"üb das bloß nicht mit denen " ?? Ja, Heimat, was ist denn DAS für ein Spruch ???? :X:
In welcher Funktion sieht sich denn die werte Kollegin ?
"üb das bloß nicht mit denen " ?? Ja, Heimat, was ist denn DAS für ein Spruch ???? :X:
In welcher Funktion sieht sich denn die werte Kollegin ?
ich mache mir natürlich Notizen nach jeder Abfrage, und das sofort. Doch am Ende jeder Stunde von jedem Schüler eine Notiz oder gar Note zu machen, halte ich für unmöglich, auch ein bisschen für übertrieben.
Ich knöpfe mir für einen bestimmten Zeitraum (2- 3 Wochen) pro Klasse etwa 3 Schüler vor, denen ich besonders auf den Zahn fühle, bzw. die ich besonders beobachte. Natürlich ohne ihr Wissen. So komme ich auch zu Noten von stilleren, aber nicht unbedingt schwächeren Schülern. In die Beobachtung fließt auch Verhalten in Partnerarbeits-, Stillarbeits- oder Gruppenarbeitsphasen mit ein.
Die mündlichen Noten können Schüler jederzeit erfahren, aber immer nur am Ende einer Stunde. Erstaunlicherweise lässt dann das Interesse oft nach ![]()
Das notiere ich mir, genau wie die Abfragen, anhand von Noten.
Dritter UB = nach einem Jahr Schulalltag????
in Bayern muss zumindest in der Unter- und Mittelstufe die Quantität außen vor bleiben bei den mündlichen Noten. Bei stillen Schülern haben wir Lehrer die "Holschuld". Ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber hat bei o.g. Diskussionen auch Vorteile
Die PDF Datei vom Lehrerfreund habe ich mir ausgedruckt - vielen Dank !!
ZitatWenn nicht, hast du immer noch die Möglichkeit, eine unbefristete Angestelltenstelle zu bekommen.
wie kommt man an so eine ?
es kommt drauf an, Sonnenkönigin.
Du musst ja die Punktzahl pro Aufgabe eh festlegen. Und bei Grammatikfragen, z.B. Zeitenbildung, ist die Punktezahl nciht sonderlich schwer zuzuordnen.
Ebenso in Fächern wie Geschichte in den unteren Klassen.
In meinem zweiten Fach Latein wird die Übersetzungsleistung nicht nach Punkten, sondern nach Fehlern gewertet. Da gibt es dann durchaus Unterschiede zwischen den Kollegen.Aber auch das und sollte man transparent machen
wie haben über 30 Klassen.
Falls es dann Überschneidungen gibt, was relativ selten vorkommt, geht mal als Fachlehrer dorthin, wo man Problemfälle hat. Oder wo man mehr Schüler hat.
Die Lehrerkonferenz ist dann immer ein oder 2 Tage später, DIE dauert allerdings dann mehrere Stunden :X:
Es gibt für die Zeugniskonferenzen ein straffes Konzept, und als Klassenlehrer hat man sich entsprechend vorbereitet. Besprochen werden nur Problemfälle = Versetzungsgefährdungen. Der jeweils klassenbeste Schüler wird kurz mit seinem Notendurchschnitt erwähnt.
ich bin selbst immer ganz angetan davon, dass es machbar ist!
ZitatAber wenn es darum geht, aus einem Fachtext Informationen zu entnehmen, ist er ja benachteiligt.
Deshalb bekommen die Schüler, die LRS oder Legasthenie amtlich diagnostiziert bekommen haben, einen Zeitzuschlag. Dessen Länge richtet sich nach der Diagnose. Das ist aber nichts, was ein Lehrer mal eben so festlegt, sondern das hat hochoffiziellen Charakter und steht in der Personalakte /im Lehrerzimmer. Meist kennt sich die Schulpsychologin ganz gut damit aus, die frage ich in Zweifelsfällen immer ![]()
das muss ja ein unangenehmes Gefühl sein!
Du schreibst, seit dem 2.Besuch habe die Fachleiterin viel zu kritisieren gehabt. Ich erinnere mich, dass der allererste UB immer recht positiv verlief, dass die Besprechungen immer erst mal gut waren. Es wurde eine Bestandsaufnahme gemacht, und dazu gehörte eben auch, aufzuzählen, was an Positivem bereits vorhanden war.
Ab dem zweiten Besuch kamen die Kritikpunkte. Aber auch die nicht alle nach EINEM UB, sondern immer schön häppchenweise
.
Was gab es nach deinem 2.UB zu kritisieren?
Und was nach diesem UB Nr.3 ?
Deine Fachleiterin müsste dir klipp und klar benennen können, was im Einzelnen du hättest anders machen können und auf welche Weise.
Ich gebe dir den Rat, die Kritik zunächst auf der sachlichen Ebene zu belassen und nicht ins Persönliche ("die hat was gegen mich") abzurutschen.
Wenn sich im Laufe der Zeit herausstellen SOLLTE, dass du anders behandelt wirst als die anderen Französisch- Refs, kannst du immer noch das Gespräch darauf bringen!
ZitatNein, das zeigt Faulheit über ein ganzes Jahr und den Versuch sich in letzter Minute einzuschleimen, was ich eher noch negativer bewerten würde. Saisonarbeit unzerstütze ich grundsätzlich in gar keiner Form.
*unterschreib*
Mandele. warum so störrisch?
Und was bedeutet: DU würdest ab dem Zeitpunkt gut mitarbeiten? Bist du gar kein Lehrer ?
ZitatBei anderen "Einwänden" ändere ich grundsätzlich nichts sofort, sondern nehme mir - falls es mir berechtigt scheint - die Arbeit nochmal mit nach Hause. Ich muss mir das schon nochmal genauer anschauen, denn alle Einzelheiten der Korrektur habe ich bei Herausgabe nicht mehr im Kopf und wenn viel fehlt, schreibe ich nicht alle fehlenden Punkte auf.
zumal ich vor der Herausgabe die Arbeiten fotografiere und dann überprüfen kann, ob die vermeintliche Fehlanstreichung tatsächlich eine ist ![]()
ic habe mir aus dem hiesigen Taschengeschäft einen Rucksacktrolly gekauft. Der sieht nicht so kastig-klobig aus wie die Lehrertrollys und hat viele unterschiedlich große Zusatzfächer. Auf dem Rücken trage ich ihn nie, aber für Stufen hat er einen Haltegriff oben. Preis: 69,-
Leider macht er Lärm auf Schotter. ![]()
ohh, das kenne ich auch !
Mitunter sind sie ja auch durchaus berechtigt, die Tränen.
Einen richtigen Tipp habe ich nicht für dich;
wenn die Tränen einfach "nur so" fließen, während das Mädchen in der Bank sitzt, dann reagiere ich erst mal gar nicht.
War die Note ein Ausrutscher, dann rufe ich am Ende der Stunde das Mädchen und rede ruhig mit ihm: frage, ob es sehr aufgeregt am Tag X war, frage, was denn los war, sage, dass es ein Ausrutscher war, der zwar im Gesamtpaket mitzählt (was die SuS auch wissen!), dass es aber Möglichkleiten des Ausgleichs gibt. Und betone, dass ich sehr wohl weiß, dass die junge Dame mehr kann.
Erstaunlicherweise trägt das immer zur Beruhigung bei.
Ansonsten wächst da irgendwie ein dickes Fell, willsagen, ich fühle mich nicht mehr so "schuldig" wie anfangs -- vll ein Gewöhnungsprozess ![]()
ganz allein mit Schülern ins Schwimmbad zu gehen, finde ich schon leicht grenzwertig. Okay, es ist eine 11.Klasse. Hast du dich abgesichert, dass das so in Ordnung ist? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob im Schwimmbad die Aufsichtspflicht dann in erster Linie dem Bademeister unterliegt.
Aber ein 2Jähriges? *Bedenken hab*
[
ZitatWir entscheiden da über Lebenschancen
das sehe ich ein bisschen anders:
in erster Linie sind es in meinen Augen die Schüler, die über ihre Chancen entscheiden. Wenn sie nämlich nicht bereit sind, ihren Arbeitseinsatz entsprechend zu gestalten, kann ich beim besten Willen nichts schönkorrigieren.Das liegt in ihrer eigene Verantwortung.
Dennoch halte ich es für ausgeprochen wichtig, im Vorfeld aufzudecken, wie Noten entstehen. Bei manchen Teilen der KA müssen deshalb auch die zu erreichenden Punkte und die Bewertungsskala auf dem Arbeitsblatt verzeichnet sein.
Trotzdem lässt sich nie vermeiden, dass eine schriftliche Leistung schlechter ausfällt als sie im mündlichen Unterricht wirken würde.
wie auch immer du dich entscheidest:
ic würde es schnell tun, denn mittlerweile ist die Zahl der Lateinreferendare am Steigen !
Viel Glück!
Den oben genannten Kompromiss finde ich auch sinnvoll.
Deie Aussage wirkt ehrlich gesagt auf mich ein bisschen so, als wolltest du partout nicht an die Sache herangehen, weil du betonst "jegliche Arbeiten" seien verboten.Am Schreibtsich zu sitzen und Noten auszurechnen, die du ja sicherlich in deiner Amtszeit gemacht hast, kann doch nicht viel belastender sein als hier im Forum zu posten, wenn ich das jetzt etwas überspitzt formuliere ![]()
P.S. was mir zusätzlich geholfen hat, ist, eine Liste während der Korrektur anzufertigen.
derein schreibe ich alle Zweifelsfälle.Die kann ich dann hinterher abgleichen und leichter bewerten, weil sie alle zusammen sind und ich einen besseren Überblick habe.
Klingt zunächst aufwändig, hilft aber am Ende doch, viel Zeit einzusparen.
Bei mir klappt das übrigens nicht, was mein Vorredner schreibt:
weder lassen sich Zweifelsfälle ausräumen,
noch funktioniert das mit dem "sehr streng korrigieren, dafür den Notenschlüssel anpassen". Bei Fragen nach dem Textverständnis an Stelle X muss man doch des öfteren Zugeständnisse machen. Aber das sind natürlich fachliche Detailfragen, die immer wieder variieren können. ![]()
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