Beiträge von Friesin

    Wenn ein Schüler einen Text missversteht, würdest Du dann in der Bewertung ähnlich vorgehen, wie von Dir angedacht?

    dann hätte ich dieselbe Frage hier gestellt

    Sind denn alle drei Teile (beschreiben, deuten, bewerten) gleich gewichtet, also mit 1/3 der BE? Dann könnte der Schüler, wenn man mit Folgefehlern arbeitet, ja noch auf 2/3 der BE kommen, das wären 66% und damit im Bereich "befriedigend". Bist Du mit so einer Leistung "zufrieden"?

    alle drei Teile gleich gewichtet.

    Null Punkte gab es nirgends für den zweiten Teil, weil die Schüler den historischen Kontext erkannt hatten.

    Für den Teilbereich, der die Aussage der Kariktur bzw. ihre beabsichtigte Wirkung zum Inhalt hatte, gab es dann Null Punkte, wenn jemand daneben lag.

    Vielen Dank für eure Anregungen. Ich werde versuchen zu finden, was aus den Antworten der Schüler herauszuholen ist.

    ein fröhliches Hallo in die Runde,

    bei meiner heutigen Frage geht es um Folgendes:

    in einer SekII Kurzarbeit (Geschichte) hatten die Schüler eine Karikatur zu bearbeiten: Beschreiben, deuten, bewerten. Eigentlich, so dachte ich, simpel und gut zu korrigieren ;)

    Doch dann sah ich bei der Korrektur des zweiten Teils, dass manche Sch. die Kariktaur völlig falsch gedeutet haben.

    Wenn sie nun im weiteren Teil die Karikatur bewerten sollten, wird auch die Bewertung an dieser falschen Deutung hängen.

    Wie würdet ihr das bewerten?

    Bei einer Bewertung nach Fehlern kann ich "folgerichtig" anmerken und muss keine Fehler geben. Hier geht es aber nach Rohpunkten/ Bewertungseinheiten. Da müsste ich Punkte geben für sachlich falsche Aussagen. Das widerstrebt mir genauso, wie von vornherein auf den Teil gar keine Punkte zu geben. Immerhin macht dieser Teil ein Drittel der Gesamtnote der Kurzarbeit aus.

    Von wegen korrekturfreundlich:schreck:

    Vll sehe ich ja auch vor lauter Feiertagen keine Lösung, aber ich wäre für Tipps dankbar. :wink2:

    wir sind meistens Weihnachten zu zweit, weil die Familie so kompliziert verstreut wohnt.

    Kein Kirchgang :heul:, das wird uns schwer fallen.

    Schwiegermutter laden wir auf einen Weihnachtsspaziergang mit Glühwein ein, da sind wir draußen und müssen keinen Streit wegen Lüften bekommen ;)

    Sorgen hatte mir meine Mutter bereitet, die nicht weit von meinem sehr kranken Bruder wohnt. Aber er wird Weihnachten zu Hause sein und mit ihr feiern. So müssen wir uns keine Gedanken machen, dass sie alleine sein wird. Sie wollte übrigens nicht, dass außer meinem Bruder jemand kommt; zu groß ist ihre Angst wegen Corona.

    Wird schon. Die gesundheitlichen Sorgen sind bei uns nicht nur an Corona gekoppelt, die hätten wir sowieso gehabt

    sich seit Monaten einschränken:

    ich habe auch nach wie vor Ausflüge gemacht, Freunde und Familienmitglieder in kleinen Grüppchen und meist draußen getroffen, Meine VHS-Kurse gehalten und anfänglich auch besucht. Museums- und Galeriebesuche waren überhaupt gar kein Problem. Immer mit Maske.

    Es ist ja nun nicht so, dass wir seit mehreren Monaten eingekerkert gewesen wären.

    Und wenn mein Urlaub im Frühjahr gecancelt wurde, ja, das war schade aber hey... wie war das noch mit dem Jammern auf hohem Niveau?


    Klar treffen die Einschränkungen Jugendliche jetzt an empfindlicherer Stelle. Aber via whats app und co sind sie nicht abgeschottet. Und wenn man sich vor Augen hält, wie lange gefühlt heute die Jugend sich hinzieht....

    Da finde ich die Probleme gravierender, die in den Ausbildungen und im Studium durch corona entstehen als die, die Partymachen einschränken

    Bei uns gab es ganz feste Vorgaben: alle sind in der Pause draußen, jeder Jahrgang (wir sind 2zügig) in einem fest gekennzeichneten Areal. Montag und Dienstag mit Maske.

    Das weiß jeder Lehrer, jeder achtet darauf.

    Nicht immer eingehalten wurde dagegen die Vorgabe, während der Pause die Fenster und Klassenräume geöffnet zu lassen. Die Macht der Gewohnheit halt:pfeif:


    Nun ist die Schule ja erst mal geschlossen.

    Also abgesehen von Konzertbesuchen (die jetzt so oder so nicht anstünden), wäre mir nichts aufgefallen, das mir Spaß macht und schon wochenlang nicht mehr gemacht werden darf. Filme gucken, Freunde treffen (ja, das darf man nach wie vor), kochen, Videospiele, Sport, Lesen und noch diverse andere Aktivitäten sind ohne Probleme möglich. Man darf nicht mehr in großen Gruppen feiern oder interagieren. Je nach privater Lebensgestaltung ist das für einige sicher unschön. Das nun nichts mehr übrig sein soll, das Spaß macht, ist aber schlicht Schwachsinn.

    ich wüsste da noch Einiges mehr, wenn ich so an das Miteinander zu zweit denke :pfeif:,

    an die Gespräche mit Familie und Freunden (per Videotelefonie, aber egal, da Familie bei mir eh mindestens 250 km entfernt lebt),

    Kreatives geht immer,

    Austausch mit meinen sehr netten Kollegen geht bestens,

    ich könnte sogar in die KIrche gehen(wenn das zum Thema "Spaß" gehört), also hör bitte auf zu jammern, Lehramtsstudent!

    auch ich liege momentan ganz gut in der Zeit. Ich nehme an, das liegt tatsächlich daran, dass viel Außerunterrichtliches weggefallen ist, z.B. Fahrten.

    In Geschichte hänge ich im PLan hinterher, weil ich den Kurs übernommen hatte und der Kollege anders gearbeitet hatte. Aber für einen Grundkurs geht das in Ordnung, ist auch nicht coronabedingt.

    In Latein kann man zur Not auch mal einen oder 2 Texte kürzen oder weglassen, da ist der Spielraum in der Oberstufe ziemlich groß. Im Vergleich zu den Vorjahren sind keine Lücken durch Corona entstanden.

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