Beiträge von Friesin

    Kaffee, Tee, Gebäck gab es in meiner Ref-zeit vor 9 Jahren auch-- für die Prüfer. Wir Refs haben das im Sekki angemeldet und bezahlt. Das galt bei größeren UBs genauso wie beim Examen.

    Ich finde (und fand es damals auch schon) eine absolute Unverschämtheit, Leuten, die geprüft werden sollen, so etwas zuzumuten. Als hätte man unmittelbar vor der Examensprüfung nicht schon genug zu tun. Von den Kosten mal ganz zu schweigen.

    Eigentlich sollte es umgekehrt sein: die Prüfer laden die Refs ein. Wenn überhaupt. Diese pseudo-chillige Atmosphäre kann doch über den Stress nicht hinwegtäuschen. Mineralwasser würde es auch tun.

    ich bin zu blöd dafür :weissnicht:

    wo kam die Eins her? wer hatte die Note erteilt?
    wenn ein Plagiat in der Arneit enthalten war, warum dann eine Eins??
    wenn kein Plagiat in der Arbeit enthalten war, warum sollte die Schülerin die Arbeit noch mal schreiben??
    Und warum sollte sie ein Plagiat zugeben, wenn keines in der Arbeit war?

    in welche Richtung soll das denn gehen?
    Malerei?
    Plastisches Gestalten?

    Für beides könnte ich mir "Wunderfahrzeuge" gut vorstellen, gemalt oder mit Klopapierrollen, Schachteln o.ä. konstruiert

    Ritterthemen--> Burg (malen oder bauen) / Schild mit Familienwappen (wie stelle ich mich dar?)

    Sportthemen: Fußball wurde schon genannt, aber auch andere Sportarten. Die könnte man auch toll als Drahtfiguren arbeiten.
    Drachen (malen oder mit Gips)

    Das Menschen-/Schülerbild, wie es von Frontierer hier gezeigt wird, genau das ist es, was ich in einem anderen thread so sehr bedauert habe:


    Zitat


    Was mir aber am unangenehmsten auffiel:
    bei sehr vielen (nicht bei allen, aber wirklich bei sehr vielen) Kollegen gleich welchen Alters herrrschte die Meinung vor, man müsse Schülern grundsätzlich misstrauen. Weil sie nämlich zu Dummheit, Faulheit und letztlich zur Unehrlichkeit neigten.

    Frontier, wie lebt es sich mit solch einer Grundhaltung??

    Wie ist bei euch die Korrektur geregelt? Wir sind verpflichtet worden uns nachmittags in der Schule einzufinden und dann wird quasi am Fließband mit allen Kollegen kontrolliert.

    die Korrektur übernehmen die Fachlehrer, so wie jede andere Korrektur auch, jeder für sich innerhalb der Abgabefrist. Absprachen sind nicht nötig, die Korrekturmodalitäten sind ja genau festgelegt.

    Die Korrekturen sind, so sehr sie auch standardisiert sind, tatsächlich Mehraufwand. Der wiederum wird nicht vergütet :sauer:

    So etwas gibt's nur in der Schule :mad:

    aber es gehören auch immer zwei dazu :pfeif:

    Stapel von Vertretungsblättern vorrätig zu haben, finde ich schwierig. Man sollte ja auch etwas machen, mit dem die Schüler etwas anfangen können, und das ändert sich alle naselang mit fortschreitendem Schuljahr.
    Und wenn ich erst der Vetretung mailen muss, Kl.xy macht grade dies und sollte jenes wiederholen, dann kann ich auch gleich Arbeitsblätter aus meinem PC fundus beifügen.....

    --wenn ich vermittelnd zwischen meiner Klasse und dem neuen, sehr streng wirkenden Kollegen einwirken kann
    --wenn jemand in Latein sagt: ohhh, das haben wir doch mal vor Jahren im anderen Fach gemacht (bei mir)
    --wenn ich meiner Klasse zutraue, mit neuen Freiheiten umzugehen, -- und sie die neue Freiheit nicht missbrauchen
    --wenn jemand sagt: Latein ist eigentlich wirklich ganz einfach: nur Vokabeln lernen und ansonsten logisches Denken :D
    -- wenn Schüler sich an dem Autor, den wir gerade lesen, reiben, mitgehen, diskutieren, sich eine Meining jenseits von Gääähn bilden
    -- wenn jemand ungefragt historische Parallelen zu heutigen Machthabern zieht
    -- wenn mich ein Schüler "Frau Gott" nennt :lach2:

    was du als Lehrer an allen Schulstufen und in allen Altersgruppen unbedingt brauchst:

    Resilienz
    eine immense Flexibilität
    ein in sich ruhendes Selbstwertgefühl
    Empathie
    gleichzeitig emotionaler Abstand
    Kritikfähigkeit
    konsequentes Handeln
    gutes Zeitmanagement
    vorausschauendes Planen
    die Fähigkeit gedanklich abzuschalten
    souveränen Umgang mit Menschen verschiedener Altergruppen (Schüler, Kollegen, Vorgesetzte, Eltern)

    Inwieweit ADS da im Wege ist, kann ich gar nicht beurteilen.

    Nur sollte man als Lehrerpersönlichkeit wirklich sehr stabil sein, sonst gilt der alte Spruch in leicht abgewandelter Form:

    Macht nicht kaputt, was/ wer euch kaputt macht.

    Dann kommt man gezwungenermassen, erzählt 3 Minuten blabla und fragt noch "und, gibt es noch Fragen? Irgendetwas, was Sie mir mitteilen wollen?" -> "Nein, alles gut".
    Tja, und dann verabschiedet man sich und geht.
    Hinweis, dass das unnötig ist führt dazu, dass die SL sagt "Aber es ist das Recht der Eltern einzuladen. Es ist Dienstpflicht hinzugehen".

    womit man mal wieder sieht, wie immens wichtig eine vernünftige SL ist!!

    oh, wie unpraktisch. Bei uns wird das unter den Kollegen im Vorfeld abgesprochen, d.h. wenn ich als Fachlehrer auf einem Elternabend erscheinen soll, wird der Termin auch mit mir abgesprochen. Lange genug vorher.
    Und nur zum "Kennenlernen" würde kein Kollege wagen, Fachlherer zum Elternabend zu zitieren... Die Kollegen sprechen das auch mit den jeweiligen Eltern ab.


    aber mich nerven gerade diese unvollständigen Stapel und das kleckerweise Abgeben "Bring ich nächste Stunde mit!"

    ein Dauerthema auch bei Zeugnissen, unterschriebenen Klassenarbeiten, Rücklaufzetteln für dies und das ---- ich schreibe dann mails an die Eltern. (die allerdings auch nerven)
    Und was bis XY nicht abgegeben wurde, ist halt ne 6.

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