Beiträge von Friesin

    auch wenn das hier das falsche Unterforum ist:

    Vokabeln- und Grammatiklernen finden die wenigsten Schüler spannend. Egal, in welcher Sprache.
    Und stures Runterübersetzen auch.

    ABER:

    wer sagt denn, dass man einen Lektionstext stur runterübersetzen muss?

    Dass man ständig nach einzelnen Kasus fragen muss? Das kann man doch auch anders gestalten, durch Vorabfragen, durch Arbeitsteilung, durch Gruppenarbeit, durch Wortschatz- und Satzerschließungsverfahren, durch LdL.

    Ganz davon abgesehen, dass man auch Lehrbuchtexte inhaltlich interessanter gestalten kann: durch bestimmte Fragestellungen, dadurch, dass die Schüler sich in die handelnden Personen hineinversetzen, durch Bezüge zu heute, durch weiterführende u/o zusammenfassende kreative Aufgaben.
    Und dann wird Latein plötzlich ganz anders und oftmals auch nicht langweiliger als eine moderne Fremdsprache, weil ja das Unterrichtsgespräch auf Deutsch stattfindet :whistling:

    Mach dich nicht verrückt!
    Du bist du und niemand anderes. Das wurde uns im Seminar auch immer so vermittelt: nicht sich verstellen.
    Feilen an der eigenen Lehrerpersönlichkeit: ja. Aber nicht sich verbiegen oder sich verfälschen.

    Und zum Thema streng sein:
    Konsequenz hat
    1. nichts mit lockerem Umgangston zu tun
    2. nichts mit "Beliebtheit" eines Lehrers zu tun.

    Wobei es in meinen Augen auch nicht darum gehen sollte, sich beliebt zu machen. Als Lehrer muss man mitunter auch unbequem sein. Du bist nicht der Bespaßer deiner Schüler ;)

    Natürlich finden sie es langweilig. Nicht, weil du so schlechten Unterricht machen würdest, sondern weil Schüler oft vieles langweilig finden, was keine kurzfristige Zerstreuung
    bietet.
    Das ist völlig normal und, wie ich finde, auch gut.
    Denn man kann nicht immer alles ununterbrochen toll finden.eminarleiter sagte immer. "Kein Schüler erträgt 6 oder 8 Stundne tollen Unterricht am Stück und jeden Tag!"

    Ich rate dir, das Ganze entspannter zu sehen ;) Siebtklässler sind (oft) laut, ungeduldig, schnell frustriert, lustlos, mit einem Wort: pubertär :D

    Ich finde es gut, dass du ab und zu mal was zum Auflockern reingibst (wobei man das nicht inflationär tun sollte), und auch, dass du konsequent die Störungen angegangen bist.
    Wie gesagt, diene Aufgabe ist es nicht, die Schüler zu bespaßen, sondern sie etwas lernen zu lassen. Und das geht nicht auzf die schnelle, funny tour.
    Lass dich nicht verrückt machen ! ;)

    Ich würde es so machen wie Dalyna; das geht ja auch mit bei einer Kombi aus Fehler- und Punktenote.
    Dennoch kann natürlich eine Komma 5- Note entstehen, weil man ja durch 2 teilt.
    Wie wird das denn sonst bei euch an der Schule gehandhabt? Oder landesweit? Bei uns ist die Komma-5 Note zur besseren aufzurunden.

    Gratuliere!

    Das wird bestimmt spannend, und ich bin schon gespannt auf diene Berichte.
    Ach, und an die Fahrerei in der Großsatdt gewöhnt man sich unwillkürlich schneller als gedacht ;)

    gestern haben wir uns den Sony PRS T1 angeschafft. Bin total euphorisch und durchforste die öffentliche e book-Ausleihe gerade nach Titeln :thumbup:
    Eine Hülle fehlt noch, evtl. mit Lämpchen. Hat jemand Empfehlungen?

    wir wollen auch einen e-book-reader anschaffen- bald. Ganz bald sogar ;)
    Gegen den Kindle spricht in unseren Augen, dass er Amazongebunden ist und keinen Zugriff auf öffentliche Bibliotheken ermöglicht. Oder gibt es dafür mittlerweile eine Art Umwandler?
    Haben im Netz (noch) nichts gefunden :(

    ich weiß nicht, wie es in NRW ist, aber wir werden angehalten, den Schülern regelmäßig, vor den Halbjahreszeugnissen und um Ostern herum, den aktuellen Notenstand mitzuteilen. Warum sollte das von der Klassenstufe abhängen?
    Übrigens kann die Erinnerung an die eigene Schulzeit durchaus täuschen, Erinnerung ist immer sehr selektiv ;)

    auch ganz wichtig: nicht jede patzige Schülereaktion als persönlichen Affront ansehen.
    Kein Lehrer kann es allen Schülern recht machen. Das darf auch nicht der Anspruch sein.
    Es geht nicht um persönliche Sympathie, sondern um professionelles Auftreten deinerseits. Schüler sind (besonders in der Mittelstufe) dabei, Grenzen auszuloten. Das ist meistens nicht gegen den Lehrer persönlich gemeint, sondern ein ganz normaler Prozess in der Pubertät. Also dort eine gewisse professionelle Sichtweise entwickeln. ;)

    dazu müsste man vielleicht erst mal wissen, um welche Vorkommnisse es konkret geht, bei denen du ein dickeres Fell benötigst ;)
    Ist es die Arbeit mit den Schülern? Der generelle Lärmpegel? Disziplinarische Dinge?
    Die häusliche Vorbereitung?
    Korrekturen?
    Das Verhältnis zu Kollegen/Vorgesetzten?

    Sch...situation für dich, deine Kinder und deinen Freund.
    Sag mal, muss seine Tochter denn bei euch wohnen?
    Ich hielte es für das Sinnvollste, wenn erst mal Ruhe bei euch einkehrt, und das wird vermutlich am ehesten gelingen, wenn eine räumliche Distanz entsteht.
    Klar wird sie zetern, dass sie abgeschoben wird, aber sie macht ein Zusammenleben ja absolut unmöglich.
    Da müsstet ihr als Erwachsene und als Paar eindeutige Zeichen setzen; und die sollten in Handlungen bestehen, nicht in Diskussionen.
    Sie muss dich nicht mögen.
    Du sollst ihr nicht die Mutter ersetzen.
    Aber ein Zusammenleben erfordert ein Mindestmaß an gegeseitigem Respekt und Kompromissbereitschaft.

    Wo ist ihre Mutter? Andere Verwandte?

    Ich finde es schon ganz schön heftig, dass man dir nicht rechtzeitig gesagt hat, in welche Notenrichtung deine UBs liefen X(

    Nicht ganz so krass, aber ähnlich kenne ich es auch aus meiner Referendarszeit in NDS: mehr als ein jahr keinerlei Transparenz, dann auch n ur vage Andeutungen, und am Ende fielen einige der Refs hintenüber vor Schreck.

    Aber das ist ja nun nicht mehr rückgängig zu machen. Hat man dir nach all den EinzelUBs nie gesagt, was genau du ändern solltest?

    das mit der Geselligkeit kommt wohl auch sehr auf die Struktur des Kurses an:

    bei einem 2-Tage-Workshop kann man in der Richtung nichts erwarten, aber bei Langzeitkursen oder solchen, die regelmäßig fortgesetzt werden, kommt sehr wohl ein Gruppenfeeling und nette Geselligkeit auf.
    So sehr, dass ich in meinen Malkursen die Damen immer wieder "zur Sache" ermahnen musste :whistling:

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