Beiträge von Friesin

    Eben - der heutige Sinn des Weihnachtsfestes ist der, den es hat: Familienfeiern, gemeinsame Festessen, Geschenke, Treffen von Freunden und Familien, öffentliche Weihnachtsmärkte mit Glühwein und allerlei Krimskrams, an dem man spaßhaben kann.


    ist das negativ? Familienfeiern können etwas sehr Schönes sein.

    Was mich aufregt, sind z.B. Filme wie der, in dem eine Vorstadtfamilie einen Bettler samt Hund bei sich zu hause aufnimmt, ihn in dieWanne steckt (den Mann, den Hund weiß ich nicht) und somit Gutes tut.
    Jaul.
    Man kann den Gehalt der Weihnachtsbotschaft auch übertreiben. Dann lieber Glühwein :D

    Zitat

    Ist es in Ordnung, dass im kirchlich Religionsunterricht einfach so Dinge erfunden werden, damit kleine, prägbare Kinder ohne jede intellektuelle Widerstandskraft aus einer Position der Autorität heraus ein schöngefärbtes Bild einer Religion erlernen?

    was um alles in der Welt ist an der Herbergsgeschichte so schlimm?
    Gut, sie hat was Süßliches, und ganz sicher ist der historische Gehalt zweifelhaft, aber sonst??

    Manchen geht das Gedöns ums Fest eh gehörig auf den Keks...

    Mich persönlich nervt, dass bei dem Gejammer um den verlorenen Sinn des Weihnachtsfestes, vielleicht sollte man besser sagen "der Werihnachtsbotschaft", der Focus auf der ach so schlimmen Gegenwart liegt.

    Machen wir uns doch nichts vor: Feiertage sind und waren immer im Vorfeld stressbeladen. Früher genauso wie heute. Wann auch immer "früher" definiert sein mag.

    Im Übrigen ist kirchlich gesehen Weihnachten mitnichten der größte Festtag: den Katholiken ist der Ostersonntag, den Protestanten - zumindest den Lutheranern und den reformierten Calvinisten-- Karfreitag der höchste Feiertag.

    eine Metapher (Bild) ist es nicht.
    Nach folgender Erklärung

    Synästhesie
    [i]{gr. synaisthesis „das Zugleichempfinden“}
    Beispiel:

    „schreiendes Rot“, „heiße Musik“; „Die Brillengläser waren so dick, daß die Augen ganz leise aussahen.“ (Wolfgang Borchert, „An diesem Dienstag“); „Golden weh’n die Töne nieder“ (Clemens Wenzeslaus Brentano, „Abendliedständchen“) Erklärung:

    Verschmelzung verschiedener Sinnesbereiche [Geruchs-, Gesichts-, Gehör- und Tastsinn] zur Steigerung der Aussage.

    wäre es eine Syästhesie. Wobei die Tiefe ja auch, je nach Zusammenhang, tatsächlich schwarz sein kann.....

    Für alle Kritiker einer Verkürzung sei auch mal angemerkt, dass in NRW für 2015 die Verkürzung auf ein Jahr bereits in Planung ist! Spart natürlich viel Geld ein.

    was NDS angeht, so war bis in den 80er Jahren das Ref. wie in damals vielen Bundelsändern nur 18 Monate lang. Es wurde dann verlängert, um.....
    taraaaaaaa..... man ahnt es bereits.....RICHTIG:

    um Geld zu sparen :schreien:

    So konnte man nämlich den Bedarf an Lehrern kostengünstig durch mehr Refstunden decken.

    Seitdem sehe ich dieses Hin und Her mit Gelassenheit ;)

    sonderlich wohnlich sieht mein Arbeitszimmer nicht aus, weil ich eh nicht so der wohnliche Typ bin. Bin eher minimalistisch drauf
    Auch mein Schreibtisch ist schwedischer Herkunft, ein Übereck-Möbel mit Aufsatz. Daneben steht ein ebenfalls schwedischer PC-Tisch simpler Bauart, auf den der Laptop bequem passt -- mehr aber nicht wirklich. Dazu 2 Regale vom Dänen (ohne Rückwand). Die andere Hälfte des Arbeitszimmer nutzt mein Mann. Er ist kein Lehrer und hat einen größeren Schreibtisch, mehr Regale, mehr Ordner, mehr Chaos :D:D:D

    Klar kann ich die SuS nicht zwingen mir zuzuhören und zu lernen. Ich hab aber auch nicht genug Zeit alles so oft zu wiederholen, bis auch der letzte es verstanden hat.

    Das musst du auch gar nicht. In den meisten Fällen scheitert es gar nicht am Nichtverstehen, sondern an der mangelnden Bereitschaft, mitzumachen, zuzuhören, sich anzustrengen.
    Es kann nicht deine Aufgabe sein, alles so lange zu wiederholen, bis auch der letzte alles "verstanden" hat. Mach deinen Unterricht, lasse konkrete Fragen zu (nicht so was wie "ich kapier das alles nicht"), kläre diese Fragen da, gerne auch mit Hilfer der anderen Schüler, dann geht es weiter im Stoff.
    Die Schüler müssen lernen, dass ihnen nicht alles gebetsmühlenartig vorgeplappert wird, bis sie meinen, sie hätte den Stoff verstanden. Das geht nicht ohne ihre aktive Mithilfe.
    Verweigern sie die und fällt die KA schlecht aus, ist das eben so.

    Viel Erfolg!

    Muss mal eine Runde mitjammern: Gestern abend bin ich mit meiner Dreijährigen an der Hand durch die eiskalte Nacht gejagt um 7!! Schülern aus der Klasse ihre Mappe für die Probe am Montag nachzutragen, die sie einfach unter der Bank liegen ließen.

    *kopfschüttel*
    Warum machst du das?

    @TE:

    vielleicht machst du zu viel gebetsmühlenartig.
    Weniger erklären, stattdessen die Schüler durch gelenkte Fragen sich den Stoff aneignen lassen, Übungsphasen, dazu zwischendurch immer wieder nach Vorankündigung überprüfen ("Morgen wird das schriftlich / mündlich abgetestet"), nicht zu hohe Redeanteile, und auch soiwas Taschen packen einmal und dann ist es gut.
    Du hast im Profil SekI angegeben: um wleche Klassenstufe(n) handelt es sich genau?

    Wie wäre es zu hinterfragen, wieso man dem Schüler was verwehren möchte?


    Merkwürdige Aussage! Immerhin geht es um einen Kollegen, der krankgeschrieben ist nach einer OP. Was braucht es da noch an Hinterfragen?

    Zitat

    Und die Selbständigkeit fördert man, indem man nicht auf den Schüler eingeht? Jeder Schüler ist ein Individuum und es geht nicht nur um Stoffvermittlung in unserem Beruf, sondern um die "Bildung" des Menschen!

    Dieser Mensch möchte ein Abitur ablegen, also die Reifeprüfung.

    Dazu gehören auch gewisse Vorgaben, die einzuhalten sind. Für alle seine Lehrer und für den Schüler. Zum Reif-Werden gehört es nämlich auch, sich an Termine und andere Vorgaben zu halten. Mich wundert es immer wieder, wenn pädogogische Basics wie "auf die Schüler eingehen" oder "individuelles Fördern" so flockig-locker verwechselt werden mit Konsequenz für eigenes Verhalten. Der Schüler hatte das ganze Halbjahr Zeit, sich mündlich einzubringen. Tat er nicht. Okay, dann muss nicht der kranke Lehrer das verantworten und die Konsequenz tragen, sondern der Schüler. Ganz individuell.

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