Beiträge von Friesin

    Kenne ich so nicht. Ich kenne nur den Beschluss, dass bei LRS-Kindern Rechtschreibfehler nicht in die Wertung einbezogen werden sollen, also in den anderen Fächern (in Deutsch je nachdem).

    das ist das, was die Klassenkonferenz bei uns beschließt: Rechtschreibwertung wird ausgesetzt, nicht nur in Deutsch, mit Ausnahme der neu gelernten RS-Regeln und Fachbegriffe.
    Damit will man vermeiden, dass sich LRS-Kinder auf ihrer Diagnose "ausruhen".

    Führt hier aber vom Thema weg

    in Geschichte erwarte ich, dass gelernte Personennamen und Fachbegriffe kommen. Korrekt kommen. Die stehen an der Tafel, werden bei Hefteinträgen gerne auch noch mal angeschrieben, die kann man also lernen. Und Kolumbus ist jetzt kein soooo kniffliger Name wie z.B. Robespierre ;)

    Selbst bei LRS-Schülern mit offizieller Diagnose gilt die Vorgabe, dass neu gelernte Begriffe korrekt wiederzugeben sind.

    Nacharbeiten der HA finde ich eigentlich ziemlich überflüssig, denn die HA werden in der Stunde nach der Anfertigung ja besprochen. Was soll ich als Lehrer dann mit den nachgearbeiteten HA anfangen? Wer halbwegs mitarbeitet, korrigiert ja, wie gewünscht, bei der Besprechung.Wer während der Besprechung anderweitig beschäftigt ist, wird aufgerufen und aus seinem Beitrag eine Stundennote gebildet.

    Am Anfang des Schuljahres, aber auch zwischendurch, sage ich immer, wie die Sache mit den HA läuft:
    1. HA sind Pflicht
    2. Vergessene HA = Notiz bei mir in der Liste
    3. 3x vergessene HA = mail an die Eltern mit Ankündigung, dass im Wíederholungsfalle eine 6 für sonstige Mitarbeit gegeben wird.
    4. häufen sich in einer Klasse die "vergessenen" HA: unangekündigter Test über die besprochenen HA.

    Hilft! Zumindest eine zeitlang ;)

    Man muss ja z.B. auch berücksichtigen, dass es in den besagten vergangenen 2 Wochen keinen Unterricht in diesem Fach gegeben hat (Fremdsprache).

    der Stoff der Nachschreibarbeit ist aber doch derselbe wie bei der Originalarbeit, oder nicht?

    dann müsste doch ein ehemals krankes Kind ganz normal auf dem Laufenden sein plus der verlängerten Übungszeit.
    Es sei denn, deine Tochter war die ganzen Ferien über so krank, dass sie nicht hat lernen können. Das ist natürlich ein anderer Sachverhalt.

    Hatte deine Tochter nicht zwei Wochen länger Zeit als der Rest der Klasse für die Vorbereitung? ;)

    bei uns gibt es einmal pro Woche einen Nachschreibtermin. Jeder Schüler, der eine Arbeit versäumt hat, weiß, dass er dann dran ist mit Nachschreiben.
    Ich persönlich sage den jüngeren Schülern sicherheitshalber noch mal Bescheid, und wenn es einen Tag vorher ist.
    Ob es dazu eine Verpflichtung der Lehrer gibt, ob es dazu rechtliche Vorgaben gibt... das weiß ich gar nicht.

    Kann ich mir nicht wirklich vorstellen, aber ich lasse mich gerne eines anderen belehren ;)

    Pastellkreiden
    Ölpastellkreiden
    Acrylfarben
    Gouache/Temperafarben unverdünnt
    angespitzte Wachsmaler (ausprobieren)

    Mit den normalen Wasserfarbkästen, die an vielen Schulen üblich sind, geht das natürlich nicht. Die Deckkraft ist dann doch nicht hoch genug

    Alternative: mit Wasserfarben auf weißes Papier malen lassen, ausschneiden, aufkleben. Wird natürlich schwierig bei kleinen Farbflecken

    edir: denkbar wären auch Stifte, mit denen man Gläser bemalen kann (ein-Euro-Läden führen die oft). Sind oft allerdings nur in der Metallicversion zu haben....

    Die Sichtweise ist schon krumm.

    D. h., es bleibt an denn Teilzeitkollegen hängen? Da ist dann aber gründlich was faul. Nach meinem Verständnis dürfen die auch nur anteilig zur Vertretung eingeteilt werden. Wenn der durchschnittliche Teilzeitler gar mehr Vertretungen macht, als der durchschnittliche Vollzeitler, kann ich euren Verantwortlichen nur den Mittelfinger entgegenstrecken.

    abgesehen davon, dass die Sache mit dem Mittelfinger absolut unterirdisch ist:
    wie, bitte, soll es denn sonst aussehen?

    In der beispielweise dritten Stunde kann halt nur vertreten, wer dort eine Freistunde hat. Wer wegen VZ an mehreren Tagen durchgängig Unterricht hat, kann zu der Zeit nicht vertreten. Es sei denn, eure VZ-Kräfte hätten die Gabe der Bilokalität, O.Meier.

    Wie das am Monatsende aussieht, und ob es häufig vorkommt, dass TZ-Kräfte vertreten müssen statt VZ-Kollegen, steht ja noch mal auf einem völlig anderen Blatt. Im Moment muss jedoch der Vertretungsplanmensch Lücken füllen. Nach welchen Kriterien er das wohl organisieren mag?

    Ich arbeite an einer Schule, die es gerade man 10 Jahre gibt. Von den Anfangsschritten habe ich alkerdings nur gehört, doch im Großen und Ganzen schien es reibungslos zu laufen, sowie erst mal ein Träger gefunden war.

    Den Aufbau einer solchen Schule mitzugestalten fand und finde ich unerhört reizvoll und spannend. Kann ich nur empfehlen ;)

    dass ich die nächsten zwei Wochen von ihr auf keinen Fall eine mündliche Note machen werde, so dass sie sich beruhigt melden kann ohne die Angst haben zu müssen, dass eine falsche Antwort sich negativ auf die Note auswirken könnte.

    das liegt an dem bayerischen System der mündlichen Noten, die punktuell erhoben werden müssen.

    In anderen Bundesländern wäre es merkwürdig, wenn sich ein Schüler über zwei Wochen mündlich stark beteiligt und dafür nichts positiv in die Epochalnote einfließt. Immer vorausgesetzt, er redet nicht nur Murks, natürlich

    Vor der Klassenarbeit habe ich mich selbstständig zu dem Thema schlau gemacht und alle möglichen Fabeln gelesen. War meine einzige 2 in Latein glaube ich Und das ohne zu spicken, nur durch Lernen durch das bekannte Thema.

    da war das Oberthema bekannt.
    im vorliegenden Fall war nicht nur bekannt: es gibt eine Erörterung in der und jener Art, sondern genau das Erörterungsthema.
    Wäre mir auch viel zu viel an vorherigen Bekanntgaben.

    Und Oberstufenschüler sollten doch wissen, was unter einer eigenständigen Leistung zu verstehen ist. Sie sind ja nicht erst gerade aus der GS raus.

    @Helvi73:Ist es bei euch nicht so, dass die SuS bei Erörterungen zwischen mehreren Themen, die zu Beginn der Klausur bekannt gegeben werden, wählen können?

    In meinen Augen hat da tatsächlich ein handfester Betrug stattgefunden, den du ja auch nachweisen kannst. Note 6.

    Nun hattest du ja bereits eine Nachschreibklausur angekündigt. Netterweise.
    Und davon ruderst du nun wieder zurück? Warum?
    Weil ein paar Hanseln gemault haben????
    Kam der Aufschrei denn wenigstens von denjenigen, die ehrlich gearbeitet hatten?

    auch wenn er im Unterricht weder Blatt noch Stift zur Hand nimmt und das über Monate hinweg.

    so einen Schüler habe ich auch. Ich fordere von ihm regelmäßig Beiträge ab, die meistens in Nichts bestehen. Also bekommt er für "Sonstige Leistungen" oder als Epochalnote eine 6, und wieder eine.
    Seine zahlreichen schriftlichen Leistungserhebungen, an denen er ganz normal teilnimmt, sind im befriedigenden bis ausreichenden Bereich. Also bekam er am Jahresende immer noch die 4.

    Geht also. Leider. Will sagen, zufrieden bin ich natürlich nicht mit diesem Arbeitsverhalten, aber das ist halt sein Ding. Ich zeige ihm in Noten die Konsequenzen auf (Gespräche haben nichts gebracht).
    Nix mit Märtyrertum oder Burn Out oder laschi Lehrer. *Achseln zuck*

    Wenn meine Klasse nach der 6. Stunde ausfegt, in der 8. Stunde dann aber ein Nachmittagskurs den Raum zugewiesen bekommt, deren Lehrkraft nicht nochmal fegen lässt und nicht aufs Aufstuhlen achtet, macht die Reinigungsfirma wegen nicht erledigter Vorleistungen gar nichts.

    deswegen haben wir ein System eingeführt, das garantieren kann, dass immer die letzte Lerngruppe den Raum fegt.
    Klappt aber in der Praxis nicht immer.

    Wenn ein Schüler seinen Ordnungsdienst nicht wahrnimmt und der Klassenraum in der letzten Stunde aussieht wie Hulle, schreibe ich einen Zettel an die Tür für die Reinigungsdamen, dass sie bitte den raum nicht wischen sollen. Das macht dann der säumige diensthabende Schüler am nächsten Tag und gleich die Woche drauf noch mal. DAS klappt wiederum :fluester:

    Auch am Gymnasium gibt es (dann eventuell in eine andere Richtung) Probleme mit Eltern mit (zu) hohen Erwartungen, Kinder die damit nicht klar kommen, Leute die jedes Versagen auf die Lehrpersonen schieben, Leute, die versuchen ihren Abschluss einzuklagen, andauernd mit dem Anwalt drohen...

    ....Schüler, die sich ritzen,
    Schüler, die Selbstmordabsichten haben,
    Schüler, die kiffen und weiter in den Drogensumpf rutschen,
    Schüler, denen der Kontakt zum Vater verboten wurde, der sie aber dennoch in der Schule versucht zu kontaktieren,
    Schüler ohne Impulskontrolle,

    was hab ich noch vergessen? :gruebel:

    in Geschichte sage ich bei neuen Klassen zu Schuljahresbeginn immer, dass es eigentlich keine "falschen" Antworten gibt, weil ich keine solchen Fragen stelle, die man nur richtig oder falsch beantworten kann. Anders als z.B. bei Grammatikfragen.
    Deshalb muss man keine Angst haben, sich zu beteiligen.
    Manchen Schülern hilft das.

    Trifft das vll auf Geographie auch zu?

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