meiner Erfahrung nach haben Lehrerkinder es oft besonders schwer. Das scheint dein Post zu bestärken.
Dein Kind muss seine eigenen Erfahrungen in der Schule machen. Wie es sich dort verhält, entzieht sich größtenteils deiner Kenntnis. Du bist weder seine Aufpasserin noch seine Lehrerin.
Du kannst bestimmt darauf vertrauen, dass die Kollegin deinen Sohn sehr gut fördert, ihm gerecht wird, ihr Bestes gibt -- so wie du es ja auch in deinen Klassen tust.
Lass deinen Sohn seine eigene Schulzeit erleben, nicht ein remake deiner Schulzeit durch dich. Vetraue darauf, dass ihr als Eltern ihn gut vorbereitet habt- und das meine ich NICHT fachlich, sondern mit sozialen Kompetenzen. Unterstützt ihn, indem ihr Anteil nehmt, euch interessiert, aber nicht, indem du zur Nachhilfemami wirst. Als Lehrerin weißt du ja selbst, dass es in den ersten Jahren um so viel mehr als Wissenserwerb geht, lass also deinen Sohn seine eigenen Erfahrungen machen. Wenn er sich ständig von dir ausgefragt fühlt, wird er irgendwann dicht machen und weder was von der Schule erzählen noch Freude am Lernen haben