Beiträge von Friesin

    ich war ehrlich schockiert, als ich las "250 - 500 €" :ohh:

    Ich hätte auch an die 100 - 150 gedacht, aber nicht abhängig von dem Verhältnis, das man als Pate zum Patenkind (1) hat, sondern in Abhängigkeit von meinem Geldbeutel bzw von meiner eigenen Einschätzung.


    Das kann pro Person auch schon ca. 50 € kosten. 300 € hört sich vielleicht viel an, ist ja aber nicht zum "Verbraten" gedacht. Diese Geldgeschenke werden ja oft als Grundstock für eine größere Anschaffung genommen, bzw. für den Mofa-/ oder Autoführerschein.

    Das Geld für den Konfirmanden ist in meinen Augen tatsächlich für den Konfirmanden gedacht, nicht als Gegenfinanzierung der Konfirmationsfeier.
    300,- sind in meinen Augen tatsächlich viel -- das hört sich nicht nu so an :staun: . Und: Mache ich denn mein Geldgeschenk tatsächlich davon abhängig, für welchen Zweck es gedacht ist?


    (1) wie soll das auch gehen? Je besser das Verhältnis zum Patenkind, desto mehr zahle ich? Oder umgekehrt: je weniger ein Verhältnis vorhanden ist, desto mehr zahle ich? Als Wiedergutmachung?

    Schwierige Überlegungen....

    Die Lehrerin meiner Nichte hat auch einen Riesenaufstand gemacht, weil meine Schwester selbstverständlich falsche Wörter im Heft rot anstreicht und zu Hause neu schreiben lässt (die gute alte "schreibe das falsche Wort 15x"-Methode, und das notfalls immer und immer wieder bis zum Erbrechen, bis es halt sitzt). Letztlich ist ja auch egal, ob dem Kind das Spaß macht oder nicht, aber zumindest lernt es damit die korrekte Schreibweise.

    ein Troll??

    Richtig. Unsere SuS müssen etwa 60 % richtig haben für "bestanden". "Schwieriger" ist es deswegen aber auch nicht bei uns, halt einfach anders.

    Richtig. Bei uns wäre das, was ihr "pädagogischen Spielraum" nennt, also das Runden der Zeugnisnote nach dem Ermessen des Lehrers, nicht erlaubt.

    das ist auch in manchen BL nur zu einem verschwindend geringen Maße erlaubt

    Aber schön, dass Du ganz selbstverständlich Noten einer Ordinalskala gewichtet miteinander verrechnest und dann auch noch denkst, das sei in Ordnung. Halten wir fest, ich treffe pädagogische Entscheidungen, Du rechnest.

    Firelilly, kein Grund, so angefressen zu reagieren.
    Es gibt Bundesländer, in denen der pädagogische Spielraum kaum vorhanden ist, wo die Noten hauptsächlich arithmetisch gebildet werden. Wegen Vergleichbarkeit und aus Angst vor einer klagefreudigen Elternschaft .
    Aber die Begründung ist eigentlich auch egal: du bist offenbar schlecht informiert . Umsoweniger sollte dein Ton so bissig werden!

    wird bei euch überhaupt die Zeugnisnote angekündigt ? Wir sagen nur den Stand, den die Schüler kurz vor den Zeugnissen haben:
    "du stehst auf 4,34"
    Auf eine konkrete Zeugnisnote als Ankündigung würde ich mich gar nicht einlassen.

    Dennoch finde ich das Kommunikationsverhaltens des Lehrers mehr als nur befremdlich.
    Arbeistest du eigentlich an derselben Schule, an der dein Sohn ist?

    sind die Kinder freiwillig in dem Projekt oder war das ihre Zweit- oder Drittwahl?

    Dass 5t Klässler unruhig sind und sehr viel Hilfe in der Küche brauchen, kann ich mir gut vorstellen. Wie viele Kinder sind in dem Kochprojekt?
    Bzw. wieviele Kinder sind in der jeweiligen Gruppe? Ich weiß auch nicht, ob Kochen mit Kl. 5 nicht ein bisschen gewagt ist...

    Bei uns werden die Ergebnisse der Projektwoche immer gleich im Anschluss beim Tag der offenene Tür vorgestellt, und es gibt vom Projektleiter eine Beurteilung jedes einzelnen Schülers. Beides führt dazu, dass die Schüler das Ganze halbwegs ernst nehmen.

    Ansonsten rate ich dir auch zu Gelassenheit: wenn sie schief schreiben, lass sie. Vielleicht müssen ja auch nicht gerade die Grobmotoriker das Rezeptbuch zum Ausdrucken gestalten ;)
    Wenn sie Hilfe brauchen, gib sie ihnen, aber achte darauf, dass sie eine bestimmte Reihenfolge einhalten. D.h. du gehst nicht auf die ein, die gerade am lautesten schreien ;)

    Kochen mit allen Vorbereitungen und Nachbereitungen will auch gelernt sein ;) Aber das weißt du eigentlich, wenndu Hauswirtschaft unterrichtest. Was läuft denn anders als im Unterricht?

    der Vater sollte eigentlich nicht dein Problem sein.
    So wie du es beschreibst, wird dieser Referendar niemals durch eine Prüfung kommen. Und das scheint auch gut so :ohh:
    Will dann der Papa jeden angehen, der seinen Sohnemann beurteilt hat?

    Als erstes würde ich den Papa ruhig, aber bestimmt in seine Schranken weisen und jegliches Nachfragen unterbinden.

    Dann würde ich den Referendar beurteilen, wie du es für angemessen hältst.
    Besvhweren soll sich dann der junge Mann selbst; seine Fehler hast du ja sicher dokumentiert, so wie seine anderen Beurteiler. Das ist dann seine Sache, damit umzugehen, nicht die von Papa :sauer:

    Sauberes arbeiten versuche ich dabei außer Acht zu lassen, es sei denn, ich gebe dem Kind Hinweise und es will sie nicht umsetzen. Feinmotorisches Geschick lässt sich kaum durch Willen, Strategien und Lernzuwachs erreichen und gehört für mich damit nicht zur Bewertungsgrundlage der Ziele im Fach Kunst.

    das kommt immer auf das jeweilige Thema an. Tendenziell stimme ich aber zu: sich ausdrücken zu können im künstlerischen Bereich sollte über das saubere Ausmalen von Flächen hinausgehen.
    Das gekonnte Einsetzen technischer Methoden (Kleben, Schneiden, Ausmessen usw) spielt wiederum im Bereich Plastik u.U. eine wichtige Rolle.

    Du kannst auch Gruppenarbeit mit den Kindern machen. Da zählen dann dieselben Kriterien wie bei GA in anderen Fächern.

    Zusammenfassend: ganz wichtig ist es, dass deine Kriterien und Benotungen transparent sind und dass die Kinder nicht das Gefühl ausbilden, Kunst
    "kann man entweder von selbst oder man kann es eben gar nicht"
    sei Geschmackssache des Lehrers, und wer dessen persönlichen Geschmack am besten trifft, hat gute Noten.


    Kunst hat ganz viel mit Ausprobieren zu tun, mit Über -den -eigenen -Schatten- Springen und vor allem mit richtigem Hingucken ;)

    upps, das kenne ich anders. :ohh:
    bei uns werden solche Stunden als M inusstunden gerechnet, bzw. du wirst dannals Vetretung eingesetzt in den Klassen des Kollegen, der mit der Klasse unterwegs ist.

    Plusstunden gibt es sehr wohl, jede Vertretungsstunde, die du hältst, ist eine Plusstunde

    Da werd ich mich jetzt doch mal genauer schlaulesen ;)

    schließe eine ähnliche Frage gleich an:

    wenn eine Klasse z.B. einen mehrstündigen Unterrichtsgang macht, meine Stunde dadurch ausfällt, ich in der Schule sitze, weil es keine Randstunde ist -- dann bekäme ich nach alias keine Minusstunden??? Zu schön um wahr zu sein.....

    sondern um den Punkteschlüssel (in welchem Bereich gibt es welche Note) und um den Durchschnitt der Arbeit. Beide Angaben werden an besagter Schule auf Anweisung von oben zurückgehalten und ich möchte gerne wissen, ob das üblich ist?

    Nein. M.W. auch nicht in Bayern.
    Im Gegenteil, die Schüler haben ein Anrecht auf Transparenz.
    Warum sollten solche Informationen überhaupt zurückgehalten werden?

    und dann kurze Zeit später der Amtsarzt das alles wieder zunichte machen kann, weil ihm dieses und jenes nicht gefällt.

    der entscheidet auch nicht nach persönlichem Gutdünken. Wovor hast du denn Angst?

    Stigmatisiert? Man kanns auch übertreiben.....

    Klingt für mich alles nach noch einer Erniedrigung mehr für die Bewerber, weil die ganze Schule das dann auch mitbekommt

    Erniedrigung??
    Noch eine Erniedrigung mehr? Welche Erniedrigungen gab es denn vorher?
    Und wieso sollte die "ganze Schule" davon etwas mitbekommen?

    Ich glaube, da macht sich jemand völlig unnötig verrückt.

    ch war im Ref mal an einer Schule, wo es einen Angestellten nur für solche Dinge gab. Größere Auflagen wurden nicht kopiert, sondern gedruckt (mit einem Risographen, so hieß das Teil glaube ich), Sonderwünsche wurden gern erfüllt. Der sehr nette und rührige ältere Herr, der das erledigte, hatte übrigens jahrelang einen Supermarkt geleitet, war aber gelernter Chemikant und an der Schule auch als solcher angestellt (die Chemiesammlung hat er auch mitbetreut). Nehme ich immer gern als Beispiel für unglatte Erwerbskarrieren.

    Wie der Schulträger (eine mittelgroße Kreisstadt) sich allerdings zur Schaffung dieser Stelle hatte breitschlagen lassen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    das kenne ich aus einer Schule in Bayern. Es gab dort extra eine Kopierfee, die alls sehr systematisch und pünkltich kopierte. Sonderwünsche wie zusammenschneiden, zurechtstutzen usw. ungefragt (!!!) inbegriffen.
    Nie hätte dort ein Lehrer selbst an den Kopierer gehen müssen, geschweige denn sich anstellen, Papier nachlegen oder gar einen Papierstau beheben müssen.
    Nun ist die Dame in Rente, die Stelle war zunächst unbesetzt, und die Anzahl an Kopien schoss nur so in die Höhe: Fehlversuche noch und nöcher ;)

    Kommentare verkneife ich mir.

    Den Wisch (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), den man beim Arzt bekommt, ist zweigeteilt. Der eine ist für den Arbeitgeber, der andere für die Krankenkasse für Krankengeld (für gesetzlich versicherte).

    Diese "Kürzel" ist die Diagnose! Wenn da F31.1 draufsteht, dauert das zwei Sekunden Google und man weiß, dass es eine "Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode ohne psychotische Symptome" ist. Und man sollte nicht die Neugier der Menschen unterschätzen, ich bin ehrlich, ich würde das googeln.

    richtig. Ich google das übrigens auch immer :D

    Aber das Kürzel steht nicht auf dem Zettel für den Arbeitgeber

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