weil man Angst haben muss, dass Leute gleich mit dem Moralischen um die Ecke kommen.
Angst haben? Der Moralische? Das musst du mir erklären, denn ich stehe grade auf dem Schlauch und kann mit den Begriffen nicht viel anfangen
weil man Angst haben muss, dass Leute gleich mit dem Moralischen um die Ecke kommen.
Angst haben? Der Moralische? Das musst du mir erklären, denn ich stehe grade auf dem Schlauch und kann mit den Begriffen nicht viel anfangen
mit Geographielehrern kann man in meinem Einzugsbereich und an den mir bekannten Schulen die Straßen pflastern
Wenn ein SuS einfach nur bekifft ist und keine direkte Gefahr für sich oder andere darstellt --> "Ich bemerke nicht, dass ein SuS unter Drogen steht, weil ich das einfach nicht kenne und kann deswegen auch nicht belangt werden, weil ich nichts unternommen habe..." Ist dann wohl die beste Strategie.
ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass du tatsächlich ein Problem mit deiner Rolle als Lehrer hast.
Offenbar gibt es bei dir nur ein Schwarz (ich mache die Augen zu) und ein Weiß (ich rette die Jugendlichen mit kumpelhafter, persönlicher Herangehensweise).
Mir fehlt da ein bisschen die professionelle Ebene.
gemeinsam kochen?
Frühstück zubereiten und essen?
es ist nicht deine Aufgabe als Lehrer, den Schülern einen "vernünftigen" Umgang mit Drogen beizubringen.
Offenbar hast du selbst deine Drogenzeit halbwegs unbeschadet überstanden, aber im Grunde gibt es nur einen vernünftigen Umgang mit Drogen: die Finger davon zu lassen.
Wieso meinst gerade du, das riesige Feld der Drogenprävention besser zu beherrschen als alle Profis?
Wenn Ihr schon Ecstasy nehmen müsst, dann schaut wenigstens, dass Ihr nicht überdosiert
geil!! Der absolute Hammertipp!!!
Ernsthaft, das meinen alle Drogenuser: dass gerade sie nicht abhängig werden, weil sie ja nicht überdosieren. Weil sie ja die Sache im Griff haben.
Ich habe einen Drogensüchtigen im nächsten Umkreis, ich weiß durchaus, wovon ich rede. Die "Karrieren" sind alle sehr ähnlich. Und alle begannen mit Verharmlosung.
Wenn einer der Lehrer bei "meinem" Junkie deine Tipps losgelassen hätte, wäre er bei den Jugendlichen sicher toll dagestanden*.
Aber das kann nicht deine Aufgabe sein.
*Und von den Erwachsenen zu einem Gespräch mit der SL gebeten worden.
Eine Ausdehnung meines Arbeitstages bis z.B. 16:55, damit ich sinnlos E-Mails abrufe, stellt einen so erheblichen Eingriff in mein Leben dar, dass mir die Lust für so ziemlich alles verginge. Und manches geht einfach nicht. Ein solches Zeitfenster für E-Mails, würde z.B. Praktikumsbesuchszeiten erheblich einschränken. Eine bestimmte AG könnte ich gar nicht anbieten, weil ich die nicht einfach um 16:55 unterbrechen könnte. uswusw.
meine Güte, worüber man sich alles aufregen kann....
Wie schpn erwähnt, ist unser Arbeitstag nicht um 14 Uhr beendet. Ich halte es für absolut kein Problem, nachmittags bis z.B. 18 Uhr zum Lesen der Dienstmails verpflichtet zu sein.
Lesen heißt ja auch nicht, sofort drauf antworten.
Ich wünschte, mein SL würde bis dahin seine Post erledigen.
Es geht nicht darum, "sinnlos E Mails abzurufen". 1. muss es sich nicht um den Plural handeln
2. müssen längst nicht alle dienstlichen Mails sinnlos sein. Oft bin ich froh, bis um diese Zeit eine Antwort auf meine Mail bekommen zu haben.
das obige Zitat liest sich (für mich), als erwarte eine SL, dass der arme Kollege in kurzer Abfolge mehrmals die mails abruft. Warum sollte er? So verstehe ich die Aufforderung nicht, einmal am Tag bis z.B. 17 Uhr Dienstmails abzurufen.
Wie gesagt, unser Arbeitstag geht nicht bis 14 Uhr. Das hat auch nichts mit Hybris des SL zu tun, sondern mit normaler Kommunikation.
Lieber schaue ich bis 18 Uhr auf den V-Plan, als dass ich morgens in aller Herrgottsfrühe oder abends spät noch angerufen werde.
Aber jeder, wie er mag. Man kann sich das Leben auch schwer machen, indem man überall Unzumutbarkeiten entdeckt. ![]()
leider konnte mir Google nicht so wirklich weiterhelfen, daher versuche ich es mal hier.
wieso überhaupt google??
"Denken ist wie googeln, nur krasser"
Man studiert Pflegemanagement und soll dann nicht mal wie eine Altenpflegerin bezahlt werden.
wahrscheinlich weil es eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe sind ![]()
ich nehme an, du wirst immer schlechter bezahlt, wenn du irgendwo fachnah und nicht mit genau der geforderten Ausbildung eingestellt wirst.
Von daher wäre eine fundierte Ausbildung auf Dauer schon das Sinnvollste
Gymnasium, nicht GS
Auf Latein, je nach Alter der Schüler
ansonsten: "Guten Morgen, Kl.8c"
Falls -meist gegen Schuljahresende- irgendein Witzbold dann statt auf Latein ein deutliches "Morgen" in den Raum ruft, wird der extra in der Fremdsprache begrüßt. Gerne auch in einer anderen, den Schülern nicht geläufigen Fremdsprache ![]()
Wenn als Antwort von den Schülern nur so'n halbwaches Gemurmel kommt, lasse ich sie stehen bleiben/erneut aufstehen und halte mein Ohr deutlich sichtbar hin, als Pantomime für Schwerhörigkeit. Gibt meist eine gebrüllte Resonanz und viele grinsende Gesichter ![]()
Die "Ungerechtigkeit" ergibt sich hier aus dem nicht-linearen Notenschlüssel.
dann sollte man als Fachschaft oder als Kollegium am Notenschlüssel arbeiten ![]()
In der Schule hatte ich jedoch kein Latein.
kann man machen, braucht aber ewig und ewig viel Zeit.
Ein Lateinstudium ist deutlich mehr und anspruchsvoller als nur ein Latinum.
Zur Erinnerung:
das Latinum ist eine Schulprüfung, die sozusagen die Abiturreife in Latein bestätigt. Das nachzuholen ist schon ein recht aufwändiges Unterfangen, und wenn man das Latinum gerade so geschafft hat -wie es die meisten Studneten im Unikurs machen, weil sie einfach mit ihren eigentlichen Fächern gnug zu tun haben-, hat man gewisse Grundkenntnisse. Ein Studium ist natürlich um etliches intensiver und anspruchsvoller. Nicht zuletzt die Übersetzungen vom D ins L stellen eine Herausforderung dar. Für viele Unis brauchst du als Lateinstudent übrigens auch ein Graecum.
Fazit: ist machbar, aber nur unter großem zeitlichen Aufwand. 10 Semester halte ich schon für sehr sportlich bei jemandem, der Latein kann, wenn er es an der Uni studieren will.
so. und nun bitte die persönlichen Animositäten per PN.
Wie immer.
ch habe das auch schon gemacht, auch mit 40 Grad Fieber. Das waren dann aber nur Aufgaben für die SEK I, für die SEK II habe ich an dem einen Tag keine Aufgaben gestellt.
In der SEK I ist das unter dem Gesichtspunkt sinnvoll, das ja dort immer vertreten werden muss und es dank unseres Vertretungskonzeptes sehr wahrscheinlich ist, dass ein/e Kollegin den Unterricht vertreten muss, der/die weder die Klasse kennt, noch das zu vertretende Fach unterrrichtet.
sehe ich anders. Krank ist krank.
Da setze ich mich nicht hin und schicke meine vorbereiteten Unterrichtspläne, denn die muss ich für (fachfremde) Kollegen ja auch immer abändern/ausweiten/erläutern.
Dann kann an Vetretungsunterricht eben kein hoher Anspruch gestellt werden, und das Ganze mutiert zu einer Beaufischtigung. Aber okay, dann ist das eben so. Mir als Kranker ist das dann auch ehrlich gesagt egal. So viel Vertrauen habe ich schon in meine Kollegen, dass sie damit klarkommen. ![]()
Umgekehrt: ein Kollege bei uns schickt immer Aufgaben. Tolle Sache. Allerdings bestehen die meist in Abschreibeaufträgen. Ob das wirklich fachlich so viel bringt? Von daher: Mut zur Lücke ![]()
Ich habe durch eure Beiträge hier wirklich Mut bekommen und fühle mich richtig energiegeladen, die Sache anzupacken.
hört sich super an!
Vll magst du ja mal berichten, wie es dann weitergeht ![]()
ber wer bitte soll die Zeugnisse schreiben?
die Frage ist nicht ernst gemeint ![]()
Waren die so brav, dass sie es nicht wagten ihrem Lehrer einen Fehler zu unterstellen, oder so faul, dass sie ihn gar nicht bemerkt haben?
sie hatten sich schon beschwert, aber ich hatte nur gesagt, dass ich mich drum kümmern würde-- Ausgang offen ![]()
mir ist es mal passiert, dass ich durch eine Verwechslung der Klassen u.a. Vokabeln abgefragt hatte, die noch nicht gelernt waren.
Hab den Test am nächsten Tag vor der Klasse ausgepackt, hochgehalten "Wisst ihr, was das ist?" und schön langsam vor aller Augen zerrissen.
geht alles ![]()
doch, bringt viel.
und nun? ![]()
Also haben die Kollegen, die sich auf die Berufsschule und IHK etc konzentrieren „Glück gehabt“, während die im Gymnasium (lange Klausuren, jedes Jahr andere Inhalte, Erstellung und Durchführung von Prüfungen etc) „Pech“ haben was den Arbeitsaufwand anbelangt?
ja.
Augen auf bei der Schul- und Fächerwahl ![]()
vielleicht solltest du erst mal ganz in Ruhe wieterstudieren.
Du bist jetzt im 2.Semester, da kann man sich freilich über die Verbeamtung informieren, aber eigentlich sollten doch andere Dinge für dich vorrangig zu erledigen sein ![]()
Neigst du generell dazu, dich über ungelegte Eier verrückt zu machen?
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