Beiträge von Friesin
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Könnte man nicht aus Ytong-Steinen ein Märchenschloss bauen?
habe aber keine Ahnung, wie die aufeinander dauerhaft befestigt werden

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du hast hier schon einige Tipps bekommen.
Wichtig finde ich: auch wenn du dich intensiver mit einem Schüler (?) beschäftigst, solltest du die anderen im Blick haben. Wie schon gesagt, oft reichen Blicke.
Oder du nimmst die größten Labertaschen einfach dran: "Nico, was wolltest du zum Unterricht beitragaen?" Bzw. stellst eine Frage, die sich direkt auf das vorher Durchgenommene bezieht.
Ist auch ein gutes Signal für den Rest der Klasse.Mich würde auch interessieren, was denn das für Dinge sind, die du so häufig mit Einzelschülern abklärst? Vieles lässt sich ja im Plenum klären, Mitschüler können erklären, wiederholen (Arbeitsaufträge z.B.), viele Fragen können an die Klasse zurückgegeben werden.
bei Partnerarbeit musst du davon ausgehen, dass es ein bisschen lauter wird. Du gibst genau die Aufgabenstellungen vor und die Arbeitsbedingungen so wie Hilfsmittel, Zeitdauer usw. Dann kann man im Plenum kurz (!) Fragen klären, anschließend geht es an die Partnerarbeit. Währenddessen gehst du rum und schuast, ob alle arbeiten. Fragen solltest du nicht sofort beantworten, vieles können sich die Schüler mit ein bisschen Nachdenken selbst beantworten.
Sei mir nicht böse, für mich liest es sich ein bisschen so, als würdest du jede Unterrichtsphase sehr stark auf dich selbst als Vorturner fokussieren.
Vll versuchst du mal, dich mehr rauszuziehen bei gleichzeitiger Kontrollpräsenz.
Zu den HA:
Wie genau handhabst du das denn? Einmal nicht gemacht = Bericht an die Eltern?
Bei mir gibt es Striche. Fürs ganze SCHULJAHR.
Wer die HA vergessen hat, muss sie freilich nachmachen. Aber der Strich bleibt. Nachmachen sollte er/sie die HA, weil die ja Übung bedeuten. Ist schnell notiert, damit du selbst den Überbliock behältst.Und noch etwas: wenn sich Schüler aufregen, dass "Nur sie" Konsequenzen z.B. fürs Quatschen spüren, wo doch "der Max vor mir genausoviel geredet hat", sag ich immer:
Wenn du bei Rot mit dem Rad über die Ampel fährst und bekommst Ärger vom Polizisten, interessiert den das gar nicht, ob der Max das vor dir auch gemacht hat." -
Bin zwar kein Englischlehrer, doch ich lasse in solchen Stunden meine Schüler gerne Fragen à la "Wer wird Millionär" bilden. Schriftlich und in 2er Gruppen. Dafür gebe ich verschiedene Themenbereiche aus dem vergangenen Unterrichtsstoff vor.
Am Ende der Doppelstunde könnte man das dann spielen.
Ginge das auch in deinen Fächern? -
wenn dieses Thema tatsächlich von einem Lehrer gepostet wurde, frage ich mich: wozu konstruiert man so einen Fall?
Trägt sich da jemand mit dem Gedanken, keine mündlichen Noten zu machen? Aus Bequemlichkeit?
Wobei, nebenbei bemerkt, in Bayern zu den mündlichen Noten auch Tests (Stegreifaufgaben), Kurzarbeiten, und natürlich auch die Qualität mündlicher Beiträge zählen. Und ohne Nennung des Bundeslandes wird eine Antwort noch mal schwieriger.Ansonsten schlich sich bei mir der Verdacht ein, dass hier ein Schüler unberechtigterweise schreibt.
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warum füllst du die Störformulare denn in der Stunde aus? Dann gibst du ja den Schülern ein Signal, dass du nicht aufmerksam ihnen gegenüber bist. Ich notiere mir die Schüler, sage ihnen das, und dann werden die Formulare in der nächsten Pause ausgefüllt.
Manchmal hilft es Schülern, zu sich zu kommen, wenn sie mal kurz aus dem Klassenraum gehen (Aufsichtspflicht!)
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass immer, wenn du dich um Einzelne kümmerst, anderswo Rumor beginnt. Vielleicht kannst du den Rest der Klasse beschäftigen, wenn das der Fall ist? Oder sind das immer Notfälle? Wie ist denn der Unterricht strukturiert? Machst du Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzelarbeit, so dass (fast) immer jeder beschäftigt ist?
Hausaufgabenkontrolle halte ich für ganz wichtig. Die Schüler müssen wissen, was passiert, wenn sie die HA nicht haben- egal, ob sie sie zu machen vergessen haben oder zu Hause liegengelassen haben. Sag ihnen, welche Konsequenzen es für sie hat, wenn sie die HA nicht machen. Avantasia hat dir da ein paar sehr sinnvolle Beisüiele genannt. Ist zwar für dich selbst auch doof, Freitags länger zu bleiben, wirkt aber (bei den Meisten). Nicht vergessen: die Eltern rechtzeitig informieren, am besten mit Stempel der Schulleitung.
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Zitat
Ich halte es nur nicht für angemessen, sich auch noch darüber zu freuen, dass das Problem nicht gelöst wurde.
Bitte??? Wer freut sich denn????
Sich bewusst zu sein, dass man selbst mit Ursachenforschung oft nicht weiterkommt und keine Verhaltensänderung erzielen kann, ist lediglich die Feststellung einer Tatsache.
Ich kann als Lehrer noch so viel Bemühungen in Ursachenforschung stecken, mir sind da Grenzen gesetzt. Und die nehme ich zur Kenntnis. Nicht mehr und nicht weniger.
Von freuen war da nicht die Rede.
Genausowenig wie von Grämen oder Verzweifeln. -
Warum wird das Mädel gewalttätig? Ich versuche das herauszubekommen. Selbst wenn sich dabei eine Ursache herausstellt, -was eher ungewöhnlich ist, weil oft nicht monokausale Ursachen vorliegen-, was mache ich dann mit der Information?
An Fachleute verweisen. Klar. D'accord.
Ob das dann angenommen wird oder nicht, ob die tatsächlich helfen können im Sinne einer Verhaltensänderung, ist völlig ungewiss.
Bis dahin ist aber der Unterricht noch x mal massiv gestört worden.
Und Florians Frage bezog sich, so wie ich es verstanden hatte, auf seinen Unterricht. Auf pragmatisches situatives Handeln.
Es ist ja nicht so, dass Schnellschüsse abgegeben worden wären.Wenn sich das Mädchen aber weigert zu kooperieren, wie es hier der Fall zu sein schien? Soll sie dann zwangsbeglückt werden??
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Meine Aussagen richten sich darauf, dass der Job wesentlich mehr beinhaltet, als eine Klasse oder einen Kurs zu unterrichten. Wie eben im HSchG und der Dienstordnung festgelegt.
Unbestritten.
Aber im Bewusstsein der Grenzen, die einem gesetzt sind.Offenbar reden wir tatsächlich aneinander vorbei.
Trotzdem interessieren mich noch 2 Fragen:
1. was ist mit den anderen Schülern und ihrem Recht auf Unterricht?
2. Was genau hätte Florian "mehr"machen sollen? -
meike, niemand redet davon, dass man NUR Unterrichten als Aufgabe hat.
Aber das ist unser Kerngeschäft, dafür wurden wir ausgebildet.
Beobachten, nachfragen, Fachleute zu Hilfe ziehen, das können wir freilich tun. Mehr aber auch nicht. Und je älter die Schüler werden, desto schwieriger wird es, ihnen Hilfe "aufzudrücken". Auch bei Grundschulkindern geht das nur mit dem Willen der Eltern.
Kein Psychologe käme umgekehrt auf die Idee, seinen Patienten im Rahmen seiner Therapie Unterricht selbst anzubieten.Uns sind da als Lehrer Grenzen gesetzt.
Was ist daran eigentlich so schlimm?
Ich zumindest weiß um meine Grenzen, und ich habe auch nicht den Anspruch, als Gutmensch alle Probleme dieser Welt zu lösen.
Und schon gar nicht kann ich das ausgleichen, was im Elternhaus u.U. schief gelaufen ist.Wie steht es eigentlich im vorliegenden Fall um die anderen Schüler und deren Recht auf Unterricht, das ihnen von Florian eingehalten werden sollte und das von der Mitschülerin ständig torpediert wird?
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ah so." Unterricht machen" ist ein in meinen Augen neutraler Begriff und hat mit "Lehrer steht vorne und doziert" absolut nichts zu tun. Das wäre, wenn überhaupt, "Unterricht halten" oder gar "abhalten" gewesen.
Und ja, ich stehe dazu, dass mein Kerngeschäft darin besteht, Unterricht zu " machen". Ihn zu gestalten. Und damit ist absolut nichts gesagt über Desinteressen an Schülerproblemen.
Interpretieren sollte man bitte dort, wo Spielraum dafür gegeben ist, und das dann auch in verschiedene Richtungen und bitte am Text entlang.Ich bin aber keine Sozialarbeiterin und keine Jugendpsychologin oder-Therapeutin. Ich empfinde es geradezu als Hybris, wenn man als Lehrer meint, alle Probleme der Jugendlichen lösen zu können.
Eine gewisse Selbstverantwortung gehört zum Erwachsenwerden. DAS sollte man den Jugendlichen beibringen und nicht immer und immer wieder eine "letzte" Chance geben.
Das ist nicht mittelalterlich, sondern professionell.Ich überlege gerade, ob ich wissen möchte, wie du, Plattenspieler, im vorliegenden Fall gehandelt hättest.
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Was bitte soll das mit Mittelalter zu tun haben???
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Wie Coco sehe ich das auch.
Dein Job als Lehrer ist es, Unterricht zu machen: Für die ganze Lerngruppe.Die Jugendlichen an deiner Schule wollen etwas von der Schule und das heißt "Schulabschluss".Deine Pflicht ist es, ihnen dazu zu verhelfen.
Ihre Pflicht ist es, wenn sie sich für das Angebot der jeweiligen Schule entschieden haben, dieses Angebot so wahrzunhemen, dass niemand anderem geschadet wird.
Natürlich ist damit ein freundliches, in Maßen anteilnehmendes Verhältnis nicht ausgeschlossen.
Doch:
Du bist weder Sozialarbeiter noch Jugendpsychologe noch Streetworker. -
bateaulvre, was für Fragen sind denn das?
Fragen zum Text/ zur Lektion?
Zu einem bestimmten Thema wie z.B. Urlaub?
So ganz unkanalisiert stelle ich mir das eher chaotisch vor. Was ist das vordergründige Ziel des Spiels? -
Zum Erwachsenwerden gehört auch, dass man lernt, mit den Konsequenzen seines Handelns zu leben.
Klingt nach großen Worten, ist aber so. Dabei sollte man sich immer mal wieder vor Augen halten, dass diese Konsequenzen auch tatsächlich erfolgen müssen. In dem genannten Fall von Florians Schülerin habe ich den Eindruck, dass nicht übereilt gehandelt wurde von Schulseite. -
Kannst du denn dem Hortmenschen nicht sagen, dass du noch ein weiteres gespräch hast und dass er/sie deshalb zu dir kommen möge?
Ist immerhin deine Sprechstunde, da würde ich doch erwarten, dass man zu dir kommt,
sagt Friesin, die aber gerne zugibt, keine Horterfahrung zu haben
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Wenn Kinder selbstständig und miteinander lernen und arbeiten dürfen, hat das überhaupt nichts mit Kuschelpädagogik zu tun. Es ist so normal wie Gärtnerei.
Ja klar. Ist aber doch nun wirklich nichts Neues.
Wobei ich persönlich eine gewisse Methodenvielfalt für das Sinnvollste halte...
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Ich würde von Schulleitungsseite dem Mädchen aber auch klar machen, dass ihr Verhalten indiskutabel ist und im schlimmsten Fall zum Verweis von der Schule führen kann.
wobei ich mich frage, was "der schlimmste Fall" sein mag.....
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ich liebäugele auch mit einem.
Die ewige Bücherschlepperei im Urlaub und auf kürzeren Strecken finde ich nervig
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Soviel wie ich lese, kann ich mir gar nicht kaufen, daher bin ich fleißige Stadtbibliotheksnutzerin; und die haben mittlerweile auch e-books ind er Ausleihe, sogar online
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bei uns im Verein immer der Renner: "Vater Abraham hatte 7 Söhne" (Singspiel)
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