bei uns wird seit 3 Wochen in geteilten Gruppen gearbeitet.
Distanzlernen heißt in meinen Augen nicht, dass ich in der im Stundenplan angegebenen Zeit für die Schüler erreichbar sein muss, sondern dass ich die Unterrichtshalte digital vermittle. Das stelle ich am Wochenbeginn den Schülern zur Verfügung oder bereits in der vorherigen Präsenzstunde. Die Ergebnisse bringen die Schüler dann in der nächsten Stunde mit.
Doppelte Stunden halten ist ja nicht viel anders als wenn man Parallelklassen unterrichtet. Das mache ich dann, wenn der digitale Unterricht für ein Thema nicht so geeignet ist.
Wichtig finde ich, dass man sich nicht aufreibt als Lehrer. Mehr als arbeiten kann ich nicht, und wenn in diesen ungewöhnlichen Zeiten nicht der ganze Lehrplan komplett geschafft wird, müssen alle damit leben. Alles andere wären falsche Erwartungen.
Übrigens legt unsere SL Wert darauf, dass für die Lehrer z.Zt möglichst wenig Mehrarbeit anfällt. Daher passt bei uns die Planung eigentlich auch. Muss ich mal ein Lob aussprechen 