Beiträge von Friesin

    Gymnasium, nicht GS

    Auf Latein, je nach Alter der Schüler

    ansonsten: "Guten Morgen, Kl.8c"

    Falls -meist gegen Schuljahresende- irgendein Witzbold dann statt auf Latein ein deutliches "Morgen" in den Raum ruft, wird der extra in der Fremdsprache begrüßt. Gerne auch in einer anderen, den Schülern nicht geläufigen Fremdsprache :)

    Wenn als Antwort von den Schülern nur so'n halbwaches Gemurmel kommt, lasse ich sie stehen bleiben/erneut aufstehen und halte mein Ohr deutlich sichtbar hin, als Pantomime für Schwerhörigkeit. Gibt meist eine gebrüllte Resonanz und viele grinsende Gesichter :)

    In der Schule hatte ich jedoch kein Latein.

    kann man machen, braucht aber ewig und ewig viel Zeit.
    Ein Lateinstudium ist deutlich mehr und anspruchsvoller als nur ein Latinum.
    Zur Erinnerung:
    das Latinum ist eine Schulprüfung, die sozusagen die Abiturreife in Latein bestätigt. Das nachzuholen ist schon ein recht aufwändiges Unterfangen, und wenn man das Latinum gerade so geschafft hat -wie es die meisten Studneten im Unikurs machen, weil sie einfach mit ihren eigentlichen Fächern gnug zu tun haben-, hat man gewisse Grundkenntnisse. Ein Studium ist natürlich um etliches intensiver und anspruchsvoller. Nicht zuletzt die Übersetzungen vom D ins L stellen eine Herausforderung dar. Für viele Unis brauchst du als Lateinstudent übrigens auch ein Graecum.

    Fazit: ist machbar, aber nur unter großem zeitlichen Aufwand. 10 Semester halte ich schon für sehr sportlich bei jemandem, der Latein kann, wenn er es an der Uni studieren will.

    ch habe das auch schon gemacht, auch mit 40 Grad Fieber. Das waren dann aber nur Aufgaben für die SEK I, für die SEK II habe ich an dem einen Tag keine Aufgaben gestellt.
    In der SEK I ist das unter dem Gesichtspunkt sinnvoll, das ja dort immer vertreten werden muss und es dank unseres Vertretungskonzeptes sehr wahrscheinlich ist, dass ein/e Kollegin den Unterricht vertreten muss, der/die weder die Klasse kennt, noch das zu vertretende Fach unterrrichtet.

    sehe ich anders. Krank ist krank.
    Da setze ich mich nicht hin und schicke meine vorbereiteten Unterrichtspläne, denn die muss ich für (fachfremde) Kollegen ja auch immer abändern/ausweiten/erläutern.

    Dann kann an Vetretungsunterricht eben kein hoher Anspruch gestellt werden, und das Ganze mutiert zu einer Beaufischtigung. Aber okay, dann ist das eben so. Mir als Kranker ist das dann auch ehrlich gesagt egal. So viel Vertrauen habe ich schon in meine Kollegen, dass sie damit klarkommen. :super:


    Umgekehrt: ein Kollege bei uns schickt immer Aufgaben. Tolle Sache. Allerdings bestehen die meist in Abschreibeaufträgen. Ob das wirklich fachlich so viel bringt? Von daher: Mut zur Lücke ;)

    mir ist es mal passiert, dass ich durch eine Verwechslung der Klassen u.a. Vokabeln abgefragt hatte, die noch nicht gelernt waren.
    Hab den Test am nächsten Tag vor der Klasse ausgepackt, hochgehalten "Wisst ihr, was das ist?" und schön langsam vor aller Augen zerrissen.

    geht alles :)

    vielleicht solltest du erst mal ganz in Ruhe wieterstudieren.
    Du bist jetzt im 2.Semester, da kann man sich freilich über die Verbeamtung informieren, aber eigentlich sollten doch andere Dinge für dich vorrangig zu erledigen sein ;)

    Neigst du generell dazu, dich über ungelegte Eier verrückt zu machen?

    Aber solange man eine klare Linie fährt bei allen Kindern, wird ja keiner ungerecht behandelt.

    deshalb arbeite ich bei meinen Korrekturen immer mit Listen, in die ich eintrage, wie ich potentiell strittige Fehler bei wem bewerte. Nach dem ersten Korrekturdurchgang wird dann abgeglichen, damit alle gleich bewertet werden. ist etwas zeitaufwändiger, spart u.U. aber viele Peinlichkeiten ;)

    Ich habe das Gefühl, dass man eher leichter im Referendariat zurecht kommt, wenn man möglichst unbeleckt antritt. Leute, die deutlich älter sind und schon im Berufsleben standen bzw. gar promoviert haben etc., ecken gerne mal mit diversen Vorgesetzten an

    Schau, mir ist es genau andersherum ergangen. Ich war schon deutlich über 40, als ich das Ref machte, und ich war den ganzen Stress, die zeiteinteilung und vor allem die erforderliche Flexibiltät aus meinen Familienjahren zuvor gut gewohnt. Ref war entspannter als ersteres, weil Ferien wirklich Ferien waren, Krankheitstage bezahlt wurden und man nur halb so sehr im Focus stand wie mit kleinen Kindern.

    wer natürlich durchblicken lässt, dass er ja was viel "besseres" gewohnt sei, sich wegen seiner Promotion fachlich ach so toll fühlt und das durchblicken lässt,
    nun, so jemand dürfte wohl nirgendwo gut ankommen ;)

    Aber wirklich Hut ab, dass du den Mut hast etwas mal nicht zu machen bzw. so offensiv zu kommunizieren. Wenn mehr Kollegen so wären, dann wären die Arbeitsbedingungen vielleicht endlich tragbar.

    wenn niemand auf die ungünstigen Umstände reagiert, wird sich nichts ändern.
    Ein Anraunzer kann dich nicht wirklich davon abhalten, für deine Belange einzustehen, oder?

    könntest du ausfindig machen, welchesModell von welchem Anbieter?

    soweit ich weiß, ist das einfach eine Plastikbox mit Deckel. Vom Schweden oder Dänen unser aller Vertrauens ;)

    "handybox" nicht als offizielle Bezeichnung, sondern im Wortsinn: eine Box, in die Handys gelegt werden. Sorry, falls das falsch rüber kam

    wir praktizieren die Benutzung einer Handybox gerade probeweise für eine Klasse. Im Raum lassen geht nicht, weil die Klasse des öfteren in Fachräume gehen muss.
    Die Sekretärin ist Oberkante voll mit ihren Aufgaben, d.h. sie kann bestimmt nicht jeden Morgen vor Schulbeginn 27 Schüler gebrauchen, die ihr Handy abgeben. Es müsste dann ja auch kontrolliert werden, ob wirklich jeder im Sekretariat auftaucht und sein bestes Stück abgibt. Unzumutbar für die Sekretärin.
    Wie handhabt ihr das also im Detail?

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