ich gehe mit meinen Schülern immer die neu zu lernenden Wortschätze durch und frage nach Eselsbrücken und anderen Assoziationen.
Die sollen sie mit den Vokabeln aufschreiben zum Lernen. Nach Eselsbrücken frage ich beim Abfragen.
Ich gebe Vokabeln nie von einem Tag auf den anderen auf. Ich achte darauf, dass immer mindestens ein Tag dazwischen liegt.
Natürlich werden Vokabeln abgefragt, wenn sie auf waren, auch ältere dazu, und nach jeder Lektion mache ich einen schriftlichen Vokabeltest.
Dann frage ich die Vokabeln oft im Zusammenhang ab, auch nach Synonymen und Antonymen.
Dennoch gibt es immer Wörter, die eingeführt werden, aber dann in den Texten nicht wieder auftauch (je nach Lehrbuch). Damit muss man wohl leben, denn Vokabeln prägen sich eben am besten durch stetige Wiederholung ein. Vor einer Klassenarbeit lasse ich gezielt Vokabeln wiederholen, die vermutlich in Vergessenheit geraten sind.
Das gilt auch für das Lernen zu Hause: ich betone immer, dass es nicht reicht, einmal die Vokabeln kurz zu können. Die SuS sollen sich mehrfach und an verschiedenen Tagen abhören lassen. Ob sies immer tun? Nicht alle. Das liegt dann aber nicht mehr in meiner Verantwortung.
Das Patentrezept gibt es wohl nicht. In den gesprochenen Fremdsprachen klagen die Kollegen über genau dasselbe Problem. 