Beiträge von Friesin

    Ich wollte eigentlich in diesem Forum lediglich mal meine persönlichen Leseeindrücke mitteilen und auf etwas, wie ich finde, Bemerkenswertes aufmerksam machen. Ob man das schon als Werbung bezeichnen kann?

    Kannst du natürlich machen.
    Aber du musst eben auch mit kritischen Reaktionen rechnen -- wie immer, wenn man sich in öffentlichen Foren äußert.

    Nicht jeder findet dasselbe Thema bemerkenswert, s.Trantors Beitrag (Nr.6)

    Finale: nimm unsere Reaktionen einfach so, wie sie sind, okay? 8) 8)

    Wollsocken, jetzt bin ich neugierig geworden: wurschtelt dann jedes Gymnasium vor sich hin?

    heißt, am Gymn. A wird in einem Jahrgang etwas anderes unterrichtet als am Gymn.B derselben Stadt/ desselben Kantons?

    es gibnt keine Standards für den zu behandelnden Lernstoff, so dass jeder Kollege ganz nach Gutdünken verfährt?

    Offenbar bin ich deutsch genug, um solche Vorstellungen ...well, let's say... befremdlich zu finden :staun:

    Wenn man mit zu großen 'Hammern' ankommt, besteht auch die Gefahr, dass der Schüler in eine Trotzhaltung verfällt - vll. war das Ganze ja auch eher ein 'schlechter Scherz' des älteren Schüler (in der Pubertätsphase?); da müssten dann deutlich Grenzen aufgezeigt werden (vor allem, weil Erstklässer betroffen sind) - durch Lehrer (einschalten von Staatsschutz und so wäre ja nun wirklich letzte Möglichkeit)

    Der Hammer ist doch wohl das, was auf dem Schulhof abgeht. Hier muss m.M. nach ganz entschieden gegengesteuert werden. Als "Scherz" kann mnan das wohl wirklich nicht mehr sich verkaufen lassen.
    Erstklässler kommen nicht von selbst auf solche Ideen, auch 4t Klässler sicherlich nicht.
    Und ich persönlich würde mich völlig überfordert fühlen und würde mich unbedingt an professionelle Helfer wenden. Wenn die Polizei dafür Spezialisten hat -- warum nicht? Für Lehrer und Schulsozialarbeiter ist das in meinen Augen bereits eine Nummer zu groß

    Da die ja nicht mehr in der Sekundarstufe I sind => Aus dem Unterricht werfen, Stundennote 6. Dann mit den Schülern, die die Hausaufgabe haben, ganz normal weiterarbeiten.

    Du kannst die Schüler auch abfragen über den Stoff der Hausaufgaben.
    Und evtl. statt rausschmeißen würde ich auf jeden Fall weitermachen wie geplant. Ihr Versäumnis = ihr Risiko = ihr Pech.
    Wenn dann Unterrichtsstörungen auftreten, weil die Kandidaten nicht mehr verstehen und sich langweilen-- dann der Rausschmiss.

    Aber ich darf nicht beleidigt sein. Und das ist in der Tat kein kleines Problem in einer Freundschaft und das ist schon immer so gewesen... Ist mir erst jetzt so richtig klar geworden. Wir haben nicht sooo viele Konflikte, aber es war immer total anstrengend für mich und hat mich immer zum Verzweifeln gebracht...

    Bist du sicher, dass dir diese Freundschaft guttut?

    Würdet ihr euch über die zweite E-Mail der Freundin ärgern? Oder gibt es tatsächlich an der ganzen Situation nichts wofür man "beleidigt" sein könnte?

    ob wir uns darüber ärgern würden, kann dir eigentlich völlig wumpe sein.
    DU ärgerst dich darüber, und das ist, was zählt-


    P.S. Ja, ich würde mich unter Druck gesetzt fühlen. Aber jemand so Fanatisches wäre sowieso nicht meine Freundin ;)

    Ich muss aber nicht schnell laufen, oder weit werfen können. Deshalb kann man ja später auch einige Fächer abwählen und andere nicht.

    was für eine merkwürdige Argumentation. Mit dem Argument, man braucht die Grundrechenarten (was ja stimmt, gar keine Frage 8) ) kann genauso gut andersrum argumentieren: jeder muss rechnen lernen. Um nicht zu demotivieren, benote ich nicht schlechter als Drei.

    Ob eine Benotung in Fächern wie Sport, Musik, Kunst generell sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. (jaaaa, ich weiß, das kann man sich bei jedem Fach fragen :pfeifen: )

    Bei mir 'scheitert' es bei der Angabe der Punkte manchmal eher daran, dass ich vor der Klassenarbeit keine Zeit oder keinen Nerv habe, den Bewertungsbogen zu erstellen und mir über die Punkteverteilung Gedanken zu machen.

    das kann nicht sein!
    Das gehört doch zum Erstellen einer Klausur, das kann doch keine Frage von Zeit sein. Eher eine der Planung ;)


    Ich weiß, WAS ich erwarte. Ich weiß aber nicht immer, ob meine Erwartungen nun 5 oder 10 Punkte der Gesamtpunktzahl ausmachen.

    dazu erstellst du im Vorfeld einen Erwartungshorizont. Mit den denkbaren und möglichen Antworten, die du abgestuft hast. Wieviele Punkte du dann im Einzelnen gibst, bleibt dir überlassen.


    Oder aber ein Schüler beißt sich an einer Aufgabe fest und löst Anderes nicht und beißt sich an einer für mich gar nicht so bedeutenden Aufgabe fest, für die er gar nicht viel Punkte bekommen soll.

    Damit genau das nicht passiert, gibt man die Punkte im Vorfeld an.... :pfeifen:

    Im Ernst, ich würde mich freuen, wenn die die Deklinationen hinbekämen und Vokabeln lernen. Aber du hast Recht, wir Lateinlehrer könnten (und sollten) noch ein paar mehr Dinge beanspruchen.

    vielleicht sollte man es auch nicht übertreiben mit den Ansprüchen, die "man" als Lateinlehrer anlegen sollte ;)

    Insofern muss und sollte ich ihnen sehr deutlich machen, wo ihre Grenzen sind, wenn sie weiter so ein Lernverhalten an den Tag legen.

    Das tust du doch sowieso. Indem sie für ihr Nichtstun schlechte Noten kassieren. Es wird ja schon Probleme am Schulajhresende geben, wenn Zeugnisse anstehen.

    Was willst du denn jetzt? Dass sie Latein abwählen, oder dass sie lernen und weitermachen (können)?

    Wie ist denn die allgemeine Disziplin im Unterricht?

    wenn sie das Fach unbedingt abwählen wollen, wirst du es nicht verhindern können.
    Und warum sollten sie ein Latinum bekommen, wenn sie eh nichts können?
    Das Latinum ist dann auch nicht dein Problem, du hast deines ja :teufel:

    Wenn keine Lernbereitschaft vorhanden ist, kannst du sie nicht zu ihrem Glück zwingen.


    Im Übrigen ist es nicht so ungewöhnlich, dass Latein und Französisch nach Klasse 9 oder 10 abgewählt werden.


    Den Umgang mit einem Wörterbuch müssen sie natürlich auch erst mal lernen, das geht (leider) nicht von selbst.

    Welche Klasse, welches Lernjahr?

    (falls Kl.7 und L -- ein magerer Trost: das undankbarste Lernjahr überhaupt!! Pubertät und nix anderes-- ist halt so ;) )

    Überprüfe deine Erwartungen. Oft sind sie tatsächlich viel zu hoch ;)
    Auch wenn natürlich das Übersetzen die Königsdisziplin und das Hauptziel des Lateinunterrichts ist, sind die anderen Aspekte, die du weiche Aspekte nennst, dennoch wichtig. Im Idealfall stehen die Schüler auf beiden Seiten sicher da.

    und ansonsten:
    Wiederholen, wiederholen, wiederholen.
    Lass sie die Deklinationstabellen lernen, erst die Substantive, anschließend Pronomina, dann die Zeiten. Lass sie die Fotrmen immer auch übersetzen!
    verzichte darauf, eigenständiges Formenbilden zu erwarten. Sie müssen in erster Linie ja ins deutsche übersetzen, nicht andersherum.
    Gib ihnen die Wiederholungen in kleinen Häppchen auf, überprüfe den Lernerfolg mit kleinen, angemessenen Tests.
    Wieviele Stunden hast du pro Woche? Vll könnte eine davon zum Wiederholen genutzt werden.
    Wenn du merkst, ein Teil deiner Kandidaten nimmt dein Angebot an und lernt -- wunderbar.
    Dem Rest und ihren Eltern würde ich auf einem Elternabend klarmachen, dass sie die Verantwortung für ihren Lernerfolg selbst haben. Du kannst ihnen nichts eintrichtern! Sie müssen schon auch mitmachen. Tun sie das nicht, müssen sie die Konsequenz anhand der Noten eben ausbaden.

    Gerne auch Einzelheiten per PN ;)

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