Beiträge von Friesin


    Ich habe nicht vor alle meine Bücher einzuscannen. Ich werde nur die Seiten die zu einem Kapitel im Unterricht gut passen scannen, sodass ich sie nicht mehr raussuchen muss. Ich glaube, das wäre am klügsten.

    Wenn es sich um Schulbücher handelt: in meinen Fächern kann ich sie kostenfrei digital runterladen. Wunderbare Sache! (ich mahce das, damit ich das gedruckte Buch in der Schule lassen kann und die Schlepperei vermeide).

    Aber mal ganz ehrlich: wozu brauchst du 140 Bücher für ein Fach?????
    Nichts für ungut, aber das klingt mir doch sehr nach Sich-Verzetteln :ohh:

    bei uns gibt es da in Kl. 5 und 6.
    Die Stunden dienen der Einübung und Wiederholung (nicht z.B. zum Auswendiglernen) und sind im Stundenplan verankert. In den enstprechenden Fächern gibt es dann keine derartigen HA mehr.

    Es wird mit Wochenzielen gearbeitet.
    Alle Zielvorgaben und die Aufgaben, die zum Erreichen der Ziele bearbeitet werden sollen, stehen allen Kindern zur Verfügung (Pinwand, Tafel).
    Die Kinder arbeiten selbstständig und maximal in Murmellautstärke.
    Ein Lehrer ist immer anwesend und hilft bei Bedarf. Die Schüler dürfen aber auch andere Schüler fragen.
    Am Ende einer jeden Einheit wird ein kleiner Test geschrieben.

    Soweit die Theorie.

    In der Praxis nehmen - muss man ehrlich sagen -- nicht alle Schüler diese Lernform wirklich ernst. Als eingesetzter Kollege muss man schon sehr darauf achten, dass tatsächlich gearbeitet wird.
    Manche Kandidaten haben auch oft ihr Material nicht dabei ("Hab schon alles fertig" --"kann schon alles"-- "deutsch ahben wir heute nicht, da hab ich kein Material dabei"). Da muss man als Kollegium ein sehr effektives Konzept erarbeiten und konsequent durchhalten.

    mein persönliches Fazit: tolle Idee, aber an manchen Stellen immer wieder überholungsbedürftig

    meine 4 Kinder sind mittlerweile schon ziemlich "groß". Als sie noch klein waren, war mein Mann Alleinverdiener, anfangs mit einer 2/3 Stelle, nach 5 Jahren Vollzeit.

    Nach der Schule (damals kein Ganztag) war erst mal Zeit für die Familie, dann saß er am Schreibtisch. Gemeinsames Abendessen und Zubettbringen der Kinder, anschließend bis etwa 21.45 Schreibtischarbeit. Sonntag- und Samstagnachmittag war dann wieder Arbeitszeit für ihn.Dieses Konzept wurde nach Bedarf (Arzttermine o-Ä-) verschoben. Ob er den Unterricht damals von Tag zu Tag plante oder in größeren Phasen, das kann ich nicht sagen.

    Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich am WE die Woche vorbereite. Dafür muss ich noch nicht mal das ganze WE am Schreibtisch sitzen. Korrekturen usw erledige ich auch zu einem bestimmten Teil in meinen Freistunden, doch wenn Vertretungen anfallen, wird das natürlich eng.
    Aber wie gesagt, meine KInder spielen dabei keine Rolle mehr ;)

    Ich denke auch, es wird nie klappen, Vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig dabei die Nachmittage, die Abende und einen kompletten Wochenendtag freizuschaufeln :neenee:

    Ganz wichtig finde ich:
    wenn du arbeitest, auch wirklich nur arbeiten. Heißt: Keine Ablenkung durch Familie, durch Handy, Internet, Telephon. Oft vertüddelt man ja in Summe ganz schön viel Zeit mit solch kleinen Nebendingen :pfeif:

    Findet heraus, was für eure Familie momentan am besten funktioniert. Das wird sich sicherlich je nach Alter der Kinder und nach aktueller Situation ändern, aber ein Konzept erstellen und das mal vll 6 Wochen auszutesten kann bestimmt nicht schaden.

    Und genau das geht eigentlich nicht (bzw. nur so lange, wie es keine Folgen für die Lehrkraft hat): Solange ich als Arbeitnehmer oder Beamter meine Arbeitskraft anbiete (also eben die Schule nicht verlasse, sondern auf Zuruf arbeiten könnte), ist der Arbeitgeber in der Pflicht, mich im festgelegten Umfang mit Arbeit zu versorgen

    gilt das eigentlich für alle BL? Und wo steht das?

    ch nehme jedoch an, dass sich meine schwache, durch einen sehr begrenzten Stimmumfang gekennzeichnete Stimme nicht besonders gut für die Tätigkeit eines klassichen Grundschullehrers eignet.

    damit könnte es generell schwer werden als Lherer, egal, an welcher Schulform.
    Die Stimme ist eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente eines Lehrers.

    Könnte man da mit Logopädie/Stimmbildung vll etwas ausrichten?

    Eher als die Frage nach der Muttersprache finde ich die Frage nach der Fächerkombi schwierig.

    Latein ist kaum noch Mangelfach, Griechisch überhaupt nicht. Humanistische Gymnasien sind ausgesprochen selten geworden und bieten Griechisch meistens erst ab Kl.9 an, oft als Alternative zu z.B. Spanisch. Selbst in Bayern sind humanistische Gymnasien wenn, dann nur in Großstädten zu finden.

    Aber Latein und Griechisch als Sonderpädagogin?? Wie schon oben jemand schrieb, als Sonderpädagogin wirst du ein Allrounder sein, so etwas Exotisches wie Altgriechisch kannst du dabei vermutlich vergessen ;)

    Ich würde mich auf den Hps der Kultusministerien umsehen wegen der Fächerkombi. Nicht wegen der Muttersprachlickeit (habe ich jetzt ein neues Wort geschöpft? :D ), dein Schriftdeutsch macht einen perfekten Eindruck! :top:

    ich denke, das, was du fühlst, ist nicht ungewöhnlich; ich höre das öfter. Ausgepowert bin ich auch erst mal, was sich allerdings erst nach ein paar Tagen bemerkbar macht. Gleich zu Ferienbeginn muss ich langsam runterkommen, indem ich immer mal ein bisschen was Schulisches entsorge, abhefte, den Schreibtisch komplett leer räume usw. Wie ein Läufer, der nach dem Zieleinlauf sich erst mal auslaufen muss :D

    nach ein paar Tagen bin ich im Ferienmodus :tanz:

    deshalb würde ich an deiner Stelle niemals sofort mit der Planung fürs nächste Schuljahr beginnen. Gönne dir die Pause, die du brauchst!! dein Körper und deine Psyche werden es dir danken! :sofa:

    ich weiß ja nicht, wie die Ausbildung zur Erezieherin in anderen BL abläuft, aber in Niedersachsen und Bayern ist die sehr umfangreich, dauert 5 Jahre (inkl. Anerkennungsjahr) und wird trotzdem ausgesprochen schlecht bezahlt.
    Dass eine Erzieherin kein oder nur falsches Deutsch kann, ist mir nicht mal in Bayern vorgekommen. :D

    Das ist sicherlich nur ein winzig kleiner Ausschnitt der gesamten KiTa-Landschaft, zeiugt aber vll, dass man auch hier nciht zu sehr verallgemeinern sollte ;)

    Kann es sein, dass du wohl doch nicht so ganz unmissverständlich die Distanz gewahrt hast? Ansonsten müsste dir das Verhalten des Schülers ja nicht peinlich sein, denn für dessen Schwärmerei kannst du ja so lange nichts, so lange du das Fünkchen nicht doch irgendwie am Leben erhalten hast

    Genau diese Haltung Dritter ist es, was dazu führt, dass MrsPace das Verhalten des Schülers peinlich ist. :daumenrunter:

    Nach dem Motto: "Selbst dran Schuld. Irgendwas wirst du schon selbst dazu beigetragen haben, dass er flirtet".

    Ersetze "flirtet" wahlweise durch "zudringlich wird/ sich ermuntert fühlt/dich vergewaltigt hat /sonstiges Stammtischniveau"



    Grrrrr.

    Na ja, nu. Das Auftreten junger Kollegen, die sich als coole, entspannte Alternative zum stocksteifen ältren Kollegium wahrnehmen, ist etwas, was man beinahe zu Beginn eines jeden Schuljahrs wieder neu erlebt

    ....., was man bei Berufsneulingen immer mal wieder erlebt. Merke:

    nicht alles, was "stocksteif" wirken mag, bedeutet schlechten Unterricht
    nicht alles, was "locker" wirken mag, bedeutet tollen Unterricht.

    Merke weiterhin:

    es gibt kaum ein Lehrerkollegium, das durch den Einsatz eines Berufsneulings, noch dazu aus fachfremden Reihen, wirklich von Grund auf renoviert gehöre. Dessen Rolle ist nicht die des großen Reformators, des "ich zeige euch mal, wie man besser unterrichtet" ;) . Manche kommen jedoch so daher.

    Und: Evaluation durch die Schüler ist EIN Instrument, ein wichtiges, der Selbstreflexion. Doch ob die Schüler mit meinem Unterricht und meinem Umgangston zufrieden sind, sagt nicht viel aus über dessen Qualität.

    Im Übrigen schrillen bei mir alle Alarmglocken, wenn ich solche Schwarz-Weiß -Szenarien lese. Erfahrungsgemäß gibt es unendlich viele Grautöne, aber kaum DEN stocksteifen Kollegen. Schon gar nicht en masse innerhalb eines Kollegiums.

    Was ich denn aber doch bedenklich finde, ist das Duzen zwischen Lehrer und Eltern. In dieser Beziehung braucht es m.M.n.doch Distanz


    Und diese Distanz gibt das Du nicht her? Bei Schülern- Lehrern macht das
    Du offenbar keinen Unterschied bezüglich der Distanz, bei
    Lehrern-Eltern offenbar schon. Spannendes Phänomen !

    (Das meine ich jetzt ganz ohne Ironie. Ich finde das bemerkenswert)

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