Nichts für ungut, aber ich glaube, du stellst dir das zu blumig vor.
Supervision heißt, es kommt alle Jubeljahre mal ein Mediator vorbei, wo dann alle wie im Kindergarten im Kreis sitzen und nacheinander ihre Probleme vortragen und man gemeinsam überlegt, wie man vorgehen kann. Das kann funktionieren. In den wenigstens Fällen tut es das dann aber, weil Job eben Job ist und deine Arbeitskollegen nicht deine Freunde. Ich selbst halte es für einen großen Trugschluss zu glauben, dass man mit Supervision automatisch ein erstklassiges Kollegenklima hat. Im Gegenteil. Ich habe früher schon Supervisionen erlebt, bei denen man den Raum wechseln musste, weil sich einige Teilnehmer fast an die Gurgel gegangen sind.
Nur zu kündigen, weil einem im Job immer wieder Mobbing begegnet finde ich gewagt.
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es meist Menschen (mich eingeschlossen) trifft, die lieb und nett sind und keine Grenzen setzen.
Das merken fiese Menschen und die sind leider überall.
Bist du dir sicher, dass dir der Lehrerjob nicht mehr gefällt?