Von den Elternvertretern kam damals auch nur: "Ihr verdient als Lehrer so viel, da könnt ihr ja wohl für unsere Kinder die paar Cent springen lassen."
"Warum sollten wir?"
Von den Elternvertretern kam damals auch nur: "Ihr verdient als Lehrer so viel, da könnt ihr ja wohl für unsere Kinder die paar Cent springen lassen."
"Warum sollten wir?"
Was soll die denn als schlimmstes Gesetz bitte konkret im Bildungsbereich beschließen können, ohne dass das GG verletzt wird?
Mir als Geschichtslehrerin würde es schon reichen, wenn in den Lehrplänen meines BL vorgeschrieben wird, die NS Geschichte "anders" zu betrachten, wenn zukünftig darin der Holocaust geleugnet werde oder auch nur behauptet wird, Geschichte werde "immer von Siegern" geschrieben (was prinzipiell eine interessante Längsschnittfrage ist!) und damit die NA Zeit verharmlost würde.
Da würde mich die Formulierung im Schulgesetz interessieren.
warum?
Nein. Wir leben in einer offenen und freien Gesellschaft, in der jeder eine Meinung haben kann und kundtun darf.
In der Tat. Manche Äußerungen sind jedoch keine Meinung, sondern z.B. Volksverhetzung. Zu Rassismus kann man keine Meinung haben, das ist keine Ansichtssache. Rassismus ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wenn man jedoch ernst genommen will, sollte man schon wissen, worum es geht. Die Erfahrungen, die ganze Volksgruppen als diskriminierend erleben, kann man als Nichtbetroffener einfach nicht wirklich teilen.
Dein Recht auf freie Meinungsäußerung würde dir beispielsweise nicht gesetzlich verbieten, als Mann Meinungen zum Thema Gebären zu verkünden. Nur: ernst genommen wirst du damit nicht.
Dann kann man natürlich sagen, dass es keinen Rassismus gegen Weiße gibt oder dass Männer nie sexistisch diskriminiert werden. Nur dass alleine ändert eben nichts an konkret erlebten Diskriminierungserfahrungen.
ach ja?
Selbst wenn es eine anekdotische Evidenz dafür gäbe, kannst du doch einzelne persönliche Erfahrungen nicht vergleichen mit systemischem Rassismus oder Sexismus
Als Nichtbetroffene/r kann man einfach nicht mitrden, schon gar nicht vollmundig.
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr.... halten" (Zitat von ich weiß nicht mehr wem).
Eigenartigerweise sprechen auch die Lehrkräfte, die sonst auf das DU pochen, ihre Schüler in der Klausur mit "Sie" an.
weil es Vorgabe ist (zumindest in Thüringen bei schriftlichen Aufgaben). So eigenartig ist es also gar nicht.
Eingeführtes Lehrwerk als Leihgabe heißt aber auch, dass man sich darin keine Notizen machen darf
wer will das schon? Ich schreibe auch nicht in meinen eigenen Büchern herum.
Der Rest ist dein eigenes Vergnügen--- ist es tatsächlich. Ich gestehe, ich LIEBE es, Stifte und Blöcke zu kaufen. und zu benutzen. Immer schon.![]()
denn auch eine AfD könnte nicht mal eben Gewerkschaften, Rechtsschutz oder auch Arbeitsgerichte/Verwaltungsgerichte komplett im eigenen Sinn umkrempeln oder abschaffen.
wirklich nicht?
Seit die Rechten so einen Aufschwung erleben, wird mir immer wieder bewusst, wie 1933 die Machtsicherung der NSDAP ablief, und mir wird angst und bange bei der Vorstellung, als Geschichtslehrer in einem AfD geführten Staat zu arbeiten.
Ich weiß, das GG ist nicht die Weimarer Verfassung, doch Hilters Satz,
er habe die Demokratie in der Demokratie mit Hilfe der Demokratie besiegt,
lässt mich manchmal nicht los.
Danke, Bolzbold, für diesen thread!!
weil "pfeifend" hier nicht flektiert genannt wurde
Friesin Was soll pfeifend denn sonst sein?
Ein Partizip als Wortart
Als Satzteil ein Modaladverb
Mir geht es dabei um sowas wie Ordner, Collegeblock, Kalender, Stifte, Lehrbücher, etc.
sorry, aber da musste ich schon arg schmunzeln.
Lehrbücher sind kein Verbrauchsmaterial, die werden dir gestellt.
Nach Dienstgeräten müsstest du dich erkundigen.
Der Rest ist dein eigenes Vergnügen, zumindest habe ich es immer so erlebt.
Zurück zur Ausgangsfrage:
ich denke, es ist egal.
In der 7. und 8.Klasse gebe ich höchstens mal an, unter welches Trennbaltt ein Hefteintrag gehört (Latein) oder wenn ein neues Kapitel beginnt (Geschichte)
Ansonsten sollen die Schüler mit ihren Aufzeichnungen arbeiten können, da ist mir persönlich ihr System völlig wurscht.
Wer es bis dahin nicht gelernt hat, hat Pech gehabt. Oder kann wunderbar arbeiten trotz chaotischer Heft(er)führung. Alles schon vorgekommen.
ich habe ein kleines Nikolausglöckchen.
Klappt gut
Birgit: tolle Signatur!![]()
ich fühle mich angesprochen ![]()
An unserer kleinen Schule weiß ich genau, wer geflüchtet ist (einzelne Ukrainer in den verschiedenen Jahrgängen).
Bevor ich eine Kriegsdoku anschaue, mache ich alle Schüler darauf aufmerksam, dass hinausgehen kann und bitte ruhig soll, wer sich aus irgendeinem Grund emotional zu sehr angesprochen fühlt. Ich schaue allerdings nur eine Doku zum Ersten Weltkrieg, beim Thema Zweiter Weltkrieg komme ich ebenso gut ohne Doku aus.
Lieber schaue ich Zeitzeugenberichte zur Verfolgung von Minderheiten in der NS Zeit, das berührt die Schüler auch, doch hängt es nicht direkt mit Kriegserlebnissen zusammen.
Mit Rücksicht auf einen Ukrainer in der eigenen Klasse habe ich den Vorschlag, zum Paintball/Laserpointer zu gehen, abgelehnt- Das halte ich aber generell nicht für eine Klassenaktivität, die die Schule organisieren sollte.
Ich kann mich nur wiederholen. Auch Krankmeldungen sind mir bekannt.
Es ist lediglich der Versuch, deutlich zu machen, dass Klassenfahrten nicht nur eines von vielen Freizeitangeboten sind.
eine Klassenfahrt gehört zur Schulpflicht. Wer nicht mitfährt, besucht in der Zeit eine andere Klasse. Aber aus der Schule "schmeißen"? Ich bezweifele, dass das rechtlich okay ist
vll können wir uns darauf einigen, dass das Stressempfinden etwas recht Persönliches ist.
Ich z.B. empfinde es als (unangenehmen) Stress, wenn ich (viele) unerwartete Zusatztermine bekomme.
Korrigieren ist langweilig, aber gut auszuhalten und selbst einteilbar. Denke ich. Andere sehen das völlig anders.
Von daher ist eine Frage wie die Ausgangsfrage auch nur auf der persönlichen Erzählebene zu beantworten und wird vermutlich dem TE nicht viel bringen
ich fand das Ref nicht halb so schlimm wie prognostoziert, aber ähnlich wie im Beruf (ich vermute, in jedem Beruf) gab es dort besondere Hoch-Zeiten mit hohem Stresslevel.
Ansonsten ist es wohl tatsächlich sehr personenabhängig, was jeder einzelne als wie stressig empfindet. Je älter ich werde, desto weniger ficht mich Stress an ![]()
Im Allgemeinen
als Angestellte im Schuldienst reiche ich jährlich eine Urlaubskarte ein wie andere Angestellte auch.
Werde ich innerhalb der als Urlaub genehmigten Zeit krank, bekomme ich die Tage im nächsten Jahr "gutgeschrieben" auf meine Urlaubstage.
Mit ein wenig Disziplin habe ich gelernt, die schulischen Tätigkeiten tatsächlich in den Ferien nur dann zu erledigen, wenn ich keinen Urlaub habe.
Hat sehr zu meinem persönlichen Wohlbefinden beigetragen ![]()
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