mit der vorgegebenen Zeit zurecht zu kommen, gehört zur Gesamtleistung.
der Junge wird massive Probleme bekommen, wenn er diese Fähigkeit nicht hat. Ist das den Eltern egal?
mit der vorgegebenen Zeit zurecht zu kommen, gehört zur Gesamtleistung.
der Junge wird massive Probleme bekommen, wenn er diese Fähigkeit nicht hat. Ist das den Eltern egal?
ch versteh zwar dich und deine Gedankengänge zur Entwicklung der Rechtschreibkompetenz, aber - offen gestanden - klingt das für mich ziemlich befremdlich, um nicht zu sagen absurd. Man kann alles problematisieren nach dem Motto "Warum einfach, wenns kompliziert auch geht". Sicher ist richtiges Rechtschreiben nicht einfach, aber bei richtiger Schreibweise fast schon unglücklich zu sein oder auch darin ein Problem zu sehen, erscheint mir wirklich an den Haaren herbeigezogen.
Allerdings bin ich keine Grundschullehrerin. (Fast möchte ich sagen, dass ich froh drüber bin, mir solche Gedanken nicht machen zu müssen. Bei meinen "Großen" bin ich jedenfalls immer froh, wenn sie z.B. einen Sachverhalt richtig formulieren, weil ich dann davon ausgehe, dass sie es verstanden haben. Vielleicht bin ich da zu simpel gestrickt und sollte künftig auch bei scheinbar guten Leistungen lange brüten, ob dieser Schüler nicht letztendlich doch auf dem völlig falschen Entwicklungsweg sein könnte, weil vielleicht eventuell möglicherweise und unter Umständen und überhaupt ......)
*Zustimmung pur*
Ich finde das Ganze immer rätselhafter, um nicht zu sagen realitätsfremder.... so theorielastig ![]()
Da hatte ich - naiv,wie ich bin- mich immer gefreut, wenn meine Schüler das, was sie im Unterricht gelernt haben sollten, richtig anwenden und sogar noch einen Transfer leisten können.
Das gab ihnen dann sogar eine anständige Note. Und mir ein zufriedenes Gefühl.
Aaaaaaaber weit gefehlt -- ich habe mir nur in den seltensten Fällen bewusst gemacht, dass es sich ja um Zufallstreffer handeln könnte
.
Ähem.....Ich gestehe verschämt, ich habe mich bei einigen Kandidaten eher gefragt, ob es sich um Unterschleif handeln konnte ![]()
Und statt zufrieden zu sein, dass ich bei denjenigen, die das Erlernte nicht anwenden konnten, weiß, wo sie tatsächlich stehen im Lernprozess, hatte ich mir glatt Gedanken gemacht, was sie und ich hätten anders machen sollen und wie ich sie auf den gewünschten Stand bringen könnte. Ja, ich habe ihnen sogar noch Tipps unter die Klassenarbeit geschrieben. :X:
Ich :depp: :depp:
Und genau der von dir angesprochene Punkt ist doch das Problem z.B. (außer den Umständen und den Noten usw.), dass du bei einer richtigen Schreibung gar nicht weißt, wo der Schüler im Lernprozess ist.
Ich weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstehe:
wenn ein Kind das geübte Rechtschreibproblem richtig behandelt, weiß ich gar nicht, wo im Lernprozess es steht?
Das heißt, auch wenn es alles richtig macht, wird das als negativ angesehen ??
Da komme ich nicht mit, tut mir Leid ![]()
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...vor den Kollegen??? Vor den Schülern!!! Die maulen doch ständig rum, fragen "spielen wir heute was" oder "machen wir Unterricht?" "aber bei ... machen wir doch auch nix mehr" "in Bio gucken wir Film" , etc.
Und letztendlich dann rechtfertigen vor den Eltern. Denn wie "rechtfertigen" wir die Nichtbefreiung, wenn tatsächlich vor den Ferien nix mehr läuft?
Entschuldigung, das hatte ich falsch verstanden!!
Ich gebe dir recht: vor den Ferien sollte Unterricht genauso laufen wie an jedem anderen Tag auch, ich war davon ausgegangen, dass das eigentlich auch der Fall ist; dass der Spruch: "Am Tag vor den Ferien läuft doch eh nichts mehr" ein Eltern-Schüler-Gerücht (- Wunsch?) ist.
Wenn ich z.B. für Sprache 4 Punkte vergebe, muss ich ja wieder entscheiden, ob ich nun 1 oder 2 Punkte vergebe.
Vielleicht kannst du das noch mal differenzieren:
1 Rohpunkt für xy
2 Rohpunkte für YZ usw. ?
ch bin mir nicht sicher, dass dadurch wirklich die Regel verstanden wurde oder schlicht eine Übergeneralisierung erfolgt.
auch das gehört doch erst mal zum Lernprozess. Im Laufe der Übung, auch anderer Rechtschreibprobleme, verschwindet das Phänomen dann aber wieder. Wie gesagt, ein Diktat sollte ja auch nur eine von mehreren Möglichkeiten sein.
ZitatVielversprechender sind für mich Aufgaben, bei denen Kinder einen fehlerhaften Text (ohne Angabe der Fehlerzahl) überprüfen oder Wörter einer RS-Strategie zuordnen können.
Befürchtet man da nicht, dass sich die falsche Schreibweise einschleicht ?
vor den Sommerferien, wenn alle Konferenzen gelaufen sind, tritt bei uns auch ein gewisser Schlendrian ein.
Doch wer sagt denn, dass das vor allen anderen Ferien auch so sein sollte? Ich schreibe auch manchmal Klassenarbeiten am Tag vor den Oster- oder Pfingstferien, anders geht es oft gar nicht. Rechtfertigen vor den Kollegen, dafür, dass ich Unterricht mache, also meiner Aufgabe nachkomme, neeeee, wo kämen wir denn da hin???? ![]()
Frosch, besser hätte ich es nicht selbst formulieren können ![]()
bin auch gerne wieder mit von der Partie !
Ruhe: auch mir als Nicht-Naturwissenschaftlerin geht es da ähnlich, und so schließe ich mich deiner Frage gerne an
Zitat von »jotto-mit-schaf«
Aber es klingt für mich immer danach, dass ein Diktat Rechtschreibschwächen verdecken würde. Wenn jemand alles richtig schreibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es kann (also die Regeln anwenden kann) doch größer als dass er einfach nur zufällig die richtige Schreibweise erwischt hat.
Nicht unbedingt, dann könnte es auch sein, dass er das gut auswendig gelernt hat, aber da drehen wir uns im Kreis.
Und wenn ? Was ist daran so schlimm??
Auswenig richtig hinschreiben ist auch richtig, und nicht immer kann man im Wörterbuch oder bei word nachschlagen.
Wenn ich das Einmaleins auswendig kann, ist das u.U. doch viel hilfreicher, als wenn ich bei jedem 8x 4 wieder neu rechnen muss...
Kein Mensch behauptet doch, dass Diktate die einzige Möglichkeit seen, Rechtschreibfähigkeiten abzutesten.Aber auch nichts Kontraproduktives, so wie es hier oft dargestellt wird
Aber die Kompetenz hat doch nur einen kleinen Teil mit dem schreiben dieser Wörter zu tun, darum geht es doch.
Den Rest der Rechtschreib-Kompetenz überprüfst du doch damit gar nicht, weil es wichtiger ist, dass man gleiche Wörter hat. Finde ich nicht sehr logisch!
Und weil einer Mist macht, müssen andere auch MIst machen? Noch unlogischer!
Es wird doch auch nicht beispielsweise gehandhabt wie: das Addieren von Brüchen braucht Schüler X nicht in seinem Leben (was ja schon extrem fraglich wäre), also muss er sich nicht damit beschäftigen.
Schüler Y jedoch meint, wenn er Backrezepte nacharbeiten will, muss er Brüche addieren können (zumindest im Liter und mg-Bereich), also will er das üben und unter Beweis stellen.
Es gibt doch bestimmte Basisgrundfertigkeiten, zu denen u.a. ein bestimmter Grundwortschatz gehört, der verbindlich sein wollte. Wie beim Vokabellernen in der Fremdsprache.
Dass ein Diktat nur eine von mehreren Möglichkeiten der Überprüfung darstellt, darüber sind wir uns doch einig. Aber dass Diktate so unsinnig sein sollen wie oft dargestellt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Nur nach Lust und Laune zu lernen halte ich für den falschen Weg.
Susannea, andere Kompetenzen in anderen Fächern werden doch auch durch gleiche Aufgabenstellungen überprüft!
Da die Beleidigung von dir nur zufällig entdeckt wurde, würde ich weiter gar nichts tun.
heißt das, du würdest nur reagieren, wenn jemand dir eine solche Beleidigung ins Gesicht sagt?
Ich würde aber gerne ALLE Eltern am Elternsprechtag sprechen, gerade weil es der erste ist. Ich fürchte, dass ich einige dann doch anrufen muss.
Ich kenne mich an GS nicht ganz so gut aus, aber ist das wirklich die Bringschuld der Lehrer???
ich meine, wenn das um sich greift, brauche ich als Mutter doch gar nicht mehr hinzugehen. Dann ist es doch für mich viel bequemer, die Lehrerin bei mir anrufen zu lassen. Und wenn ich nicht daheim bin, kann sie es ja öfter versuchen ![]()
Das das Ganze noch Konsequenzen hatte, brauch ich wohl nicht zu erwähnen.
Wie sahen die Konsequenzen dann aus? Neugierige Frage!
naja... typische beamte eben.. alles muss formal korrekt sein...
nächstes mal sind die eltern dann schlauer.... dann ist das kind dierkt krank.....
da KÖNNTE man drauf antworten:
typisches Duckmäusertum und Konfliktvermeidungsverhalten ![]()
außer dass es eine vorläufige Schulzuweisung gab, lief es genauso ab.
wenn ich die Aufgaben konzipiere, erstelle ich einen Erwartungshorizont. Dabei sollten die Aufgaben unterschiedliche Kompetenzen ansprechen.
beim Korrigieren notiere ich mir alle erteilten Antworten und ordne sie dem Erwartungshorizont zu. Supertolle Aspekte, die ich nicht beachtet hatte, kommen da bislang nicht vor
, wohl aber jede Menge halb zu Ordnenbares. (Mir fällt beim besten Willen kein besser Ausdruck ein
). Das wird in mühevoller Kleinarbeit so lange verglichen und abgewogen, bis ich alle Hefte korrigiert habe.
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