Beiträge von Friesin

    Wie Coco sehe ich das auch.
    Dein Job als Lehrer ist es, Unterricht zu machen: Für die ganze Lerngruppe.

    Die Jugendlichen an deiner Schule wollen etwas von der Schule und das heißt "Schulabschluss".Deine Pflicht ist es, ihnen dazu zu verhelfen.
    Ihre Pflicht ist es, wenn sie sich für das Angebot der jeweiligen Schule entschieden haben, dieses Angebot so wahrzunhemen, dass niemand anderem geschadet wird.
    Natürlich ist damit ein freundliches, in Maßen anteilnehmendes Verhältnis nicht ausgeschlossen.
    Doch:
    Du bist weder Sozialarbeiter noch Jugendpsychologe noch Streetworker.

    Zum Erwachsenwerden gehört auch, dass man lernt, mit den Konsequenzen seines Handelns zu leben.
    Klingt nach großen Worten, ist aber so. Dabei sollte man sich immer mal wieder vor Augen halten, dass diese Konsequenzen auch tatsächlich erfolgen müssen. In dem genannten Fall von Florians Schülerin habe ich den Eindruck, dass nicht übereilt gehandelt wurde von Schulseite.

    ich liebäugele auch mit einem.
    Die ewige Bücherschlepperei im Urlaub und auf kürzeren Strecken finde ich nervig :( .
    Soviel wie ich lese, kann ich mir gar nicht kaufen, daher bin ich fleißige Stadtbibliotheksnutzerin; und die haben mittlerweile auch e-books ind er Ausleihe, sogar online :thumbup:

    u hast einfach so gar keine Ahnung von Grundschulpädagogik und heutigen Kindern! Bemerkenswert, dass du trotzdem so den Mund aufreißt und gestandenen Kollegen meinst Tipps geben zu müssen, ja besser noch, sie belehren zu wollen!

    wenn ich mich recht erinnere, hatte Silicium hier seinen Einstand gegeben mit der Frage, ob er wohl für den Schuldienst in Frage käme. Oder der für ihn.
    Die Antwort hat er sich und uns mittlerweile mehrfach gegeben. Allein, er will es nicht wahrhaben :depp:

    Sorry, soviel Off Topic musste gerade sein ;)

    ja, ich gehe auch in Kl. 10 rum und kontrolliere die Hausaufgaben.
    Einer meiner Ausbildungslehrer machte das sogar in der Stufe 12 (G9)

    und ja, ich drücke ihnen auch Mehrarbeit auf, wenn der Unterricht durch ihre Schwatzerei gestört wird.

    sagen wir mal so: solange die Schüler sich benehmen wie Mittelstufenschüler (und das tun sie oft in Kl. 10 noch), werden sie auch so behandelt. Das sage ich zu Schuljahresbeginn an, mit wechselnden Ergebnissen
    Denn: nur weil Kl. 10 schon als Vorstufe zur Oberstufe gilt, sind die Schüler ja nicht älter, geschweige denn reifer ;)

    meine Güte noch mal!

    Wird einem hier mit Absicht alles falsch ausgelegt? *Haare rauf*

    Von Gutsherrenart war überhaupt nicht die Rede, ebensowenig von Religionsausübung. Sondern davon, dass es für viele Schulen, die ja auch mit den Lehrerstunden planen müssen, einfach schwieirg zu planen ist, wenn mitten im Halbjahr Schüler plötzlich meinen, sich abmelden zu müssen. Das betrifft an den Schulen, die ich kenne, nicht nur Reli und Ethik, sondern auch AG's. Auch wenn es verbrieftes Recht der Schüler ist sich abzumelden, erfahren sie zu dem Zeitpunkt, an dem sie das entsprechende Fach wählen, dass das eben NICHT zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt im Schuljahr geht.
    Nicht mehr und nicht weniger. Und ganz bestimmtging es nicht um eine Grundsatzdebatte.

    :) Wie schön, dass Du die Ausübung der Religionsfreiheit als "Hin und Herhoppen zwischen Kursen" denunzierst.

    Dass wir uns nicht missverstehen:
    es geht um die An- oder Abmeldung vom Religionsunterricht. Da spielen bei den meisten Schülern ganz andere Gründe als religiöse eine Rolle.

    Man darf ziemlich sicher sein, dass eine derartige Regelung im Streitfall wahrscheinlich schon von der Schulaufsicht kassiert würde; Grundrechte können ja nicht mit Hinweis auf Verwaltungsaufwand aushegebelt werden.

    seit wann ist es ein Grundrecht, mitten im Schuljahr zwischen irgendwelchen Kursen hin- und her zu hoppen?

    ch vermute -aber das kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen- dass über diesen beschriebenen Verlust doch "einfacher" hinwegzukommen ist als über den Verlust eines mehrere Jahre alten Kindes.

    Kann man sicherlich so nicht sagen.

    Von einem jungen Ehepaar, dessen Baby vor kurzem verstarb, weiß ich, dass momentan ihre große Angst (neben anderen Gedanken) darin besteht, dass ihr Kind vergessen werden könnte. Weil es ja nur kurz gelebt hatte.
    Also Präsenz zeigen. Zeigen, dass ihr dran denkt und dass ihr wisst, dass dieser Tag für die Eltern ein ganz besonders schwerer ist. Ich weiß ja nicht, wie weit ihr auseinander wohnt, aber mindestens einen Anruf würde ich starten, je nach örtlicher Begebenheit wirklich mit dem Angebot, mit zum Friedhof zu kommen. Wenn es den Eltern gut tut.

    Es gibt halt auch Leute, die es sich nicht leisten können, zu hause oder Teilzeit zu arbeiten. Man kann nicht pauschal sagen: "Dann bleib halt zu hause!!" Wer bitte kann sich das heute noch leisten?

    ist das nicht oft auch eine Frage des Anspruchs?
    Ich weiß, ich mach mich damit unbeliebt und bin schon weg :flieh::flieh:

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