Beiträge von Friesin

    Zitat

    Welchen Sinn hat es Masken zu gipsen

    OT: die Masken waren kein Selbstzweck oder just for fun.
    Die Schüler sollten sie als Grundlage nehmen für eine besondere Art der Selbstdarstellung, in Verbindung mit ihren Stärken und Hobbies. War eine Kunstaufgabe über mehrere Wochen mit Selbstanalyse, Durchführungsplanung, Reflexion.

    Was passiert denn mit den eingegipsten Schuhen, wenn der Gips getrocknet ist?
    Werden die Schuhe herausgenommen? Wie werden die Schuhe weiter bearbeitet? Welchen Zusammenhang haben sie zum Märchen? (Ich weiß, welche Rolle die Ballschuhe bei Aschenputtel spielen, aber ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie der Zusammenhang zu unseren normalen und vor allem zu Jungenschuhen entsteht. Sorry)

    edit: hat sich zum Teil überschnitten ;)

    du musst bedenken, dass die Gipsbinden überlappend auf den Schuh gelegt werden müssen.
    Als ich letztes Jahr Masken gemacht habe, habe ich aus einem Kilo Gipsbinden etwa 11 Masken zu bekommen gerechnet. Nur so als Anhaltspunkt ;)

    was passiert dann mit den Schuhen?
    Sollen die wieder aus der Gipsummantelung rausgenommen werden? Und dann? Lauter neugierige Fragen noch zum Schluss ;)

    Was ist denn ein freier Tag? Kein Unterricht? An solchen Tagen arbeite ich am meisten. Da sitze ich oft für Stunden wie festgefroren am Schreibtisch/PC, weil sich soviel aufgehäuft hat.


    Ach du Arme !

    *Ironie aus"

    Was soll dieses Statement nun bedeuten???

    Ein freier Tag ist schon was Tolles. Auch wenn man ihn zum Arbeiten nutzt. Sonst würde man diese Arbeit ja auch noch irgendwann anders zwischenschieben.
    Besser ein unterrichtsfreier Tag, auch wenn ich ihn am Schreibtisch verbringe, als dieselbe Arbeit nach dem Unterricht am Schreibtisch zu erledigen.

    Aus obiger Bemerkung lese ich lediglich Unzufriedenheit. Gewollte Unzufriedenheit., Und Jammern auf sehr hohem Niveau. :explodier:

    dass die Hälfte der Gesamtpunktzahl gerade noch ausreichend ist, kenne ich aus By, NDS, TH auch.

    Allerdings kenne ich es dann so, dass die Notenschritte zwischen 1 und 4 äquidistant sein müssen.
    Alles andere empfinde ich auch als Willkür und als künstlich aufgeblähten Bauch in der Mitte des Notenspektrums. Vll kann mir ja jemand erklären., warum man davon ausgeht, dass die 3 den weitesten Spielraum hat? Warum nicht die 4? Die 2? :ka:

    Nur noch schnell die Welt retten, Voodoolady?

    Auch wenn deine Schüler aus schwierigen Verhältnissen stammen und zu Hause keine Unterstützung bekommen:
    ohne einen gewissen Anteil von Eigenverantwortung werden deine Schüler scheitern.
    Du wirst sie nicht zwangsbeglücken können.
    Und wenn es ihnen tatsächlich so völlig wurscht ist, ob sie ihren Abschluss bekommen -- warum machst du dir dann den Kopf?

    Kümmere dich besser um die, die was erreichen wollen. Nicht dass die auch noch mit untergehen.

    P.S. zum Thema Buchstabendreher ("meistens" wurde übrigens noch nie mit ß geschrieben, vll zu Luthers Zeiten?) : vll den Text noch mal überfliegen?? :flieh:

    Natürlich kann ich selbst auch nicht mehr alles so gut, wie damals beim Abitur, aber als gebildeter Mensch bin ich doch in der Lage, mich zumindest auf einem Mindeststand in allen Fächern zu halten, und mir zur Not auch relativ schnell Stoff wiederanzueigenen. Das ist ein typisches Beispiel von Lernen für die Mülltonne, und außerdem belegt es das öffentliche Bild vom "Lehrer als Fachidioten".

    Jein. Ein hehres Ziel, aber für mich unrealistisch.

    Wir haben ja nun mal fürs Gymnasium 2 Fächer sehr breit studiert. Da finde ich es schon ganz schön happig zu verlangen, dass man in Kl. 8 auch ein ganz artfremdes Fach unterrichten können solle. Z.B. traue ich mir Sprachen zu unterrichten, auch fachfremd, ziemlich locker zu, aber bei Naturwissenschaften und/oder Mathe hört es bei mir tatsächlich in bestimmten Klassenstufen auf.
    Das ist für mich kein Armutszeugnis, sondern hängt mit der Spezialisierung bei Gymnasiallehrern zusammen.

    Schüler dürfen ruhig erfahren, dass auch ein Lehrer kein Alleswisser sein kann.

    Und ganz ehrlich und ketzerisch: für eine Vertretungsstunde würde ich mich auch nicht neu in irgendwelchen Stoff einarbeiten, der bei mir schon lange Jahre zurückliegt. Dafür wäre mir in dem Fall der Aufwand einfach zu hoch.

    ich bin manchmal schon gespannt, wie dies oder jenes, das ich vorbereitet habe, dann im Unterricht angenommen wird. Wie die Schüler drauf reagieren. Was sie draus machen werden.

    meinen Unterricht selbst würde ich nicht als spannend bezeichnen. Ich hoffe, dass er mitunter interessant ist, aber Spannung verspüre ich bei den Kindern nur unmittelbar vor einer KA oder deren Rückgabe :D

    Ansonste verbinde ich mit dem Adjektiv "spannend" auch eher dieselben Assoziationen wie Hamilkar.


    (begegne dem Begriff übrigens oft auf Vernissagen -- scheint gerade inflationär en vogue zu sein ;) )

    Folgende Frage beschäftigt mich gerade. Nicht zum ersten Mal, aber ich hätte gerne einen Erfahrungsaustausch. Ich hoffe, das geht auch fächerübergreifend.

    Wenn ich eine KA zurückgebe, läuft das folgendermaßen ab:
    ich bespreche die Arbeit mit der Klasse. Im Plenum. Die Schüler schreiben mit. Fragen werden geklärt. So hat jeder eine richtige Version (der Übersetzung) im Heft stehen. Eine Berichtigung im klassischen Sinne ist damit nicht mehr nötig. Anschließend macht jeder Schüler zu Hause eine Analyse seiner Fehlerarten (Vokabular, Kasuslehre, Wörter aiusgelassen,...) und erstellt einen Lernplan, um beim nächsten Mal besser abzuschneiden.
    Was jedoch mache ich mit denen, die eh alles richtig hatten?
    Bislang waren das pro Klasse immer nur 2-3 SuS, aber nun habe ich eine Arbeit zurückzugeben, die super ausgefallen ist. *freu* . Dennoch gibt es jede Note des Spektrums. Auch die guten 6t Klässler sind jedoch damit überfordert, den schwachen Schülern richtig zu helfen. Sie würden lediglich die richtige Version diktieren.

    Bin dankbar für Tipps jeder Art :gruebel:

    bei herstellern oder in den Beschreibungen von Kunstmaterialkatalogen kannst du dich über die Unterschiede und verschiedenen Techniken der jeweiligen Farb"sorte" informieren.
    Ich unterrichte am Gym, und wir haben immer Gouachefarbe in Flaschen vorrätig. Für alle Schüler. Die wiederum brauchen keinen eigenen Farbkasten.
    dafür brauchen wir wiederum keine Fingerfarben, die ich eher in den Vor- und Grundschulbereich einordnen würde.

    Ansonsten ist deine Frage aber eher vage gehalten, was möchtest du denn wodurch ersetzen?

    So ein Forum würde mich übrigens auch interessieren ;)

    Wenn bei mir SuS behaupten, sie hätten die Hausaufgabe gemacht, aber das Heft / den Ordner etc vergessen, sage ich ihnen, dass ich die Hausaufgabe unaufgefordert am nächsten Tag sehen möchte.


    wenn die SuS bei mir behaupten, sie hätten die Hausaufgabe gemacht, aber das Heft / den Ordner etc vergessen, sage ich ihnen,
    dass das als nicht gemachte HA gilt.
    Zum Erledigen der HA gehört natürlich auch, die dann am geforderten Termin dabeizuhaben.
    Und auf noch blödere Antworten wie "hat mein Hund verschleppt" habe ich absolut keine Lust. :autsch:

    Wie läuft das ab? Ein kurzer Test mit den Aufgaben aus der Hausaufgabe?


    Ja. Ich mache das allerdings am Tag drauf*, weil ich mir die Aufgaben und Bepunktung genau zurechtlege.

    *unangekündigt, natürlich

    edit: das ist bei uns an der Schule gemeinsames Vorgehen: Die Schüler sollen merken, dass sie durch nicht gemachte Hausaufgaben Nachteile im Unterricht haben.

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