Was müsste denn passieren, damit es zu einem Gerichtsurteil kommt?
Beiträge von Saruman
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Öhm, schlicht und sättigend ist nicht gleich arme Leute. Arme Leute essen wäre sowas wie Kohl, Pizza, (früher) Hummer/Auster oder Schwarzbrot mit griebenschmalz, Brotsuppe, Graupensuppe oder Zwiebelsuppe.
Ja, 1875 mag das zugetroffen haben. Nudeln mit Zucker nicht zu vergessen!
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Pizza ist auch ein "arme Leute Essen"....
Stimmt, schmeckt aber immerhin. Es ging aber eigentlich auch darum, dass es schnell gehen soll.
Inwiefern ist Kartoffelsalat für dich ein arme Leute Essen?
schlicht und sättigend und fleischlos.Du hast dir die Frage schon selbst beantwortet.
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Tja, da weiß ich auch nicht. Auf Diskussionen, für die man erst mal bei Adam und Eva anfangen muss, hab ich ehrlich gesagt keine Lust.
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Warum ist Kartoffelsalat traurig? Ich verstehs tatsächlich nicht und bin neugierig.
Für mich ist das traurig im Sinne von arme-Leute-Essen und passt daher auch nicht zum Feiertag. Vor allem wenn Gäste kommen, und das tun sie bei uns immer. Ich dachte meine Frau wollte mich veralbern, als ich von diesem "Brauch" zum ersten Mal gehört habe.
Wenn man nur wenig Aufwand haben möchte, lieber einen Pizzafertigteig belegen, das schmeckt dann wenigstens. Oder gleich machen wie die Japaner.
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In meinem Bundesland gibt es das Thema nicht so ausführlich, daher kann ich dir da nicht weiterhelfen. Ich würde an deiner Stelle mal in aktuellen Schulbüchern schmökern, ob es da was Nützliches gibt, bevor du lange in Fachliteratur suchst. Die Verlage suchen da schon die Filetstückchen für die Schüler raus. Natürlich schaust du nur in die Schulbücher, die dein Kurs nicht verwendet. Klett, Cornelsen, Westermann, CC Buchner dürften Ausgaben haben, die auch für Niedersachsen in Frage kommen.
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Ich bin ehrlich gespannt, was die Verteidigerinnen und Verteidiger von Netanjahu hierzu zu sagen haben:
Ist das jetzt gut oder schlecht?
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Okay, also machen Leute beim Fastenbrechen mit, die gar nicht fasten. Auch wieder mal sehr ulkig.
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Habe ich bislang an keiner Schule wahrgenommen. Fände ich auch sehr ulkig.
An meiner Schule gab es in den letzten Jahren ein interkulturelles Fastenbrechen.
Ich hab da keine Meinung zu. Solange ich nicht mitmachen muss, können Leute sich gerne abends treffen und essen.
Was ist denn ein interkulturelles Fastenbrechen in der Schule?
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Hm, diesem Bericht des NDR kann ich nicht entnehmen, a) wer den Elternabend einberufen hat (Klassenlehrkraft?, Schulleitung?, Landesschulbehörde?) und b) ob es nur ein Elternabend für die betroffene Klasse oder für die gesamte Schulelternschaft war: Mitarbeiterin zeigt Horrorfilm an Grundschule | ndr.de - Zitat: "Man nehme die Hinweise sehr ernst und habe bereits erste Schritte eingeleitet, so die Pressestelle der Schulbehörden gegenüber NDR Niedersachsen. Es sei ein Elternabend zum Umgang mit verängstigten Kindern veranstaltet worden. Auch eine Schulpsychologin sei involviert."
Ich schrieb jetzt nur von mir als Klassenleitung.
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Pädagogische Mitarbeiter:innen (PM) sind seit 2000 Kräfte in Grundschulen, die mittags die Betreuung zur Verlässlichkeit übernehmen und Vertretung übernehmen, dabei handelt es sich offiziell um Betreuung, in der Realität ist es oft auch Unterricht oder zumindest Aufsicht über Aufgaben, die zuvor oder dafür von Lehrkräften gestellt werden. Ein Betreuungsangebot kann die PM stellen, Unterricht vorbereiten soll sie nicht.
Eine Qualifikation muss nicht vorgewiesen sein, oft mache sie zuvor einen VHS-Kurs, die finanzielle Ausstattung der Schulen gibt es auch nicht her, Personen mit pädagogischer Ausbildung einzustellen (Erzieher:innen/ Sozialpädagog:innen), dafür reicht der Etat nicht und die SL muss bei solchen (alten) Verträgen den Umstand darlegen und den überzogenen Haushalt genehmigen lassen.
Für mich ist diese Stellenbeschreibung der wahre Horror an der Geschichte. So kann man immerhin Geld sparen. Jedenfalls würde ich da als Klassenlehrer keinen Elternabend einberufen, wenn so ein Helferlein was verzapft hat. Reklamationen bitte an SL oder Ministerium.
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Und wie genau machen die Schüler auf der Toilette Fotos der Arbeit? Ich habe echt noch nie gesehen, wie jemand seine Aufgabenstellungen als "Klolektüre" mitzunehmen versucht. Das wäre dann wirklich mal auffällig.
Bescheißen lohnt sich doch eigentlich erst für den AFB3 und es ist doch immerhin auch eine Gedächtnisleistung, wenn der Schüler den Aufgabenteil bis zur Toilette behalten kann.
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Ich habe Klassen 1-9 und in den Klassen 1 und 2 lassen sich die Kinder vom Zauber der Musik, Lichter, Stille (so man sie einfordert), Klänge, Geschichten .... noch anstecken (edit, das Wort: "angenommen" passt hier nicht). Ab Klasse 3 ist jede Form von Außerunterrichtlichem eine willkommene Möglichkeit zum Quatschmachen.
Wobei der Bewegungsdrang bei Kleinen naturgemäß höher ist als bei den Großen und man halt so eine Art von Versammlung zum Zwecke der "Verzauberung" auch didaktisch anleiten und gliedern muss.
Das kann sein. Vielleicht stecken 1 und 2 da noch die Rituale des Kindergartens in den Knochen.
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Weil ich bei allen meinen drei eigenen Kindern diesbezüglich schon Gespräche mit Lehrer: innen Anfang des 5.Schuljahres hatte. Und wenn jeweils die Klassenarbeiten sehr gut bis gut sind, ebenso (Vokabel)Tests und die Hausaufgaben zuverlässig erledigt werden, ist es schon seltsam (und vor allem so gar nicht motivierend), wenn das Kind dann mündlich eine 4- oder schlechter bekommt.
Jedes Mal habe ich darum gebeten, das Kind, was sich schlicht nicht traut, anfangs noch öfter dran zu nehmen (weil es eben in den unteren Jahrgängen anders als in der Oberstufe nicht nur eine Bringpflicht der Schüler sondern auch eine Holpflicht seitens der Lehrkräfte gibt), aber ich habe da stets auf Granit gebissen.
Der eine Lehrer wollte mir erklären, dass er extra eine schlechte Note gibt, um das Kind zu motivieren. Was für ein Quatsch (und hat, Überraschung natürlich auch nicht funktioniert).
Mit der Holpflicht hast du zwar recht und eine Ferndiagnose ist immer schwierig, aber gestatte ein paar Gedanken aus Sicht der Sek I:
Ein Vokabeltest zählt bei uns so viel wie eine Stunde und Hausaufgaben gehen nicht in die Bewertung mit ein. Logisch, könnte ja auch die Oma oder die Nachhilfe gemacht haben.
Wer so gut wie nie etwas sagt, kommt mündlich mit einer Gnadenvier noch ganz gut weg. Dafür das Mündlichkeit gerade in den Sprachen so hochgehalten wird, gibt es in dem Leistungsteilbereich eine ganz schöne Noteninflation.
Wenn ein Schüler zum Halbjahr zwischen zwei Noten steht gebe ich auch immer die schlechtere. Warum? Gibt man z. B. die pädagogische Vier, ruhen sich die meisten Kinder darauf aus ("Reicht ja!") oder verschlechtern sich im zweiten Halbjahr. Dann ist es keine eindeutige Vier mehr und ich muss, wenn es auf die Fünf hinausläuft, Notenwarnungen verschicken lassen. Die stehen erst gegen Ostern an, wenn der Drops fast gelutscht ist. Gebe ich dann zum Sommer die schlechtere Note, gibt es Diskussionen mit den Eltern. Gebe ich die schlechtere Note schon zum Halbjahr und der Schüler verbessert sich, freuen sich alle. Was so ein bisschen extrinsische Motivation doch auslösen kann (oder auch nicht).
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Mit 9ern kann ich mir "Besinnlichkeit" noch eher vorstellen als mit den Stufen 1-6, wo bei allem nur gezappelt wird. Oft sind es die Mädchen, die dafür einen Sinn entwickelt haben, und gerne ein Adventsfrühstück mit Gewichtel organisieren, die Jungs machen eben mit.
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