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Beiträge von Friesin
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Das mit dem "aus der Schublade ziehen" klappt nicht mal in Latein:
Die nächste Klasse braucht mehr Futter als die vorherige,
die übernächste braucht andere Erklärungen als jede ander zuvor,
die vierte Gruppe hat eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne und muss ganz anders angepackt werden,
dann gibt es ein neues Buch oder einen neuen Lehrplan oder neue Abivorschriften.
So oder so ähnlich wird es ja in den allermeisten Fächern laufen,
und ganz ehrlich: wer von uns will denn schon immer und ewig das Gleiche machen?
Ich denke, das "aus der Schubladeziehen" gehört in den Bereich der Stammtischmythen, die sich so zahlreich um den Lehrerberuf ranken
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k, die Frage drängt sich nun natürlich auf: warum muss plattyplus alte Eisenbahnschwellen aus dem Außenbereich entsorgen?
weil er eben Plattyplus ist

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Besonders in Vertretungsstunden bin ich eingespannt: Fremde Klasse, fremdes Fach, oder bekannte Klasse,doch außer der Reihe, in bestimmten Jahrgängen meinen die Schüler, dich austesten zu müssen.
Vertretungsunterricht ist genau das, was das Wort sagt: Unterricht. Unter oft erschwerten Bedingungen.
Korrigieren im "Unterricht" kann ich nur, wenn ich eine Oberstufenklausur beaufsichtige, die mindestens 90 Minuten dauert. Besonders bei (Vor)Abiklausuren, denn dort darf nun wirklich keine Frage gestellt werden. Und selbst gibt es häufige Unterbrechungen, die du dokumentieren musst (Toilettengang der Schüler)
Shako: hast du schon mal unterrichtet? Ein Praktikum gemacht? Wie kommst du auf deine Fragen?
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Unterschreibt Ihr auch all die Zeugnisse mit dokumentenechten Stiften? Ich sage nur: "DIN 16554".
ja
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Bin ich die einzige Person, die sich fragt wer auf die Idee kommt Klausuren im Zug zu korrigieren?
Darüber bin ich auch gestolpert.
Höchstens, allerhöchstens einen Vokabeltest im Anfangsunterricht, und das auch nur, wenn es keine große Klasse ist. Aber Klassenarbeiten? Gar Klausuren?? Da hat jemand wohl komplett falsche Vorstellungen vom Lehrerberuf. Oder vom Zugfahren

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9€ für 26 Blöcke plus Blätter-Ordner. grad mal 30 Cent pro Block... und die Dinger haben mal 4 oder 5 Mark gekostet

aber man kaufte sie ja im Normalfall auch nicht als Wertanlage
Bei solchen Dingen kann man sich eigentlich auch freuen, dass sie überhaupt jemand will 
Alternative: noch 20 Jahre warten, dann steigt der Wert. Vielleicht
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Die Einordnung von Menschen in Klassen ist vom Prinzip her eh völlig sinnbefreit.
*Gähn* Das Fass müssen wir jetzt aber nicht (wieder mal) aufmachen...
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ich bin mir nicht ganz sicher, ob dich richtig verstehe.
Bist du fachfremd für einzelne Vetretungsstunden eingesetzt oder dauerhaft?
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Meine Eltern gehen schon seit Jahren konsequent den Weg des Entsorgens - damit wir es nicht machen müssen.
meine Eltern waren schon immer groß im Entrümpeln: verschenken, Müll, whatever. Hinterher haben sie sich oft geärgert: "immer geben wir alles so schnell weg". Nun ja.
Ihr Gerümpelraum sieht ordentlicher aus als meine Besteckschublade
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Als wir Ende letzten Jahres das Haus meines verstorbenen Schwiegervaters geräumt haben, hatten wir mit den Möbeln aber auch schon Probleme (z. T. noch fast neue Möbelstücke!), diese "an den Mann" zu bringen.
mir graust schon davor, wenn ich in vermutlich gar nicht so ferner Zukunft das Haus meiner Mutter werd auflösen müssen. 160 qm Wohnfläche, gut bestückt mit wertigen zahlreichen Dingen, tip top in Schuss und absolut kein Gerümpel. Dafür 650 km entfernt.
ömmm--- Liest sich das gerade wie eine Werbeanzeige?

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Lernt man nicht auch in seiner Muttersprache immer wieder neue Wörter? Ich denke schon, dass ich meinen Wortschatz kontinuierlich erweitere
klar!
so sinnvolle Dinge wie "Ghosting", "Flex/Flexing" lerne ich täglich neu hinzu.

Wirklich eine Entdeckung war hingegen für mich folgendes Geschenk
https://www.buecher.de/shop/posterkal…od_id/60851338/
Da lerne ICH fast täglich dazu

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noch 2 Wöchlein.
Davon in der letzten Projektwoche.
Seit das Mammutabi vorbei ist (habe selbst keine Nachprüfungen
), habe ich beschlossen: ich lasse mich nicht mehr stressen.
Funktioniert
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Ich miste auch gerade (mal wieder) aus.
Bücher gebe ich in den Bücherschranbk in der Stadt, aus dem sich jeder bedienen kann -- in beide Richtungen.
Bei Ebay oder ebay Kleinanzeigen steht in meinen Augen das Verhältnis Aufwand: erzieltem Preis völlig schief da. Und bei ebay frage ich mich: will ich wirklich alle naselang ein Paket verschicken für diesen winzigen Betrag?
Doch lieber wegschmeißen?
Ich liebäugele mit einem Garagenflohmarkt. Wenn nur die Garage nicht so unaufgeräumt wäre

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Zu Beginn des Studiums war Klassenleitung für mich so was von weit weg.... Das kam dann erst by doing, dass ich merkte, wie wichtig mir das ist.
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Als "Nur-Kunstlehrer" am Gymnasium hast du Freiheiten, von denen deine Kollegen nur träumen können -
nicht in jedem Bundesland gibt es Kunst und Musik als sogenanntes Doppelfach. Da brauchts dann tatsächlich ein zweites Fach
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genießt die Ferien

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Ja, das Referendariat ist heftig.
Normalerweise weiß man das als angehender Ref, was die Sache zwar nicht per se besser macht, aber den Schock ein wenig mildern kann.
Argumente wie die deinen,NureinReferendar, höre/lese ich in der Form immer und gefühlt ausschließlich von Quereinsteigern, die in einem anderen Beruf "super erfolgreich" gearbeitet hatten und sich plötzlich für den Beruf eines Lehrers entscheiden. Auf mich persönlich wirkt das immer ein bisschen hochnäsig, denn man könnte sich als Berufseinsteiger sicher auch mal fragen, ob die Ausbilder nicht doch auch
a. etwas können
b. etwas zu vermitteln haben und
c. dich ein Handwerk lehren wollen, das es für diesen Beruf tatsächlich gibt.
Man muss sich nicht von Anfang an als Opfer in einem grundlegend falschen, weil auf veralteten Strukturen basierenden System sehen. Man kann auch schauen, ob die eigenen Vorurteile nicht zu self fulfilling prophecies werden.
Man muss das Ref übrigens auch nicht beenden

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Heute beim Einkaufen waren wieder viele mit Maske... Ich bin mir langsam echt unsicher, was jetzt richtig ist.
was heißt, "was richtig ist"?
Wenn du dich nicht anstecken willst, trägst du beim Einkaufen Maske. Egal, was andere tun/sagen/denken.
Wo ist das Problem?
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Kurz vorweg:
Korrekturen bei Ankreuzfragen sind auch analog sehr schnell erledigt, allerdings würde ich mir überlegen, ob Ankreuzfragen wirklich so sinnvoll sind (AF I)
Ich habe im Lockdown 1. digitale Vokabelabfragen
2. alternative LK s gemacht.
zu 1.: da ich die Vokabeln immer nur in ganze Sätze verpackt und die Bearbeitungszeit sehr knapp gefasst hatte, war Spicken nicht wirklich möglich.
Die Abgabe der Tests war nicht immer für alle Schüler verpflichtend, so wie präsentisch auch.
zu 2.: mit alternativen Formaten meine ich: Power Point (o.ä.) Präsentationen zu bestimmten Themen erstellen, Podcasts erstellen etc.
Zu dem Zeitpunkt war das legal, im Moment würde ich es nicht machen, alleine, weil nicht alle Schüler einer Lerngruppe bei uns ein Tablet haben, und die Kleinen in Kl.5 schon gar nicht.
Was die Lesbarkeit betrifft: bei uns darf ein Tablet nur mit Stift beschrieben werden. Was unleserlich ist, ist falsch. Ob digital oder analog.
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