Beiträge von Friesin

    Meine Rechnung: (3 + 2,8) : 2 = 2,6 also 3

    erstens:
    2,6 ????

    zweitens:
    das BL wäre wichtig zu wissen.

    Ich kenne es so, dass alle EINZELnoten beider Halbjahre zusammengerechnet werden. Daraus wird die Endnote errechnet.
    In Bayern z.B. anders als in meinem BL

    drittens:

    Nicht überall dürfen Noten rein arithmetisch errechnet werden. Erkundige dich bei deinen Fachschaftsvorsitzenden.

    du könntest mal nachschauen, ob nicht Berufsverbände deines Bundeslandes Fortbildungen für Lehrer anbieten.
    Oder gar das KuMi

    (In meinem BL ist es das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien--vll gibt es sowas auch für NRW)

    .
    Ich glaube, viele meiner o.g. Kollegen machen sogar ziemlich guten Unterricht. Sie beschäftigen sich halt nur nicht mit dem ganzen disziplinarischen Sch***.

    geht das denn überhaupt? Guten Unterricht machen, dabei aber Disziplinarisches außen vor lassen? :gruebel:

    zum Thema: Kollegen kümmern sich nicht um solche Verbote:
    wir besprechen immer und immer wieder, wie wichtig es ist, dass sich alle, wirklich ALLE Kollegen an die Vorgaben halten. Dafür werden Klausurtage oder die Vorbereitungswoche genutzt.
    es gibt auch einen einheitlichen Kanon von Erziehungsmaßnahmen, auf den jeder Kollege zurückgreifen kann.
    Und jeder merkt, dass es ihm selbst nützt, wenn er sich an die Vorgaben hält.
    Das Leben wird einfacher dadurch ;)

    denn wenn man als Lehrer nach der strengen Frau Sonnenschein in eine Klasse kommt, kann man in dankbare Teenieaugen blicken, da man nun endlich wieder unbehelligt während des Unterrichts am Smartphone rumspielen darf.

    da hilft eigentlich nur eine konsequent umgesetzte Schulordnung.
    Bei uns ist die Benutzung von smartphones sowas von verboten --- darauf wird konsequent geachtet, und das zeigt Früchte. Schüler versuchen vereinzelt, das Verbot zu umgehen, aber darauf wird ebenfalls sehr konsequent reagiert.

    Zudem stellt sich mir die Frage, ob das überhaupt Not tut, Lieblingslehrerin zu sein. Finde ich nicht...

    :super: :super:

    Lieblingslehrerin -- das ist so ein romantisierender Anspruch wie "Traumfrau". In der Professionalität hat der nichts zu suchen.

    Fachkompetenz, Fairness, Transparenz und Grenzen wahrende Empathie, gepaart mit konsequenter Haltung-- das hilft jedem Schüler mehr als die konfliktscheuende oben beschriebene Haltung.

    regionale Eigenheiten sind nicht "alt", genausowenig wie Dialekte, sondern sie sind lebendig, geraten aber leider durch ein (meist recht wenig elaboriertes) "Einheitsdeutsch" ins Hintertreffen. Und diese Entwicklung sollte man schon abstellen...

    es tut mir leid, aber wenn ich hier in Franken höre:
    "die, wo blond ist,"
    oder
    "der kann net gerecher" (für "der kann nicht rechnen", also Partizip statt Infinitiv) --- dann möchte ich definitiv NICHT alles fördern.
    Zumindest nicht im Unterricht und schonn gar nicht bei Verschriftlichung. ;)

    so intensiv, wie du deine Studienfächer im Studium behandelst, wirst du sie an der Schule nie behandeln. Auch nicht in der Oberstufe.

    Von daher finde ich es schwer zu sagen, dass man als Lehrer viel Fachliches aus Diskussionen mit Schülern mitnimmt.
    Das "mitnehmen" liegt eher anderswo:
    nämlich im Umgang mit den Schülern.

    Dabei natürlich auch durchaus im fachlichen Bereich, aber weniger, dass du für dein eigenes Fachwissen neue Impulse bekommst oder auf hohem Niveau diskutieren kannst, sondern dass es einfach ein geiles Gefühl ist, wenn die Schüler sich untereinander mit dem von dir aufbereiteten Unterrichtsstoff austauschen, wenn sie vll merken: boah, das ist ja doch ganz interressant. Wenn sie zumindest in der betreffenden Stunde ein Stückchen in dem Stoff aufgehen, Fragen stellen, weiterdenken, Kontroversen entwickeln.

    Inhaltlich hat sich das für dich spätestens beim 3.Durchgang abgelutscht, aber das oben beschriebene Erlebnis ist genau das, was man erwarten kann, wenn's gut läuft. das wiederum kann durchaus auch in jüngeren Klassen vorkommen.

    Und je mehr du von deinen Fächern überzeugt bist, dass sie genau richtig sind für dich und die spannendsten Fächer überhaupt-- desto mehr "Spaß" wirst du beim Unterrichten haben, extreme Rahmenbedingungen mal außen vor gelassen.

    ich fürchte auch, dass du nichts dagegen wirst machen können.

    Einzige Möglichkeit: dir ein dickes Fell zulegen
    sei es in Form von autogenem Training, sei es tief durchzuatmen und innerlich bis 30 zählen.

    Du unterrichtest diese Jugendlichen nicht mehr, also könne sie dir nichts mehr anhaben.

    Und immer wieder überlegen:
    war die Reaktion jetzt wirklich auf mich gemünzt? Bin ich vll überempfindlich?

    Du warst nur ein Lehrer von vielen in ihrem Schülerdasein, irgendwann werden sie dich vergessen ahben.

    Warum nicht zurückgrinsen, dabei denkend: Euch bin ich los--hurra!

    Was "nützt" es denen, wenn du dich jetzt noch über sie ärgerst?

    Du schadest einzig und allein dir selbst.

    Überlasse ihnen nicht so viel Macht, dir denTag zu verderben.

    Man bekommt 45 min angerechnet, obwohl man 60 da sitzt??? Was hat das mit der Vorbereitung zu tun? Gar nichts, denn die Zeit, die man da sitzt, arbeitet man doch auch.
    Das ist ja frech

    die Vorbereitungszeit, die normalerweise in dein Deputat eingerechnet wird, entfällt bei der Betreuung. Du arbeitest mit voller Stundenzahl ja auch mehr als 26 oder wieviele Stunden.
    Von daher finde ich die Berechnung oben okay.

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