Beiträge von Friesin

    dass ich mich frage, wie man da seriös einen Aspekt überprüfen (meinetwegen durchschnittliche Leistungen in einem Test) und dann monokausal eine Ursache (eine der eingesetzten Unterrichtsmethoden) festlegen kann? Da spielen doch so viele verschiedene Faktoren mit hinein?

    *Dark sarcasm*
    das ist doch ganz einfach:
    wenn Schüler Probleme haben, wird es wohl am schlechten Lehrer liegen :flieh:

    ich weiß es nicht für Brandenburg, und ich weiß noch nicht mal, ob das eine bundeslandgeregelte Frage ist.

    Bei uns an der Schule (und nur dafür kann ich sprechen) verpflichten sich die Eltern, die ausgeliehenen Bücher mit Umschlägen zu versehen und sie im Schadensfall zu ersetzen. (Letzteres heißt, wenn sie nach der eingeführten Definition unbrauchbar/ unzumutbar geworden sind). Dazu verpflichten sich die Eltern (und die Kinder) mit ihrer Unterschrift. Wer das nicht mag, kann die Bücher kaufen.
    Immerhin haben die Familien das Buch ja vom Land verliehen bekommen; das Buch ist also Landeseigentum. Wieso sollten die Beschädiger es nicht ersetzen müssen?

    ich bin da auch deutlich schmerzfreier und handhabe das Thema wie meine Vorgängerin.
    Drucklschrift ist okay. Das kann jeder handhaben, wie er möchte.
    Doch was nicht deutlich zu erkennen ist (und ich entziffere schon so einiges!), lese ich dann eben als falsch.

    Manche Kandidaten nutzen ihre Schmierschrift nämlich auch gerne, um sich vor eindeutiger Rechtschreibung zu drücken.

    In meinem Unterricht hätte ich übrigens gar nicht die Zeit, auf solche Basics einzugehen und Schreibübungen zu machen. Wie machst du das, Aktenklammer?

    Viele Kollegen, insbesondere im MINT-Bereich fangen ohne die pädagogische Ausbildung schon mal an zu unterrichten

    weil ja Lehrer jeder kann :sauer: :sauer:

    Also weg mit jeglicher Ausbildung und her mit den multibegabten Naturtalenten. Jeder war mal Schüler, (fast) jeder hat nen Führerschein, viele haben selbst Kinder, manch einer schraubt erfolgreich am Auto herum----- holla, was für Möglichkeiten tun sich da auf :sauer:

    ich würde mich freuen, wenn mein Kind mit seinem Text ankäme. Zuerst würde ich fragen, worauf ich beim "Durchgucken" achten soll.
    Ich denke, ganz viele Kinder wollen zeigen, was für eine tolle Geschichte sie geschrieben haben. Oft geht es ihnen gar nicht um die Korrektur der gesamten Rechtschreibung, erst recht nicht, wenn sie LdS lernen.
    Ich würde mir den Text durchlesen und Fragen dazu stellen: "was sagt der XY dann wohl?"
    "wie könnte es weitergehen?"

    Und maximal darauf achten, ob der Zusammenhang innerhalb des Textes deutlich wird.

    Rechtschreibung würde ich gar nicht korrigieren.
    Und wenn das Kind fragt, ob alles richtig geschrieben sei, könnte man ja antworten: "Ich konnte alles lesen und verstehen. Manches schreibt man als Erwachsener anders. Das wird deine Lehrerin euch sicher noch zeigen"-

    Ganz sicher würde ich jetzt nicht alle Fehler korrigieren, schon gar nicht die lautgetreuen. Damit greift man der Lehrerin nur vor.

    es nützt ja auch nichts:

    nicht jeder ist geeigent für Naturwissenschaften. Nicht, weil er/ sie zu blöde dafür wären, sondern einfach die Begabungsschwerpunkte ganz woanders liegen.

    Im Leben werde ich keinem Schüler dazu raten, ein MINT -oder Technikfach zu studieren, der dafür so gar keine Eignung hat.

    wieso bekommst du ein Prüfexemplar, wenn das Buch bereits eingeführt ist?

    Ich würde hartnäckig bleiben bei der Schulbuchausleihe. Kann ja wohl nicht sein, dass die neue Regelung schlichtweg verleugnet wird. Ansonsten kleiner Schrieb an den Dienstherrn mit dem Hinweis darauf, dass dir deine Arbeit nicht ermöglicht wird.
    Der Gang zum Anwalt bleibt dann immer noch ;)

    Mir macht es nichts, dass die Schulbücher mir dann "nur" verliehen werden. Drin rumschreiben muss ich nicht, dafür nehme ich Post-its. Und wenn ich denJjahrgang grade nicht unterrichte, nimmt das entsprechende Buch, weil zurückgegeben, keinen Platz in meinem Regal weg :)

    In manchen BL muss eine LRS-Diagnose extern erstellt werden. Mit Gewährung eines Nachteilsausgleichs sind die Schüler verpflichtet, ihre Defizite therapieren zu lassen. Die Bemerkung gibts ins Zeugnis, aber das stört manche Eltern erst, wenn es an Bewerbungszeugnisse geht ;)

    Wir handhaben die Regelung in den Fremdprachen so, dass meist die Rechtschreibung in Fließtexten ausgenommen wird. Bei Vokabelabfragen oder Lückentexten wird die Rechtschreibung nicht gewertet, wenn der Sinn klar ist. Bei deinen Beispielen, würde in einer Vokabelanfrage sehr wohl eine Wertung erfolgen, weil das "Rechtschreibfragen" sind, die im Unterricht behandelt wurden. Die werden nach einer angemessenen Übungszeit wie bei allen anderen Schülern vorausgesetzt.
    Die oben genannten Beispiele gelten nicht als Rechtschreibfehler, sondern als Grammatikfehler.

    Wie handhabt man das in anderen BL?

    In meinen Augen ist das kein Lehrerproblem, sondern vielmehr ein eheliches.

    Es passt aber zu den diversen threads, in denen automatisch die Frau/ Mutter ihre Arbeits- und die Betreuungszeit der Kinder nach ihrem beruf ausrichtet. Da taucht dann die Rolle des Kindsvaters auch nur sehr marginal auf. Wie Karl- Dieter schon schribe: zu solchen Konstellationen gehören immer zwei. Und wenn so eine Rollenverteilung irgendwann mal passte, nun aber nicht mehr, sollte das Paar darüber reden. Sachlich. Wie wir es als Lehrer auch im schulischen Bereich erwarten ;)

    ch verstehe Deinen Unmut! Bei uns ist es auch ganz selbstverständlich, mich für meinen freien Tage/Stunden als Handwerkertage oder Botendienst zu "missbrauchen". Da heißt es dann: "Da hat meine Frau frei" oder "hat später Unterricht", "kommt eher heim" etc
    Das macht mich wütend, denn ich habe nicht frei. Ich habe den Tag frei, weil die übrigen Woche so voll ist, dass inichts erledigen oder vorbereiten kann und dementsprechend viel von dem Orgakram an diesem Tag erledigt werden muss.

    gewisse Absprachen sollten unter Partnern doch wohl möglich sein :ohh:
    Wird hier vielleicht auf hohem Niveau geklagt?

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