Beiträge von Friesin

    weder gibt es einen Bestandsschutz für irgendwelche Noten,

    noch sind solche Aufs und Abs ungewöhnlich.

    Schon gar nicht in der Pubertät-

    In Klasse 7 erlebe ich oft ein Abrutschen ganzer Schülergruppen: die Pubertät (klingt banal, ist aber nicht zu unterschätzen),

    dazu eine aufgestockte Fächertafel (einzelne Naturwissenschaften statt des Sammelfachs Mensch-Natur-Technik), höhere Ansprüche in der Anwendnung methodischer Skills, in den Fremdsprachen oft DAS Gruseljahr schlechthin,weil gespickt mit einem Bombardement an Grammatik, kurz: der Welpenschutz ist spätestens jetzt vorbei-
    und oft ja auch Lehrerwechsel im einen oder anderen Fach.

    Also alles ganz normal :)

    VHS Kurse gebe ich bereits seit mehr als 15 Jahren.


    Die Bezahlung liegt bei unter 20,- pro 45 Minuten,

    Du bietest als freier Mitarbeiter deine Kurse an, heißt,

    du hast bekommst kein Geld bei Krankheit und wenn ein Kurs nicht zustande kommt, fließt natürlich auch kein Geld , klar-- was meist erst ganz kurz vor dem eigentlichen Kursbeginn kommunizert werden kann, weil die VHS (ich war an mehreren beschäftigt) möglichst lange wartet, bevor sie absagt. Mag natürlich sein, dass das unterschiedich gehandhabt wird.

    Bei Sprachkursen kann es anstrengend sein, dass die Teilnehmer nicht lernen und man kaum voran kommt. Und natürlich müssen alle Teilnehmer mitgenommen werden, egal wie ihre Lernbereitschaft und -Fähigkeit ist. So wiederholt man oftin Dauerschleife dieselben Themen, weil in der/n letzten Stunde/n jemand gefehlt hat, niemand zu Hause gelernt hat, die Gruppe sehr heterogen ist.

    (ich merke gerade, manche dieser Erfahrugen ähneln tatsächlich dem Schulalltag, doch zumindest als Gymnasialleher muss und kann ich doch auf eine gewisse Progression bauen)

    Ich selbst gebe Kunstkurse, da fehlt der oben gennante Aspekt weg.

    ich mache es trotz der Rahmenbedingungen sehr gerne, einfach weil ich dann

    1. mit Erwachsenen zu tun habe

    2. im Kreativbereich tätig sein kann.

    Zum Reichwerden ist das aber nichts ;)

    ich bin mir nicht sicher, ob ich das Ausgangsproblem richtig verstanden habe:

    Da wird dem TE gesagt, er/seie solle in den im Stundenplan ausgewiesenen Freistunden sich bereit machen für evtl anfallende Vetretungen? Die aber gar nicht immer anfallen?

    Wo ist dann das Problem? In einzelnen Freistunden wird man doch eh nicht viel anderes machen als im Lehrerzimmer zu sitzen. Bei Randstunden sehe ich die Einschränkung, die eine solche Regelung mit sich bringt, aber mittendrin?

    als ich, früher als sonst wegen der Wettersituation, aus dem Haus gehen wollte, hatte der Regen schon eingesetzt und das Auto war von einer Eisschicht überzogen. Damit wäre ich nicht mal zum nächsten Bahnhof in 12 km Entfernung gekommen.

    Also habe ich mich notgedrungen von der Schule abgemeldet. Unter diesen Umständen kann ich nicht fahren, ich bin ja schon auf den paar Metern zum Auto geschlittert.

    Dabei hatte der Regenradar den Regen erst für den Beginn der ersten Stunde angzeigt, nicht schon für vorher.
    Gibt dann Minusstunden, aber das ist ja wohl das kleinere Übel.

    Vertretungsmaterialien habe ich geschickt.

    Bleibt hoffentlich die absolute Ausnahme, habe ich in über 10 Jahren auch noch nie so machen müssen

    Jedenfalls waren wir zu viert unterwegs.

    also ein kleiner Ausfluginkl. 3 Mitfahrern mit fremdem Auto, das dir zu diesem Zweck ganz bestimmt nicht überlassen worden war??

    Tut mir leid, dafür kann ich keinerlei Verständnis aufbringen.

    Werd endlich erwachsen und übernimm Verantwortung.

    Was wünschst du dir von der Userschaft hier im Forum? "Oh, du Arme, wie böse sind Polizei und Mentorin zu dir"?
    Oder "deine Mentorin soll sich mal nicht so anstellen, so ein altes Auto..."

    Nein, das kannst du hier nicht erwarten. Zum Glück ;)


    P-S- Der Trollalarm verstärkt sich gerade bei mir. Bin ich die Einzige?

    Wie kommt sie bitte auch dazu, jdn. im Referendariat den privaten PKW auszuleihen? Ich komm nicht drüber weg. Würde mir nie einfallen.

    das als erstes. Aber auch

    Das Auto stand also bei mir vor der Tür und, naja, ich habe es mir dann am Sonntag ausgeliehen. Ich weiß es war dumm aber ich dachte mir nichts dabei.

    das hier kann ich in keiner Form nachvollziehen. Tut mir Leid, aber so KANN man nicht handeln.

    Deine Schilderung ´lässt mich hin und herschwanken zwischen

    " Ist das wirklich passiert"?" und einem mit weiteren Beschönigungen deinerseits immer stärker werdenden Unverständnis.

    Ich gehe mal davon aus, dass die Schilderung tatsächlich stimmt.

    Die Kollegin hat dir ihr Auto geliehen. Im Vertrauen darauf, dass du es zu dem ausgemachten Zweck nutzt. Im Vertrauen darauf, dass du sorgsam damit umgehst. Das denke ich, ist eher der Fall als der hier erwähnte Gedanke, "wer etwas verleiht, muss automatisch damit rechnen, dass ein Schaden entsteht.

    Was du machen kannst: Tacheles reden,nichts beschönigen, die volle Verantwortung und die vollen Kosten übernehmen plus eventuell Kosten für einen Leihwagen als Übergang oder, wenn ihr Auto einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten hat, nach Abzug der Versicherungssumme den Rest zu bezahlen.
    Ob die Schüler über dich lachen, kann dir völlig wurscht sein. Das wird eh nicht lange vorhalten, und wenn es eine Anekdote im Abiheftn wert ist, so what.
    Und vielleicht im Anschluss darüber nachdenken, wie man mit anderer Leute Eigentum und seinen eigenen Fehlern umgehen sollte.

    Tut mir leid, das liest sich nicht sehr versöhnlich, aber mir schwillt ziemlich der Kamm beim Ausgangspost.

Werbung