Beiträge von Friesin

    Und wenn sie das nicht machen?

    dann gibts einen schriftlichen Nachweis darüber, dass du alles versucht hast, und der wird an die Arbeit geheftet und mit archiviert.
    Es geht ja bei der Unterschriftenaktion nur darum, dass am Ende eines Schuljahres kein Elternteil behaupten kann, von den Noten des Kindes gar nichts gewusst zu haben-- mit allen eventuell sich daraus ergebenden Konsequenzen.

    P.S.: Ich persönlich halte diese ganze Unterschriftensammelei für ziemlich überflüssig, denn alle Eltern haben bei uns einen Zugang zu den Noten ihrer Kinder und können sie jederzeit anschauen. Wenn sie das nicht machen, liegt das in meinen Augen nicht in der Verantwortung der Lehrer. Aber okay, bei uns wird da doppelt und dreifach gefahren. *Schulterzuck*

    bei uns gibt es folgende Regelung zu den unterschriebenen Klassenarbeiten:
    wer die in 2 Fächern nach 2 Wochen nicht anschleppt, bekommt sie nicht mehr mit nach Hause. Dann müssen die Eltern in der Schule aufschlagen um zu unterschreiben.

    Das zieht sich hoch bis in Klasse 8/ 9-

    Ich gebe dir recht, dieses Hinterherrennen ist mega nervig, kostet ewig viel Zeit (allein die vielen Mails, die ich deswegen schreibe) und unendliche Nerven. Eigentlich müssten wir dafür eine Art Erschwerniszulage bekommen :sauer:

    Wenn sie sich dann nicht für das Wissen, sondern für Schönschrift interessieren, kann man sich als Eltern durchaus aufregen.

    aufregen würde ich mich in der Tat. Aber nicht über den Lehrer, sondern über mein Kind, das nicht imstande ist, korrekt abzuschreiben.

    Sorry, aber mit Schönschrift hat das nun ganz und gar nichts zu tun

    geht regelmäßig in Reha o.ä.

    wie geht denn das?
    Eine Reha genehmigt zu bekommen,z.B. als Anschlussheilbehandlung, geht relativ problemlos, aber dafür muss man länger krank gewesen sein. Eine Reha (oder Kur) genehmigt zu bekommen als Prophylaxemaßnahme, wird extrem schwierig sein. Wie macht sie das dann regelmäßig? Würd mich wirklich interessieren ;)

    Diese Kollegin geht nicht geplan zur FoBi, sondern auf eine Reha. D.h. sie war unmittelbar vorher länger krank und braucht diese Maßnahme, um wieder so weit wie möglich hergestellt zu werden.
    Wie kann man da von ihr erwarten, dass sie Vetretungsmaterial bereitlegt?
    Irgendjemand muss doch deren Klasse schon vor Antritt der Reha verteten haben, als die Kollegin noch akut krankgeschrieben war. Also weiß doch nicht nur die Klassenleiterin, wie weit die Klasse gerade in welchem Fach ist.

    Nun ja, Karl-Dieter, wenn man aber Vollzeit arbeitet, hat man am WE ja durchaus auch mal Anspruch auf Erholung. Und das geht m.E. nur richtig gut, wenn der Partner bei der Kinderbetreuung voll mitzieht und nicht einfach mehrere Stunden "abwesend" ist. Wenn man den Großteil der Kinderbespaßung alleine stemmen muss, ist es irgendwie nichts mit persönlicher Freizeit.

    Für mich kommt WE-Arbeit nur in Notfällen (Klausurstapel etc.) in Frage, aber mit Sicherheit nicht regelmäßig oder gar jedes WE.

    Ich finde, das WE gehört komplett der Familie und einem selbst. Wenn man unter der Woche die Arbeit nicht schafft, würde ich definitiv über eine Reduzierung nachdenken. So eine 6-7 Tage Verfügbarkeit für die Arbeit ist für mich ein absolutes No-Go.

    . Ich schaffe es tatsächlich in 45 Minuten Spaghetti mit Hackfleischtomate zu machen, aufzuräumen, Waschmaschine und Trockner auszuräumen und mich noch umzuziehen.

    wer Kinder hat, lernt das ganz fix :super:

    Kann es sein, dass hier das Pferd von hinten aufgezäumt wird?
    Da soll ein Kollege seine Noten offenlegen.
    Sollte eigentlich kein Problem sein, denn normalerweise führt man doch Buch darüber.
    Aus irgendeinem Grund scheint aber genau das sich schwierig zu gestalten, und deshalb wird nun die Verantwortung auf Andere übertragen (SL gegenüber der Frau des Kollegen, Personalrat etc).
    Ob diese Forderung in irgendeiner Form schikanös ist, wie Maike schrieb, wird aus dem Eingangspost nicht ersichtlich. Vll gibts ja noch mehr Infos ;)

    Ihr seid nicht beide an derselben Schule?
    dann hat der Sl deines Mannes natürlich keine Fürsorgepflicht dir gegenüber.

    ich kenne ja die ganzen Hintergründe nicht, aber gibt es an der Schule deines Mannes keine fachschaftsinternen Absprachen über die Anzahl der Noten, die pro Halbjahr gemacht werden sollen?

    Ich musste einmal alle Noten der SL zukommen lassen, nachdem die Eltern eines Schülers versucht hatten, gegen die Nichtversetzung einzuschreiten. Hab sie gezeigt, und gut war's.
    Kann er sie nicht einfach vorzeigen, und Ruh ist? Oder ist das jetzt zu naiv gedacht? :flieh:

    Solche Aktionen bringen Schüler bei mir in der Regel einmal. Sich dann auch noch so dumm stellen "er hat nix gesagt" und das Weinen ignorieren. Unglaublich.

    Firelilly, das sind Erstklässler. Denen würde ich nicht sofort absichtliches "sich dumm stellen" oder pure Bösartigkeit unterstellen. Nichtsdestotrotz sollten sie natürlich lernen, dass das so nicht geht. Dass Lucy am Mittwoch das Kettcar nicht bekommt, sehe ich auch als selbstverständlich an.

    ich verstehe nicht ganz, warum du davon ausgehst, mehrfach hin- und herswitchen zu wollen den Konfessionen.
    Wenn du sicher bist, dass dir das Protestantentum zusagt, dass du das Typische glaubst und damit gut leben kannst (von den ganzen theologischen Feinheiten will ich gar nicht reden, die sind eh marginal), wenn du dich dort zu hause fühlst, dann trittst du z.B. einer lutherischen Landeskirche bei.
    Wenn du dich ein bisschen im Katholizismus auskennst, davon fasziniert bist, das meiste davon eh deiner Glaubensansicht entspricht und dich darin zu Hause fühlst, dann trittst du dort bei.
    Wichtig finde ich, dass man sich mehr als nur ein bisschen auskennt und genau in sich hineinhorcht, welche Richtung der eigenen eigenen Überzeugung am meisten entspricht. Mehr noch: in welcher Richtung du dich wohlfühlst. bei wem du gerne dazugehören möchtest.

    Normalerweise wechselt man ja eine Kofession nicht wie ein Unterhemd. Das sollte im besten Fall auch was mit Überzeugung zu tun haben.
    Als trinitarisch Getaufte wirst du nicht mehr "umgetauft" werden müssen. Wenn du katholisch werden willst, müsstest du gefirmt werden.
    Bist du zur Konfirmation gegangen? Da kommt es sehr auf die Glaubensgemeinschaft an, ob die Konfirmation von der angestrebten Konfession anerkannt wird.

    Wie das nun im Schuldienst aussieht, kann ich dir nicht genau sagen. Du brauchst auf jeden Fall eine vocatio (evangelisch) oder eine missio (katholisch).
    Ich glaube kaum, dass man da so locker hin und herwechseln kann.

    @Schantalle, genau das nervt mich auch ungeheuer :sauer: Das geht ja hoch bis nach Klasse 8.

    Ich sage immer: "nur weil andere Ähnliches machen, wird dein Anteil ja nicht weniger." Und auf mehr lasse ich mich nicht ein. Punkt.
    Helfen tuts (noch) nicht, doch hoffe ich auf den steten Tropfen... und aufs Reifen der Schüler.


    Ähnlich nervig finde ich übrigens:
    "Der XY hat mir meinen Radiergummi/setzeBleibigesein genommen". In Klasse 7 !!!!!! :autsch: :autsch: :autsch:

    Sorry, Meike, habe in deinem Beitrag ein Komma mitgelesen, das dort nicht steht

    "Hör auf, Friesin". Und war entsprechend erstaunt, weil sich dann natürlich auch in der Folge ein völlig anderer Zusammenhang ergibt. Ähem.

    Bin wohl doch schon etwas müde heute, sorry.... :ohh:

    Wenn ich sage "also ich habe nochmal bei einem befreundeten Lehrer nachgefragt und diese meinten die Nachschreibeprüfung ist der normalen Prüfung ähnlich" sehe ich nicht wo ich mich da selbst belaste?

    warum hängst du dich so sehr in diese windige Angelegenheit hinein?
    Vorsätzlich "krank zu machen" und das nach Absprache mit einem Lehrer, ist eh schon grenzwertig.
    im Abitur aber gelten noch mal schärfere Regeln.
    Du könntest dich mit Leichitgkeit auf deinen Status als Referendar und damit als Berufsneuling berufen und die Frage abschmettern.
    Lass dieses Mädchen mit dem Oberstufenkoordinator oder mit ihrem Tutor reden.
    Die dürften wesentlich fundiertere Kenntnisse haben.
    Wenn du ihr zu irgendetwas rätst, kannst du in Teufels Küche geraten -- egal wie es ausgeht.

    Mir scheint, dir liegt sehr viel daran, die Schülerin zu beruhigen, dass sie ruhig nachschreiben soll.
    Verbrüderung mit Schülern ist unprofessionell, tut mir Leid, das schreiben zu müssen.

    hätte er ohne die ö-Striche denn eine zwei bekommen?

    mich erinnert dieser Satz hier:
    Er kann jetzt also aufgrund vergessener ö Pünktchen nicht auf die Wunschschule.

    doch arg an meine Schüler:
    "Oh menno, nur wegen dem einen Fehler hab ich die schlechtere Note"

    Nein.
    Wegen all der Fehler zusammen.

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