Beiträge von Status_Quo

    Das hast du falsch verstanden: anrufen ja, aber nicht zum krank melden, sondern um zu informieren, dass man aus dem und dem Grund später kommt.

    Wenn das dann aber öfter vorkommt, 1x pro Woche oder zumindest alle 2 Wochen, könnte es vom Vertretungsbüro auch zur Schulleitung gehen. Das Problem ist, dass man dann aus der 1. Stunde ausgeplant wird und ein Kollege oder Kollegin aus der Vertretungsbereitschaft aktiviert wird, in die Stunde zu gehen. Auch dann, wenn es sich nur um wenige Minuten handelt. Sowas könnte der Schulleitung dann auch zu Ohren kommen.

    Bislang, unter der alten Schulleitung, war das nie ein Problem. Die hat maximal geflunkert: jetzt aber flink. Unter der neuen Schulleitung wird gleich mit Dienstgespräch gedroht und jeden Morgen geschaut wann wer kommt. Das ist doch das Problem.

    Danke für die Antworten.

    Ich entnehme den Beitragen, dass die von mir eingangs geschilderten Situationen (gelegentlich je nach Verkehr 3-4 Minuten zu spät kommen oder die Sache mit technischen Mängeln im Vorabi) an anderen Schulen nicht vorkommen? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

    Eine Kollegin, mit der ich über dieses Verhalten sprach, meinte übrigens: das muss die SL so machen, denn von den SuS wird pünktliches Erscheinen gefordert aus pädagogischen Gründen. Wenn dann KuK regelmäßig einige Minuten zu spät kommen macht sie sich unglaubwürdig den SuS gegenüber.

    Wenn dann wieder ein Zuspätkommen droht, weil wieder der Müllwagen die Straße blockiert wäre die Folge: Anruf und krank melden, um das unangenehme Abfangen zu vermeiden. Ob die SL damit so viel gewonnen hätte?

    Kommen bei euch auch Kollegen zu spät, führen die Aufsicht nachlässig und müssen bei Prüfungen nachkopieren? Dann ist es ein Saustall. Immerhin hat man im Gymnasium auch noch eine Vorbildfunktion. In der GS müssen wir täglich 15 min VOR Unterrichtsbeginn in der Klasse Aufsicht führen, die wir in der ersten Stunde unterrichten. Wenn nicht, wird man auch einbestellt. Niemand würde deswegen zum Personalrat rennen, lächerlich.

    Es geht eher um die Fremdbestimmung und vor allem darum, dass die viele gute Arbeit gar nicht gesehen wird, sondern sich die Schulleitung an solchen Kleinigkeiten aufhängt.

    Vorher ging es auch gut, Kollegen waren zufrieden. Nun stockt doch schon der Atem, wenn wieder Stau ist und man bei Ankunft an der Schule die Schulleitung im Gang sieht.

    Frage: hat ein "dienstliches Gespräch" überhaupt irgendwelche Auswirkungen? Sollen doch so viele Gespräche wie gewünscht geführt werden, was solls.

    Wie gehst du mit Schülerinnen und Schülern um, die wiederholt zu spät kommen?

    Ehrlich gesagt ist mir das persönlich ganz egal. Ich hänge mein Ego nicht so hoch. Wenn sie zu spät kommen, verpassen sie was - müssen sie mit den Konsequenzen leben.

    Es ging mir darum, so sehr getrieben zu sein - wenn alle es etwas lockerer sehen würden, denke ich, könnte man sich viel Stress sparen.

    Liebes Forum,


    ich habe mich registriert, um eine Einschätzung zu erhalten.

    An unserer Schule, Gym, gibt es seit einigen Monaten eine neue Schulleitung. Diese steht bei Unterrichtsbeginn am Eingang und protokolliert das Zuspätkommen, von Schülern wie von Lehrern. Nun kommen einige Kollegen schon mal wenige Minuten nach dem Gong, nicht absichtlich, aber wenn viel Verkehr ist, der Müllwagen im Weg steht, ein Auto liegengeblieben ist etc., wie es nun mal so ist.

    Von dieser neuen Schulleitung werden Kollegen angefahren, dass es nun schon innerhalb von xx das zweite Mal sei, dass Kollege XY um 3 Minuten zu spät sei. Wenn das nochmal vorkomme, werde ein dienstliches Gespräch angeordnet.

    Ähnlich spioniert die Schulleitung in den Gängen, ob die Aufsichten durchgeführt werden. Neulich beim Vorabitur fehlten einige Wörterbücher bzw. Material war zu wenig da und musste nachkopiert werden. Da wurde die entsprechende Lehrkraft auch zum Gespräch gebeten, dass es die Dienstpflicht sei, am Vortag sicherzustellen, dass die Technik funktioniere, genügend Wörterbücher da seien etc. Es könnte nicht sein, dass man sich darauf verlasse und dann morgens Kollegen einspanne, den Kurs zu beaufsichtigen, um Klausuren nachzukopieren oder Wörterbücher herbeizuschaffen, weil man sich verzählt habe.

    Jedenfalls fühlt man sich zunehmend gegängelt, denn die ganze Arbeit, die z.B. in der Vorbereitung des Unterrichts, der Klausuren etc. steckt, wird nicht gelobt. Es wird gefühlt nur angetrieben und nicht mit Augenmaß aufgetreten. Wie ein kleiner Schuljunge oder Schulmädchen.

    Wie sehen die anderen das.. kommt euch das bekannt vor? Sollte da mal der Lehrerrat oder Personalrat ein Gespräch mit der Schulleitung führen?

    Und: was soll schon bei einem angekündigten dienstlichen Gespräch passieren.. entlassen wird man ja wohl kaum?!

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