Beiträge von Friesin

    keine GS, aber trotzdem mein Senf dazu:

    Die Eltermn sprechen mit den Lehrern Termine ab. Es wird im 10 Minuten-Rhythmus geplant.

    Zweimal 10 Minuten Pause zu machen, wurde von der SL empfoheln.

    Die tragen wir Lehrer vorab ein, und dann gibt es zu dem Zeitpunkt keinen Termin.

    Größere Probleme sind kein Format für den Elternsprechtag, da müssen individuelle Termine gemacht werden.

    Elternsprechtag ist eine Veranstaltung,

    Lern-Entwicklungsgespräche eine ganz andere. Letzeres betrifft ur die eigene Klasse (wie gesgat, keine GS)

    wie gesagt, viel lässt sich in einem persönlichen Gespräch mit der SL regeln.

    Natürlich wäscht auch an der Schule eine Hand die andere. Heißt: Entgegenkommen auf beiden Seiten.

    Kann es sein, dass ursprünglich die Vorstellungen über einen VZ-Job als Lehrer zu idealistisch (oder zu blauäugig) waren?

    Bei uns an der Schule werden übrigens auch Kollegen im ersten Jahr nach dem Ref mit allen üblichen Aufgaben betraut wie Klassenleitung, LKs, Abiprüfungen --einfach, weil die Aufgaben anfallen, jeder sie machen können muss und schlichtweg nicht genügend Kollegen da sind, um jemanden auszunehmen. Ist jetzt keine Zumutung, dafür unterstützen sie die "alten Hasen", wo immer sie können

    ich wüsste gar nicht, wie Unterricht gehen soll, ohne dass man eine Beziehung zu den Schülern/Klassen aufbaut:gruebel:

    Irgendeine Beziehung baut man doch immer auf, und wenn es eine schlechte/ angespannte/ younameit Beziehung ist.

    Aber ganz ohne??

    Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, die Kinder auf kleine, von mir ausgteilte Zettel notieren zu lassen, neben wem sie gar nicht sitzen möchten, oder, alternativ dazu, gut arbeiten können (Vorher besprechen!). Dazu müssen sie sich natürlich ein bisschen besser kennen.

    Ein ähnliches Problem wie mit den ruhigen Kindern als "Puffer", was ich ebenfalls als ausgesprochen unsensibel halte, solange es sich um einzelne Schüler handelt, ist das der hocgewachsenen SuS.

    Weiter vorne nehmen sie anderen oft die Sicht, hinten sind sie aus diversen Gründen auch nicht immer gut untergebracht. Stehen die Stühle versetzt, kommt niemand mehr durch. Sitzplätze zu erstellen ist immer die Quadratur des Keises.

    Edit: Ich habe außerdem das Gefühl, dass sich Schüler über ein + mehr freuen als sich über ein - zu ärgern.

    ich mache die Erfahrung, dass sie sich über ein + ärgern, weil sie damit knapp an der besseren Note vorbeigeschrammt sind.

    Ich schreibe gar nichts dergleichen hin, aber den Bewertungsmaßstab schon bei Anfertigen der Arbeit mit aufs Blatt. Dann kann sich jeder innerhalb des Notenspektrums einordnen

    Hessen, so wie ich es bei anderen erlebe, wäre für meine ruhigen und sehr introvertierten Kinder weniger angenehm gewesen - alle drei waren eher Schülerinnen, die schriftlich oder mündlich gefragt werden mussten, und keine, die den Lehrer mit Wissen oder Halbwissen von sich aus bombardierten.

    als ob es nur diese Abfragen einerseits und schriftliche Leistungsüberprüfungen andererseits gäbe...

    Und als ob eine Beteiligung am Unterrichtsgeschehen gleichzusetzen wäre mit "mit Wissen oder Halbwissen den Lehrer bombardieren" :heul:

    Ich glaube in anderen BL werden auch keine Stegreifaufgaben geschrieben?

    zumindest nicht unter dem Begriff.

    Als ich nach BY kam, musste ich mir das bayerische Schulvokabular erst mal aneignen. Stegreifaufgaben gehörte dazu. :)

    In meinen Fächern wüsste ich oft zu Stundenbeginn gar nicht, wie ich eine solche Abfrage organisieren sollte.:ka: Die römische Familie abfragen? Das würde ca. 5 oder 6 inhaltliche Aspekte ergeben, d.h. einer nicht gewusst = eine Note schlechter?
    Wie aber soll ich, ohne mir detailliert Notizen gemacht zu haben, eine "Abfrage" über eine Quelle konzipieren, die wir gemeinsam bearbeitet und besprochen haben? Beispiel: Die bischöfliche Begründung für den Absolutismus. Klar könnte ich mit einem Schüler/einer Schülerin ausgiebig darüber sprechen, doch das war ja schon in der Stunde davor geschehen. Bei einem solchen Fespräch sitzen die anderen SuS gelangweilt in der Klasse herum. Wo ist der Erwartungshorizont, wie teile ich die BE ein? Und das jede Strunde, in allen 3 Anforderungsbereichen? Puuh, Hut ab, wenn ihr das könnt.

    Im mündlichen Abi habe ich immerhin noch einen Protokollanten und einen Prüfunsgvorsitzenden, die die Note mit mir gemeinsam festlegen.

    Ich kenne diese Abfagen aus NDS (meine eigene Schulzeit, die meiner Kinder und das BL meines Refs) nicht, vll tue ich mich deshalb schwer, mir das vorzustellen.:weissnicht:

    An "meiner" SChule gab es immer mal Kollegen aus BY, die kurzfristig Abfragen zu Unterrichtsbeginn machten. Genaueres konnte sich das restliche Kollegium nicht vorstellen, auch auf Nachfragen gab es keine konkrete Auskunft, z.B. wie differenzierst du z.B. zwischen einer schwachen 3 und einer 4?

    deshalb hake ich hier so nach ;)

    (Fazit: an der Schule, an der ich jetzt unterrichte, werden alle Lehrer gebeten, benotete Abfragen zu Beginn der Stunde über die vorhergegangene Stunde nicht durchzuführen. Die Erfahrungen mit den BY-Kollegen waren einfach zu schlecht)

    Interessant für mich zu wissen:
    Muss man als Lehrer in BY /BW diese Abfragen machen?

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