Beiträge von Friesin

    Caliope, dein Gedicht ist ja cool !!!!

    Ich würde es nicht übergehen !
    Schon das ursprüngliche Ansinnnen, du mögest den Brief vor der gesameten Klasse vorlesen, ist doch nichts als eine Provokation, mit der das Mädchen sich produzeiren und dich bloßstellen möchte; ebenso der Vorschlag, ihren Freund hinzuzuziehen.
    In meinen Augen ist das eine ganz eindeutige Provokation, der ein erzieherischer Riegel vorgesetzt gehört.
    Auch, um vor den Mitschülern ein Zeichen zu setzen.
    Mit Humor würde ich bei einer 12 jährigen nicht darauf reagieren.


    wenn ich dich recht verstanden habe, ist jetzt ein Gesprächstermin anberaumt zwischen der Schulleitung, den Eltern, der Schülerin und dir ?

    Steht der Termin schon ?
    Lädt die Schulleitung dazu ein, oder musst du das machen?

    Ich würde diesen Termin abwarten und das Mädchen im Unterricht möglichst "neutral" behandeln, mit einem kühlen Unterton. Du könntest auch, je nach Unterrichtsanliegen, scheinbar besorgt auf ihre Rechtschreibung eingehen.
    Vielleicht ein Übungsdiktat ansetzen ? Nach dem Motto: "wenn schon eine eigentlich gute Schülerin solche orthographischen Probleme hat, müssen wir die Rechtschreibung verstärkt üben".

    Aber vielleicht führt das auch zu weit. Sprich dich mit der Schulleitung ab über das weitere Vorgehen.
    Und dann bin ich ja mal gespannt auf das Gespräch !!!!!


    Viel Glück !!!!!

    Zitat

    Original von Eliah
    Friesin
    Natürlich ist ein Vokabeltest nicht mit einer Klassenarbeit/Schulaufgabe vergleichbar, aber wenn ich in der 10. Klasse in Englisch einmal eine Arbeit schreibe, in der die Schüler sehr viel eigenständigen Text formulieren und dann - aus welchen Gründen auch immer - in der nächsten Arbeit plötzlich Lückentexte sinnvoller sind, dann kann ich nicht in beiden Fällen 50% als Schwellenwert nehmen. Das macht einfach keinen Sinn.

    Wie gesagt, das hat NICHTS damit zu tun, dass ich immer den gleichen Schnitt will. Aber eine Arbeit ist immer ein "Gesamtkunstwerk", bei dem die Aufgabenstellung und das Bepunktungsschema aufeinander abgestimmt sind.

    ja klar ! Aber dennoch kann doch mal eine Schulaufgabe unerwartet gut oder, leider häufiger, schlecht ausfallen?

    Und sind in deinen Fächern nicht die Art der jeweiligen Klassenarbeit vorgegeben ?

    aber das wird jetzt off topic :D

    Zitat

    Original von Bolzbold
    Also ich bin doch sehr verwundert, dass hier so viele auf "6 geben und kein Nachtermin" plädieren. Begründung hin oder her.

    Gruß
    Bolzbold

    Um keinen Präzedenzfall zu schaffen und weitere Schwierigkeiten zu umschiffen.....

    Mich regen immer solche Eltern auf, die mich als Lehrer durch ihr Verhalten in diese Bredouillen bringen ! Und treffen tuts eh die Kinder :schimpf: Tolle Eltern !!!! :qualm:

    Weichst du denn von der 50% = 4 -Regel auch ab, wenn eine Arbeit mal schlechter ausfällt ?

    Einen Vokabeltest bewerte ich auch anders als einen eigenständig verfassten Text. Dennoch sollten im Vokabeltest auch die Fleißigen eine Chance haben, die, denen andere Anforderungsbereiche schwerer fallen.
    Und wenn sie gut gelernt haben, warum dann keine guten Noten im Endergebnis?

    Ein Vokabeltest wird ja wohl kaum mit einer Klassenarbeit gleichgesetzt werden.....

    nun ja, als vor kurzem ein Schüler bei mir mitten in der Schulaufgabe wegen Bauchkrämpfen abbrach, durfte er ausnahmsweise mit Genehmigung der Schulleitung auch nachschreiben, und zwar nicht zuletzt, weil ich aus Unwissenheit nicht gleich die 6 druntergeschrieben hatte.

    Aber wirklich nur als Ausnahme, alle Kollegen sind noch mal auf die rechtliche Situation hinmgewiesen worden (die in meinen Augen völlig zu Recht besteht).

    Zitat

    Original von Herr Rau

    Allerdings erreicht man bei uneinsichtigen Eltern nichts: Die schreiben dann einfach "krank" hin statt "Kieferorthopäde", und da kann man dann nichts machen.

    Das gibt sich ganz schnell, wenn man den Kindern in einer ruhigen Stunde mit Bedauern klar macht, dass - in sprachlichen Fächern- die Nachschreibschulaufgabe nur 2. Wahl sein kann, weil die erste Wahl ja schon für die eigentliche Schulaufgabe verbraten wurde. :D
    Und dass das bedeutet, sie ist oft sogar schwieriger als die eigentliche Schulaufgabe. 8o

    Christoph mit sch ? nun ja :D

    ich persönlich mag Namen, denen man nicht sofort das Geburtsdatum des Kindes ablesen kann.

    aber bei französischen Namen tue ich mich schwer, weil deren Endbetonung m.M. nach nicht zur deutschen Wortbetonung passt.

    (jaaa, da bin ich ein wenig pingelig :D)

    dieses Vehalten von Müttern, das du beschreibst, scheint zuzunehmen.
    Jeder meint mitreden zu können, denn zur Schule sind wir ja alle mal gegangen, und was das Beste für das eigene Kind ist, weiß eh Mama am genauesten :explodier:

    Ich weiß selbst mitunter nicht, wie damit umgehen.

    Kann dir also kaum Tipps, sondern nur Mitgefühl bieten :troest:

    Doch ich finds schon mal ganz wichtig, dass ihr Kollegen euch nicht gegeneinander ausspielen lasst !!!

    wie kann man die eigene und eine Fremdsprache bewusst einsetzen, wenn man keine Ahnung von Satzgliedern hat ?

    das muss auch nichtklangweilig oder abstrakt sein, denn gerade im Deutschen, einer Sprache mit Flexionsendungen, kann man damit z.B. interessante Puzzlespiele vernastalten und schauen, wie sich was durch die Stellung im Satz bzw. durch einen Funktionswechesl verändert :D

    Malina: man sollte beides können. Intuitiv eine Fremdprache lernen, ist auch ein hehres Ziel, klappt aber bei vielen Schülern nicht, weil z.B. das Englische eben nicht die Mutterprache ist, die man Tag und Nacht um sich hat.
    Da ist für manche Schüler ein kognitiver, strukturierter Zugang, den sie lernen könne, ganz hilfreich

    bei "die Erwachsenen sehen den Brand auch" wird die Tätigkeit, das Sehen also, spezifiziert. Das "auch" bezieht sich hier nicht aufs Subjekt, sondern auf die gesamte Satzaussage . Von daher könnte man es wirklich als Adverb zum Prädikat ansehen.

    Hilft dir das weiter ? ;)

    Leichter und für Kinder sicherlich verständlicher kannst du die Zweitstellung des Prädikats demonstrieren, indem du Zeitadverbien nimmst.

    Und ganz besonders deutlich wird es bei zusammengesetzten Prädikaten mit "sein", "haben", "werden" oder mit Modalverben.Ist einfacher als mit "auch" , wobei ich jetzt niocht weiß, ob den Kindern die Hilfsverben als Verben überhaupt bewusst sind ;)

    Zitat

    "Karl-Heinz, Hannelore, beeilt euch, wir fahren zu Opa Kevin und Oma Jacqueline..:"

    gröööhhhl

    das wärs noch !!! :rotfl:

    mit meinem eigenen Vornamen war ich noch wirklich zufrieden, weil er so kurz ist.
    aber Probleme macht er mir auch nicht ;)

    und die meiner eigenen Kinder würde ich immer wieder wählen :D :D :D

    ich denke, es kommt drauf an, was man erreichen möchte:

    wenn man möchte, dass die Kinder selbst tätig werden, sollte man unbedingt auf Schablonen verzichten.
    Beim Schreibenlernen nimmt man ja auch keine Schablonen, um die Handschrift schöner hinzubekommen ;)

    möchte man erreichen, dass die Eltern sagen: "boah, das sieht aber alles (gleich) schön aus" und irgendwelche 08 15 Maßstäbe anlegen, dann her mit den Schablonen


    Ich wäre für Variante 1 ! ;)

Werbung