meine 4 Kinder sind mittlerweile schon ziemlich "groß". Als sie noch klein waren, war mein Mann Alleinverdiener, anfangs mit einer 2/3 Stelle, nach 5 Jahren Vollzeit.
Nach der Schule (damals kein Ganztag) war erst mal Zeit für die Familie, dann saß er am Schreibtisch. Gemeinsames Abendessen und Zubettbringen der Kinder, anschließend bis etwa 21.45 Schreibtischarbeit. Sonntag- und Samstagnachmittag war dann wieder Arbeitszeit für ihn.Dieses Konzept wurde nach Bedarf (Arzttermine o-Ä-) verschoben. Ob er den Unterricht damals von Tag zu Tag plante oder in größeren Phasen, das kann ich nicht sagen.
Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich am WE die Woche vorbereite. Dafür muss ich noch nicht mal das ganze WE am Schreibtisch sitzen. Korrekturen usw erledige ich auch zu einem bestimmten Teil in meinen Freistunden, doch wenn Vertretungen anfallen, wird das natürlich eng.
Aber wie gesagt, meine KInder spielen dabei keine Rolle mehr 
Ich denke auch, es wird nie klappen, Vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig dabei die Nachmittage, die Abende und einen kompletten Wochenendtag freizuschaufeln 
Ganz wichtig finde ich:
wenn du arbeitest, auch wirklich nur arbeiten. Heißt: Keine Ablenkung durch Familie, durch Handy, Internet, Telephon. Oft vertüddelt man ja in Summe ganz schön viel Zeit mit solch kleinen Nebendingen 
Findet heraus, was für eure Familie momentan am besten funktioniert. Das wird sich sicherlich je nach Alter der Kinder und nach aktueller Situation ändern, aber ein Konzept erstellen und das mal vll 6 Wochen auszutesten kann bestimmt nicht schaden.