ich setze Privates mitunter ganz gezielt als storytelling im Geschichtsunterricht ein. Selten sind die Schüler so aufmerksam wie bei solchen Gelegenheiten.
Übergriffe habe ich nie erlebt.
ich setze Privates mitunter ganz gezielt als storytelling im Geschichtsunterricht ein. Selten sind die Schüler so aufmerksam wie bei solchen Gelegenheiten.
Übergriffe habe ich nie erlebt.
bei uns halten sich im Großen und Ganzen auch alle Schüler an die Vorgaben.
Unsere Sicherheitsbeauftragte ist aber auch sehr streng, und auch die Lehrer tun ihr Bestes. Das Lüften ist nicht immer einfach.
Wenn allerdings immer dieselben Schüler auffallen, weil sie konsequent gegen die Hygieneregeln vestroßen, gibt es Verweise bis hin zum Schulverweis. Stichwort: Gefährdung Anderer. Ich hoffe inständig, dass es dazu gar nicht erst kommen muss.
Mal schauen, wie es nach den Ferien wird
als nun "nur" noch Hobbymalerin habe ich immer einen großen Fundus an Material zu Hause: Skizzieren, Malen:Öl, Acryl, Aquarell, Pouring, Resin, Beton, Blobs--- nur immer her mit den neuen Ideen!
Langsam küsst mich auch die Muse wieder![]()
Und: mein Partner hat dasselbe Hobby. Genial!!
Und natürlich genieße ich die Zeit, mich mal einfach dem Sofa und vielen Büchern widmen zu können ![]()
Ich hatte jetzt lange „im Westen“ gelesen und überlegt, warum man im Osten unbeweglich ist 🤣
ging mir auch so!! Als Lehrkraft in Thüringen mit Wohnsitz im "Westen" war ich schon echt am Grübeln ![]()
Layering!
(auf "alt": Zwiebellook
)
selbst marmorierte Kerzen.
Aber das war eine Ausnahme, so flächendeckend mache ich das sonst nicht.
bei uns gab es im Frühsommer 3 Monate lang Wechselunterricht wie in der von Lehrerin 2007 beschriebenen Form.
ERst war es ein wenig unübersichtlich für die Lehrer, aber wir Kollegen fanden es sehr sinnvoll:
Die Schüler waren jede Woche an der Schule.
Das Gefühl "jetzt habe ich eine Woche frei und muss nichts tun" kam so kaum auf.
Insgesamt würden wir es wieder so machen.
Streamen wurde aus Datenschutzgründen von einer Mehrzahl der Kollegen abgelehnt.
ich weiß gar nicht, ob die Schüler während einer Berichtigung wirklich verstehen können müssen, was genau sie falsch gemacht haben.
Meine sind immer so furchtbar aufgeregt, dass sie eh nur halb mitmachen. (Spracharbeit)
Nachhaltiger ist es sicherlich, sich als Lehrer die auffälligsten/häufigsten/wichtigsten Fehlerarten zu notieren und dafür eine Wiederholungssequenz einzulegen.
Für mich dienen die Besprechungen der Klassenarbeiten eher dazu, dass ich nicht x mal denselben Fehler individuell erklären muss ![]()
Und wer kann es beurteilen? Machst du dich generell vom Urteil anderer frei? Wenn auch die Schulleitung nie ein "danke sehr" oder "gut so" übrig hat, die Schüler sowieso nicht, die Eltern sich allenfalls beschweren, woraus ziehst du deine Erfolge? Wir stellen nichts her, wir schreiben keine schwarzen Zahlen, kein Projekt wird honoriert, wir steigen nicht auf, es gibt keinen Titel. Wir arbeiten in einem sozialen Beruf, indem der Erfolg nicht messbar ist. Im Schnitt hat man einige Konflikte, negative Rückmeldung oder gar keine Resonanz aber nie positive Rückmeldung. Denn der eigentliche Erfolg (Kind hat was gelernt) ist natürlich auch nicht der unsrige, denn Kind a lernt und versteht halt und Kind b wird nie einen Schulabschluss schaffen. Jedenfalls wird nie jemand sagen "toll, wie Sie (fachfremd) Geschichte vermitteln, mein Kind hat etwas über die Neandertaler oder unsere Demokratie gelernt."
Vielleicht kann sich der eine oder andere komplett frei machen von messbaren Erfolgen, mir scheint das eher die Ausnahme zu sein.
ich merke doch, ob die Schüler im Unterricht mitgehen, etwas lernen, angeregt diskutieren, Fragen stellen (auch im Einzelgespräch vor oder nach der Stunde), ich merke, wie ich mit einer Klasse zusammenwachse, und ich merke, dass bei den Schülern doch etwas hängenbleibt. Oder wenn die Älteren nostalgisch in ihren Erinnerungen an die ersten Jahre auf der Schule schwärmen.
Gerade während des Lockdowns gab es positives Feedback von den Eltern.
Das Gerangel um Noten kenne ich nur teilweise: wir haben an der Schule einheitliche Bewertungstabellen (XY Rohpunkte entsprechen ABC Notenpunkten/Noten), und ganz ehrlich: wer in der Sek I immer eine 4 hatte, freut sich in der Oberstufe über 5 oder mehr Punkte.
Transparenz ist hier das Zauberwort.
Nein, meine SL sagt tatsächlich eher selten: "Toll, wie Sie die Renaissance rübergebracht haben", woher soll sie es auch wissen??
Aber sie weiß, wer was macht und wer welchen Ruf im Kollegium und der Schülerschaft genießt. Schüler sind da deutlich duldsamer, als man oft denkt.
Geht es denn einem Sachbearbeiter im gehobenen Dienst anders? Wenn er/sie alleine im Büro vor sich hin arbeitet?
An der Schule kann man viel Kreativität einbringen, genau das liebe sich so an unserem Beruf, auch nach 14 Jahren noch.
Was man selbst ändern kann:
Fremdwörter lernen
Z.B. "Nein" oder "Tut mir leid, das geht (jetzt) nicht/ nicht auch noch"
Konzentriert am Stück arbeiten ohne dauernd aufs Handy zu schauen (Konzentriert am Stück ist schwer mit eigenen Kindern, ich weiß)
Nicht den Anspruch haben, alles zu 100% zu machen (Betrifft z.B. Arbeitsblätter, stundenlange Fotorecherche zum Thema,... )
Mails u.Ä. nicht auf dem Handy aufploppen lassen
kein Whats App mit Schülern oder Eltern
sich nicht ständig verfügbar machen
ich habe immer mal wieder einen Kurs auf grundlegendem Niveau, dazu als Huckepackschüler wenige Leistungskursschüler. Letztere bekommen lt Stundentafel eine Stunde mehr Unterricht. Ich empfinde die Koppelung eher als Bereicherung. Da die Zusatzstunde natürlich bezahlt wird, ist für mich alls paletti ![]()
Ergänzung: in der Oberstufe kann man bei uns die evt in Jahrgang 9 begonnene Fremdsprache bis zum Abi weiterführen. Allerdings im Verband mit den Schülern, die bereits drei Jahre damit begonnen hatten. Machen immer mal ein paar Schüler, aber sie müssen schon sehr am Ball bleiben. Extrawürste gibt es da nur am Anfang der 11.
auch ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder gesund bist!
ich richte mich nach meinem Tempo weder nach den Schnellsten noch nach den allerlangsamsten, sondern mehr nach dem unteren Mittelfeld.
Ich weiß ja, welche Themen mehr Schwieirgkeiten machen.
Handelt es sich um ein Thema, bei dem es um Auswendiglernen und dann ums Anwenden geht, und jemand war zu bequem zum Lernen, dann gehe ich weiter. Du kannst nicht immer auf die langsamste Schnecke warten, auch wenn es traurig klingen mag
ich finde das auch schwierig. Selbet eine Frostbeule, habe ich kein Mitleid mit frierenden, weil viel zu dünn gewandetetn Mädchen.
Allerdings lassen sich bei uns die Fenster nur weit öffnen, indem der Lehrerschlüssel sie aufgeschließt. Mühsam und störend, das mehrfach im Unterricht durchzuexerzieren![]()
In den Klassen sind keine Masken zu tragen.
wie? Sie dürfen nicht getragen werden?
als Lehrer musst du eine ganz andere Stellung annehmen als als Therapeut:
du bist
Löwenbändiger
Erzieher
Vorturner
Spaßbremse
Animateur
Bewerter
Elternkontaktperson
Untergebener
Kollege und
-- nicht zu vergessen---
natürlich auch Wissensvermittler
Die in meinen Augen schwierigste Motivation lautet: "ich will besseren Unterricht machen als ich ihn selbst hatte", denn in dieser Rolle fehlt dir der nötige Abstand zu deinem Beruf. Dann bist du unbewusst wieder der kleine Schüler, der besseren Unterricht verdient hat. Dein innerer Schüler ist dann quasi aktiv.
Andere Berfufsfelder, die deinen Beweggründen besser entsprechen, wurden schon genannt.
Über diktatorische Herrschaft kann dir nicht nur Ludwig XIV oder XVI Auskunft geben --leider
Den Wert der Demokratie kann man auch wunderbar am Beispiel der beiden deutschen Staaten herausarbeiten-- mit sehr vielen Facetten
wenn ich dich richtig verstehe, hängt die Klasse für ihren eigentlichen Lehrplan bös zurück? Du müsstest eigentlich beim Nationalsozialismus einsteigen und hängst bei der Industrialisierung, die ganz punktuell ohne Koninuität behandelt worden war?
Ich würde zurück zum 1.Weltkrieg gehen.
Ganz kurz: wie kam es dazu?
Welche Allianzen gab es?
Ganz summarisch den Verlauf ansprechen, Stellungskrieg eindringlich darstellen,
was war an DEM Krieg anders als an allen vorherigen?
Kriegschuldfrage
Versailler Vertrag
Wichtig wäre mir der NS Staat: auf welchem Boden konnte er wachsen? Welche Ideologie verfolgten die Nazis (ausführlicher!!) ?
Wie haben sie ihre Macht gesichert?
Das scheint mir wichtiger als jetzt mit Bauernkriegen, Absolutismus, Frz.Revolution noch mal loszulegen. Manches kannst du sicher in einer Art Exkurs zwischenschieben (z.B. Gewaltenteilung bei Hitlers Notstandsgesetz), aber wenn du eh so wenig Zeit hast, wird das knapp.
In meinen Augen ist es wichtig, dass die Schüler das 20.Jahrhundert als unmittelbaren Vorgänger unserer heutigen Lebenswelt begreifen. Und verstehen. Und daraus lernen (Die Hoffnung stirbt ... ihr wisst schon
)
Werbung