ich bin wahrscheinlich eine Besonderheit hier:
ich war nämlich jahrelang nicht berufstätig wegen der Kinder. Jaaaa, tatsächlich. Freiwillig und in gegenseitiger Absprache.
Bereut habe ich es nicht, weil es damals einfach stimmig war. Heute hätte ich andere Möglichkeiten und würde es -mit einem anderen Mann
- anders handhaben.
Aber:
ein Spaziergang war das nicht.
Keine Oma unter 3 Stunden Autoentfernung.
Keinen Tag frei.
Keinen bezahlten Urlaub.
Wenn Urlaub, dann bei Freunden mit gleichaltrigen Kindern oder mal ein verlängertes WE in Ferienwohnungen (a propos Haushalt
). Erholung pur??
Nachts genauso gefragt wie tagsüber.
Und nie krank sein dürfen!!!!!
Zumindest war es so, als die Kinder noch klein waren.
Und ich habe sie freiwillig und gerne bekommen, dass da kein falscher Eindruck entsteht!
Auch wenn mir mein Mann damals teilweise zur Hand ging (er kochte gerne *grrrrrrrr*) und auch mal nachts aufstand-- er war dennoch nciht der Hauptansprechpartner in der Familie.
Terminplanung, Elternabende, Kinderarztbesuche, Elternsprechtage, Elternbastelabende im KiGa, Weihnachtsfeiern in KiGa und Grundschule.... alles mein Metier.
Und als "Dank" wurde man im KiGa mitleidig angeschaut ( weil nicht berufstätig), hatte kaum ein Argument für einen Kindergartenplatz (weil ja nicht berufstätig), und musste sich oft genug rechtfertigen, was man denn alles mit seiner freien Zeit mache
Ernstgenommen wurde man nicht wirklich. Allein schon die Frage "arbeitest du nicht?" 
ls ich dann (viele) Jahre später ins Ref ging, war ich total begeistert:
ich konnte krank werden, ohne dass mich jemand wirklich vermisste
Der Stress war ein Minimum gegenüber meiner Hoch-Zeit als Mutter,
nach 45 oder 90 Minuten war die nächste Gruppe dran.
ich konnte nach der Schule die Tür hinter mir zumachen (und sie blieb es auch!!!),
ich konnte mich gemütlich auf den Balkon setzen zum Vorbereiten und Korrigieren und ich konnte das dann tun, wenn ich wollte. Genial.
Soviel dazu 