Was mich zum Beispiel nervt ist, dass ich dauernd irgendwas kontrolliere: Hausaufgaben, Rechentests, im Unterricht gearbeitetes.
kenne ich. Unendlich viele Vokabeltests, -abfragen, Wochenpläne, da sind die Klassen- oder Kursarbeiten noch das Wenigste.
Ich weiß ja nicht, wie das an der GS ist, aber z.B. Wochenpläne korrigiere ich nicht, die überfliege ich nur auf Vollständigkeit und notiere mir, was ich doch noch mal wiederholen muss. Denn die gravierenden Fehler springen mich sowieso an.
Manche Klassenabreits-Korrektur geht mittlerweile schneller durch die Routine (bin 10 Jahre nach dem Ref).
bei Tests: so wie es nur irgend möglich ist: meine BE-Zahl ist immer gleich. So kann ich die Bewertungstabelle per copy & paste einfügen und ratzfatz die Noten drunterschreiben, muss also nicht ständig irgendwelche Tabellen befragen.
Viele Unterrichtsvorbereitungen (s.o.) hole ich aus der eigenen Retorte, und wenn mir das zu langweilig wird/ es nun gar nicht auf die aktuelle Klasse passt, ändere ich gezielt ab. Dann freut man sich auch riesig über ein neues Lehrwerk, das man neu "entdecken" kann!
Auch mündliche Abfragen (bei mir Vokabelanfragen) ziehe ich aus der Schublade. Ich habe sie mir alle notiert, und dann weiß ich "ahh, Kl.9, Lektion XY, erster Teil--her m it dem Kärtchen". Also keine weitere Vorbereitung im zweiten Durchlauf.
Was mir auch hilft: einen Schritt zurückgehen. Nicht jede dienstliche mail sofort beantworten. Nicht immer gleich "hier" schreien, ruhig mal abwarten. Hobbies, die dich gedanklich oder auch körperlich beanspruchen wirken ebenfalls Wunder.
Und privat mache ich längst nicht mehr alle "Verpflichtugnen" mit: Straßenfest? Nur wenn ich weiß, dass ich dann rundum Zeit habe (vorher und nachher) und wenn ich wirklich will. Nicht weil ich meine, ich sollte.
Zeitkiller? wie bei den Jugendlichen auch: Handy
Telephon (meine Mutter!!!)
Laptop
dir ein gutes Gelingen!