Beiträge von Friesin

    Das bin ich auch. Aber was hat das damit zu tun, dass man, wenn man die Möglichkeit hat, bis 9 oder 10 Uhr schläft?

    das bedeutet, dass ich Krankheitsfall mich gegen 7 per mail wasauchimmer abmelde. Eine sinnvolle Regelung für die Vertretungsplanerin. Auch für die Kollegen ist eine Vertretung, die kurz vor Stundenbeginn auftritt, extrem nervig. Ja,ich weiß, das kommt unvermeidlich vor, muss aber doch nicht ausgereizt werden.
    Dieses Benehmen à la "Ich bin aber/ ich will aber/ ich könnte aber eigentlich"-- wahlweise verneint, das ist es, was mich an unsere Teenager erinnert und was auf mich kein bisschen erwachsen wirkt, sondern rechthaberisch aus Prinzip ... Lehrer eben

    Das sind die blöden Sprüche von den Lerchen, die meinen IHR Lebensmodell wäre automatisch das einzig richtige. Ich finde den Beitrag unglaublich anmaßend.

    ich bin mitnichten eine Frühaufsteherin, und nein, ich habe keinen gesegneten Schlaf.
    Aber ich bin erwachsen und diszipliniert und anmaßend :lach2:, halte mich an sinvolle Regeln, ohne jedes Mal: "ja, aber was, wenn" zu rufen.

    Ehrlich gesagt, schon. Zumindest sollte es so exzessiv, wie es heute verwendet wird nicht mehr gemacht werden. So wichtig ist das auch nicht.

    Da stimme ich dir zu. Zumal ich zunehemnd den Eindruck gewinne, die Schüler können podcasts erstellen, aber nicht an einem Text entlang arbeiten. Die Basics fehlen, Schnickschnack klappt ;)

    Die Vorstellung, ich habe Unterricht um 10 und schlafe bis 9. Wirkt auf mich wie ein Teenager ;)

    Erst recht die Argumentation:; ich habe erst um 10 Uhr Unterricht, also ist mir nicht zuzumuten, um 7 in der Schule anzurufen (Anrufen bei Krankheit halte ich auch für antiquiert, per mail ist sinnvoller): So würden meine Schüler in 8, 9 und 10 auch argumentieren :rofl:

    Und manche wissen zwar viel, sind aber nicht so extrovertiert, dass sie sich dauernd exponieren wollen/ können.

    mündliche Beiträge haben nichts mit Introversion und sich Exponieren zu tun. Ich kann langsam diese Schwarzweißmalerei nicht mehr hören: Sich mit Wortbeiträgen einzubringen, sachlich zu diskutieren,Lösungen zu entwickeln und zu formulieren-- das hat doch nichts mit Extrovertiertheit oder Performance zu tun, sondern sind Kompetenzen, die jeder braucht, introvertiert oder nicht. Bei Vorträgen muss man auch vor der Gruppe sprechen und steht sogar völlig im Fokus, mehr als bei jedem x beliebigen Wortbeitrag. Ist das auch ungerecht? Soll das Format vll sogar abgeschafft werden?
    Viele Schüler sind zu bequem, sich einzubringen.

    In vielen Fächern gibt es nicht mal ein Entweder/Oder im Sinne von Richtig/Falsch, genausowenig wie schriftliche Prüfungen bedeuten, angelerntes Fachwissen zu reproduzieren.

    Und dass Kinder jubeln wenn Kolleginnen erkranken

    mag traurig sein, finde ich aber zunächst nicht schlimm: die Kinder denken zunächst nur "Hurra, der Unterricht fällt aus." Weiter schauen sie erst mal nicht.
    Wenn man dann mit ihnen spricht, wird sehr schnell klar, dass sie meist gar nicht so empathielos sind.

    Ich habe auch schon gehört, wenn Fachkollegen ausfallen: "Oh Menno, Frau Friesin, nie sind Sie krank! Ups, ämm, also, neee, nicht, dass ich Ihnen das wünschen würde, aber bei Ihnen fällt nie der Unterricht aus!":rofl:

    Das hat weder mit Empathielosigkeit noch mit schlechter Erziehung zu tun, sondern mit spontanen Ausbrüchen. Denken täten sie es eh, vll nur nicht äußern? Ich fand es eher drollig :lach:

    Es gibt so extreme Horrorfäden, die mich dann doch sehr an meiner Bewerbung fürs Ref zweifeln lassen:

    das sind aber auch nur die, die hier veröffentlicht werden, wie immer im Netz. Die, bei denen es unkompliziert lief, melden sich oft nicht zu Wort.

    und wenn du die Beiträge richtig liest, kannst du auch verschiedene Untertöne herauslesen.

    Das Ref ist kein Spaziergang, aber so der Horror ist es auch nicht.
    Du wirst beobachtet. Ja, das passiert in den meiste Ausbildungen, denn du willst ja was lernen.

    Du wirst bewertet. Siehe oben.

    Wichtig ist, sich klar zu machen, dass es nicht um dich als Person geht, sondern um deine Leistungen im Ref. Und die sehen von außen oft anders als von innen.
    Im Prinzip so, wie bei den Schülern und dir als Lehrkraft auch.

    Also: ich habe es überlebt, ich habe keinen psychischen Schaden davon getragen, ich hatte eine recht schwierige private Situation in der Zeit zu wuppen.

    Hab Zutrauen in dich selbst und mach die Ausbildung vernünftig zu Ende.

    Leider ist das eher ein Forum der Unwissenheit, Vorwürfe und einem enormen Mangel an Menschlichkeit und Empathie, zudem auch anscheinend verlernt wurde, wie man konstruktive Kritik anwendet. Kein Wunder also, dass neue TE auch „wild um sich schlagen“, da muss man sich überhaupt nicht wundern.

    behauptet jemand, der seit nicht ganz zwei Wochen hier angemeldet ist.

    Danke für deine profunde Analyse!

    Allen anderen rate ich dringend mal das eigene Leben zu evaluieren, da offensichtlich etwas schiefgegangen sein muss, um heute so verbittert zu sein.

    Schönen Tag noch!

    jawoll, da ist er wieder, der Umkehrmechanismus :wink_1:

    "Ich bin beleidigt, weil ich nicht die gewünschten Antworten zu meiner fehlnden Qualifikation bekommen habe und projiziere meinen Frust auf euch."

    Könnte ganz großes Kino sein, ist hier aber leider viel zu abgelutscht,um mehr als ein Gähnen herovrzulocken. So what....

    Es klingt, als würde man sich an das Privileg klammern, Lehramt studiert zu haben und auf „dem richtigen Weg“ LehrerIn geworden zu sein, und alle die das nicht getan haben sollen nicht den exakt gleichen Beruf ausüben und gleich bezahlt werden können… typisch Konkurrenz und Neid 🤡. Traurige Gesellschaft.

    was hindert dich, diesen Weg auch einzuschlagen?

    Dein Anliegen wirkt auf michwie "wasch mich, aber mach mich nicht nass"

    Und von wegen "Pädagogenhass" (da musste ich herzhaft lachen, denn dieses Forum müsste dich eines Besseren belehren):
    Lese ich da vll einen klitzekleinen Minderwertigkeitskomplex heraus?
    Oder höre ich doch vll ein zartes Aufstampefn `a la: "oh menno, ich will das aber!"

    Darüber werde ich noch mal nachdenken.
    Auch darüber, dass etliche Neuuser hier persönlich angefressen reagieren, wenn das Forum nicht die gewünschten Antworten gibt. Hm...

    Kann ich nicht. Die Eltern und SuS (wahrscheinlich nur 6) bleiben ja anonym. Das finde ich ja so feige und perfide, ich habe gar keinen "Anpack" und an "das gesamte Volk mitsamt Elternschaft möchte ich mich nicht wenden, da ca. 24 SuS mit mir zumindest klarzukommen scheinen. Außerdem gab es genug Ansprachen an den gesamten Kurs u. ich habe keine Lust mehr auf diese Weise zu kommunizieren. Mir reicht es langsam.

    das kann amn an die gesamte Klasse immer wieder transparent machen, sollte man sogar, wenn es um die mündlichen Noten geht.

    Sind die 6 betreffenden Schüler nicht die Stöhner und Augenroller?

    Du hast also einen Verdacht, wer da deinen Unterricht mies macht, sprichst es aber nicht an? Warum nicht?
    Ich würde ihnen mit einer Woche Vorlaufzeit anbieten, eine deiner Unterrichtsstunden zu halten. M it Entwurf, AB und so weiter. Auf Note.

    Ansonsten gerne auch spontan: "Hermann/Helga, du schaust so genervt. Beteiligen tust du dich auch nicht. Komme her und übernimm, wenn du es besser kannst!"

    Wirkt Wunder

    ich bin ein bisschen über den Begriff "geschützter Raum" gestolpert.

    Eine Kleingruppe mag sich für Schüler netter, vertrauter anfühlen als das Plenum, aber ungeschützt ist ja auch das Plenum nicht. Unterrichtsergebnisse zu diskutieren ist kein intimes Hexenwerk, sich im Plenum mit einzubringen ist keine Zumutung, die eines innerhalb der Lerngruppe "geschützteren" Raumes bedürfe.

    Was ich persönlich als Vorführen empfinde, ist: jemanden aufzurufen, um vor der Klasse auf Note abgefragt zu werden. Das kann für alle Beteiligten als quälend empfunden werden und wird bei uns an der Schule kaum noch gemacht.
    Mündliche Unterichtsbeiträge im Zuge einer Diskussion gehören nicht dazu.
    Wer demnächst Abitur machen will, muss-- wie schon vorher hier angemerkt-- auf Note sich mündlich prüfen lassen. Wie stellen deine Augenroller sich das vor?

    A propos: bei welchen Gelegenheiten rollen sie überhaupt mit den Augen?

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