Beiträge von Gartenfreundin-H20

    Das Learning daraus sollte sein, dass Aufsätze heute überhaupt nicht mehr Zeitgemäß sind. Woher weißt du, ob die andere nicht auch ein LLM genutzt haben, aber eben entsprechend gepromptet haben. Ich brauch nur als Vorgaben sagen, dass der Aufsatz von einer 9. Klässlerin geschrieben sein soll. Dann wärs dir gar nicht aufgefallen.

    Man sieht, wer den Aufsatz selbst geschrieben hat und wer nicht. Hier ist es offensichtlich. Selbst wenn sie Prompts genutzt haben, haben siue es selbst formuliert.

    Belästigung in welcher Form?

    Ich bekomme permanent E-Mails während der Krankschreibung von Kollegen und der Schulleitung wie auch fachbegleitenden Lehrern, die mich auffordern Aufträge und Stundenvorbereitungen für die Zeit meiner Krankschreibung zu schicken. Mittlerweile auch per Handy von meiner anderen Mentorin (Mentorin 2).


    Zitat der schikanierenden Kollegin:

    ,,Da ich nächsten Dienstag zur Exkursion bin, erwarte ich zeitnah Ihren überarbeiteten Stoffverteilungsplan per Mail."

    Und Eingliederungsmanagement im Ref, während du dich nicht mal traust, eine Therapie über die Kasse abrechnen zu lassen?

    Das BEM ist ja keine Therapie. Ich habe nicht aus psychischen Gründen gefehlt, sondern aufgrund der Infekte meines Sohnes und eigener Infektanfälligkeit. Ich reiße mir seitdem ich an der Schule bin jeden Infekt auf und da ich ständig wechselnde Klassen und an sich auch häufige Klassenwechsel habe, nehme ich gefühlt alles an Viren und Bakterien mit. Den Rest bringt mein Sohn aus der Kita nach Hause.

    Ich möchte mir keinen Fehler erlauben, deshalb meine Nachfrage. Auch weil die Kollegen nicht hinter mir stehen und ich an meiner Ausbildungsschule gemobbt werde. Ich bin Referendarin und habe eine 9. Klasse in Deutsch. Vor meiner Krankmeldung (anderes Fragegesuch) habe ich mit der Klasse einen Aufsatz geschrieben, den ich eben kontrolliert habe.

    Ich schäme mich selbst dafür, aber ich muss es übersehen haben. Jedenfalls hat mir eine Schülerin einen perfekt mit KI generierten Aufsatz abgegeben. Es ist so geschrieben, wie ehemalige Kommilitonen kurz vor dem Abschluss geschrieben hätten, aber keine Neuntklässlerin. Ich kenne das Mädchen und weiß, dass der Aufsatz unmöglich von ihr sein kann. Es hat keinerlei Rechtschreibfehler und der Ausdruck klingt eher danach, als hätte ihn eine ältere Frau mit 40 Jahren Lebenserfahrung aber keine Neuntklsslerin verfasst. Die Eingabe in die Plagiatssoftware hat es auch bestätigt.

    Wie gehe ich jetzt vor? Muss ich die Note werten? Eigentlich wollte ich sie zum Gespräch bitten, ihr das Ergebnis der Plagiatsprüfung zeigen und dann auf die Reaktion warten, um ihr das Angebot zu machen den Aufsatz nochmal zu schreiben. Ich möchte mich auf keinen Fall gegenüber der Schulleitung angreifbar machen, weil die mich ohnehin auf dem Drücker hat und hasst.

    Wie würdet ihr als erfahrene Lehrkräfte mit mehrjähriger Diensterfahrung vorgehen?

    3. Nicht zum Bezirkspersonalrat laufen und keine Energie mehr in Mobbinggedanken investieren. Mach einfach deine Ausbildung und schau dann hinterher, dass du dich versetzen lässt.

    Das würde ich gerne, scheint aber nicht mehr zu funktionieren, da es meinen Privatbereich massiv überschattet (massive Belästigungen während der Krankschreibung).
    Ich kann nachts nicht mehr durchschlafen und bekomme Panikattacken, wenn ich sehe, dass jemand von der Schule geschrieben hat. Über den Punkt von Augen zu und durch bin ich gefühlt hinweg. Leider.

    Vielen Dank.

    Wir hatten es zeitweise probiert, dass die Studentin, die meinen Sohn betreut hat auch kam, als er sich in den letzten Zügen eines Infekts befunden hat. Wenn er fiebert oder krank ist, ist es nicht möglich ihn fremdbetreuen zu lassen. Es endete damit, dass die Studentin an einem Tag kurzfristig absagte und ich dann komplett ohne Kinderbetreuung da stand. An einem anderen Tag hat es funktioniert. Mein Sohn bekam in der Nacht aber wieder Fieber und dann war ich erneut zu Hause, weil ich ihn mit 40,2 nicht allein lassen konnte, da er auch zu Fieberkrämpfen neigt und ich bereits zwei Mal den Rettungsdienst kommen lassen musste. Das ist für die Schule natürlich ,,super", wenn man einen Tag da ist und den anderen nicht. Mir ist schon klar, dass das nicht optimal ist, da die wenigen Freunde, die wir hier haben aber selbst arbeiten müssen und nicht einspringen können ist es schwierig. Ein Umzug würde insofern nichts bringen, dass ich ja auch keinen Kontakt zu meinen Eltern habe, die dann einspringen könnten. Ich suche aktuell jemanden, der zuverlässiger und eben auch älter ist. Ich dachte vielleicht an eine Art Leihoma, die keine Enkel hat und gegen ein Entgelt kurzfristig aufpassen könnte.

    Bezüglich der Schulbehörde bin ich sehr ambivalent. Ich weiß nicht, wie ich erstmal aus der Schule raus komme und ob es eine Lösung wäre länger krank zu sein. Dann würde ich vielleicht ins betriebliche Eingliederungsmanagement kommen und könnte mich dort öffnen.

    Ja, eigentlich dürfte das mit den Überstunden genauso wenig sein wie das Verschicken der Matieralien. Ich habe es anfangs und auch in der letzten Zeit aber über mich ergehen lassen, weil ich Angst vor einer schlechten Vornote hatte. Die Kollegin sitzt 4 Stunden dauerhaft im Unterricht. Es ist jedes Mal der Horror.

    Könntest du vielleicht aufgrund der Erkrankung des Kindes das Ref abbrechen mit Wiedereinstellungszusage? Dass quasi dein Kind der gesundheitliche Grund ist? Immerhin bist du alleinerziehend.

    Damit würde ich das Leiden nur verlängern. Ich möchte unbedingt von dieser Schule weg. Das ist mein Primärziel. Ich kann mir eigentlich auch keine längere Ausfallzeit leisten. Wie gesagt bräuchte ich dafür einen Arzt, der mich länger krank schreibt. Mein Sohn hat ja auch gesunde Phasen, in denen es ihm gut geht und ich hoffe inständig, dass er sich spätestens in der Grundschule so weit stabilisiert hat, dass die Infektanfälligkeit abnimmt.

    Dann könnte eine Verlängerung wegen der vielen Fehlzeiten vielleicht gerade etwas Druck herausnehmen. Oder eben die schon genannte Möglichkeit das Referendariat in Teilzeit zu machen. Jeder Kinderkranktag würde dann nur einem halben Arbeitstag entsprechen. Finanziell musst du das durchrechnen, ob es ohne zuverlässig gezahlten Kindsunterhalt machbar ist.

    Teilzeit kann ich mir finanziell nicht leisten. Das hatte ich schon durchgerechnet. Und Verlängerung an dieser Schule würde nur noch mehr Leidenszeit bedeuten. Wenn Verlängerung, dann definitiv nicht dort. Ich weiß nur nicht wie ich das anstelle und ob es wirklich eine gute Idee ist zur Schulbehörde zu gehen, nachdem mich bereits das Seminar sitzen gelassen hat.

    Und hast du selbst bereits mit deiner Schulleitung gesprochen, oder kennt diese nur die Darstellung deiner Mentorin? Bei einem solchen Gespräch kannst du dich von einem örtlichen Personalrat / Lehrerrat deiner Wahl begleiten lassen, wenn es dir hilft.

    Ja, es gab ein Gespräch aus dem ich weinend herausgegangen bin, weil mir sehr ungehalten vorgehalten wurde, dass ich nicht zur Vertretung gekommen bin obwohl ich nie im Plan stand und viele solcher Schikanen. Der Personalrat spielt mit der Schulleiterin Tennis und hält regelmäßig Kaffeekränzchen ab. Ich denke nicht, dass das eine gute Alternative ist.

    Wie läuft es bei deinem Mentor im zweiten Fach? Hast du da die notwendige Unterstützung? Und wie war bisher die Rückmeldung seitens deiner Fachleiter im Seminar bei Unterrichtsbesuchen? Sind sie mit der Qualität deiner Stunden zufrieden, oder bestätigen sie die Einschätzung der Mentorin, mit der du nicht zurecht kommst?

    Ich bin keine Überfliegerin, aber im Dreierbereich. Meine Mentorin im anderen Fach hast es anfangs lange laufen lassen. Was besonders auffallend ist? Jetzt wo die andere Mentorin massiv gegen mich schießt, wird sie auch aktiv und fängt ebenfalls damit an das Haar in der Suppe zu suchen und zu sticheln.

    Meine Therapeutin sagte wortwörtlich: Das können Sie vergessen. Sie wissen nicht, wer mit wem Grillfeste feiert und meistens reicht es eine Person gegen sich zu haben, um das halbe Kollegium aufzuhetzen. Es gibt auch einzelne Kolleginnen aus dem Deutschfachbereich, die sehr nett sind, aber ich merke, dass sich mittlerweile Kollegen distanzieren, die nie ein Problem mit mir hatten.

    Bitte entschuldigt, wenn ich etwas übersehe. Ich muss mich erst in die Zitierfunktion einfinden und versuche von hinten nach vorne erst einmal alles zu beantworten und ein bisschen dazu zu schreiben.

    Ich bin allein mit meinem Sohn und der Kindesvater ist nicht zuverlässigste Größe. Eigentlich kümmert er sich gar nicht, um genau zu sein. Unterhalt wird auch nur willkürlich gezahlt. Ich hatte dazu schon viele Rennereien, auch wenn das hier nicht das Thema ist. Tagsüber geht mein Sohn in die Kita, wenn er denn gesund ist. Er ist wie gesagt sehr anfällig und wir sind Dauergast beim Kinderarzt. Bei Krankheit kann ich ihn dann meistens auch nicht von einem Babysitter betreuen lassen, weil er nur mich will. Wir hatten vor kurzem den Babysitterversuch gestartet, aber die junge Frau war noch Studentin und hat so oft abgesagt, dass sie langfristig keine Hilfe war.

    Ich werde aktuell eben ständig belagert. Ich habe meinen Arzttermin heute erst gegen 11 und traue mir gar nicht ins Brieffach zu schauen, weil ich sicher schon wieder 3 Nachrichten habe, wann ich denn nun wieder komme. Mir geht jedes Mal der Puls hoch. Ich habe zusätzlich eine Hauterkrankung (Rosazea) und seit dieser Woche blüht mein Gesicht wieder.

    Ich möchte liebend gern von dieser Schule weg, habe aber das Gefühl, dass mir niemand hilft und ich auch nicht weiß, wo ich ansetze. Ich habe das Gefühl mich auf sehr dünnem Boden zu bewegen, nachdem das Gespräch im Seminar so nach hinten los ging. Daher ist mein Gedanke zum Bezirkspersonalrat zu gehen oder zur Schulbehörde? Ich weiß es nicht. Ich bin an der Schule erst seit dem neuen Schuljahr 2025. Meine fachbegleitende Lehrerin war sehr nett, bis sie ausfiel und ich diese Frau bekam. Sie ist wirklich die Hölle und dauerhaft auf Fehlersuche. Scheint auch mit sich sehr unzufrieden zu sein. Leider ist sie die beste Freundin der Schulleiterin. Ich sehe sie ständig zusammen tuscheln und im Büro verschwinden. Wenn ich ins Lehrerzimmer komme und sie sind dort, verstummen sie und werfen sich vielsagende und hinterhältige Blicke zu.

    Ich weiß nicht, ob eine Unterbrechung sinnvoll ist. Ich müsste dann ja auch länger krankgeschrieben werden und mein Hausarzt tickt nicht so, dass er jemanden bis Schulahresende aus dem Schulbetrieb nehmen würde. Ich würde auch gern direkt an eine neue Schule übergehen und dort lückenlos weitermachen. Ich war von 2024 bis 2025 als Vertretungslehrkraft an einer anderen Schule eingesetzt und da war es wunderbar und man ist mir ganz anders begegnet. Es war aber eine andere Schulart. Ich muss im Vorbereitungsdienst ja bei meiner Schulart bleiben.

    Dass meine Klassen ständig wechseln finde ich auch unmöglich. Ich gebe 12 Stunden, bekomme aber oft auch Vertretung und hatte seit Schuljahresbeginn schon 3 Klassenwechsel. Die fachbegleitende Lehrerin sitzt im Zweitfach dauerhaft hinten. Jede Doppelstunde am Dienstag. Stoffverteilungsplan bedeutet, dass dort steht was wann unterrichtet wird. Ich finde es ja legitim diesen ab und an zu ändern, aber das er jedes Mal geschickt wird ist für mich Schikane. Ich wurde damit auch ziemlich allein gelassen. Es hieß nur schauen Sie in den Lehrplan und erstellen Sie einen Stoffverteilungsplan. Das wars.

    Milk & Sugar, wo würdest du dich dazu beraten lassen? An der Schule und im Seminar habe ich das Gefphl keine Unterstützung zu kriegen. Ich habe aber gleichzeitig Angst, dass es nach hinten los geht, wenn ich direkt zur Schulbehörde gehe. Da kann ich dann endgültig nie mehr an meine Schule gehen und was mache ich in der Übergangszeit? Ich müsste dann einen Arzt haben, der mich länger krank schreibt. Wobei ich eh darüber nachdenke auch noch meine Krankschreibung für nächste Woche zu verlängern. Ich würde dort am liebsten gar nicht mehr hin.

    Hallo Tom,

    ich habe leider keinen Kontakt zu meiner Familie, die ohnehin 400 Kilometer entfernt wohnt. Bundesland im Referendariat ist Brandenburg. Ich wohne aber im Nachbarbundesland, komme ursprünglich aus Hessen. Ich war damals zur Familie meines Ex-Partners gezogen, aber die möchte meinen Sohn nicht mehr sehen seitdem ich mit seinem Vater nicht mehr zusammen bin.

    Genau wie du sehe ich das auch. Ich bin verbrannt an dieser Schule und habe kaum noch eine Chance. Der Weg über das Seminar hat leider gar nichts gebracht, außer noch mehr Ärger. Ich hatte überlegt, ob ich zur Schulbehörde gehe und das über den Bezirkspersonalrat regele, denn es ist augenscheinlich Mobbing. Ich versuche auch immer alles zu dokumentieren. Mittlerweile komme ich kaum noch nach.

    Ich habe mir bereits eine Therapeutin genommen, die ich aus eigener Tasche bezahlt habe, damit mir nichts für die Verbeamtung im Weg steht. Sie sagte ebenfalls, dass dort nichts mehr zu retten ist und nur noch ein Schulwechsel möglich wäre. Sie gab mir auch den Rat nur noch 80 und nicht mehr 100 Prozent zu geben, da man ja eh immer wieder nach Schwachstellen sucht. Leider scheint es schwierig zu sein und gleichzeitig habe ich auch Angst, dass alles noch kompizierter ist. Das nächst liegende Gymnasium ist noch weiter weg, was für meinen kleinen und mich vieles logistisch erschweren würde.

    Lieben Dank für die Genesungswünsche.

    Kann man auch bei der GEW nachfragen, ohne Mitglied zu sein und wie gesagt gleich den Bezirkspersonalrat einschalten? Ich dachte immer, dass man den Weg einhalten muss und zuerst mit dem Personalrat der Schule sprechen muss?
    Und wie ist die Regelung bei Krankheit? Bin ich richtig informiert, dass man im Krankenstand nichts schicken oder weiterleiten muss?

    Zunächst möchte ich mich vorstellen, auch wenn mein Anlass sicher kein schöner ist, aber es lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Heute ist auch wieder so eine Nacht, in der ich absolut keinen Schlaf finde, obwohl ich mit den Nerven runter bin. Ich befinde mich im Vorbereitungsdienst und habe einen kleinen 5 jährigen Sohn. Seit August 25 bin ich im Ref. Mittlerweile ist das erste Jahr fast um. Leider ist es aktuell mein schlimmster Alptraum. Anfangs habe ich mich an der Schule sehr wohl gefühlt, bis meine fachbegleitende Lehrerin erkrankt und ausgefallen ist. Ob sie wiederkommt, ist noch ungewiss. Ab da gingen die Probleme los, denn ich bekam eine neue Kollegin an die Seite gestellt, die es von Anfang an sehr genau verstand, mich fertig zu machen. Leider ist sie sehr dick mit unserer Schulleitung und es wird jede Möglichkeit genutzt um mich zu schikanieren

    Ich muss dazu sagen, dass ich alleinerziehend bin. Leider ist mein Kind nicht mit der besten Gesundheit gesegnet, weshalb ich allein in diesem Jahr bereits 5 Wochen im Krankenstand war. Ich selbst bin auch nicht die Fitteste und wenn er wieder gesund war, fing mein Rheuma an oder ich riss mir jeden verdammten Infekt auf (Mal den Norovirus, mal die Influenza oder eine Lungenentzündung). Mittlerweile werde ich, wenn ich im Krankenstand bin, systematisch schikaniert.

    Beispiel: Gestern musste ich mich krankmelden, weil ich eine Bronchitis habe und mein kleiner ebenfalls flach liegt . Ich hatte der Planung mitgeteilt, dass ich den SuS Aufgaben einstelle. Das tat ich gleich am Morgen und schickte meiner fachbegleitenden Lehrerin schon am Vortag alle Vorbereitungen.

    Am Tag meiner Krankmeldung schreibt mich die Schulleitung sehr unfreundlich an, wann ich denn vorhabe meine Aufgaben einzustellen. Ich habe dann sehr sachlich zurückgeschrieben, dass ich bereits alles verteilt und versandt habe. Es kam keine Entschuldigung. Es hieß nur okay, dann hat sich das erledigt, dann laden Sie auch noch Aufgaben für den Rest der Woche hoch. Ich frage mich, wozu ich im Krankenstand bin, wenn ich dann trotzdem mit Fieber arbeite.

    Heute Abend kam dann die nächste Mail meiner fachbegleitenden Lehrerin mit einer Lesebestätigung. Sie würde mein Material nicht nutzen und ihre eigenen Ansätze behandeln. Die Inhalte (die sie mir aber zuvor benannt hat) wären für die SuS nicht wichtig. Letzte Woche hat sie mir dann im Beisein der SuS vorgeworfen, dass ich im Lehrplan hinterher hänge und lautstark vor den SuS meine Unterrichtsmethoden hinterfragt. Das war für mich ein Zeichen, dass ich da die Reißleine ziehen muss.

    Heute gegen Abend erreichte mich dann kurz darauf die nächste Mail. Sie ist nächste Woche auf Exkursion und sie verlangt zeitnahe den Stoffverteilungsplan. Ich hatte schon überlegt, ob ich eine Nachricht schicke, in der ich noch einmal ausführe, dass ich im Krankenstand bin und mich nicht regenieren kann, wenn ich permanent belagert werde, habe es dann aber des Frieden Willens verworfen. Es ist aber nicht nur meine fachbegleitende Lehrerin.

    Auch die Schulleitung nutzt jede Kleinigkeit mich zu schikanieren.

    Mal habe ich angeblich Vertretungsstunden nicht gesehen, die nie im Plan standen, mal höre ich wie sie mit der Fachbegleitung über mich tuschelt oder ich werde für Dinge, die ich nicht zu verschulden habe ermahnt. Seitdem hat sich auch mein Verhältnis zu den anderen Kollegen aus dem Fachbereich verschlechtert. Man ist sehr distanziert und meidet mich. Nicht alle, aber die, die bei der Schulleitung glänzen wollen. Ich werde systematisch von Kollegiumsfahrten und Veranstaltungen fern gehalten.

    Das Seminar hat mir nicht geholfen. Gespräche haben eher alles verschlechtert und ich habe das Gefühl, dass ich seitdem noch eher Spießruten laufe. Es sind mittlerweile viele Sachen vorgefallen. Gerüchte werden über mich verbreitet und ich bekomme keine gut gemeinte Kritik. Stattdessen versucht mir meine fachbegleitende Lehrerin stets eins reinzuwürgen. Meine Klassen wechseln ständig und ich bekomme meistens die schlimmsten, die niemand haben will.

    Meine fachbegleitende Lehrerin sitzt dauerhaft und jede Stunde hinten bei mir im Unterricht, obwohl es laut Fachleiter gar keinen Grund gibt. Sie findet aber hundert Gründe. Mal bin ich Schuld, dass SuS zu wenig Noten haben (ich hatte die Klasse seit 3 Wochen!), mal bin ich zu inkonsequent, weil es zu laut ist, mal zu langsam im Stoff. Sie findet immer etwas und es ist nicht so formuliert, als ob sie wirklich Interesse hat, dass ich weiterkomme.

    Bei meiner vorherigen Mentorin hatte ich konstruktive Kritik auf Augenhöhe. Man hat wirklich gemerkt, dass sie wollte, dass ich es schaffe und hat sich sehr bemüht. Hier habe ich (tut mir leid für die Wortwahl) das Gefühl eine krankhafte Narzisstin vor mir zu haben. Es fallen übergriffige Sätze wie „Wollen Sie für Ihren Sohn nicht mal ein Kindermädchen organisieren? „

    Oder: „Das Pensum mussten wir früher auch und sogar mit mehreren Kindern schaffen. Haben Sie keine Oma für das Kind?“ Leider vergisst sie, dass es bei ihrem früher keine permanente Erreichbarkeit gab und sie eine gut funktionierende Familie hatte. Ich ärgere mich manchmal selbst, dass ich nicht schlagfertig reagiere, weil mir regelrecht die Sprache wegbleibt.

    Ich bin vor der Frau mehrfach von netten Kollegen gewarnt worden und hatte noch gedacht, dass es gar nicht so schlimm werden kann. Ich muss sagen, dass ich mich getäuscht habe. Sie ist nun die einzige Lehrkraft in diesem Bereich und ein Kollege warnte mich, dass sie versuchen wird mich wegzubeißen, weil sie nicht will, dass ihr jemand die Stunden streitig macht.

    Ich habe im Seminar mehrmals gefragt, ob ich wechseln kann. Statt mich zu unterstützen wurde gesagt, dass ich ja nur noch ein Jahr durchzuhalten hätte. Wenn das so weiter geht, dann wird das mit dem Jahr nichts, weil ich vorher so psychisch von der Rolle bin, dass ich bis dahin abbreche.

    Ich bin mittlerweile den zweiten Tag krankgeschrieben und seitdem terrorisieren mich die Frau und die Schulleitung mit Mails. Mal soll ich allen Kollegen Aufgaben schicken, mal einen neuen Stoffverteilungsplan, den ich permanent aktualisieren soll. Wenn ich der fachbegleitenden Lehrerin dann etwas schicke, signalisiert sie mir, dass sie es nicht verwendet.

    Ich habe den Stoffverteilungsplan seitdem sie meine fachbegleitende Lehrerin ist bestimmt 5 Mal! aktualisiert und ihr immer wieder schicken müssen. Es ist als wäre sie wie vernarrt in den Plan. Ich bin im Krankenstand und werde ständig belagert. Ich habe von gestern bis heute 9 E-Mails schreiben müssen.

    Mittlerweile fühle ich mich derart unter Druck gesetzt, dass ich regelmäßig Panikattacken bekomme, wenn ich schon lese, dass sie geschrieben hat. Ich überlege sogar schon mich noch eine weitere Woche krankschreiben zu lassen. Vermutlich wird es eh auf Verlängerung hinauslaufen, weil ich durch Kind krank und meine eigenen Infekte sehr oft gefehlt habe, aber die Verlängerung will ich definitiv nicht an dieser Schule machen.

    Ich hatte bereits mit dem Personalrat gesprochen, der aber den Kopf einzieht und Angst vor der SL hat.

    Meine Frage: Könnte man auch direkt zum Bezirkspersonalrat gehen und den Personalrat an der Schule überspringen? Ich sehe da keine Chance, weil gefühlt alle eng mit der Schulleitung verbunden sind. Ich will einfach nur noch weg von dieser Schule, weiß aber nicht wie. Es ist, als ob man es darauf auslegt, dass ich es nicht schaffe und mich loswerden will.

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