ich verstehe nicht ganz, warum du davon ausgehst, mehrfach hin- und herswitchen zu wollen den Konfessionen.
Wenn du sicher bist, dass dir das Protestantentum zusagt, dass du das Typische glaubst und damit gut leben kannst (von den ganzen theologischen Feinheiten will ich gar nicht reden, die sind eh marginal), wenn du dich dort zu hause fühlst, dann trittst du z.B. einer lutherischen Landeskirche bei.
Wenn du dich ein bisschen im Katholizismus auskennst, davon fasziniert bist, das meiste davon eh deiner Glaubensansicht entspricht und dich darin zu Hause fühlst, dann trittst du dort bei.
Wichtig finde ich, dass man sich mehr als nur ein bisschen auskennt und genau in sich hineinhorcht, welche Richtung der eigenen eigenen Überzeugung am meisten entspricht. Mehr noch: in welcher Richtung du dich wohlfühlst. bei wem du gerne dazugehören möchtest.
Normalerweise wechselt man ja eine Kofession nicht wie ein Unterhemd. Das sollte im besten Fall auch was mit Überzeugung zu tun haben.
Als trinitarisch Getaufte wirst du nicht mehr "umgetauft" werden müssen. Wenn du katholisch werden willst, müsstest du gefirmt werden.
Bist du zur Konfirmation gegangen? Da kommt es sehr auf die Glaubensgemeinschaft an, ob die Konfirmation von der angestrebten Konfession anerkannt wird.
Wie das nun im Schuldienst aussieht, kann ich dir nicht genau sagen. Du brauchst auf jeden Fall eine vocatio (evangelisch) oder eine missio (katholisch).
Ich glaube kaum, dass man da so locker hin und herwechseln kann.