführt, dass ernsthafte Kritik und insb. Kritik an tatsächlichem Rechtsextremismus verhallt. Mal abgesehen davon, dass dieser slippery slope Äpfel mit Birnen vergleicht und m.E. das NS-Regime relativiert.

    Hm,

    a) das hat nichts mit "Überheblichkeit" zu tun, denn ich sage nicht, dass sie doof sind. Aber sie sind ... auf ihre AFD-Tik-Tok-Realität gepolt.und

    b) hast du selbst gesagt, dass man damit ("Mit dem Hinweis auf die Aussage von Herrn Höcke") niemanden von den Wahl abbringen kann.

    Was im Kern eine 'alle doof'-Aussage ist...

    Zudem sind es zweierlei Dinge, dass einerseits einem Gros der AfD-Wähler der "Hinweis auf die Aussage von Herrn Höcke" zum Thema Remigration egal ist oder sie dieser Aussage gar (eher) zustimmen und dass andererseits die Wähler nicht für sachlich-logische Argumente und Fakten empfänglich wären, wie die Folgenlosigkeit dieses "Hinweis[es] auf die Aussage von Herrn Höcke" belege. Das ist ein Fehlschluss.

    Du verbindest hier zwei Dinge, die nicht zusammengehören. "[D]ie Aussage von Herrn Höcke" zum Thema Remigration (nochmal: Welche eigtl.?) ist nicht unsachlich, unlogisch oder faktenfern, sondern eine weltanschauliche, kulturpolitische, der man normativ widersprechen kann und deren juristrische Problematik und evtl. sozialen, ökonomischen u ä. Folgen man thenarisieren kann, das ist aber etwas anderes als die hier erfolgte Verknüpfung beider Phänomene und pbersieht, dass Wähler das ganz bewusst so haben woillen können und nicht ledigllich Opfer irgendeiner Unmündigkeit sind.

    Zitat

    Aber ich stimme dir zu. Mit Taubenschach kann man gegen AFD-ler auch nicht gewinnen. Da sind sie besser drin. Aber Fakten ... helfen halt auch nur bedingt. Im Zweifelsfall reagieren sie auf Fakten mit nem lachenen Smily.

    Mein Punkt ist, dass die Gegenseite oft ähnlich agiert, aber dabei nur verlieren kann (es aber nicht merkt): Taube gegen Taube, nur dass sie AfD bisweilen ihre Kolkraben schickt (s. "Prozess")...

    Es geht nicht darum, dass man irgendwen fragt, wie er das gemeint haben könnte.

    Es geht darum, dass er es so gesagt hat. Das ist ein Fakt - und da kann man drauf hinweisen. Da muss man drauf hinweisen

    Wovon redest du? Wir haben hier überhaupt keine konkrete Aussage thematisiert, auf die sich dein "es" beziehen könnte (mal ungeachtet dessen, dass das ohnehin an dem vorbeigeht, was ich schrieb).

    Zitat

    Hm stimmt. Mit sachlich-logischen Argumenten und Fakten kann man einen AFD-Wähler leider kaum von seiner Wahl abbringen.

    Und genau diese Überheblichkeit, die ja davon ausgeht, dass die Wahlentscheidungen kategorisch nicht sachlich-logischen Argumenten folgten und nicht faktenbasiert seien (statt unterschiedliche Prioritäten, Bewertungen und Bedürfnisse von Individuen zu fokussieren) transportiert nicht nur die Botschaft, dass AfD-Wähler damit quasi 'unrettbar verloren' (weil zu doof) seien (womit wir uns bei den steigenden Wählerzahlen den 'Kampf' aucg gleich gsmanz sparen und den Deckel schließen könnten...könnte msn ja eh nicht ändern, oder wie?!), sondern wird dort auch zur selbsterfüllenden Prohezeiung, wo man es selbst nicht für nötig hält, mit sachlich-logischen Argumenten und Fakten gegenzuhalten, sondern der AfD und ihre Wählern mit nicht mehr als Ridikülisierung, Devalvierung, Indignation und roten Heringen zu begegnen (als könne man dieses Taubenschach gegen Tauben gewinnen), was m.E. der Hauptksnpfmodus zu sein scheint (und dann kommt sowas wie der oben genannte "Prozess" bei raus).

    Aber es ist kein Whataboutismus, sondern ein berechtigter Hinweis darauf, wie in den oberen Kreisen der afd Remigration wirklich gesehen wird. Das das abgestritten wird - geschenkt. Aber es ist leider so.

    Das ist nicht der Punkt.

    Einerseits ging es um den konkreten Artikel von Correctiv (und da ist selbst das B. Höcke-Konzept nicht das, was dort kommuniziert wurde).

    Andererseits geht es darum, was bei denen verfängt, die die AfD wählen - dort und bei deren Informationskanälen, von Apollo News über Nius bis zu rechten Influencern (etc. - alles nicht 7öim Geheimen, sondern fpr jeden einsehbar) wird das sehr wohl wahrgenommen, wenn z.B. in einem Interview mit A dieser zu Aussagen von B, die nicht seine eigenen sind, bei Lanz, im Sommerinterview oder sonstwo Stellung beziehen soll, wenn A über ein Hätte, Könnte, Würde, Sollte etc. reden oder gar nur spekulieren soll ('Was meinen Sie, könnte Höxke damit gemeint haben?'). Da fragen eine Weidel, ein Chrupalla und Co. imzwischen, warum man einen Höcke nicht selbst fragt... und damit punkten sie, diese Fragen werden nämlich als Whataboutism, Kontaktschuldargumente oder versuchte Erzwingung von Haltungsbekundungen wahrgenommen und entsprechend geframed, den Fragestellern negativ ausgelegt.

    Kann man ja doof finden, ändert aber nichts daemran, dass dem so ist und man damit keinen einzigen AfD-Wähler von der Wahl abbringen wird oder sie AfD und ihre Sympathisanten das im skizzierten Sinne auszuschlachten wissen.

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