Beiträge von Friesin

    Malina: ich war durchaus FÜR die OS. Aber egal, die gibt es ja nun nicht mehr.
    Allerdings hatten die Kinder dort auch Stress, nur eben 2 Jahre später als in Bayern.

    Ich kann verstehen, dass bei manchen Kindern die Emtscheidung nicht ganz leicht fallen mag. Dennoch bin ich Fan des dreigliedrigen Schulsystems an sich* oute mich* -- wenn es denn mit einer starken Hauptschule einherginge, bei der die Kinder reelle Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. In ländlichen Gebieten kommt das wohl eher vor als in einer Großstadt.

    Doch bevor ich jetzt eine Grundsatzdiskussionm lostrete: :flieh:

    Zitat

    Original von smelly
    Können in Niedersachsen dann z.B. Kinder mit einer 4 in Deutsch, einer 3 in Mathe und einer 3 in Sachunterricht aufgrund des Elternwilles problemlos nach der 4. Klasse an ein Gymnasium wechseln?

    Alex

    ja, können sie. Auch mit einer Realschulempfehlung. theoretisch sogar mit einer Hauptschulempfehlung

    problemlos wird das aber am Gymnasium ganz sicher nicht ablaufen! Arme Kinder ;(

    Als meine eigenen Kinder noch in die Grundschule gingen (in Nds), war eine 3 im Grundschulzeugnis eher selten.
    Es gab in jeder Klasse mehrere Kinder, deren Abgangszeugnis nach Klasse 4 nur aus Einsern bestand. Weil sie (meist waren es Mädchen) eifirg und vor allem ordentlich waren.
    Die bekamen dann oft Probleme in der (damals noch existierenden) OS. Ich hoffe doch, seitdem hat sich in der Grundschule ein wenig was verändert?

    Und noch ein Gedanke:
    heißt dann nicht, dass in Bayern die Hauptschulen eben NICHT von vornherein zu Schulen der Loser verkommen?

    "wasch mich, aber mach mich nicht nass": diese Haltung vetreten viele Eltern, wenn es um die Schulform ihrer Kinder geht.

    Auch bei uns neulich wieder eine 5t Klassmutter, die ganz entsetzt war zu hören, dass die Anforderungen in den nächsten Schulajhren für ihr Kind mehr statt weniger werden.

    Denken die Eltern eigentlich nicht??

    ich mache es ähnlich wie Schubbidu,
    achte aber auch darauf, dass ich Klassenarbeiten auch in der Schulzeit korrigiere.
    Bei 7 Korrekturklassen ist das planerisch auch gar nicht anders möglich X(

    und in den Ferien stehe ich zwar mit meinem Partner früh auf, lege micha ber ohne jegliches schlechtes Gewissen wieder hin, wenn er zur Arbeit gegangen ist.
    Anschließend wird morgens 2 Stunden durchkorrigiert, evtl. noch mal am späten Mittag 1-2 Stunden.
    Der Rest des Tages ist dann für mich!

    Mir reicht das zum Runterkommen.

    ich habe meine Meinung ja schon angedeutet:

    Das Referendariat wird dich sehr viel Zeit und Kraft kosten, je nach Entfernung und je nachdem, was an Schule und Seminar so läuft.
    Trotz der scheinbar wenigen Unterrichtsstunden, die du zu geben hast, ist es doch ein Fulltimejob, für manche sogar mehr als ein Vollzeitjob.
    Da kann es guttun, ab und zu über den Tellerrand zu schauen und etwas ganz anderes zu machen.
    Doch für regelmäßige Arbeit in größeremUmfang "nebenher" ist diese Ausbildung nicht geeignet.

    Wie es andere Ausbildungen auch nicht sind ;)

    ich habe das damals auch gemacht, allerdings in einem sehr geringen Wochenstundenumfang (2 VHS Kurse pro Halbjahr à 15 Stunden insgesamt).
    Die Genehmigung vom Seminarleiter zu bekommen, war kein Problem, sein Kommentar war: "Es gibt noch ein Leben neben der Schule!" :D :D

    soweit ich weiß, kannst du die Bewerbungskosten bei der Steuer absetzen.
    Bist du arbeitslos gemeldet?
    Wenn ja, übernimmt vielleicht das Arbeitsamt einen Teil der Kosten?

    Die Schule in HH wird da ganz sicher nichts mit anzufangen wissen.

    Zitat

    Original von Schubbidu

    Besonders interessant: Laut Forsa-Umfrage befürworten selbst Menschen mit Haupt- oder Realschulabschluss eine Zusammenlegung der Schulen nicht!

    Die Erfahrung habe ich auch in meinem persönlichen Umfeld gemacht.
    Wer mag sich schon gerne immer zeigen lassen, dass er irgendwo im hinteren Drittel (HS) hängt .....

    an vielen Hauptschulen müssen die Lehrer die Kinder erst mal richtig aufbauen und ihnen vermitteln, dass sie sehr wohl etwas zu leisten in der Lage sind. Besonders nötig war das zu Zeiten der Orientierungsstufe, da waren die Hauptschüler 2 Jahre lang frustriert worden.

    Zitat

    Original von tigerente303
    Also wir schreiben keine, um die Kinder nicht in Verlegenheit zu bringen jede Kleinigkiet lernen zu müssen. Was sie aus dem Unterricht mitnehmen, nehmen sie mit, sagen wir immer. Die Eltern sind bisher darüber immer recht froh. Im Ref. haben wir damals allerdings eine Arbeit geschrieben - das ging auch. Das ist Einstellungssache; jeder muss das wohl mit sich selbst ausmachen.

    Tigerente, wäre diese Haltung nicht auf alle Fächer zutreffend ? ?(

    habt ihr denn keine Lehrpläne, aus denen hervorgeht, was alles im Schuljahr durchgenommen muss?

    Die auch die Anzahl der Klassenarbeiten festlegen?

    Grundsätzlich finde ich es sehr vorteilhaft, sich mit den Kollegen abzusprechen und würde das eher als Hilfe denn als Einmischung verstehen, gerade auch zu Beginn der Berufslaufbahn.

    öhmmm... die Ausweisungen werden dokumentiert in der Schülerakte.
    da achtet (fast) jeder drauf, dass das nicht mehr als einmal, maximal zweimal vorkommt im Schuljahr.
    Klar, ist das keine Einsicht im eigentlichen Sinn des WOrtes. Das lässt mich aber relativ kalt, wenn es dazu führt, dass die Schüler nicht mehr stören.
    Pragmatismus vor edler Theorie :D

    Ich habe eigentlich die Erfahrung gemacht, dass die Schüler sich beileibe keine Pseudoerklärung aus den Fingern saugen, nur um irgendetwas zu sagen.
    Meist sind sie ganz schön entsetzt, dass sie überhaupt rausgeschickt werden.
    Und dann fangen Nachdenken und Reue an.

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