Aber die Kompetenz hat doch nur einen kleinen Teil mit dem schreiben dieser Wörter zu tun, darum geht es doch.
Den Rest der Rechtschreib-Kompetenz überprüfst du doch damit gar nicht, weil es wichtiger ist, dass man gleiche Wörter hat. Finde ich nicht sehr logisch!
Und weil einer Mist macht, müssen andere auch MIst machen? Noch unlogischer!
Es wird doch auch nicht beispielsweise gehandhabt wie: das Addieren von Brüchen braucht Schüler X nicht in seinem Leben (was ja schon extrem fraglich wäre), also muss er sich nicht damit beschäftigen.
Schüler Y jedoch meint, wenn er Backrezepte nacharbeiten will, muss er Brüche addieren können (zumindest im Liter und mg-Bereich), also will er das üben und unter Beweis stellen.
Es gibt doch bestimmte Basisgrundfertigkeiten, zu denen u.a. ein bestimmter Grundwortschatz gehört, der verbindlich sein wollte. Wie beim Vokabellernen in der Fremdsprache.
Dass ein Diktat nur eine von mehreren Möglichkeiten der Überprüfung darstellt, darüber sind wir uns doch einig. Aber dass Diktate so unsinnig sein sollen wie oft dargestellt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Nur nach Lust und Laune zu lernen halte ich für den falschen Weg.