Beiträge von Friesin

    Ich verstehe dieses Anspruchsdenken nicht so ganz.
    du hast dich FREIWILLIG in deine Situation begeben. Ja, hast du dich denn vorher gar nicht informiert?
    Deutsch und Geschichte ist seit den späten 70er Jahren DIE Kombi mit der Garantie für die Notwendigkeit, einen Taxischein zu machen. Bis auf wenige Ausnahmen ist das immer noch so. OBAS oder Seiteneinstieg waren jedoch geschaffen worden, um akute Mangelsituationen auszugleichen, wenn ich mich nicht völlig täusche.
    Und NEIN, Schule ist keine ABM-Maßnahme.
    Hospitationen und Praktika sind natürlich unbezahlt, sie machen schließlich den Ausbildern Arbeit. Nicht einmal der Betreuer bekommt das finanziell honoriert, das ist der eigentliche Skandal. Wieso sollte man das dem Hospitanten bezahlen???

    Kopfschüttelnde Grüße

    das habe ich in Niedersachsen auch nie verstanden:
    Der Elternwille zählte (nach der Orientierungsstufe), doch gabs ein Mords Gezerr wegen der Empfehlungen.
    Des Rätsels Lösung:
    Die Eltern hatten Angst, dass ein Kind, das das erste Jahr auf der nicht empfohlenen Schulform nicht besteht, die Schule wechseln musste.

    Ist es vielleicht das?

    Hallo reffii,
    ich finde die Karikatur ziemlich schwierig zu verstehen für eine 8.Klasse.
    Gibt es bei euch evtl. irgendwelche brennenden Themen, an denen sich die Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Schgüler ganz konkret aufzeigen ließen? Schulhofgestaltung, Mensagestaltung, Nachmittags- oder AG-Bereich, Internetcafé, PC-Raum, Klassenraumgestaltung, irgendetwas gibt es doch bestimmt, womit sich ein lebensnaher Einstieg gestalten ließe. Und das kann dann, nachdem auf di gestezlichen Grundlagen gekommen ist (wolltest du doch, ja?) auch gut wieder am Ende abrunden. Auch überprüfen ;)

    Außerdem weiß man doch schlichtweg noch nicht in Klasse 5/7/10, welchen Beruf man später ausüben will.

    Darum geht es auch gar nicht bei der Wahl der weiterführenden Schule. Sondern darum, welche Art zu lernen für den jeweiligen Schüler passt.

    Will sagen: die von dir angeführten Gedankengänge, liebe/r Blau, halte ich für wenig praxistauglich und eher realitätsfern.


    Einspruch! :D

    Blau hat völlig Recht: wer ausschließlich nach Praxistauglichkeit gehen will, sollte die Hauptschule besuchen.
    Das Gynmnasium vermittelt weitergehende Bildung und führt mit der allgemeinen Hochschulreife zur Studierfähigkeit. (sollte es zumindest :D)

    Preußlers Intention war es, etwas "Ungewöhnliches", "Spannendes" und "Aufregendes" stattfinden zu lassen. Und dazu zählten damals nunmal die Begrifflichkeiten "Neger, Türken und Chinesen(mädchen)", die zu der damaligen Zeit etwas Außergewöhnliches darstellten, ähnlich wie es wohl heute StarWars und Co. wäre. - Besondere Kostümideen halt zwecks Aufbaus des Spannungsbogens.

    Und genau so kommt es bei den Kindern dann auch an. Preußler hat sein Handwerk durchaus verstanden.
    In meinen Augen sind es weniger die Begrifflichkeiten, die für Spannung und Außergewöhnliches sorgten, sondern die mitschwingende Exotik fremder Länder, die damals erst ganz allmählich in das Blickfeld einer breiten Bevölkerungsmasse traten. Verbunden mit einer gewissen Senhsucht nach eben diesem Exotischen. Wer konmnte schon so wet verreisen?

    Ich frage mich, ob Kinder diese Textstelle jemals als Diskriminierung verstanden haben. Wenn jemand im Fasching als Bayer geht oder als Holländer mit Holzklompjes an den Füßen und einer Tracht mit Haube, begeht er dann auch Diskriminierung? Oder ist es das Schriftliche?

    Dass man mit Kindern über bestimmte Begriffe in literarischen Texten sprechen muss, ist mir natürlich auch bewusst. Allerdings wäre mir das Preußler-Beispiel als Mutter keiner großen Thematisierung würdig, in der Grundschule würde ich die Kinder erzählen lassen, wie sie sich denn gerne verkleiden würden.
    Ein Umschreiben des Textes halte ich jedoch für falsch.

    Ich kenne aus meiner ewig lang zurückliegenden Zeit mehrere genau umgekehrte Fälle:

    dass die Lehrer bei den Eltern schwere Überzeugungsarbeit leisten mussten, um den Sohn oder die Tochter doch bitte bitte an die Realschule oder aufs Gymnasium statt auf die Hauptschule zu geben.
    Ein guter Bekannter studierte dann und wurde von seinem Vater nicht ernst genommen :"Der Junge schafft ja nichts Richtiges". Bis heute nicht.
    Die anderen haben dann ihren schulischen Weg gegen den ursprünglichen Wunsch der Eltern fortgesetzt.

    und dass Studenten keinen Anspruch auf ALG 1 haben, ist eine Mär. Wenn ich mir einen Anspruch erarbeitet habe, habe ich Anspruch darauf


    Den Anspruch auf ALG I hast du dir erarbeitet, nachdem du 2 Jahre in Folge sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen warst. Sonst nicht.

    Mitten im Studium hätte ich aus verschiedenen gründen kein Kind haben wollen, der wichtigste war der zeitliche Aspekt. Mit Kind kannst du einfach nicht so flexibel studieren und lernen wie ohne. Allein die Nächte....

    Zitat

    Jeder Mensch mit Kind hat es schwer, wenn es nicht gerade verbeamtet ist

    Auf ALLE Beamten trifft das aber auch nicht zu. Vorsicht mit Verallgemeinerungen ;)

    Bei der aktuellen Geburtenrate können wir froh über jedes Kind sein. In Deutschland zahlt man als Eltern schon für jede Menge Dinge Geld, die eigentlich Aufgabe des Staates sein sollen (z.B. die Kindergartengebühren, die in armen Städten durchaus mal 500€/Monat ausmachen können, Schulmittagessen beim Ganztag etc.),


    Darüber lässt sich genauso, wenngleich ergebnislos, streiten wie über ENITS Beitrag, der übrigens als Erstbeitrag in einem Forum ganz und gar kein gutes Licht auf den Poster wirft. Ein bezeichnendes Licht vielleicht?!

    Danke, Hamilkar!

    Als ich mit 2. Staatsexamen ein jahr arbeitslos war, hat die ArGe-Beraterin mit mir zusammen ein Berufsprofil im sozialpädagogischen Bereich erstellt, und zwar - weil darin eine meiner Stärken liegt- in einer beratenden Tätigkeit.
    Als Lehrer kann man doch wesentlich mehr vorweisen als "nur" die studierten Fächer, gerade mit Berufserfahrung.
    So suchte eine Polizeifachschule jemanden, der angehenden Polizisten Englisch beibringt.
    Erwachsenenbildungsträger z.B. kämen da auch in Frage.
    Oder willst du gar nicht mehr in Richtung Unterricht gehen?

    Auf jeden Fall sollte man mal zur ArGe/ Berufsberatung gehen und sich beraten lassen.

    Zitat

    Ich habe das mulmige Gefühl, dass ich von der rasenden Entwicklung der letzten
    Jahre -- sprich: seit ich die Uni 2002 verlies, ich darf erinnern, es gab noch Zettelkataloge, kein
    verbreitetes Internet, niemand kannte WLAN und die ersten Handys waren im
    Kommen -- abgehängt worden bin,

    das wundert mich ein kleines bisschen, denn für eine Laufbahn an der Uni hat es im geisteswissenschaftlichen Bereich schon immer einer Promotion bedurft. Schon in den 70 ern.

    Aber egal.

    Schulbuchverlage würden mir auch einfallen, und wie sieht es mit Zeitungen aus? Ein Volontariat käme dann vermutlich aus finanziellen Gründen nicht in Frage?

    Wie weit könntest du denn dein jetziges Stundendeputat senken, um Zeit für eine Promotion zu haben?
    Ich gebe allerdings Nele recht, dafür muss man schon brennen. Aber vielleicht glüht ja ein Fünkchen, das aufs Anfeuern wartet... Hast du schon mal Kontakt mit einem potentiellen Doktorvater aufgenommen und einen Themenvorschlag, den du ihm unterbreiten könntest?

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