Beiträge von Friesin

    wir (Thüringen) müssen zusätzlich zur Hausordnung Belehrungen halten und die auch im Klassenbuch dokumentieren. Das passiert am Schuljahresnafnag, aus aktuellem Anlass wird z.B. über das Schneeballwurfverbot noch einmal neu belehrt.

    solche Mammuttests mache ich nicht.
    bei meinen nach jeder Lektion stattfindenden schriftlichen Vokabeltests gibt es immer 22 Rohpunkte als Maximum, davon die Hälfte ist gerade noch die 4. Der Rest wird äquivalent aufgeteilt. Alles andere ist mir zu willkürlich. Wenn eine reine Reproduktion, die es bei mir nicht komplett ist, dir zu "wenig" ist, könntest dusie ja halbe Noten rechnen (wobei ich das nie mache)

    Allerdings frage ich Vokabeln auch im Zusammenhang ab, als Satzfragment oder kombiniert mit der zu lernenden Grammatik. So frage ich bei Verben z.B. nicht nur Infintiv und Stammformen, sondern auch z.B. eine bestimmte Person im Pferfekt (wahlweide anderes Tempus, wenn das gerade dran war).
    Stammformen rechne ich als Komplettpaket und bewerte sie komplett mit einem Rohpunkt. Ich frage aber auch regelmäßige Stammformen ab, denn die wissen die Schüler oft nicht. Die fleißigen Schüler können mit Vokabeltests gute kleine Noten erzielen.

    Ich finde es merkwürdig, dass deine Tests zwischen 20 und 70 Vokabeln umfassen. So unterschiedlich?

    Man kann eine Schule ja auch wechseln, wenn es auf dem Gymnasium nicht klappt, kann das Kind immer noch zur Realschule. Und nach der Realschule kann man durch mehrere Möglichkeiten das Abitur machen.

    das würde ich als Mutter allerdings als letzte Option offenhalten. Denn so leicht, wie es sich liest, fällt es den Kindern (und vielen Eltern!) dann eben doch nicht, den Schritt "zurück" zu gehen.

    Ich denke allerdings auch, dass die Gymnasien voll von Kindern sind, die ihre ganze Freizeit nur mit Lernen verbringen.

    Ich meine, wer in der Grundschule schon für gute Noten lernen muss, kommt auf dem Gymnasium kaum hinterher...

    Zum unterstrichenen Satzu: schön wär's ;) Nein, im Ernst, ich kann das nicht bestätigen. Nach meiner Erfahrung scheitern viele daran, dass sie eben nicht regelmäßig lernen, sondern maximal für Klassenarbeiten. Und auch das nur am Tag zuvor.

    zum letzten Satz:
    ja! Sehe ich auch so. Der Unterschied zwischen Grund- und weiterführender Schule ist doch immens, und wer in der Grundschule schon viel lernen muss, hat sicherlich schlechtere Karten im Gymnasium. Dort wird doch deutlich mehr verlangt als nur "Lernen".
    Andererseits, wer das Arbeiten gewohnt ist, hat natürlich Pluspunkte,....
    Schwierig.

    Zitat

    Es sind Wörter, die ein Verb näher bestimmen.


    das ist zu wenig.

    Manche Adverbien bestimmen ein Adjektiv näher

    ----Das Fest war gestern ziemlich schön- --> gleich 2 Adverbien: heute und ziemlich---

    andere (s.o.) geben weitere Bestimmungen an.

    Etwas unfertig ausgedrückt: Adverbien sind die Wörter, die die Funktion einer adverbiale Bestimmung ausdrücken. Damit sind dann auch Zeitadverbien (heute, gestern, usw.) , Ortsadverbien (dorthin), Modaladverbien (sehr, ziemlich usw.) eingeschlossen.

    keine sehr elegante Definition, aber vielleicht griffig ;)

    "unreflektiert" bezog sich auf die pauschale Aussage, dass man einen

    Zitat

    einen Zugang zu neuen Medien herstellen

    solle.
    Ein Totschlagargument und mittlerweile in meinen Augen nicht mehr aktuell.

    Aber vll bin ich da auch verwöhnt, mit einem smartboard in jedem Klassenraum und einem sehr technikaffinen Kollegium :pfeif:

    Da MrGriffin weder Bundesland noch Fächer im Profil angibt, frage ich mich, ob er wirklich bereits Lehrer ist.
    MrGriffin, woher hast du deine begnadete Umgangsform mit den Schülern?

    Entschuldigung, mir war nicht bewusst, dass ich meine Lehrbefähigung erst dadurch, dass ich bei Lehrerforen.de mein Bundesland und meine Fächer eintrage, erwerbe. Ich dachte bislang meine Lehrbefähigung hätte ich durch mein Erstes und Zweites Staatsexamen erworben.


    wenn es denn so ist, umso besser.
    Die traurige Erfahrung auch aus diesem Forum sagt, dass diejenigen mit der größten Arroganz und Unfehlbarkeit oft diejenigen mit der geringsten eigenen Unterrichtserfahrung sind.....

    Eben nicht! Mal abgesehen davon, dass ich als erfahrener Lehrer meine SuS einschätzen kann, verrät auch deren Mimik und Körperhaltung, ob sie gerade wirklich zuhören oder geistig rechts rangefahren sind. Und obendrein - man mag es kaum glauben - darf ich den SuS als Lehrer ja auch Verständnisfragen stellen, um sicherzustellen, dass sie zuhören.


    Klar.
    Wer behauptet denn anderes??

    für Aktionismus bin ich auch nicht.

    Dass der Hörkanal meist der am wenigsten nachhaltig wirkende Lernkanal ist, ist auch nichts Neues.
    dennoch ist mir auch bewusst (und ich praktiziere es auch immer mal wieder so), dass an manchen Stellen ein Lehrervortrag am geeignetsten sein kann, um voraussetzende Dinge abzuklären, auf denen dann der Unterricht weiter aufbauen kann.
    Da können - ich wiederhole mich- 5 MInuten am Stück fürSchüler lang werden, besonders für jüngere.
    Und dann kommt es natürlich auch auf den Lehrervortrag an: wird er spannend gehalten, d.h. mit Intonation? Mit Gestik unterstrichen? Mit Mimik ? Werden die Schüler dabei angeschaut? Kommt die Stimme des Vortragenden variantenreich, passend zum Thema, zum Einsatz?

    Gibt es Höraufträge?

    Irgendwas dahergeredet, tonlos, eintönig, theoretisch, geht meistens an den Köpfen der Schüler vorbei.
    Das mag man bedauern, ist aber so. Ganz pragmatisch.
    Wir wissen nicht, wie der TE seinen Vortrag gestaltet.

    Wir wissen zudem immer noch nicht, wie alt die Schüler des TE sind.

    Von Oberstufenschülern erwarte ich auch, dass sie längere Zeit am Stück zuhören können. Ob sie dann "nur" ruhig sind und alles verpennt an sich vorbeirauschen lassen, entzieht sich dem Vortragenden gerne auch mal.
    Bei 5t Klässlern sehe ich das anders. Denn auch Zuhören will gelernt sein. Das kann man nicht einfach erwarten, das muss wie jede andere Fähigkeit (Kompetenz) gelernt und trainiert werden. Stückweise.

    Dass bei Lehrlingen ein reiner Vortrag so sehr zum beruflichen Alltag gehört, sei mal dahingestellt.

    Im Studium muss man auch zuhören könnnen: ja, klar! Aber wir wissen eben nicht, wie alt....s.o.

    Zitat

    Friesin, das verstehe ich nicht. Wieso sollen solche Schüler einen vergleichsweise geringeren Lernfortschritt zeigen?

    Gute Schüler, die z.B. bei der Rechtschreibung oder in Mathe wenig Fehler machen, machen auch bein nächsten Mal (meist) wenig Fehler. Sie bewegen sich also immer auf demselben Niveau. Heißt das dann, dass sie weniger Fortschritte machen, weil sie sich weniger verbessert haben -- einfach weil vll gar keine Steigerung möglich ist?

    So meinte ich das.

    mir fällt gerade ein: eine Art Nanas als Paardarstellung könnte man machen, wenn das plastische Gestalten im Vordergrund stehen soll.
    Nanas besprechen
    Zweierteams überlegen und skizzieren sich eine Pose/ Szene zum Thema Freundschaft/Liebe /Konflikt....
    Aus Luftballon, Zeitungsschnipseln und Tapetenkleister wird dann der Plan umgesetzt.
    Kann nach dem Trocknen bunt bemalt werden.
    Ist kostengünstig.

    Ich würde das machen, was
    a. am ehesten das Lernziel erreichen lässt
    b. von der Technik am besten in den Lehrplan Kunst passt
    c. dir am geeignetsten durchzuführen scheint bezüglich Räumlichkeiten, Material, Schülergruppe

    Drei Einzelstunden sind allerdings nicht viel. Da würde ich mir eine möglichst einfach vorzubereitende Stundendurchführung aussuchen, die keiner großen Herrichte- und Aufräumaktion bedarf. Hast du das Thema denn schon theoretisch mit ihnen besprochen, d.h. hat es in irgendeiner Form eine Einführung gegeben? (oder hab ich das überlesen?)

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du mehrere Gruppen, die das Thema bearbeiten sollen? Könntest du dann auch nacheinander unterschiedliche Techniklen anbieten?

Werbung