Beiträge von Friesin

    Natürlich könnte die Kirche, wenn sie wollte, ihre Tradition der Männerweihe aufgeben. Sie müsste dann die zugrundeliegenden Texte anders bewerten. Ich werde jetzt keine Wetten abschließen, wnn das eintreten wird. ;)

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass es dringendere Probleme gibt, die das Thema Kirche betreffen.

    Aber darum geht es ja nicht in diesem thread.

    Zur Finazierung von Schulen in kirchlicher Trägerschaft: schon mal darüber nachgedacht, dass dieses Modell dem Staat viel Geld spart? Alle Kinder sind schulpflichtig. Eigentlich müsste der Staat für alle Kinder "voll" bezahlen. Der Vorteil liegt also auf beiden Seiten.

    Im Übrigen möchte ich dezent anmerken, dass es leider in diesem Forum üblich geworden ist, religiöse Inhalte/Themen dermaßen derbe niederzumachen, dass ich es oft als Respektlosigkeit empfinde. Als Respektlosigkeit gegenüber denjenigen, die religiös empfinden. Also bitte ich Sinne des respektvollen Umgangs und der Toleranz gegenüber Andersgläubigen (ja, das geht auch in diese Richtung) darum, mehr Sachlichkeit walten zu lassen. Danke

    Wie wäre es mit einer Brettspiel AG?

    Zunächst könnte man gucken/testen, welche Brettspiele im Umlauf sind. Deren Spielregeln und Spielbrettgestaltung analysieren. Dann denken sich die Schüler in Gruppen selbst ein Brettspiel aus. Dafür müssen sie ein Prinzip festlegen (Würfelspiel, Strategie, Kooperationsspiel, whatever), sich auf Spielregeln einigen (wieviele Spieler, Ziel des Spiels, Vorgehensweise, um ans Ziel zu kommen,...)

    Dabei werden die Schüler von selbst (zur Not gelenkt) wunderbar differenzieren, je nach Alter und Anspruch.

    Zum Schluss werden die Spielbretter gestaltet; dafür würde ich MDF Platten beim Baumarkt zurechtsägen lassen oder evt aus der Restekiste nehmen. Zur Gestaltung gehören auch eventuelle "Ereigniskarten", die natürlich auch geplant werden müssen.

    Irgendjemand muss die Spielregeln aufschreiben.

    Alles in allem eine ziemlich komplexe Angelegenheit, für verschiedene Altergsruppen geeignet, für Männlein wie Weiblein gleichermaßen. Präsentiert werden die Spiele natürlich by doing ;)

    (ich hab das mal Ende Klasse 5 gemacht und Ende Klasse 8, dort speziell als Latinopoly)

    ektüre an. Mit Comics oder Mangas kann man durchaus auch Jungs ansprechen oder - gerade bei manchen Mangas- auch künstlerisch interessierte Mädels. Oder was über die alten Römer gemeinsam lesen und dann in der Römer-AG (Lese-AG klingt für viele zu fad) gemeinsam zum Lesestoff passend Schilder und Wappen nachbauen und nachzeichnen, Rüstungen nachbauen etc. (Pappmaché mit Hasendraht und Farben für Schilder und den Rüstungsaufbau, Waffen aus Holz oder Holzkern mit Hasendraht aufgebaut und mit Pappmaché und Farbe dann gestaltet.)

    Für Klasse 5/6 ja, aber für Klasse 9 oder 10??

    Aber das ist ja nicht überall so. Aber die Frage ist doch, ob es möglich ist, als Nicht-Kirchenmitglied an einer Schule in katholischer Trägerschaft zu arbeiten. Vielleicht kennt ja jemand jemanden, der das auch macht?

    Ich arbeite an einer evangelischen Schule, und die ersten zwei Jahre muss man keiner der großen christlichen Konfessionen angehören, um dort arbeiten zu können.

    Wise Guys - Ständchen:

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    Immer wieder toll, aber schwer nachzusingen/ mitzusingen

    Ich liebe mein Fach Latein sehr. Ich liebe überhaupt Sprachen.

    Und wenn gegen Ende der Ferien mir jemand berichtet, er habe festgestellt, dass... und ich mich ertappe, den Satz automatisch ins Lateinische übersetzt zu haben...nun, dann nehme ich das als Zeichen dafür, dass Schule wieder anfangen darf ;)

    Offenbar merken meine Schüler, dass ich dieses Fach sehr verinnerlicht habe. So nannten Abiturienten mich sogar "Muttersprachlerin":lach:

    Aber: das geht mir mit anderen Sprachen auch. Und: ich brenne nicht dafür. Ich kann auch gut ohne.

    Ich habe Hobbies und andere Interessen. Ich lebe nicht (nur) für die Schule, ich kann auch gut ohne. Ich langweile mich nie.

    Den Schülern einen guten Eindruck von meinem Fach zu vermitteln, ist mir wichtig. Und in vielen Fällen scheint mir das zu gelingen. Was will man mehr:klatsch:

    Klari, von außen mögen alle Berufe romantisch, abenteuerlich, glamurös, spannend wasauchimmer aussehen.

    Von nahem betrachtet haben ALLE, aber wirklich ALLE, etwas Negatives, Langweiliges, Routiniertes, Unspektakuläres.

    Und weißt du was? Das ist auch gut so! Weil nichts und niemand 100%ig sein kann.

    Mach jetzt das, was für dich JETZT Passend ist, wooit du dir auch die nächsten 10-20 Jahre vorstellen kannst klarzukommen.

    Auch ein Beruf ist keine unwiderrufliche Entscheidung, und denke nicht von vornherein, man könnte "immer noch was Besseres verpassen".

    Fragen stellen, ist völlig in Ordnung. Nur wird es nicht die berühmte Eilerlegendewollmilchsau geben.

    Erfahrungen kann nur jeder selbst machen. Was für mich super ist (mein Beruf), wäre für Andere der Horror. Und umgekehrt. So what.

    Mach es dir nicht ZU schwer :liebe:

    Mir geht es darum, dass ich bis dahin noch kaum Geld verdient habe und auch keine Familienplanung ect.

    Die Entscheidung kann dir eh niemand abnehmen.

    So, wie es für dich passt, so entscheidest du.

    Wie andere das finden, betrifft ja dich nicht.

    Immerhin gibt es unter Lehrern unendlich viele Wege, die zum Lehramt geführt haben. Jeder ist für sich und für die Person in der Situation richtig.

    Go your own way!

    Als ich von NDS nach Bayern kam (2008), gab es die Vorgabe, dass man, aus einem anderen BL kommend, in Bayern ab einer bestimmten Examensnote keine Planstelle mehr bekam; ich meine, die habe bei 3,5 gelegen.

    Das dürfte sich mittlerweile erledigt haben, weil die Stellenlage in BY am Gym extrem dünn ist und auch bessere Absolventen Probleme haben, eine Planstelle zu ergattern.

    Ich musste bei meiner Bewerbung übrigens genau notieren, wie das Ref in NDS ablief, wieviele Monate es umfasste, wieviele Unterrichtsbesuche wir hatten, welche Themen im Hauptseminar behandelt worden waren u.Ä.m.

    Ich fand es sehr merkwürdig, weil für mich damit der Begriff "Staatsexamen" irgendwie an fragwürdig geworden war.

    Vll hat sich diese Abschottung mittlerweile geändert?

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