Beiträge von Friesin

    Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.

    Bitte nicht so bitter.

    dein Angebot kommt u.U. bei einem Berufsstand, in dem vom Dienstherrn schnell mal unbezahlte Mehrarbeit verlangt wird, nicht gut rüber.
    Und ja, wir alle hoffen, dass es uns hier gut ergehen möge. Tut das nicht jeder für sich? Also bitte nicht mit dem Einheitsvorurteilskamm über andere hinwegscheren....

    Was das zu meiner Frage beiträgt, erschließt sich mir nicht. Und ja, ich gehe zum Lachen in den Keller, weil ich es nicht mag, dass sich wegen eines Tippfehlers über jemanden lustig gemacht wird - weder bei mir noch bei jemand anderem.



    "Wer über sich selbst lachen kann, wird am ehesten ernst genommen"

    A.Einstein

    Bei unserem letzten Umzug lief das übrigens, wie oben schon jemand beschrieben hat: Wir haben in den Unterrichtsstunden mit den Schülern Kisten gepackt.

    ähnlich bei uns vor einigen Jahren. Das fand dann an den letzten beiden Tagen des Schuljahres statt, Lehrer mit Schülern haben ausgemistet und Kisten gepackt.

    Nur auf meine vehemente Weigerung Kisten und/oder Schulmöbel (Tische, Stühle etc) zu schleppen, wurde davon abgesehen, und Lehrer dazu zu verpflichten.

    Eltern dagegen haben eifrig geholfen, auch in den ersten Tagen der Sommerferien.

    zwei meiner Kinder hatten immer mal ein Jahr Unterricht im Container, und das war ein angenehmerer Raum als das alte Schulgebäude, zu dessen Sanierung der Container aufgestellt worden war:

    hell, freundlich, sauber, zweckmäßig, groß genug. Warm, im Sommer nicht zu heiß, mit viel Platz an den Wänden. Ganz normaler Unterricht fand dort statt

    Und was hatten die Eltern im Vorfeld für Bedenken gehabt :autsch:

    Witzig - ich persönlich finde die erste Aufgabe schwieriger, weil ich sie für nicht eindeutig formuliert halte. Wer sagt, dass ein Vogel genau einen Wurm bekommt? Aber vielleicht denke ich da zu kompliziert ..

    ging mir genauso-
    Erinnerungen kamn hoch:

    meine Tochter, damals Kl.3 (?)
    "Beim Schulfest gibt es 800 Brezeln. Es sind 300 Schüler anwesend"

    ja und? Wer sagt, dass jeder nur eine Brezel isst? dass überhaupt jeder eine möchte? Dass man sich keine Brezel teilt?

    Gesunder Menschenverstand halt;)

    Wir mußten in Griechisch außer dem Graecum noch 3 Lektürekurse (Prosa und Dichtung),

    soweit bei uns auch.
    Wurde eher lieblos behandelt, vermutlich wie die Lateinkurse bei den Geisteswissenschaftlern, die das Latinum brauchen

    Jetzt im Unterrichten merke ich, dass es tatsächlich sinnvoll war, auch wenn ich außer "Kyrie eleison" kaum noch eine griechische Verbform kenne :lach:

    Graecum war bei mir (Justus-Liebig-Universität Gießen, vor gefühlt 128 Jahren) auch verpflichtend.
    In meiner Erinnerung wird es aber auch nicht durch die vielen dazwischenliegenden Jahre verklärt....

    Wichtiger im Sinne von nachhaltiger wenn man diese Einganspostzeilen liest, ist aber doch wohl die Deutsch-Lateinsche Übersetzung!

    Ich hatte mich beim Lesen immer wieder gefragt: mit welchem Wortschatz arbeitet das Lehrbuch dieses Kollegen???

    erster Satz: Perfekt im Nebensatz passt nicht zu Imperfekt im Hauptsatz

    doch. Imperfekt als durativer Aspekt der Vergangenheit, Perfekt als neu einsetzende, abgeschlossene Handlung.
    Ich persönlich hätte Plusquamperfekt dem Perfekt vorgezogen

    zweiter Satz: Es muss heißen "egregio ingenio"

    jou!

    vierter Satz: Wie im ersten, das Perfekt "obtulerunt" passt nicht zu "efferebant"

    In diesem Satz sehe ich es genauso. nach dem kargen Zusammenhang besteht kein Grund für das Perfekt. Wirkt auf mich eher genauso durativ wie das Imperfekt bei efferebant


    salutationes de quadam cui emendandum esset... ;)

    bei uns gibt es immer ab Oktober einen festen Nachschreibtermin pro Woche.
    Die Kollegen werden für 60 Minuten eingeteilt, nach Alphabet und im Jahr drauf weiterlaufend.
    Manche Arbeiten lasse ich während meines Unterrichts nachschreiben (Schüler wird rausgesetzt, in einen einsamen Raum),
    Tests sowieso.

    Bislang ist man einmal im Schuljahr mit der Aufsicht dran, das ist okay. Ich korrigiere dabei.

    Dass die Nachschreibarbeiten schwieriger sind als die Originale, leuchtet ein, denn die besseren Texte habe ich ja schließlich für den Ursprungstermin "verwurstet".

    Das taktische Krankwerden hält sich bei uns einigermaßen in Grenzen, ganz vermeiden lässte es sich wohl nicht, trotz Atttestpflicht in der SekII.

    ich halte es für absolut normal, dass sich 6tklässler auch in den 5 Minuten-Pausen bewegen wollen. Oder sogar müssen.

    Ich leite ebenfalls eine quirlige 6.Klasse und habe den Jungen gesagt, Rangeln zum Kräftemessen sei okay, solle aber wegen der Veletzungsgefahr nicht im Klassenzimmer stattfinden. Nun rangeln sie im Flur :lach: , was natürlich auch nicht sein soll, weil sie den Flur damit blockieren. Eigentlich sollen sie das draußen "erledigen". Die Wege bei uns nicht so weit für meine Klasse.

    Bewegungsspiele in der 5-Minuten-Pause können kaum angeboten werden, weil die Kollegen in der Zeit zwischen den Gebäudeteilen und Klassen hin- und herhetzen.

    Was ich schon öfter gemacht habe: kurz vor oder nach der 5 Minuten Pause Fenster auf, Kniebeugen, Hüpfen, Hampelmann hüpfen im Klassenverband. Sieht nach außen hin bescheuert aus, funktioniert aber. Die Schüler könnten das auch planersich übernehmen und sich eine Bewegungsabfolge für die jeweils nächste Woche ausdenken.
    Bewegungsphasen lassen sich auch gut in den Unterricht einbauen: lateinische Verb-Endungen lassen sich genial lernen, wenn man sie skandierend durchs Schulhaus läuft. Eine kleine Choreo macht das noch spannender :)

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