ZitatOder anders gefragt: wozu "sollen" (???) wir die Kinder denn erziehen?
Zu wahren Fußballfans, die sich für die Spiele an sich interessieren, Ahnung von Fußball und Fußballhistorie haben und auch selbst spielen.
warum?
ZitatOder anders gefragt: wozu "sollen" (???) wir die Kinder denn erziehen?
Zu wahren Fußballfans, die sich für die Spiele an sich interessieren, Ahnung von Fußball und Fußballhistorie haben und auch selbst spielen.
warum?
Timetex hat übrigens auch einen Kalender mit waagerechter Wochentagseinteilung (in Grün). Den werde ich nächstes Schuljahr erstmalig testen ![]()
bist du Angestellter?
Dann hast du ja sicher deinen Urlaub anmelden müssen, und dann kannst du gegen Vorlage der Krankmeldung die Urlaubstage, an denen du krank bist, gutgeschrieben bekommen und zu einem anderen Zeitpunkt "nehmen".
Musst du jedoch als Beamter oder auch als Anegstellter keine Urlaubstage anmelden, hat sich die Sache eh erledigt. Worauf solltest du Anspruch haben, wenn du eh kein bestimmtes Kontingent an Urlaubstagen hast??
Ganztag bedeutet bei uns: die Schüler müssen mindestens 7 Zeitstunden pro Tag an der Schule sein. Ab Kl.7 entspricht das dann sowieso der vorgeschriebenen Stundentafel.
Glücklich der, der sich diese Frage wirklich stellen kann! Mir war ziemlich bald klar, wen ich NICHT mitnehmen würde.
In anderen BL sucht man sich eh keinen aus: da kommen beide.
Gefühlt würde ich auch den nehmen, bei dem ich besser abschneide.
wir sind auch eine gebundene Ganztagsschule (= jedes Kind muss 7 Zeitstunden am Tag in der Schule sein) und nach meiner Beobachtung hält sich die Mehrbelastung in Grenzen.
Das liegt daran,
dass ein Großteil der Nachmittagsangebote von externen Kräften gestellt wird,
die Stundentafel ab Klasse 7 eh so umfangreich ist, dass die Kinder bis zur 8.Stunde Unterricht haben
die eine oder andere akute Vertretungsstunde durch Sozialpädagogen abgedeckt werden kann
wir im Stundenkontingent ausgewiesene Freiarbeitsstunden haben, die wenig Vorbereitung brauchen.
Konferenzen und Dienstbesprechungen liegen am frühen Nachmittag, während die externen Kräfte eingestezt sind, und sind mit einer Deadline versehen, die in den allermeisten Fällen eingehalten wird.
Und: unser Stundenplanmacher achtet sehr darauf, Freistunden zu vermeiden. Ein Glücksfall!
Wir sind eine kleine Schule, daher kann vieles auf dem "kleinen" Dienstweg geklärt werden, bzw. per mail.
als mein Mann (kein Lehrer, sondern als Angestellter in einer großen Firma) in der Wiedereingliederung war, hätte er für Krankheitstage keine ärztliche Krankmeldung gebraucht. Er war ja offiziell noch krankgeschrieben.
Er konnte in der Zeit auch keinen Urlaub nehmen, denn s.o.
Ist das bei dir auch so?
Damals konnte man mit einem Lehramtsstudium noch einigermaßen gut in anderen Bereichen Quereinsteigen, da ein Lehrer als Akademiker noch etwas besonderes war
Besonders der Klassiker des Quereinstiegs nach akademischem Studium, der Beruf des Taxifahrers, bot Lehramtsabsolventen jahrzehntelang eine attraktive und qualifizierte Alternative.
*Ironie aus*
[Zitat repariert, das habe nicht ich gesagt, Nele]
Nach meiner Erfahrung kann man mit Intensivkurs und etwas Willen eine Sprache in drei Monaten so lernen, dass man sich in dem jeweiligen Sprachraum bewegen kann, nach 'nem halben sollte dass zumindest gut Jahr funktionieren. Und ich bin bestimmt kein Sprachgenie.
Zwischen "sich im jeweiligen Sprachraum bewegen" und dem Ansrpuch, Vorschulkindern richtiges Deutsch beizubringen, liegen Welten. ![]()
Und selbst wenn mal so ein "unangekündigter Besuch" kommen sollte, wirst du das auch überleben. (hab aber selbst noch nie von so was gehört ...)
war bei mir so (Allerdings als Angestellte) "ich komme übrigens gleich mal in der ersten Stunde vorbei zum Gucken".
Ich fand das gar nicht so unangenehm. Wenig Trara im Vorfeld, ganz normaler Altagsunterricht. Mehr sollte auch nicht gezeigt werden.
ich arbeite an einer Privatschule, die staatlich anerkannt ist. Bei uns gibt es nur Kollegen mit 2.Staatsexamen.
Kommentar der SL: "Ich bin halt so. Ich kann mich nicht ändern."
wenn überhaupt, kann man nur sich selbst ändern, bzw. die eigenen Verhaltensweisen.
Du wirst weder die SL noch die Kollegen ändern, aber du könntest dein eigenes Verhalten ändern.
Z.B. was die deadlines betrifft. Wenn eine Sitzung enberaumt wird, für die es keine deadline gibt, erfragst du sie. Kommt keine Antwort, dann setzt du dir selbst eine. Die ziehst du dann durch.
Klingt leicht, ist aber nicht einfach, ich weiß. Aber manche Nachmittagstermine kann man eben auch als Lehrer nicht anders legen.
wie gesagt, wenn dir das auf Dauer zu anstrengend ist, bleibt dir langfristig wohl doch nur eine Versetzu+ung anzupeilen ![]()
Zu deinem "Ich bleibe drei Jahre" daheim.
Finde ich echt eine seltsame Einstellung. Als junge Lehrerin brennt man doch darauf zu arbeiten, aber auch Erfahrungen zu sammeln. Du kannst mit deinem Kind genügend Zeit am WE und am Nachmittag verbringen. Das reicht defintiv. Wozu gibt es Kinderkrippe und Kindergarten?
Das muss wirklich jeder selbst wissen. Es gibt auch frischgebackene Mütter, die brennen darauf, mit ihrem Kind Zeit zu verbringen.
Warum sollte ich Kinder in die Welt setzen, wenn ich mich nicht selbst drum kümmern möchte?
Wie man es dreht, kann
man es sich schlechtreden. Wie gesagt, das muss jeder selbst für sich entscheiden.
ZitatDreh es doch einfach mal um- du verpasst die Junglehrerzeit, wenn alle Kids dich noch cool und "Jung und dynamisch" finden.
war sicher lieb gemeint, aber doch wohl nicht dein Ernst?
1. Müssen mich Schüler cool und dynamisch finden?
2. Hängt das von meinem Alter ab??
3. Bin ich doch auch ein Junglehrer, wenn ich über 30 bin und neu im Beruf. Die Berufs- und vor allem Lebenserfahrung macht die Persönlichkeit aus, nicht: je jünger, desto interessanter die Persönlichkeit.
Wie gesagt, man kann es hin und herdrehen. Für jede Variante wird es Pros und Contras geben. Die Entscheidung ist eine so persönliche, dass die einem eh niemand abnehmen kann. ![]()
Bei aller Planung sollte man nicht außer Acht lassen: nicht immer klappt alles mit dem Baby wie gewünscht. Es gibt problematische Schwangerschaften, es gibt kranke Babys, Frühchen, schwierige Säuglinge, Brustentzündungen, Krankheiten.
Nicht, dass ich den Teufel an die Wand malen möchte, doch bei aller Planung sollte man im Auge behalten: es ist nicht alles planbar. Wenn man das mit einrechnet und von der durchgetakteten Planung abweichen kann, ist es fast egal, wann ein Baby kommt. ![]()
es hätte mich wirklich interessiert, wie das Gespräch ausging.
Entschuldigung angenommen ![]()
Dazu sehe ich keinen Grund, tut mir leid.
nun, das muss jeder selbst wissen. Immerhin haben wir uns aber sehr mit deiner Problematik beschäftigt und dir wichtige Dinge genannt, da war meine "Frage" nicht so sehr abwegig.
Und wenn du wüsstest, wie oft sich hier Schüler als Lehrer ausgeben und sich wundern, dass es doch bemerkt wird, wärest du jetzt auch nicht so eingeschnappt-
Aber gut, nächstes Mal dann eben nicht mehr. Blöd für eventuelle Nachfolgerinnen *Achselnzuck*
Ihc freue mich, dass du für dich eine Regelung gefunden hast!
Ich würde mich freuen, wenn du von dem Gespräch berichten möchtest ![]()
Nele, mein erster Gedanke war auch: Schreibt hier ein Lehrer?
Wenn ichs nur wüsst.... ![]()
Also gerade meine Staatsexamenshausarbeit habe ich problemlos mit Säugling schreiben können, später Hausarbeiten schrieb man eben, wenn das Kind schlief, je kleiner das Kind um so einfacher
ich denke, verallgemeinern kann man das nicht. Mein Ältester wurde genau nach Abgabe der Examensarbeit geboren, aber mit einem Baby hätte ich sie kaum schreiben können. Er schlief nämlich kaum.
Die Vorbereitung auf die Examensklausueren habe ich
1. mit zeitlicher Verzögerung
2. mit Hilfe einer bezahlten Tagesmutter hinbekommen,
für die Vorbereitungen zu den mündlichen Prüfungen habe ich mich bei meinen 300 km entfernt wohnenden Eltern einquartiert.
Meine Vorstellungen von einem Tagesablauf mit Baby hatten sich bald als völlig falsch entpuppt ![]()
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